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Ich fühle mich zzt. so niedergeschlagen.

zer.o

Mitglied
Ich fühle mich in letzter Zeit immer öfters lustlos, niedergeschlagen und traurig.

Wahrscheinlich auch, weil um mich herum viel negative Energie ist.
Auf der Arbeit ist das Betriebsklima immer noch miserabel und die Kollegen allesamt gefrustet.
Zuhause haben mein Vater und mein Bruder ständig schlechte Laune. Mein Vater, weil er sich die Repartur für sein Auto nicht leisten kann und sowieso am liebsten ein neues hätte. Nun ist er auf den Nachbar eifersüchtig, der seinen Passat gegen einen SUV eingetauscht hat.
Mein Bruder, weil er in den Letzen Zügen seines Masterstudiums ist und der Professor sehr streng ist und er sehr ehrgeizig, im Gegensatz zu mir.
Aber nun zu mir:
Dieser Tage im Februar jährt sich meine mündl. Abschlussprüfung meiner Weiterbildung an der IHK zum fünften Mal.

Fünf Jahre in denen ich mein Leben ändern wollte und dennoch trete ich immer noch auf derselben Stelle. Mittlerweile bin ich Anfang 30 und habe das Gefühl mein Leben vergeigt zu haben.

Am liebsten würde ich in der Zeit zurückreisen und alles anders machen. Mich in der 10. Klasse und allem danach anstrengen und mit guten Noten einen guten Job haben und genügend Geld für ein sorgenfreies Leben haben.

Es macht mich traurig, wenn Leute aus ihren 20ern erzählen. Das erste Mal alleine im Urlaub. Das erste Mal mit Freundin / Kumpels im Urlaub oder auf einem Festival gereist um die Lieblingsband live zu erleben.

Der Sohn vom Chef lebte nach dem Studium ein halbes Jahr lang in NYC, und die Töchter der Kollegin machten mit jeweils dem damaligen Freund ein Work and Travel in Down Under.

Ich habe nichts von alle dem je gemacht. Ich kenne das Vereisen auch nicht. Meine Eltern hatten kein Geld. Mein Vater wollte sowieso nicht reisen und meine Mutter hat kaputte Beine und ist schlecht zu Fuß.

Wir machten nur einmal pro Jahr einen Tagesausflug an den Bodensee, wobei ich diese mit zunehmendem alter immer uninteressant fand. Man spazierte immer nur das Ufer der Stadt entlang, ging Mittagessen und lief wieder weiter, kaufte sich ein Eis und lief weiter. Am späten Nachmittag ging es dann zurück.

Wenn ich das schon ansatzweise den Kollegen auf der Arbeit erzählte, ernte ich immer nur Unverständnis. „Ich sei ja Erwachsen und könnte ja ruhig vereisen und was unternehmen“. Ich kann ihnen leider nicht sagen, dass dies zwangsläufig auf Streit mit meinem Vater hinauslaufen würde und das will ich auch nicht.

Er konnte es noch nie leiden, wenn seine Kinder nicht Zuhause sind. Noch heute würde er am liebsten eine Polizeifahndung rausgeben, wenn man später als üblich von der Arbeit kommt, ohne ihm Bescheid zu geben. - Er rechnet immer mit dem schlimmsten.

Aber Gott sei Dank wollte ich nie Samstagnachts um die Häuser ziehen. Ich hatte ja niemanden und selbst wenn, hätte es bestimmt keiner akzeptiert, dass ich keinen Tropfen Alkohol trinke und es auch nie wollte. – Übrigens, noch zwei Jahre und ich bin mein halbes Leben ohne (richtige) Freunde.

Ich war nur zwei Mal in meinem Leben an einem Samstag bis nach Mitternacht. Das war mit der Gruppe aus der IHK. Es war die schönste Nacht meines Lebens, für eine Nacht fühlte ich mich „Normal“, auch wenn ich mich schäme den Großteil des Abends nur wortlos dagesessen zu haben. – Mein Vater schrieb mir um 1 Uhr eine SMS, ich solle endlich Nachhause kommen, er sei müde und will ins Bett.

