P
pingu89
Gast
Ich bin so platt. Fertig.
Keine Ahnung, warum ich hier schreibe. Vielleicht hilft es, zu schreiben.
Kann sein, dass es ein längerer Text wird. Und garantiert irgendwie Selbst-Mitleidig. Also wenn ihr sowas nicht lesen wollt, seid ihr hiermit gewarnt.
Ich weiß nicht, zu wem ich damit gehen soll. Ich hab liebe Freundinnen, die sagen, ich kann immer kommen, wenns mir schlecht geht. Und ich WEISS das auch. Aber ich hab trotzdem das Gefühl (auch wenn es vielleicht nicht so ist), sie würden denken "reiß dich einfach zusammen, andere können das doch auch!". Vielleicht ist es auch nur meine Erwartung, weil ich selbst das eigentlich denke - also über mich selbst.
Ich hab mit meiner besten Freundin auch schon mal ein bisschen darüber geredet. Aber nur die "verharmloste" Fassung. Ich will wirklich nicht mein Umfeld mit meinen Grübeleien überfordern...
Ich bin 23, und mache grade meinen Bachelor, also meine Bachelorarbeit.
Das ist Baustelle Nummer 1.
Ich fühle mich Überfordert.. Nicht mit Theorie, und mit schreiben. Sowas fällt mir eigentlich immer relativ leicht. Das Problem ist (Naturwissenschaftliche Arbeit), dass ich Messungen machen muss, und ja nicht weiß, ob die Ergebnisse Sinn machen oder nicht. Ich fühle mich so dumm. Da hab ich 3 Jahre studiert, und jetzt scheine ich unfähig sein zu erkennen, ob die dummen ERgebnisse Sinn machen oder nicht. Ok, auch wenn ich diese Messungen noch nie vorher gelernt habe oder so. Trotzdem.
Und das Dumme Messgerät, das ich verwenden soll, ist so ein High-Tech-Teil, von dem auch meine Betreuerin Sagt, das wäre neu, sie kennt sich damit nicht aus.
Na toll. Und ich soll ein Bedienungsanleitungs-Buch ganz durchlesen? Das ist echt dick. Und an den Messwerten würde glaub ich rumdrücken nicht viel ändern, sondern nur die Anzeige wird dadurch verändert.... Ok ich verrenne mich in Details.
Mein Abgabetermin ist 1.Oktober, ich wollte eigentlich 15.September fertig sein (hab cih so für mich geplant). Aber das wird nix mehr, wohl. Aber ich wollte das eigentlich, weil dann "er" wieder zurückkommt (siehe unten) und weil ich endlich mal PAUSE brauche - je früher ich also abgebe, desto früher hab ich s hinter mir.
Kommen wir nämlich zu Problem Nr.2:
Das wäre eigentlich was cooles. Wenn ich denn ZEit hätte.
Ich ziehe nämlich um, also ne Freundin und ich gründen ne WG. Die Wohnung ist echt schön.
Und die Schlüsselübergabe ist jetzt dann, an diesem Wochenende. Und die Freundiin ist mit ihrer BAchelorarbeit schon fertig. Weil sie einen Monat früher anfangen konnte.(ich glaube, sie ist genervt, dass ich mich "so anstelle"u keine Zeit habe, auch wenn sie nix sagt)
Weil sie nicht wie ich noch ein 4-wöchiges Berufspraktikum vorher gemacht hat.
(Ich hatte also seit Ende Juni keine Pause. Da fing mein Praktikum an. Direkt nach der Klausuren/Hausarbeiten-Phase. Und nach dem Praktikum dann eben die Bachelorarbeit.)
Das Praktikum hat sie nämlich schon letzten Sommer gemacht.
Aber da hab ich lieber eher wenig gemacht und lieber gearbeitet. Für einen Doktoranden als HiWi.
Mit dem ich auch befreundet bin. Und in den ich schon damals, vor einem Jahr, so verliebt war wie ichs noch nie in meinem Leben war.
Und das bin ich immer noch. Ich hab seit einem Jahr ungefähr Liebeskummer. Heule auch öfter, vielleicht steigere ich mich auch manchmal hinein. ...
