Mamamialady
Neues Mitglied
Hi zusammen
Ich benötige mal rasch etwas Hilfe, da ich langsam echt nicht mehr weiter weiss.
Mein Freund (23) und ich (25) wären im August 6 Jahre bekannt miteinander. Bekannt miteinander, da wir über diese 6 Jahre eine On-Off Beziehung geführt haben. Erst waren wir ein Jahr zusammen, dann zwei Wochen getrennt, wieder eines zusammen und dann wieder drei Monate getrennt. Und dann für drei Jahre als Freunde zusammen gezogen, gefordert hat er aber alles, was man auch in einer Beziehung fordert. Und seit einem Jahr sind wir wieder zusammen.
Die Gründe, weshalb wir uns damals getrennt haben (beide Male): meine fehlende Lust an Sex in Kopplung mit geringem Selbstwert (siehe andere Posts von mir), meine "begründete" Eifersucht und seine ständige Lügerei, Heimlichtuerei und Trefferei mit anderen Mädels (die eben leider bewusst verheimlicht wurden).
Tja, vor einem Jahr haben wir es doch noch einmal probiert.
Und jetzt, nicht ganz ein Jahr später, sind wir wieder an dem Punkt, an dem wir über Trennung nachdenken. Er denkt wieder an eine, so wie vor gut vier Jahren. Wo wir zwar kein Paar mehr sind, aber noch zusammen leben. Was ich denke, weiss ich noch nicht so genau.
Einerseits weiss ich nicht, ob ich mich wirklich trennen möchte. 6 Jahre sind eine lange Zeit und neben gemeinsamen Haustieren (Katzen) haben wir doch einiges zusammen aufgebaut und auch zusammen erlebt. Andererseits sind es unsere Probleme, die mich belasten und die täglich "schlimmer" werden. Meine Hauptgedanken sind dann halt so: Trenn ich mich in zwei, drei Jahren dann nicht ohnehin?
Auf der einen Seite könnte man die Probleme zwar anpacken und bearbeiten, jedoch sind wir mittlerweile wohl einfach beide an dem Punkt, wo wir nicht mehr wissen, wie viel Energie in diese Beziehung gelegt werden soll. Wobei ich fürchte, wie ernst meine Gedanken sind, ist ihm gar nicht bewusst. Für ihn bedeutet die Trennung ja nur, dass er nicht mehr an mich gebunden ist. Sonst möchte er ja keine Veränderung.
Zu unseren genaueren Problemen:
Neben den alltäglichen Störenfrieden, wie z.B. Socken auf dem Tisch liegen lassen (da sag ich aber schon lange nix mehr zu) , haben wir immer noch die selben Probleme in unserem Sexualleben wie bisher. Ich sei zu schlecht im Bett und komm nicht aus mir raus, was leider beides stimmt, und trauen, dies zu ändern, tu ich mich nicht, weil ich ständig nur kritisiert werde. Da hab ich nicht geschluckt und da lag ich einfach nur da und bla bla. Lob gibt es keins.
Auch im Alltag sonst haben wir Probleme.
Ich bin Studentin und arbeite deshalb an den Wochenenden in einer Bar, er arbeitet Vollzeit, immer unter der Woche. Einerseits soll ich da Geld nach Hause bringen, andererseits soll ich nicht so viel arbeiten. Immer wieder Streitthema bei uns.
Oder aber meine Kleidung. Ich habe vielleicht gerade Lust auf Hotpants und Shirt und werde kritisiert, weshalb ich nun kein Kleid anziehe. Ziehe ich ein Kleid an, wird gemeckert, weil es nicht ein anderes war. Immer wieder kommt auch das Thema BH auf. Ich solle doch keinen anziehen. Mag sein, dass es viele Frauen gibt, die das so machen, ich fühle mich ohne BH aber unwohl. Versteht er nicht. Er ist dann wütend, weil ich einen BH angezogen habe.
Selbst wer wann schläft, wer wie zu welchen Tieren schaut und warum ich wann was geputzt oder gelernt habe, führt zum Streit. Wobei ich ihm grundsätzlich nichts recht machen kann. Ich werde mittlerweile sogar angekneift, wegen Dinge, für die ich gar nichts kann. Beispiel: Sein Lieblingsshirt ist seit Dienstag in der Wäsche, ich kann immer nur Montags waschen. Drei aufeinander folgende Tage wurde ich angekneift, weil das Shirt nicht gewaschen war und jedes Mal sagte ich, dass ich ja erst Montag waschen kann.
