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ich glaube mein Mann ist Alkoholiker

G

Gast

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Hallo an alle Leser hier, ich hoffe ich bin hier richtig mit meinem Problem.
Es geht um meinen Mann, er war schon immer unzufrieden mit seinem Leben und neigte zur schlechten Laune. Jetzt wurde es in den letzten Jahren immer schlimmer, er ist depressiv und war auch beim Psychiater. Wir haben zwei Problemkinder und das ist schon sehr belastend. Unsere Ehe läuft schon seit Jahren nicht mehr gut und ich habe schon oft über Trennung nachgedacht.
Nun zum eigentlichen Problem. Seit ca 1 Jahr trinkt er jeden Tag Alkohol, erst war es nur Bier und nun kommt noch Wein oder Martini dazu. Er trinkt zum Abendessen 2 Flaschen Bier und später auf der Chouch eine ganze Flasche Wein.
Ich habe ihm gesagt das ich denke er hat ein Alkoholproblem und er soll aufhören mit def täglichen Trinkerei. Natürlich hat er abgestritten Alkoholiker zu sein und er könnte jederzeit ohne Alkohol klar kommen. Er versprach mir dann nur noch am Wochenende zu trinken. Aber dann hat mein Sohn sein Flaschenversteck gefunden, dort lagen so ungefähr 6 leere Flaschen Wein.Ich habe ihn darauf angesprochen und er meinte nur er muss die Flaschen ja verstecken, weil ich immer so ein Theater mache.
Seit einem halben Jahr wird er jetzt unter Alkohol auch agressiv zu den Kindern und mir. Er schreit die Kinder an wenn sie nicht ruhig sind und s hreit dann "Halt die Fresse jetzt" oder zu meiner Tochter sagt er Schlampe und ich bin eine blöde Kuh oder F..., wo er froh ist wenn er mich bald los sei. Mittlerweile verlasse ich dann den Raum, ey bringt ja nichts mit einem Betrunkenen zu diskutieren. .
Freunde der Kinder haben ihn auch schon betrunken erlebt und einer fragte direkt ob er ein Trinker sei.
Was denkt ihr, ist er ein Alkoholiker oder hat ef Recht undich mache nur Theater?
Bitte antwortet mir, ich bin so verzweifelt und habe auch nur noch schlechte Laune obwohl ich immer ein positiv denkenef Mensch war mit selten schlechter Laune.
 
Er ist Alkoholiker und hat ein dickes Problem.. Ich denke du solltest dich dringend jemand anvertrauen, damit du erstmal reden kannst . Weis denn dein Bekanntenkreis , Freunde , Familie davon.. Die solltest du einweihen, damit du Unterstützung erhälst..Es muss ihm klar gemacht werden, das er einen Punkt erreicht hat, wo es nicht mehr so weiter geht. Aber er muss erstmal einsehen , das er ein Alkoholproblem hat.. Bis dahin wird es kein leichter Weg..

Alkoholsucht: Was Angehörige tun können | Apotheken Umschau

Alkoholismus erkennen

http://www.kinder.de/ratgeber/sucht...tikel/alkoholismus-beim-partner-erkennen.html
 
Ob er Alkoholiker ist, ist eigentlich irrelevant.

Für Dich ist von Bedeutung, wie er sich Dir und den Kindern ggü. verhält. Ob das am Alkohol oder an etwas anderem liegt, muss schon er selbst rausfinden.

Aber ich würde nicht tolerieren, beleidigt zu werden, dass die Kinder wegen nichts angebrüllt werden und sich vor ihren Freunden für ihren Vater schämen müssen.

Hast Du darüber schon einmal mit ihm gesprochen?
 
Guten Morgen, Gast,

Auch ich denke, dass Dein Mann ein Alkoholproblem hat. Alkoholprobleme in einer Beziehung oder gar Familie führen zu einer Belastung, die oft unerträglich ist. Alkohol macht in vielen Fällen die Familie kaputt. Im Falle der Nicht-Änderung sehe ich i.d.R. nur die Flucht = Trennung. Kurz und knapp und konsequent und unverzüglich.

Aber bevor ich an Trennung denke, ist zu überlegen, ob man das Alkoholproblem nicht lösen kann. Das ist ganz sicher in fast allen Fällen möglich. Die Voraussetzung ist aber immer nur die, dass der Mensch mit Alkoholproblemen diese erkennt und zugibt und sich selbst um eine Lösung bemüht.
Du kannst ihn dabei unterstützen, versuchen zu motivieren…. Aber mehr auch nicht.
Will sich der alkoholkranke Mensch nicht helfen lassen, will er sein Alkoholproblem nicht erkennen bzw. lösen, sind auch klare Worte kein Anreiz, hilft Dir nur Dein Handeln.

Die Situation in Deiner Familie eskaliert bereits. Die Beschimpfungen sind doch wohl deutlich. Jetzt ist schnelles Handeln angesagt. Klares Gespräch, Motivationsversuche (aber nicht über viele Monate hinweg), Hilfe von Aussen und wenn all dies nicht ausreicht, bist Du mit Handeln dran.

Alles Gute und Liebe,
Nordrheiner

 
Klar gilt er als alkoholkrank, wenn er täglich trinkt. Im Mittelalter hat der Bürger mit aufsteigendem Status übrigens noch bis zu fünf Liter Bier zugeteilt bekommen, woran man sieht, dass alles Zeitererscheinungen sind, was die "Krankheit" betrifft.

Die Zeiten wünsch` ich mir übrigens zurück: Bier trinken ohne schlechtes Gewissen. 🙂

Wurde ja angesprochen, dass die Ursachenbekämpfung sinvoller ist als Trinken zu stigmatisieren.

