hallo liebe community.
ich muss hier wirklich etwas loswerden.
ich stehe vor dem, dass ich befürchte, dass ich eine miserable Diplomarbeit abgeben werde, wenn ich sie überhaupt abgeben kann.
ich studierte wirtschaftsingenieur auf diplom, wozu ich umziehen musste. da ich in der neuen stadt niemanden kannte, lebte ich sehr isoliert .... bekam aufgrund des alleinseins depresionen, die durch den tod meines vaters verstärkt wurden ... machte trotzdem weiter, wollte es nicht wahr haben, dass ich eine pause brauche, um das leben leben zu lernen, was ich bis dahin - so empfinde ich es nach wie vor - nicht gelernt habe .... eigenständigkeit, selbstständigkeit, unabhängig sein ... ich wollte damals das optimale ideal liefern, bekam ein praktikum in den usa .... und dort prasselte alles über mich herein, bis es darin geendet hat, dass ich 4 wochen vor abflug mit 1 3liter reinen vodkaflasche in 4einhalb tagen gerade einmal genug hatte ... mein vater war schon depressiv und alkoholkrank ... ich bin vielmehr verhaltenssuchtkrank .... fluchtverhalten, ständiges verstecken .... obwohl ich in einem urlaubssemester einen therapieplatz bekam .... ich bewegte mich keineswegs, weswegen ich jetzt wieder aufgrund der situation z. h. (beim zwillingsbruder haben sich auch Depressionen gebildet gehabt, wurde zusätzlich arbeitslos) und auf der arbeit, wo ich diplomarbeit schreibe, in depressive bahnen kam .... ich bin in einer sehr wohlbehüteten umgebung aufgewachsen, habe niemals gelernt konflikte auszutragen, geschweige denn, besch..... situationen von mir fernzuhalten .... habe zwar vor dem studium eine ausbildung gemacht, aber habe fachabitur und studium hauptsächlich deswegen gemacht, weil berufswahl das falsche für mich war ....
bis zum tod meines vaters haben mich meine eltern, ab dem tod des vaters nur noch meine mutter unterstützt ... meine mutter sagte aber schon einmal, dass wir zwillinge "herzensgute Meschen seien, aber solange wir nicht selbst an uns glauben, können wir in der heutigen wirtschaftlichen Zeit nicht anfangen zu leben" .... ist es den falsch, dass ich das gute im menschen sehen will?
auch so behandelt werden will, wie ich andere behandele? ist das naiver kindlicher idealismus?
ich habe angst, dass ich diplomarbeit abgebe, durchfalle und mich meine mutter rauswirft .... sah nur noch das schlechte, hoffte aber trotzdem, gut genug zu sein, dass ich übernommen werde ....
genau das verhalten, durch welches ich in Amerika probleme bekam ..... jetzt sind fast 2 jahre her, dass das war ... als hätte ich nichts dazu gelernt ... habe angst, wenn ich durchfalle kommt alles raus, weil ich durch die schuldgefühle, die ich hatte, die amerika-situation erst aufkommen zu lassen, nicht wahrhaben, dass ich doch nichts dazu gelernt habe ..... ist die heutige (wirtschts-)welt so brutal? dass man seine arbeit zu erledigen hat, weiß ich .... ist es aber wirklich so krass, dass man nicht mehr vom guten an der sache ausgehen kann, sondern eher vom schlechten ausgehen soll??
ich weiß nicht mehr weiter ..... wenn ich da einen cousin von mir anschaue, der gerade einmal 19 ist.... der ist viel weiter von seiner reife als ich, und ich werde heuer 28 ....
was soll ich denn jetzt machen ....?????
ich muss hier wirklich etwas loswerden.
ich stehe vor dem, dass ich befürchte, dass ich eine miserable Diplomarbeit abgeben werde, wenn ich sie überhaupt abgeben kann.
ich studierte wirtschaftsingenieur auf diplom, wozu ich umziehen musste. da ich in der neuen stadt niemanden kannte, lebte ich sehr isoliert .... bekam aufgrund des alleinseins depresionen, die durch den tod meines vaters verstärkt wurden ... machte trotzdem weiter, wollte es nicht wahr haben, dass ich eine pause brauche, um das leben leben zu lernen, was ich bis dahin - so empfinde ich es nach wie vor - nicht gelernt habe .... eigenständigkeit, selbstständigkeit, unabhängig sein ... ich wollte damals das optimale ideal liefern, bekam ein praktikum in den usa .... und dort prasselte alles über mich herein, bis es darin geendet hat, dass ich 4 wochen vor abflug mit 1 3liter reinen vodkaflasche in 4einhalb tagen gerade einmal genug hatte ... mein vater war schon depressiv und alkoholkrank ... ich bin vielmehr verhaltenssuchtkrank .... fluchtverhalten, ständiges verstecken .... obwohl ich in einem urlaubssemester einen therapieplatz bekam .... ich bewegte mich keineswegs, weswegen ich jetzt wieder aufgrund der situation z. h. (beim zwillingsbruder haben sich auch Depressionen gebildet gehabt, wurde zusätzlich arbeitslos) und auf der arbeit, wo ich diplomarbeit schreibe, in depressive bahnen kam .... ich bin in einer sehr wohlbehüteten umgebung aufgewachsen, habe niemals gelernt konflikte auszutragen, geschweige denn, besch..... situationen von mir fernzuhalten .... habe zwar vor dem studium eine ausbildung gemacht, aber habe fachabitur und studium hauptsächlich deswegen gemacht, weil berufswahl das falsche für mich war ....
bis zum tod meines vaters haben mich meine eltern, ab dem tod des vaters nur noch meine mutter unterstützt ... meine mutter sagte aber schon einmal, dass wir zwillinge "herzensgute Meschen seien, aber solange wir nicht selbst an uns glauben, können wir in der heutigen wirtschaftlichen Zeit nicht anfangen zu leben" .... ist es den falsch, dass ich das gute im menschen sehen will?
auch so behandelt werden will, wie ich andere behandele? ist das naiver kindlicher idealismus?
ich habe angst, dass ich diplomarbeit abgebe, durchfalle und mich meine mutter rauswirft .... sah nur noch das schlechte, hoffte aber trotzdem, gut genug zu sein, dass ich übernommen werde ....
genau das verhalten, durch welches ich in Amerika probleme bekam ..... jetzt sind fast 2 jahre her, dass das war ... als hätte ich nichts dazu gelernt ... habe angst, wenn ich durchfalle kommt alles raus, weil ich durch die schuldgefühle, die ich hatte, die amerika-situation erst aufkommen zu lassen, nicht wahrhaben, dass ich doch nichts dazu gelernt habe ..... ist die heutige (wirtschts-)welt so brutal? dass man seine arbeit zu erledigen hat, weiß ich .... ist es aber wirklich so krass, dass man nicht mehr vom guten an der sache ausgehen kann, sondern eher vom schlechten ausgehen soll??
ich weiß nicht mehr weiter ..... wenn ich da einen cousin von mir anschaue, der gerade einmal 19 ist.... der ist viel weiter von seiner reife als ich, und ich werde heuer 28 ....
was soll ich denn jetzt machen ....?????