GoetheSchillerUndIch
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Hallo Community,
meine Freunde sind schon so genervt von dem Thema, dass ich jetzt Unterstützung im Netz suche. Mein Partner und ich sind bald acht Jahre zusammen, allerdings mit zwei Unterbrechungen, die beide von ihm ausgingen. In relativ regelmäßigen Abständen wird ihm alles zu viel, er zieht sich zurück, kann keine Nähe mehr erwidern (mir gegenüber) und ist von allem genervt. Er sagt dann, dass er "deprimiert" sei, kann aber keinen Grund finden. Seit zwei Jahren leben wir in getrennten Wohnungen, damit er einen Raum nur für sich hat. Bis jetzt hat es gut funktioniert, er ist an 3-4 Tagen in der Woche bei uns. Wir haben zwei Kinder, 3 Jahre und 8 Monate alt. Ich bin quasi alleinerziehend, um den gesamten Alltagsorganisationskram kümmere ich mich nahezu alleine. Ich versuche ihn zu entlasten wo ich nur kann und ich dachte wir haben eine gute Zeit. Aber plötzlich ging es wieder los mit komischen Ideen. Die Kinder bräuchten ein gutes männliches Vorbild und ich könne mir doch einen Mann suchen, der das für sie ist, das störe ihn nicht. Dieser Vorschlag zeigt mir zum einen wie defizitär er sich fühlen muss, was er auch selber sagt. Zum anderen schwingt meine Angst mit, dass er sich mit diesem Vorschlag einen "Freifahrtschein" erhofft. Ich habe Angst, dass er durch seine Überlastung wieder die Beziehung in Frage stellt. Das war bisher immer seine Lösung. Er sagt jetzt, dass es jetzt nichts mit mir zu tun hat, aber meine Angst und das ekliger Gefühl im Bauch bleibt. Je weiter er sich entfernt, desto mehr möchte ich klammern, aber natürlich weiß ich, dass das komplett falsch ist. Meine Freundinnen sind schon total genervt und meinen ich muss mich endlich von ihm lösen. Aber ich liebe ihn doch, auch wenn er mir das seit Jahren nicht mehr sagen kann. Er ist total verkopft und macht sich alle möglichen Sorgen, bestimmt auch viele davon berechtigt, aber es reißt ihn aus der Realität und zieht ihn weg von uns. Eine Therapie lehnt er ab, weil er meint, dass sich eh nichts ändert. Er sagt häufig, dass er Zeit für sich braucht. Es tut weh ihn so leiden zu sehen. Ich weiß nicht, was ich noch machen kann. Ich will dieses eklige Gefühl im Bauch und diese Unsicherheit los werden, ich Erträge diese ewige Ambivalenz nicht mehr, es tut so weh.
meine Freunde sind schon so genervt von dem Thema, dass ich jetzt Unterstützung im Netz suche. Mein Partner und ich sind bald acht Jahre zusammen, allerdings mit zwei Unterbrechungen, die beide von ihm ausgingen. In relativ regelmäßigen Abständen wird ihm alles zu viel, er zieht sich zurück, kann keine Nähe mehr erwidern (mir gegenüber) und ist von allem genervt. Er sagt dann, dass er "deprimiert" sei, kann aber keinen Grund finden. Seit zwei Jahren leben wir in getrennten Wohnungen, damit er einen Raum nur für sich hat. Bis jetzt hat es gut funktioniert, er ist an 3-4 Tagen in der Woche bei uns. Wir haben zwei Kinder, 3 Jahre und 8 Monate alt. Ich bin quasi alleinerziehend, um den gesamten Alltagsorganisationskram kümmere ich mich nahezu alleine. Ich versuche ihn zu entlasten wo ich nur kann und ich dachte wir haben eine gute Zeit. Aber plötzlich ging es wieder los mit komischen Ideen. Die Kinder bräuchten ein gutes männliches Vorbild und ich könne mir doch einen Mann suchen, der das für sie ist, das störe ihn nicht. Dieser Vorschlag zeigt mir zum einen wie defizitär er sich fühlen muss, was er auch selber sagt. Zum anderen schwingt meine Angst mit, dass er sich mit diesem Vorschlag einen "Freifahrtschein" erhofft. Ich habe Angst, dass er durch seine Überlastung wieder die Beziehung in Frage stellt. Das war bisher immer seine Lösung. Er sagt jetzt, dass es jetzt nichts mit mir zu tun hat, aber meine Angst und das ekliger Gefühl im Bauch bleibt. Je weiter er sich entfernt, desto mehr möchte ich klammern, aber natürlich weiß ich, dass das komplett falsch ist. Meine Freundinnen sind schon total genervt und meinen ich muss mich endlich von ihm lösen. Aber ich liebe ihn doch, auch wenn er mir das seit Jahren nicht mehr sagen kann. Er ist total verkopft und macht sich alle möglichen Sorgen, bestimmt auch viele davon berechtigt, aber es reißt ihn aus der Realität und zieht ihn weg von uns. Eine Therapie lehnt er ab, weil er meint, dass sich eh nichts ändert. Er sagt häufig, dass er Zeit für sich braucht. Es tut weh ihn so leiden zu sehen. Ich weiß nicht, was ich noch machen kann. Ich will dieses eklige Gefühl im Bauch und diese Unsicherheit los werden, ich Erträge diese ewige Ambivalenz nicht mehr, es tut so weh.