Aus Sehnsucht. Weil ich mir einfach nur Wünsche, jeden Abend neben ihm Einzuschlafen und morgens neben ihm Aufzuwachen... Ich denke (das ist NICHT übertrieben sondern die Wahrheit) wirklich jeden Abend und Morgen an ihn. Seit mindestens einem Jahr!!
Aber, weil ich noch nie eine Beziehung hatte (eher ungewöhnlich für mein Alter... Aber ich brauch echt lange, um jemanden in mein Leben zu lassen.... Bei ihm wäre ich das erste Mal richtig bereit dafür!), traue ich mich nicht, ihm was zu sagen.
Unser Verhältnis ist echt gut - auch nach Ende unseres Arbeitsverhältnisses sehen wir uns noch und er scheint mich auch zu mögen.
Es gibt auch Anzeichen, dass es von ihm vielleicht auch mehr ist. Aber da ich so eine Grüblerin bin, habe ich natürlich immer im Hinterkopf "man sieht oft nur das, was man sehen will... Vielleicht ist er zu allen seinen Freunden so.".
Einerseits ist diese Ungewissheit furchtbar, ob was aus uns werden könnte, oder nicht...
Aber ich hab solche unglaubliche Angst davor, dass ich ihn Verliere, auch als Freund, wenn ich ihm was sage!
Ich hab solche Angst, dass ich jetzt schon wieder heule.
Ok. Aber er ist jetzt sowieso erstmal in Urlaub, er hat ja frei. Wie ziemlich viele Menschen um mcih herum, diesen Sommer. Wie es im Sommer ja normal ist. Meine Bachelorarbeit-Betreuerin war ja jetzt auch drei Wochen (!) nicht da. .... Was solls....
Aber ich hab ja keine Pause.
Ok, ich hab ja eh kein Geld für Urlaub.
Nächster Punkt.
Kein Geld. Also nach Ende der Doktorarbeit ist natürlich dieser Job - äh - beendet. Logisch.
Meine Eltern bezahlen die Miete.
Und auch so Studiengebühr oder was ich so brauche.
Aber das ist echt teuer und ich verstehe ja wirklcih, dass ich auch arbeiten sollte. Das kann ich ja echt nicht verlangen, dass die mich durchfüttern. Ich hab ja auch noch einen Bruder. ... Die können ja nicht für ALLES aufkommen. Schon klar.
Aber der Punkt ist. Ich brauche URLAUB. FREI. Ich kann einfach nicht mehr.
Stattdessen muss ich mir aber, wenn es langsam mal wieder "ruhiger" wird, heißt: ich die BAchelorarbeit überstanden habe und zeitgleich noch umgezogen bin und ich hoffentlich in den Master komme (da gibt es gerade Theater mit der Zulassung.... Für unseren gesamten Studiengang... d.h. da ist auch noch was in der Schwebe, von dem man nix Genaues weiß), kann ich mir eigentlich sofort einen NebenJob suchen.
Anstatt Urlaub, grad das Gegenteil.
Und schon wieder neue Menschen, neue Situationen.
Sowas stresst mich sowieso immer. Ich brauch immer eine Weile, bis ich mich eingelebt habe. Ich bin einfach eher ein Introvertierter Mensch - ich hab gerne Leute um mich, aber nur welche, die ich kenne.
Situationen, wo ich mich auf fremde Personen einstellen muss, stressen mich ganz furchtbar.
So wie z.B. in einem Berufspraktikum.
Oder, wenn man plötzlich für eine Bachelorarbeit die ganze Zeit im Institut wildfremden Menschen hinterherrennen muss.
Oder in einem neuen Nebenjob....
Das strengt mich alles so an.
Ich kann mich nciht mehr konzentrieren.
Mein Kopf ist zur zeit gleichzeitig Voll und leer.
Das kann man gar nicht beschreiben. ICh weiß nicht mehr, was ihc machen soll.
Ich hasse meine Bachelorarbeit gerade richtig, obwohl ich mir das Thema ja ausgesucht hatte.
Und die Scheiß uni.