Also Probleme versuchen zu lösen, das ist primär nicht der Alkohol..
 
Die Voraussetzung ist aber immer nur die, dass der Mensch mit Alkoholproblemen diese erkennt und zugibt und sich selbst um eine Lösung bemüht.
Du kannst ihn dabei unterstützen, versuchen zu motivieren…. Aber mehr auch nicht.
Will sich der alkoholkranke Mensch nicht helfen lassen, will er sein Alkoholproblem nicht erkennen bzw. lösen, sind auch klare Worte kein Anreiz, hilft Dir nur Dein Handeln.
Sorry Nordrheiner, aber ich glaube gibt niemanden, der nicht selbst merkt, wenn er ein Suchtproblem hat.

Problem sind viel mehr die gesellschaftlichen Nachteile nach Outing.

Würde er es zugeben, bekommt er erst richtige Probleme, so ist das leider...
 
Wenn mein Mann unsere Kinder derart anschreien und beleidigen würde, wäre mir herzlich egal, ob er nun ein Alkoholproblem hat oder nicht. Würde er meine Tochter einmal Schlampe nennen, dann würden seine gepackten Koffer im null Komma nix vor der Tür stehen.

Tut mir leid, ich kann nicht verstehen, wie man sich da noch fragen kann, ob man sich zu unrecht aufregt.

Und natürlich hat er ein Alkoholproblem.
 
Sorry Nordrheiner, aber ich glaube gibt niemanden, der nicht selbst merkt, wenn er ein Suchtproblem hat.

Problem sind viel mehr die gesellschaftlichen Nachteile nach Outing.

Würde er es zugeben, bekommt er erst richtige Probleme, so ist das leider...

Natürlich / vermutlich stecken andere Probleme hinter dem Alkoholproblem. Die jahrelange Unzufriedenheit spricht für sich. Auch solche Probleme bedürfen einer Lösung. Ganz wichtig!
Auch hast Du Recht, wenn du meinst, dass das Zugeben, ein Alkoholproblem zu haben, weitere Probleme bzw. Reibungen mit Dritten nach sich zieht oder ziehen kann. Aber ich denke, da muß man im Zweifelsfall durch. Und im übrigen sehe ich nicht das Erfordernis, jedem davon zu erzählen. An dieser Stelle mache ich auf die Hilfsgruppe "Anonyme Alkoholiker" aufmerksam.

Männer gehen im Allgemeinen ungerne zum Arzt. Und mit einem Alkoholproblem loszuziehen und sich dafür Hilfe zu holen, kostet sicher einiges an Überwindung. Aber anders, als sich freiwillig um Hilfe zu bemühen, wird es wohl kaum zu lösen sein.
Schließlich kann die Ehefrau ja nicht mit ihm shoppen gehen und "zufällig" bei einer Hilfsorganisation landen.
Mir antwortete mal ein Mann mit Alkoholproblem: "Du trinkst ja auch..." Also erst Selbsterkenntnis... dann Hilfe holen.

Und bis zum Eintreffen von Hilfe für den Erkrankten, kann ich nur empfehlen, dass sich die Ehefrau nach Hilfe für sich und ihre Kinder umsieht. Sich sofort trennen liegt nahe. Aber das als einzige Lösung zu empfehlen, fällt mir auf Grund der Distanz schwer. Vielleicht ist getrenntes Wohnen eine gute Kompromislösung für alle Betroffenen.

LG, Nordrheiner
 
Hallo an alle Leser hier, ich hoffe ich bin hier richtig mit meinem Problem.
Es geht um meinen Mann, er war schon immer unzufrieden mit seinem Leben und neigte zur schlechten Laune. Jetzt wurde es in den letzten Jahren immer schlimmer, er ist depressiv und war auch beim Psychiater. Wir haben zwei Problemkinder und das ist schon sehr belastend. Unsere Ehe läuft schon seit Jahren nicht mehr gut und ich habe schon oft über Trennung nachgedacht.
Nun zum eigentlichen Problem. Seit ca 1 Jahr trinkt er jeden Tag Alkohol, erst war es nur Bier und nun kommt noch Wein oder Martini dazu. Er trinkt zum Abendessen 2 Flaschen Bier und später auf der Chouch eine ganze Flasche Wein.
Ich habe ihm gesagt das ich denke er hat ein Alkoholproblem und er soll aufhören mit def täglichen Trinkerei. Natürlich hat er abgestritten Alkoholiker zu sein und er könnte jederzeit ohne Alkohol klar kommen. Er versprach mir dann nur noch am Wochenende zu trinken. Aber dann hat mein Sohn sein Flaschenversteck gefunden, dort lagen so ungefähr 6 leere Flaschen Wein.Ich habe ihn darauf angesprochen und er meinte nur er muss die Flaschen ja verstecken, weil ich immer so ein Theater mache.
Seit einem halben Jahr wird er jetzt unter Alkohol auch agressiv zu den Kindern und mir. Er schreit die Kinder an wenn sie nicht ruhig sind und s hreit dann "Halt die Fresse jetzt" oder zu meiner Tochter sagt er Schlampe und ich bin eine blöde Kuh oder F..., wo er froh ist wenn er mich bald los sei. Mittlerweile verlasse ich dann den Raum, ey bringt ja nichts mit einem Betrunkenen zu diskutieren. .
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Was denkt ihr, ist er ein Alkoholiker oder hat ef Recht undich mache nur Theater?
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Ja, dein Mann hat ein Alkoholproblem und du bist drauf und dran in die Co-Abhängigkeit zu rutschen.
Gerade im Interesse der Kinder solltest du zeitnah handeln.
 

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