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Ich halte diese Einsamkeit nicht mehr aus

Abdere

Mitglied
Seit meine erste Freundin nach 6 Jahren Schluss gemacht hat, laufe ich jedes Wochenende verzweifelt in irgendwelche Bars und Kneipen nur um nicht alleine sein zu müssen.
Doch selbst dort fühle ich mich Einsam. Nach der Arbeit, sobald ich Heim komme, fühle ich mich Einsam.
Es ist immer das selbe, ich bin nur noch unglücklich und ich sehe keinen Sinn mehr in irgendetwas.

Ich schreibe in Chats, in 3 verschiedenen Foren, aber das gibt mir keinen Ersatz für eine reale Person mit der ich mich unterhalten kann, zusammensein,im Bett liegen etc.
Freunde habe ich keine, zumindest interessieren die sich einen feuchten Sch. für mich.

Es macht mich Wahnsinnig, ich drehe noch völlig durch und ich war jetzt schon 2x in der Psychiatrischen Notaufnahme, nehme Antidepressiva, Tabletten gegen Panikattacken und Schlaftabletten.
Ich habe 2 Therapeutinnen und versuche inzwischen jeden Tag spazieren zu gehen, aber sobald ich draußen bin, fühle ich mich schon wieder Alleine und möchte einfach nur zurück ins Bett und schlafen.
Am besten auch gar nicht wieder aufwachen und von den guten alten Zeiten träumen, in denen ich noch einen Sinn im Leben gesehen habe...

Ich überlege schon stark mir ein Haustier zu holen, nur damit ich nicht ständig Alleine bin...
 
Man kann ja nichts erzwingen. Die Idee mit einem Haustier, ist doch aber ganz gut, denke ich. Viele Menschen, die einsam sind, halten sich ein Haustier (oder mehrere). Denn sie geben einem das Gefühl von Zuneigung, Zuwendung und dass man gebraucht wird.

Interessensgebiete für sich zu entdecken, sind, denke ich, ebenfalls gute Möglichkeiten, um Defizte im menschlichen Kontaktbereich etwas abzumildern. Man kann sich so mit sich selber beschäftigen und nebenher auch was Gutes für sich machen. Zudem kann es Möglichkeiten schaffen, sich irgendwo in eine Interessensgruppe einzubringen. Ich persönlich (mit sehr großen Anschlussproblemen) fange an, das Kochen für mich zu entdecken. Selbstgemachtes, find ich, ist ein himmelweiter Unterschied zu diesem Fertigzeugs. Überlege mir deswegen, einen VHS-Kochkurs zu belegen.

Sich irgendwie in Gesellschaft zu befinden, ist, denke ich, weit besser der Einsamkeit zu entfliehen, als irgendwelche Antidepressiva. Und da sollte man, denke ich, versuchen hinzuarbeiten. Ich hoffe, dass die therapeutischen Behandlungen zu etwas gewinnbringendem führen.

Die Zielstrebungen sollten, denke ich, nicht ausschließlich danach gerichtet sein, (wieder) eine partnerschaftliche Beziehung zu führen. Auch wenn klar ist, dass das einem sehr viel geben kann. Bricht der Partner als Lebens- und Sinnfüller jedoch weg, kann einen das (offensichtlich) in ein tiefes Loch strürzen. Ein soziales Umfeld, das einem Halt gibt und einen in derartigen Krisensituationen auffängt, ist (wäre) deswegen sehr wertvoll und wichtig. Deswegen denke ich, würde es sich auf alle Fälle lohnen, auch versuchen in die Richtung Energie zu investieren, sich in Gruppen zu bemühen und sich so langsam ein Netz aufzubauen...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mit dem Haustier ist an sich keine schlechte Idee - aber nur dann, wenn dieses Tierchen nicht nur "Mittel zum Zweck" ist und wenn du Tiere wirklich liebst und bei dir haben möchtest.

Falls das der Fall ist - letzteres -, kann zB ein Hund durchaus auch eine Kontaktquelle zu anderen Menschen sein😉

Aber wie gesagt: An erster Stelle muss die Liebe zum Tier stehen, alles andere wäre diesem gegenüber komplett unfair.
 
Am besten auch gar nicht wieder aufwachen und von den guten alten Zeiten träumen, in denen ich noch einen Sinn im Leben gesehen habe...

Ich selbst habe erkannt, dass weniger das, dass man nicht geliebt wird, sondern das, dass man selber nicht mehr liebt, in sich kaum Liebe emfpindet, einsam macht.

Ohne dieses Gefühl, diese Art liebender Zuwendung zur Welt, verliert man die innere Verbindung mit ihr, entfernt sich innerlich von ihr... Man verbindet sich dann mit ihr nur oberflächlich und das innere bleibt unberührt und einsam.

Ich denke, oft sind solche tief verletzende Verluste, die du erlebt hast, dafür verantwortlich. Aus dem Verlust der Liebe eines Menschen entsteht der dauerhafte Verlust eigner Liebesfähigkeit, die durch den Schmerz und Selbstzweifel betäubt wurde, und die Einsmakeit findet kein Ende...

Erwecke und belebe deine Liebe in dir, liebe trotz allem, so kommst du der Welt wieder näher. Das wünsche ich dir sehr. 🙂
 
Die Zielstrebungen sollten, denke ich, nicht ausschließlich danach gerichtet sein, (wieder) eine partnerschaftliche Beziehung zu führen. Auch wenn klar ist, dass das einem sehr viel geben kann. Bricht der Partner als Lebens- und Sinnfüller jedoch weg, kann einen das (offensichtlich) in ein tiefes Loch strürzen. Ein soziales Umfeld, das einem Halt gibt und einen in derartigen Krisensituationen auffängt, ist (wäre) deswegen sehr wertvoll und wichtig. Deswegen denke ich, würde es sich auf alle Fälle lohnen, auch versuchen in die Richtung Energie zu investieren, sich in Gruppen zu bemühen und sich so langsam ein Netz aufzubauen...