Und umziehen will ich gerade auch nicht. Das doch eigentlich so cool ist. Sich neu einrichten, erste eigene Wohnung. (bin vorher den großteil der Zeit gependelt o. hab zur Zwischenmiete gewohnt. Aber Pendeln, mit dem Zug, u. 3 Stunden aufstehen bevor man dann mal an der Uni eintrudelt, das hasse ich auch.)
Und ich liebe diesen Mann!
So sehr.
ICh hab Kopfschmerzen.
Und keinen Hunger mehr. Und bin verspannt.
Und mein größter Wunsch ist, einfach WEG zu gehen. Am Bahnhof einfachi n so einen dummen Zug nach - Keine Ahnung - Amsterdam? - zu steigen und WEG zu sein. Wo mich niemand mehr erreichen kann.
Seit 3 Jahren, seit ich studiere, habe ich glaube ich nicht mehr richtig abgeschaltet. Man muss ja immer aufpassen, dass nicht plötzlich wieder irgendwas von einer Deadline durchsickert oder so...
Ich weiß gar nciht mehr, wie ich meinen Kopf frei kriegen soll.
Am besten wäre für mich ein Semester frei.
ODer wenn cih richtig Krank werden würde und dann eine Auszeit nehmen "müsste".
Aber das geht ja auch nicht.
Weil dann muss ich bürokratisches ZEug regeln, von wegen - irgendwelche sachen aufschieben (unimäßig), und mich krank melden oder so ähnlich.
Das ist ja wieder so eine Situation, mit der ich eigentlich nicht klarkomme. Zusätzlicher STress.
ICh kann ja nicht meien Eltern schicken.
Um Schulkram früher haben die sich ncoh gekümmert, aber wie das an der Uni läuft, das hab cih eigetnlcih größtenteils selbst irgendwie geregelt. Obwohl ich immer bei Bürokratiekram generell das Gefühl habe, ich blick s nicht richtig... Aber bisher hab ich wohl doch, trotzdem, toi-toi-toi, alles einigermaßen richtig gemacht.
Aber auch nur, weil ich z.B. nie bei Klausuren krank war (ich weiß bis heute nicht, wie man sich da eigentlich genau abmelden würde), oder nie welche geschoben habe (selbst in der einen Klausur, in der ich den Tag vorher einen kompletten Blackout hatte).
In der Schule hab ich zwar auch immer wenig gemacht, aber da fand ich alles leicht.
Und in der Uni komme ich mir die meiste Zeit dumm vor wie Brot.
Aber ich kann mich ja nicht auf s Lernen konzentrieren - der Liebeskummer, ihr erinnert euch...?
Und von wegen, "lenk dich mit dem Unizeug vom Liebeskummer ab". Bei mir ist das leider umgekehrt.
Das Schlimmste ist, dass ich auch Menschen kenne, z.B. eine Freundin von mir, die hat fast noch mehr Stress als ich.
Und selbst bei ihr hab ich das Gefühl, sie würde meinen Kummer nicht verstehen. ...
Ich mein, ich SEHE andere Menschen, die diesen Sommer auch keine Sekunde Pause hatten, oder die es vll NOCH stressiger hatten als ich. Aber denen geht es trotzdem gut. Wie machen die das bitte??
Und das macht es nur noch schlimmer. Weil ich dadurch denke "stell dich nicht so an. Du hast kein Recht zu jammern. Deine "Probleme" haben andere auch...".
Das ist auch der Grund, warum ich nicht darüber reden will mit jemandem.
Weil ICH vielleicht über jemand andern auch denken würde, "was hat er denn, ist doch gar nicht soo schlimm...".
Ich denk so auch über mich.
Ich kann aber auch nicht das Studium hinschmeißen (Also ich meine nach dem BAchelor, den bring ihc ja auf jeden fall irgendwie hinter mich), ohne zu Wissen, was ich sonst tun so..
Meine eltern haben so viel investiert.
Und ich gründe grade eine WG mit meiner Freundin.
Und ich hab sowieso keine Ahnung, wer ich bin oder was ich will. Und ich weiß auch nicht wie ich s rausfinden soll.
Ohne neuen Plan kann ich den alten nciht einfach über den Haufen werfen.
Entschuldigt, dass es so lang ist.
Besser geht s mir trotzdem nicht. Auch nach dem Schreiben nicht. ... Was solls...