Viele sind in meinem Alter längst Zuhause ausgezogen. Ich weiß noch genau, an meinem 28. Geburtstag sagte die Frau vom Chef zu mir, das es doch allmählich Zeit wird auszuziehen. Ich dachte damals nur „von mir aus ja, wenn es zum Geburtstag eine ordentliche Gehaltserhöhung gibt.“ Aber in Sachen Gehalt war der Chef leider noch nie sehr Großzügig. Es reicht zwar aktuell gut um ca. 40% anzusparen, aber halt nicht für Miete + Sparen. Fixkosten sind nicht das Problem, diese machen keine 100€ aus.

In einer Comedy-Show im Fernsehen erzählte eine Frau über die Unterschiede beim Dating als sie noch in den 20ern war im Vergleich zu jetzt mit Anfang 30. – Das war zwar unterhaltsam erzählt, aber zog mich runter und war im Grunde der Auslöser für den Text.

Weil ein Liebesleben hatte ich bislang auch nicht. Ich flirtete nie und hatte nie eine Verabredung.
Ich fand in der 10. Zwar das Mädchen zwei Plätze weiter toll, aber sie war, im Gegensatz zu mir, sehr lebhaft und aufgeschlossen. Sie flirtete zwar ab und zu mit mir, aber ich wusste nie ob sie es ernst meinte. Irgendwie war ich Geistig noch nicht soweit.

Ab 2015 schwärmte ich für zwei Jahre ein bisschen für eine Teilnehmerin aus der Weiterbildung. Sie war mir irgendwie sympathisch. Ich meinte zwar einmal als wir beide zu früh da waren und draußen etwas redeten Flirtsignale zu erkennen, aber ich war mir nicht sicher und wollte nichts Falsches tun. – Aber diese Erinnerung / Vorstellung gab mir Jahrelang kraft doch attraktiv zu sein, aber verblasste in den letzten Jahren sehr.
Dennoch muss ich automatisch an sie denken, wenn ich ein Auto wie das ihrige im Straßenverkehr sehe.

Das waren auch schon meine Kontakte zum anderen Geschlecht.

Wenn ich daran Denke, dass ich als Kind mal dachte, dass ich mit 21 bereits verheiratet bin, zwei Kinder habe und einen Kombi fahre bin ich 11 Jahre hinter dem Zeitplan. Der Vollbart wäre zwar auch noch umsetzbar, aber das (Pfeife) rauchen fange ich nicht an.

Oder vor ein paar Jahren die Idee am 06.06.2026 zu heiraten. Primär wegen der Zahl 666 und deren okkulten Bedeutung. – Aber daraus wird wohl nichts.

So, dass war genug trauriges Zeug für heute ich versuche nun endlich zu schlafen.
Aber all das Negative Zeug musste einfach mal raus.

Ich bitte, wenn möglich, um ein paar Aufmunternde Worte
 
puuuuuuh. schwerer fall.

1. hört sich echt blöd an. scheinst da irgendwie in einem umfeld zu sein, das schon sehr negativ ist und die diese negative energie auch an dich weiterzugeben scheint. versuch da rauszukommen.

2. dein problem ist: du bist 30. da werden die ausreden knapp. kenne das selbst auch ganz gut.. ich konnte jetzt nicht ganz herauslesen, warum es ein problem für dich ist, von zu hause auszuziehen? weil dein vater sauer wird ist mit 30 keine ausrede. das du zwischen 20 und 30 jahren nichts gemacht hast kannst du auch deinen eltern nicht in die schuhe schieben oder das du so wenig erfahrung mit dating hast oder wenig freunde finden konntest. die armut und ihr verhalten wird da beigetragen haben, aber dennoch scheinst du vieles auch in etwas einseitigem licht darzustellen. man hat schnell den eindruck, dass du dich schwer selbst einschätzen kannst. aber hast ja anscheinend auch wenig vergleichswerte..

3. du hast viel geschrieben aber irgendwie kann man da echt sehr schwer konkrete informationen draus schließen.. hast du eine ausbildung oder sonstiges? was ist diese prüfung, die du wiederholt abschließen musst? wie oft hast du die bisher verhauen? oder verstehe ich da etwas falsch?