Zu einer neuen Beziehung wäre ich momentan gar nicht im Stande, erst muss ich mal wieder mit mir selber klarkommen. Ich versuche es, aber es geht nur sehr sehr langsam vorran, ich war nie der Mensch der gerne in Gruppen war.

Das mit dem Haustier ist an sich keine schlechte Idee - aber nur dann, wenn dieses Tierchen nicht nur "Mittel zum Zweck" ist und wenn du Tiere wirklich liebst und bei dir haben möchtest.

Klar da hast du schon Recht. Das Tier wäre dann natürlich nicht nur ein Mittel zum Zweck, sondern würde dann auch meine volle Aufmerksamkeit bekommen. Ein Hund ist mir etwas zu groß und zu viel Verantwortung für den Anfang denke ich. ^^

Ich selbst habe erkannt, dass weniger das, dass man nicht geliebt wird, sondern das, dass man selber nicht mehr liebt, in sich kaum Liebe emfpindet, einsam macht.

Ohne dieses Gefühl, diese Art liebender Zuwendung zur Welt, verliert man die innere Verbindung mit ihr, entfernt sich innerlich von ihr... Man verbindet sich dann mit ihr nur oberflächlich und das innere bleibt unberührt und einsam.

Ich denke, oft sind solche tief verletzende Verluste, die du erlebt hast, dafür verantwortlich. Aus dem Verlust der Liebe eines Menschen entsteht der dauerhafte Verlust eigner Liebesfähigkeit, die durch den Schmerz und Selbstzweifel betäubt wurde, und die Einsmakeit findet kein Ende...

Erwecke und belebe deine Liebe in dir, liebe trotz allem, so kommst du der Welt wieder näher. Das wünsche ich dir sehr. 🙂

Ja da hast du Recht. Ich liebe mich selbst nicht und habe es auch nie getan. Aber wie soll man das auch lernen?
Wäre dankbar über Tipps wie ich die Liebe in mir beleben soll ^^
 
Die "Liebe zu sich" (bzw. zum Leben) entdeckt man am ehesten durch positive Erlebnisse und positive Rückmeldungen durch seine Mitmenschen. Deswegen denke ich, wäre einer Gruppe anzugehören schon was wichtiges. Aber es muss halt passen, man sollte sich nicht ewig verstellen od. anpassen müssen. Sonst bleibt man unglücklich oder wird gemein...
 
Zuletzt bearbeitet:
Die "Liebe zu sich" entdeckt man am ehesten durch positive Erlebnisse und positive Rückmeldungen durch seine Mitmenschen. Deswegen denke ich, wäre einer Gruppe anzugehören schon was wichtiges. Aber es muss halt passen, man sollte sich nicht ewig verstellen od. anpassen müssen. Sonst bleibt man unglücklich oder wird gemein...

Schwierig. Ich fühle mich erst mal so gar nirgends zugehörig, am Wochenende sitze ich zwar immer in Bars, aber da kamen nur negative Kommentare dabei raus.
Ich werde irgendetwas suchen müssen, aber in meinem Ort gibt es so ziemlich nichts...


Zuerst gilt es zufrieden zu sein, auch ganz ohne andere Menschen. Du darfst dein Glück nicht von anderen abhängig machen. Werde also erst glücklich und suche dann nach anderen Leuten 🙂

Das ist das nächste Problem. Wie wird man denn Glücklich wenn man derzeit nichts hat? Ich suche und suche, aber es kommt nichts dabei raus was mich ablenken kann oder glücklich macht.
 
Das hier ist nicht mein Faden und somit nicht hier zu besprechen.
Also ich würde keine Energie dafür aufwenden wollen zu versuchen, in Einsamkeit und ohne soziale Kontakte zufrieden zu werden. Das ist meiner Meinung nach ein aussichtsloses Unterfangen.

Hingegen an seiner Lebenssituation zu arbeiten um insgesamt zufriedener zu werden, kann schon eher Sinn machen. Sich mal was schönes gönnen oder sich Sachen überlegen, die auch solo Freude machen können. Aber das kann kein gesundes soziales Gefüge ersetzen. Auch wenn man vom Typ ist, der nicht dauernd Leute um sich braucht, bzw. für den Ruhepausen und Abstand auch mal wichtig sind. Aber halt ganz ohne gehts nicht. Macht unhappy hoch 3.
 
Schwierig. Ich fühle mich erst mal so gar nirgends zugehörig, am Wochenende sitze ich zwar immer in Bars, aber da kamen nur negative Kommentare dabei raus.
Ich werde irgendetwas suchen müssen, aber in meinem Ort gibt es so ziemlich nichts...
Sich alleine in Bars zu setzen, ist auch nicht so besonders vielversprechend, wenn man nicht so der Typ ist, der auf andere zu geht. (Ich hab das in jungen Jahren auch versucht und hat nicht gerade gefruchtet.) Vor allem muss man sich damit wohl fühlen. Wenn man das mit einem Widerwillen angeht und sich arg dazu zwingen muss, bleibt man besser zu Hause.

In einem Ort, an dem sich Fuchs und Hase gute Nacht sagen, ist es natürlich auch nicht so gut. In einer größeren Stadt gibts halt viel mehr Möglichkeiten an Vereinen und Kursangeboten und Selbsthilfegruppen o.ä. usw.
 

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