Keine Ahnung, warum ich hier schreibe. Vielleicht hilft es, zu schreiben.
Kann sein, dass es ein längerer Text wird. Und garantiert irgendwie Selbst-Mitleidig. Also wenn ihr sowas nicht lesen wollt, seid ihr hiermit gewarnt.
Ich weiß nicht, zu wem ich damit gehen soll. Ich hab liebe Freundinnen, die sagen, ich kann immer kommen, wenns mir schlecht geht. Und ich WEISS das auch. Aber ich hab trotzdem das Gefühl (auch wenn es vielleicht nicht so ist), sie würden denken "reiß dich einfach zusammen, andere können das doch auch!". Vielleicht ist es auch nur meine Erwartung, weil ich selbst das eigentlich denke - also über mich selbst.
Ich hab mit meiner besten Freundin auch schon mal ein bisschen darüber geredet. Aber nur die "verharmloste" Fassung. Ich will wirklich nicht mein Umfeld mit meinen Grübeleien überfordern...
Ich bin 23, und mache grade meinen Bachelor, also meine Bachelorarbeit.
Das ist Baustelle Nummer 1.
Ich fühle mich Überfordert.. Nicht mit Theorie, und mit schreiben. Sowas fällt mir eigentlich immer relativ leicht. Das Problem ist (Naturwissenschaftliche Arbeit), dass ich Messungen machen muss, und ja nicht weiß, ob die Ergebnisse Sinn machen oder nicht. Ich fühle mich so dumm. Da hab ich 3 Jahre studiert, und jetzt scheine ich unfähig sein zu erkennen, ob die dummen ERgebnisse Sinn machen oder nicht. Ok, auch wenn ich diese Messungen noch nie vorher gelernt habe oder so. Trotzdem.
Und das Dumme Messgerät, das ich verwenden soll, ist so ein High-Tech-Teil, von dem auch meine Betreuerin Sagt, das wäre neu, sie kennt sich damit nicht aus.
Na toll. Und ich soll ein Bedienungsanleitungs-Buch ganz durchlesen? Das ist echt dick. Und an den Messwerten würde glaub ich rumdrücken nicht viel ändern, sondern nur die Anzeige wird dadurch verändert.... Ok ich verrenne mich in Details.
Mein Abgabetermin ist 1.Oktober, ich wollte eigentlich 15.September fertig sein (hab cih so für mich geplant). Aber das wird nix mehr, wohl. Aber ich wollte das eigentlich, weil dann "er" wieder zurückkommt (siehe unten) und weil ich endlich mal PAUSE brauche - je früher ich also abgebe, desto früher hab ich s hinter mir.
Kommen wir nämlich zu Problem Nr.2:
Das wäre eigentlich was cooles. Wenn ich denn ZEit hätte.
Ich ziehe nämlich um, also ne Freundin und ich gründen ne WG. Die Wohnung ist echt schön.
Und die Schlüsselübergabe ist jetzt dann, an diesem Wochenende. Und die Freundiin ist mit ihrer BAchelorarbeit schon fertig. Weil sie einen Monat früher anfangen konnte.(ich glaube, sie ist genervt, dass ich mich "so anstelle"u keine Zeit habe, auch wenn sie nix sagt)
Weil sie nicht wie ich noch ein 4-wöchiges Berufspraktikum vorher gemacht hat.
(Ich hatte also seit Ende Juni keine Pause. Da fing mein Praktikum an. Direkt nach der Klausuren/Hausarbeiten-Phase. Und nach dem Praktikum dann eben die Bachelorarbeit.)
Das Praktikum hat sie nämlich schon letzten Sommer gemacht.
Aber da hab ich lieber eher wenig gemacht und lieber gearbeitet. Für einen Doktoranden als HiWi.
Mit dem ich auch befreundet bin. Und in den ich schon damals, vor einem Jahr, so verliebt war wie ichs noch nie in meinem Leben war.
Und das bin ich immer noch. Ich hab seit einem Jahr ungefähr Liebeskummer. Heule auch öfter, vielleicht steigere ich mich auch manchmal hinein. ...