4. das was du fühlst und erlebst können viele nachvollziehen und erleben viele männer zurzeit. du bist nicht allein. auch ich habe mich in einigem wiedergefunden, was du geschrieben hast. meine dating erfahrungen sind auch ziemlich schlecht und ich hab auch stress mit meinen eltern. aber es ist dennoch anders natürlich. was ich sagen will: wir haben alle probleme mit unseren eltern. manche mehr, manche weniger. es hat vorteile und nachteile.

5. versuch aktiv mehr erfahrung zu sammeln. und trink doch mal ein bier mit nem menschen den du sympatisch findest. ein. bier. nicht mehr. ich habe schon viele dates mit frauen gehabt und gab auch zeiten in denen ich sehr erfolgreich war. aber selbst mit der erfahrung tu ich mich heute schwer und bin teilweise *husthust natürlich nur sehr selten husthust* immernoch so tollpatschig, wie ich mit 12 war. aber kommt halt vor.. bleib halt am ball.

6. du kriegst das hin. versuch positiv zu bleiben. wenn du lust hast kannst du mir ne private nachricht schreiben. dann können wir ein wenig ausführlicher drüber sprechen.
 
ggg...lieb, wie du schreibst.

Bisher hattest du SO, nun denke ich, wenn du etwas anders haben willst, dann fange kleinweise an, anders zu MACHEN, wie bisher.

Du musst nicht gegen deinen Papa rebellieren, es würde reichen, wenn du in ihm ab heute einen schrulligen, lieben Kerl siehst, der halt ist, wie er ist. Nimm ihn nicht mehr wirklich wichtig und ernst. Klammheimlich für dich frage ihn nicht mehr, mach das mit dir selbst aus, alles, wirklich alles.
Ab heute bist du dein Chef und dein Coach und dein Berater und dein bester Freund und Helfer.

Plane... vier Wochen gibts jetzt keine runterziehenden Selbstgespräche mehr, die werden gestrichen, jetzt kommt der Frühling, jetzt ist keine Zeit mehr für Mundwinkel nach unten drücken und aufzählen, was du alles nicht hast. Du hast Füße, die packe in gute Schuhe und dann mach täglich was dafür, um starke Beinmuskeln zu haben, eine gute aufrechte Haltung beim Gehen, den Kopf gerade, das Kinn nicht auf die Brust gesenkt, die Lunge bis in die untersten Spitzen aufgepumpt mit zusätzlichen Sauerstoff, die Bauchmuskel spürend dabei. Nimm dir das einmal vor und dann schau, was das alleine schon ausmacht, du spürst einen Aufwärtstrend, findest mit so einem winzigen kleinen Änderungsschritt schon die neuen, längst fälligen Zugänge zu dem anderen allen, auf das du hoffst. Du gehst nicht mehr im Kreis, du öffnest dadurch jetzt praktisch die Tür zu deinem besseren Leben und ERleben.
Man verkümmert, wenn man nur denkt, statt handelt. Der Verstand braucht praktisch Beweise, dass du echt anders haben willst, sonst hilft er dir nicht mit. Wir müssen den ersten Schritt durchführen, dann ernsthaft weiter gehen in diese Richtung, trotz Widerstände, trotz angeblicher Hürden und auch wenn es angeblich schwer ist, das muss man machen und durchhalten, dann erst legt sich der Widerstand, dann erst wird diese Bremse aufgehoben, dann erst legen sich die Blockaden.
Dein Problem wird sein, dass du das nicht wusstest, bzw. weißt, dass Schwierigkeiten normal sind, wenn man etwas ändern will.