Ich habe den Wunsch nach einer richtigen Beziehung und genau deswegen denke ich auch über Trennung nach. Das ich alles machen muss und mehr Hände haben sollte, als ich habe und am Ende ohnehin alles, was ich gemacht habe, verkehrt war, stelle ich mir nicht unter einer richtigen Beziehung vor. Es mag sein, dass man sich da nicht immer einig ist, aber jedesmal Streit wegen solchen Banalitäten?
Sollte ich mich aber tatsächlich trennen, weiss ich das ehrlich gesagt nicht, wie ich das anstellen sollte.
Wir ziehen in zwei Wochen in eine neue Wohnung und kommen da nur mit Nachmieter wieder aus dem Vertrag, weshalb der Umzug sicher stattfinden müsste. Kommt hinzu, dass sich einer allein die Wohnung nicht leisten kann. Zumal ich bis Oktober monatlich ohnehin nur noch ein Budget von 140.00 habe. Ich lebe neben meinem mikrigen Stundenlohn von Stipendien und diese hab ich für dieses Jahr bereits aufgebraucht. Ich erhalte erst im Oktober wieder. Vergass, die drei monatige Bearbeitungszeit, die vom Amt benötigt wird, zu beachten. Jedenfalls kann ich nicht bis Oktober von 140.00 leben. Nicht, wenn ich Miete dann ja auch bezahlen müsste. Also müssten wir sicher bis Oktober zusammen wohnen bleiben.
Weshalb sich mir dann einige Fragen stellen: Trennen, ja oder nein? Theoretisch könnte ich ja bis Oktober mal schauen, wie es sich entwickelt. Andererseits soll es nicht gänzlich eskalieren zwischen uns, da es ja mind. bis Oktober funktionieren muss. Und wann und wie trennt man sich? Wie überwindet man sich selbst dazu, sich einzugestehen, dass es keinen Sinn mehr macht?
Danke für die Ratschläge.
Ich benötige mal rasch etwas Hilfe, da ich langsam echt nicht mehr weiter weiss.
Mein Freund (23) und ich (25) wären im August 6 Jahre bekannt miteinander. Bekannt miteinander, da wir über diese 6 Jahre eine On-Off Beziehung geführt haben. Erst waren wir ein Jahr zusammen, dann zwei Wochen getrennt, wieder eines zusammen und dann wieder drei Monate getrennt. Und dann für drei Jahre als Freunde zusammen gezogen, gefordert hat er aber alles, was man auch in einer Beziehung fordert. Und seit einem Jahr sind wir wieder zusammen.
Die Gründe, weshalb wir uns damals getrennt haben (beide Male): meine fehlende Lust an Sex in Kopplung mit geringem Selbstwert (siehe andere Posts von mir), meine "begründete" Eifersucht und seine ständige Lügerei, Heimlichtuerei und Trefferei mit anderen Mädels (die eben leider bewusst verheimlicht wurden).
Tja, vor einem Jahr haben wir es doch noch einmal probiert.
Und jetzt, nicht ganz ein Jahr später, sind wir wieder an dem Punkt, an dem wir über Trennung nachdenken. Er denkt wieder an eine, so wie vor gut vier Jahren. Wo wir zwar kein Paar mehr sind, aber noch zusammen leben. Was ich denke, weiss ich noch nicht so genau.
Einerseits weiss ich nicht, ob ich mich wirklich trennen möchte. 6 Jahre sind eine lange Zeit und neben gemeinsamen Haustieren (Katzen) haben wir doch einiges zusammen aufgebaut und auch zusammen erlebt. Andererseits sind es unsere Probleme, die mich belasten und die täglich "schlimmer" werden. Meine Hauptgedanken sind dann halt so: Trenn ich mich in zwei, drei Jahren dann nicht ohnehin?