Aus Sehnsucht. Weil ich mir einfach nur Wünsche, jeden Abend neben ihm Einzuschlafen und morgens neben ihm Aufzuwachen... Ich denke (das ist NICHT übertrieben sondern die Wahrheit) wirklich jeden Abend und Morgen an ihn. Seit mindestens einem Jahr!!
Aber, weil ich noch nie eine Beziehung hatte (eher ungewöhnlich für mein Alter... Aber ich brauch echt lange, um jemanden in mein Leben zu lassen.... Bei ihm wäre ich das erste Mal richtig bereit dafür!), traue ich mich nicht, ihm was zu sagen.
Unser Verhältnis ist echt gut - auch nach Ende unseres Arbeitsverhältnisses sehen wir uns noch und er scheint mich auch zu mögen.
Es gibt auch Anzeichen, dass es von ihm vielleicht auch mehr ist. Aber da ich so eine Grüblerin bin, habe ich natürlich immer im Hinterkopf "man sieht oft nur das, was man sehen will... Vielleicht ist er zu allen seinen Freunden so.".
Einerseits ist diese Ungewissheit furchtbar, ob was aus uns werden könnte, oder nicht...
Aber ich hab solche unglaubliche Angst davor, dass ich ihn Verliere, auch als Freund, wenn ich ihm was sage!
Ich hab solche Angst, dass ich jetzt schon wieder heule.
Ok. Aber er ist jetzt sowieso erstmal in Urlaub, er hat ja frei. Wie ziemlich viele Menschen um mcih herum, diesen Sommer. Wie es im Sommer ja normal ist. Meine Bachelorarbeit-Betreuerin war ja jetzt auch drei Wochen (!) nicht da. .... Was solls....
Aber ich hab ja keine Pause.
Ok, ich hab ja eh kein Geld für Urlaub.
Nächster Punkt.
Kein Geld. Also nach Ende der Doktorarbeit ist natürlich dieser Job - äh - beendet. Logisch.
Meine Eltern bezahlen die Miete.
Und auch so Studiengebühr oder was ich so brauche.
Aber das ist echt teuer und ich verstehe ja wirklcih, dass ich auch arbeiten sollte. Das kann ich ja echt nicht verlangen, dass die mich durchfüttern. Ich hab ja auch noch einen Bruder. ... Die können ja nicht für ALLES aufkommen. Schon klar.
Aber der Punkt ist. Ich brauche URLAUB. FREI. Ich kann einfach nicht mehr.
Stattdessen muss ich mir aber, wenn es langsam mal wieder "ruhiger" wird, heißt: ich die BAchelorarbeit überstanden habe und zeitgleich noch umgezogen bin und ich hoffentlich in den Master komme (da gibt es gerade Theater mit der Zulassung.... Für unseren gesamten Studiengang... d.h. da ist auch noch was in der Schwebe, von dem man nix Genaues weiß), kann ich mir eigentlich sofort einen NebenJob suchen.
Anstatt Urlaub, grad das Gegenteil.
Und schon wieder neue Menschen, neue Situationen.
Sowas stresst mich sowieso immer. Ich brauch immer eine Weile, bis ich mich eingelebt habe. Ich bin einfach eher ein Introvertierter Mensch - ich hab gerne Leute um mich, aber nur welche, die ich kenne.
Situationen, wo ich mich auf fremde Personen einstellen muss, stressen mich ganz furchtbar.
So wie z.B. in einem Berufspraktikum.
Oder, wenn man plötzlich für eine Bachelorarbeit die ganze Zeit im Institut wildfremden Menschen hinterherrennen muss.
Oder in einem neuen Nebenjob....
Das strengt mich alles so an.
Ich kann mich nciht mehr konzentrieren.
Mein Kopf ist zur zeit gleichzeitig Voll und leer.
Das kann man gar nicht beschreiben. ICh weiß nicht mehr, was ihc machen soll.
Ich hasse meine Bachelorarbeit gerade richtig, obwohl ich mir das Thema ja ausgesucht hatte.
Und die Scheiß uni.