Ich finde das gut, dass mir nicht alles von selbst zufliegt, dass ich dafür etwas tun muss und musste- dadurch ist mein Können gereift, ich habe es selbst erarbeitet und das macht mich sehr stolz und mein Selbstvertrauen ist dadurch auch sehr viel stabiler. Von Anfang an gabs ein Aufbauen, immer mehr habe ich erreicht, weil ich nicht aufgegeben habe. Das kann man wie Sport sehen, eine eigentlich lustige und sehr beglückende Lebensaufgabe- ich will etwas und dann geh ich los und geb alles, bis das Ziel erreicht ist. Da muss man mit kleinen Zielen anfangen, wie zb. schaffe ich es, heute zehn Kniebeugen machen, statt Grübeln? Klar, natürlich.
Schaffe ich es, Papa anzulächeln und trotzdem aus der Tür zu gehen, auch wenn er wie üblich knarrt und knarzt und stöhnt und ächzt? Das sind seine Nebengeräusche, er kann nicht anders, das ist bei ihm halt so und du hast dich von diesen ständig abhalten lassen, mit deinem Leben sinnvolleres zu machen, als zu warten, bis er nicht mehr ächzt? Da kannst du lange warten, das wird er nicht lassen können, so ist er eintrainiert, das hat er sich antrainiert. Sein Problem, nicht deins.
Man kann nicht alles in einer Woche erreichen, gib dir Zeit, habe Geduld mit dir und baue dich langsam um, dafür umso nachhaltiger. Fit zu sein ist ein unvorstellbar wichtiger Baustein für alles, egal, was du vor hast, halte dich so gesund es geht. Fang also mit dem Wichtigsten an, das andere folgt. Darauf kannst du vertrauen. Miese Laune raus, jetzt wird umgeschwenkt, Lachen ist bald wieder dran. Das kommt automatisch, wenn du dich von deinen Blockaden befreit hast durch viel Powern und Austreten aus deiner Komfortzone.
 
Ich bitte, wenn möglich, um ein paar Aufmunternde Worte

Hallo zer.o,
mir scheint, du bist vielleicht ein "Spätzünder", sowohl
was deine berufliche als auch deine familiäre Seite be-
trifft. Du nimmst einfach viel Anlauf, weil du dann einen
weiten Sprung machen willst. Außerdem lebst du sehr
vorsichtig und bedenkst dein Leben gut – und irgendwann
findet sich da bestimmt eine Aufgabe und eine Partnerin,
wo diese Eigenschaften wertgeschätzt werden. Das darfst
du dann halt nicht verpassen!

Ich habe in meinem Bekanntenkreis einige solcher "Fälle".
Einer z. B. war mit 35 noch Single und mit 38 Vater von
vier Kindern (geheiratet und dann 2 x Zwillinge!). Gut,
dass du so sparsam bist, wer weiß, wofür du das Geld
irgendwann brauchst 😉

Ein anderer Bekannter wurde erst mit über 50 beruflich
so richtig erfolgreich nach mehreren Umwegen in seiner
Laufbahn. Er ist aber drangeblieben und hat sein Ziel mit
einer unglaublichen Ausdauer verfolgt.

Das waren jetzt meine aufmunternden Worte, kritisch bist
du ja schon selbst genug mit dir ...

Alles Gute!
Werner
 
Dieser Tage im Februar jährt sich meine mündl. Abschlussprüfung meiner Weiterbildung an der IHK zum fünften Mal.
D.h., du hast vor 5 Jahren deine Weiterbildung erfolgreich abgeschlossen? Verdienst aber so wenig, dass du mit Anfang 30 nicht von zu Hause ausziehen kannst? Wenn du länger weg bleibst (was so gut wie nie vorkommt), wirst du vom Vater gefragt, wann du endlich nach Hause kommst, weil er ins Bett will?

Ohje! Jetzt stell dir vor, dich sprich auf eine deiner selten abendlichen Ausflügen eine Frau an. Du erzählst ihr, dass du mit Anfang 30 noch zu Hause wohnst (Abtörner hoch 100) und auch nicht so lange weg bleiben kannst, weil der Papa sonst nicht schlafen gehen kann (Abtörner hoch 1000). So wird das auch nix.

