G
Geritt
Gast
Ich komme mir vor, als wenn mir alles über den Kopf wächst man nie aus der Alltagstretmühle rauskommt. Wenn man draussen ist, hat man hinterher den gleichen Müll wieder zu machen, jeden Tag essen kochen, einkaufen, abwaschen, bügeln, Wäsche waschen, Staub wischen, ständig kommt irgendeine Behörde, die was will, Papierchen vorgekramt, sich mit denen anlegen, ob sie sich zu recht gemeldet haben, oder man selbst recht hat. Mich nervt das total und ich entwickele mit der Zeit richtigen Hass bzw. Unlust auf Haushalt und Haushaltsprobleme. Verstehe Frauen nicht, die liebendgern nebenbei noch Torten backen und gerne die Wohnung schmücken mit Dekokram und Gartenarbeit als Hobby betrachten. Bei meinen Freundinnen siehts aus wie im Katalog, sauber, ordendlich und mit Liebe der Haushalt geführt, bei mir ringeln sich die Wollmäuse unterm Schrank und die staubflocken auf dem Schrank. Die haben auch keine anderen Probleme als Staubwischen und Putzen, ich hab eine Firma, die noch nicht genug Gewinn für eine Haushaltshilfe abwirft. Momentan finde ich alles zum Kotzen, hab mir eine Kurzreise gebucht, allein, aber auch keine rechte Lust zum Fahren, da ein Haufen Bürokram wartet. Mein Mann geht auch den ganzen Tag arbeiten und hat noch eine Nebenbeifirma, er kommt von Arbeit und geht wieder zur Arbeit. Am liebsten würde ich mich einigeln, samt meinen Computer, nur für mein Unternehmen da sein und als ausgleich etwas Hobby haben und den Haushaltballast abschaffen. Geht leider nicht. :-((