Und umziehen will ich gerade auch nicht. Das doch eigentlich so cool ist. Sich neu einrichten, erste eigene Wohnung. (bin vorher den großteil der Zeit gependelt o. hab zur Zwischenmiete gewohnt. Aber Pendeln, mit dem Zug, u. 3 Stunden aufstehen bevor man dann mal an der Uni eintrudelt, das hasse ich auch.)
Und ich liebe diesen Mann!
So sehr.
ICh hab Kopfschmerzen.
Und keinen Hunger mehr. Und bin verspannt.
Und mein größter Wunsch ist, einfach WEG zu gehen. Am Bahnhof einfachi n so einen dummen Zug nach - Keine Ahnung - Amsterdam? - zu steigen und WEG zu sein. Wo mich niemand mehr erreichen kann.
Seit 3 Jahren, seit ich studiere, habe ich glaube ich nicht mehr richtig abgeschaltet. Man muss ja immer aufpassen, dass nicht plötzlich wieder irgendwas von einer Deadline durchsickert oder so...
Ich weiß gar nciht mehr, wie ich meinen Kopf frei kriegen soll.
Am besten wäre für mich ein Semester frei.
ODer wenn cih richtig Krank werden würde und dann eine Auszeit nehmen "müsste".
Aber das geht ja auch nicht.
Weil dann muss ich bürokratisches ZEug regeln, von wegen - irgendwelche sachen aufschieben (unimäßig), und mich krank melden oder so ähnlich.
Das ist ja wieder so eine Situation, mit der ich eigentlich nicht klarkomme. Zusätzlicher STress.
ICh kann ja nicht meien Eltern schicken.
Um Schulkram früher haben die sich ncoh gekümmert, aber wie das an der Uni läuft, das hab cih eigetnlcih größtenteils selbst irgendwie geregelt. Obwohl ich immer bei Bürokratiekram generell das Gefühl habe, ich blick s nicht richtig... Aber bisher hab ich wohl doch, trotzdem, toi-toi-toi, alles einigermaßen richtig gemacht.
Aber auch nur, weil ich z.B. nie bei Klausuren krank war (ich weiß bis heute nicht, wie man sich da eigentlich genau abmelden würde), oder nie welche geschoben habe (selbst in der einen Klausur, in der ich den Tag vorher einen kompletten Blackout hatte).
In der Schule hab ich zwar auch immer wenig gemacht, aber da fand ich alles leicht.
Und in der Uni komme ich mir die meiste Zeit dumm vor wie Brot.
Aber ich kann mich ja nicht auf s Lernen konzentrieren - der Liebeskummer, ihr erinnert euch...?
Und von wegen, "lenk dich mit dem Unizeug vom Liebeskummer ab". Bei mir ist das leider umgekehrt.
Das Schlimmste ist, dass ich auch Menschen kenne, z.B. eine Freundin von mir, die hat fast noch mehr Stress als ich.
Und selbst bei ihr hab ich das Gefühl, sie würde meinen Kummer nicht verstehen. ...
Ich mein, ich SEHE andere Menschen, die diesen Sommer auch keine Sekunde Pause hatten, oder die es vll NOCH stressiger hatten als ich. Aber denen geht es trotzdem gut. Wie machen die das bitte??
Und das macht es nur noch schlimmer. Weil ich dadurch denke "stell dich nicht so an. Du hast kein Recht zu jammern. Deine "Probleme" haben andere auch...".
Das ist auch der Grund, warum ich nicht darüber reden will mit jemandem.
Weil ICH vielleicht über jemand andern auch denken würde, "was hat er denn, ist doch gar nicht soo schlimm...".
Ich denk so auch über mich.
Ich kann aber auch nicht das Studium hinschmeißen (Also ich meine nach dem BAchelor, den bring ihc ja auf jeden fall irgendwie hinter mich), ohne zu Wissen, was ich sonst tun so..
Meine eltern haben so viel investiert.
Und ich gründe grade eine WG mit meiner Freundin.
Und ich hab sowieso keine Ahnung, wer ich bin oder was ich will. Und ich weiß auch nicht wie ich s rausfinden soll.
Ohne neuen Plan kann ich den alten nciht einfach über den Haufen werfen.
Entschuldigt, dass es so lang ist.
Besser geht s mir trotzdem nicht. Auch nach dem Schreiben nicht. ... Was solls...