Was dir fehlt, ist eine normale Selbstständigkeit und dazu Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen. Es hat ja nie eine Abnabelung vom Elternhaus stattgefunden. Sicherlich mag es so am einfachsten sein, wenig Verantwortung für das Alltägliche zu übernehmen (Einkaufen, sauber machen, Wäsche waschen und bügeln, Kochen usw.), aber wie soll daraus eine Selbstständigkeit entstehen, wenn du nichts änderst? Dass der Vater dich abends kontaktiert, wann du endlich ach Hause kommst, geht in meinen Augen für einen Anfang 30-Jährigen gar nicht. Wo willst du denn mal eine potetielle Partnerin empfangen? In deinem Kinderzimmer, wo der Papa alle halbe Stunde gucken kommt, ob alles läuft?

Stell dich endlich deinem Leben, such dir eine kleine Wohnung, richte dich dort ansprechend und gemütlich ein und dann beginne endlich zu leben, rauszugehen, feiern zu gehen. Du bist spät dran, anderen haben das mit Anfang 20 gemacht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du brauchst keine aufmunterndne Worte, du brauchst einen Tritt in den Allerwertesten, sorry.

Du gehst arbeiten aber das Geld reicht nicht zum leben? Das glaube ich nicht. Eine kleine Einzimmer- Singlewohnung kann man sich auch dann leisten wenn man nicht viel verdient. Du kannst den Job auch wechseln und was anderes arbeiten wo man mehr verdient, das schafft man auch ohne passende Qualifikation, zumindest bis zu dem Level um sein Leben selbst zu finanzieren.
Der Rest ist hausgemacht und das weißt du selbst.

Allgemein sind die Beispiele warum ihr niedergeschlagen seid doch lächerlich. Kaputtes Auto, strenger Prof..., ich bitte dich, genießt mal euer Leben.
Auch wenn man nicht viel Geld hat, kann man das.

Du bist noch nie verreist? Warum nicht? Letztes Jahr mit dem 9-Euro-Ticket hättest du durch's ganze Land fahren können, allemal weiter als bis zum Bodensee.

Warst du schonmal in Therapie, du brauchst imo positive Bestärkung und ggf. regionale Anlaufstellen.

Aber trotzdem: es liegt nicht an außen, es liegt an dir selbst.
 
Jep, da gebe ich @Boone92 mal recht! Du brauchst niemanden, der dir den Kopf tätschelt.
Du bist Volljährig und verdienst eigenes Geld und lässt dir von deinem Vater verbieten, in Urlaub zu fahren?

Wenn du bis jetzt alleine es nicht geschafft hast, dich von deinen Eltern so zu lösen, dass du dein eigenes Leben als erwachsener Mensch so leben kannst, wie es dir Freude macht, dann such dir professionelle Hilfe. Und nein, dein Vater braucht davon nichts zu wissen.

Dass du dich nicht abnabeln kannst, halte ich in deinem Beitrag für das eigentliche Problem. Nicht das Geld (man kann mit überraschend wenig Geld von Zuhause ausziehen) oder der Vater, der das nicht will. Du musst lernen, wie ein erwachsener Mensch auf eigenen Beinen zu stehen. Solange du das nicht lernst, wirst du auch weiterhin dich niedergeschlagen fühlen - denn du wirst das Leben eines anderen leben und irgendwann zurückschauen und noch viel niedergeschlagener sein, weil du dich nichts getraut hast.

Ok, das war - zugegeben - nicht wirklich tröstlich. Aber es klingt ein bisschen, als würden mitleidvolle Worte dich eher bestärken, dass du arm dran bist und da nichts zu ändern ist.
 
Viele sind in meinem Alter längst Zuhause ausgezogen.
Das würde ich auch dir empfehlen.
Wenn du da nicht rauskommst, such dir therapeutische Unterstützung.
Weil ein Liebesleben hatte ich bislang auch nicht. Ich flirtete nie und hatte nie eine Verabredung.
Daran wird sich auch nichts ändern, wenn du nicht ausziehst.
Oder willst du mit der Partnerschaft warten, bis dein Vater tot ist?
Es reicht zwar aktuell gut um ca. 40% anzusparen, aber halt nicht für Miete + Sparen. Fixkosten sind nicht das Problem, diese machen keine 100€ aus.
Verdienst du unter Mindestlohn?
 

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