Auf der einen Seite könnte man die Probleme zwar anpacken und bearbeiten, jedoch sind wir mittlerweile wohl einfach beide an dem Punkt, wo wir nicht mehr wissen, wie viel Energie in diese Beziehung gelegt werden soll. Wobei ich fürchte, wie ernst meine Gedanken sind, ist ihm gar nicht bewusst. Für ihn bedeutet die Trennung ja nur, dass er nicht mehr an mich gebunden ist. Sonst möchte er ja keine Veränderung.
Zu unseren genaueren Problemen:
Neben den alltäglichen Störenfrieden, wie z.B. Socken auf dem Tisch liegen lassen (da sag ich aber schon lange nix mehr zu) , haben wir immer noch die selben Probleme in unserem Sexualleben wie bisher. Ich sei zu schlecht im Bett und komm nicht aus mir raus, was leider beides stimmt, und trauen, dies zu ändern, tu ich mich nicht, weil ich ständig nur kritisiert werde. Da hab ich nicht geschluckt und da lag ich einfach nur da und bla bla. Lob gibt es keins.
Auch im Alltag sonst haben wir Probleme.
Ich bin Studentin und arbeite deshalb an den Wochenenden in einer Bar, er arbeitet Vollzeit, immer unter der Woche. Einerseits soll ich da Geld nach Hause bringen, andererseits soll ich nicht so viel arbeiten. Immer wieder Streitthema bei uns.
Oder aber meine Kleidung. Ich habe vielleicht gerade Lust auf Hotpants und Shirt und werde kritisiert, weshalb ich nun kein Kleid anziehe. Ziehe ich ein Kleid an, wird gemeckert, weil es nicht ein anderes war. Immer wieder kommt auch das Thema BH auf. Ich solle doch keinen anziehen. Mag sein, dass es viele Frauen gibt, die das so machen, ich fühle mich ohne BH aber unwohl. Versteht er nicht. Er ist dann wütend, weil ich einen BH angezogen habe.
Selbst wer wann schläft, wer wie zu welchen Tieren schaut und warum ich wann was geputzt oder gelernt habe, führt zum Streit. Wobei ich ihm grundsätzlich nichts recht machen kann. Ich werde mittlerweile sogar angekneift, wegen Dinge, für die ich gar nichts kann. Beispiel: Sein Lieblingsshirt ist seit Dienstag in der Wäsche, ich kann immer nur Montags waschen. Drei aufeinander folgende Tage wurde ich angekneift, weil das Shirt nicht gewaschen war und jedes Mal sagte ich, dass ich ja erst Montag waschen kann.
Ich habe den Wunsch nach einer richtigen Beziehung und genau deswegen denke ich auch über Trennung nach. Das ich alles machen muss und mehr Hände haben sollte, als ich habe und am Ende ohnehin alles, was ich gemacht habe, verkehrt war, stelle ich mir nicht unter einer richtigen Beziehung vor. Es mag sein, dass man sich da nicht immer einig ist, aber jedesmal Streit wegen solchen Banalitäten?
Sollte ich mich aber tatsächlich trennen, weiss ich das ehrlich gesagt nicht, wie ich das anstellen sollte.
Wir ziehen in zwei Wochen in eine neue Wohnung und kommen da nur mit Nachmieter wieder aus dem Vertrag, weshalb der Umzug sicher stattfinden müsste. Kommt hinzu, dass sich einer allein die Wohnung nicht leisten kann. Zumal ich bis Oktober monatlich ohnehin nur noch ein Budget von 140.00 habe. Ich lebe neben meinem mikrigen Stundenlohn von Stipendien und diese hab ich für dieses Jahr bereits aufgebraucht. Ich erhalte erst im Oktober wieder. Vergass, die drei monatige Bearbeitungszeit, die vom Amt benötigt wird, zu beachten. Jedenfalls kann ich nicht bis Oktober von 140.00 leben. Nicht, wenn ich Miete dann ja auch bezahlen müsste. Also müssten wir sicher bis Oktober zusammen wohnen bleiben.
Weshalb sich mir dann einige Fragen stellen: Trennen, ja oder nein? Theoretisch könnte ich ja bis Oktober mal schauen, wie es sich entwickelt. Andererseits soll es nicht gänzlich eskalieren zwischen uns, da es ja mind. bis Oktober funktionieren muss. Und wann und wie trennt man sich? Wie überwindet man sich selbst dazu, sich einzugestehen, dass es keinen Sinn mehr macht?
Danke für die Ratschläge.