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Ich fühle mich von meiner Familie ausgeschlossen

  • Starter*in Starter*in Anonym155
  • Datum Start Datum Start
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Anonym155

Gast
Hallo!
Ich bin 25,Studentin und arbeite nebenbei.Wie in der Überschrift erwähnt,fühle ich mich von meiner Familie (zumindest von manchen „Teilen“) ausgeschlossen.Vorab:Ich bin Einzelkind und zu meinen Eltern habe ich ein super Verhältnis.Wir sind eine sehr große Familie (mütterlicher-und väterlicherseits).Die Familienseite meines Vaters betrifft das Problem nicht,da fühle ich mich total wohl und werde auch immer eingebunden beziehungsweise gut aufgenommen.Anders ist es,was die Familie meiner Mama betrifft...ich habe zwar viele Cousinen und Cousins,die zwar allesamt nett sind,aber irgendwie fühle ich mich nicht wohl...ich bin (mütterlicherseits) das einzige Einzelkind.Da wir alle im selben Ort wohnen,bekomme ich mit,dass sich dann die Geschwister untereinander sehr oft treffen (also wirklich jede Woche,oft mehrere Male).Manche meiner Cousinen und Cousins haben auch schon Kinder,da gibt es dann auch öfters Verabredungen.Bitte nicht falsch verstehen,ich sehe absolut ein,dass ich zu den „Kinderspieltreffen“ nicht eingeladen bin (ich selbst habe keine Kinder).Aber mitzubekommen,dass die sich andauernd treffen und was unternehmen,macht mich extrem traurig...ich habe ja leider keine Geschwister.Ich versuche auch immer wieder,mit ihnen in Kontakt zu treten,aber meine Versuche werden meist gar nicht beachtet:Ich rufe an-es wird nicht zurückgerufen und wenn mal jemand abhebt,werde ich vertröstet.Ich schicke eine sms beziehungsweise eine Nachricht über WhatsApp-ich bekomme zu 90% keine Antwort.Bei Familientreffen sind immer alle freundlich,aber auch hier wird mein Versuch,ein Gespräch aufzubauen,abgewehrt.Meist endet dann alles im einem bedeutungslosen Smalltalk.Ich habe bereits mit meiner Cousine (mit der ich mich am besten verstehe) versucht,darüber zu sprechen,aber sie war total überrascht und hat gemeint,dass alles in Ordnung ist.Ich war auch komplett ehrlich zu ihr und habe ihr gesagt,dass mich das traurig macht,sie hat sich (quasi) entschuldigt,geholfen hat es jedoch nicht.Mittlerweile möchte ich eigentlich nicht mehr zu diesen Feiern mitgehen,da ich mich einfach wie ein Fremdkörper und total unwohl fühle.Meine Eltern verstehen mich und sind auch sehr traurig,sie haben angeboten,das zu klären,aber das möchte ich nicht.
Hat jemand vielleicht was Ähnliches erlebt?
 
Es ist leider recht offensichtlich, dass sie Dich nicht näher heranlassen wollen.
Warum versuchst Du Dich dann aufzudrängen?

Verwandtschaft kann man sich nicht aussuchen.
Freunde hingegen schon. Also such Dir welche und lass sie, wenn sie nicht wollen
 
Wenn die Verwandtschaft nicht will, kann man sie nicht zwingen. Such Dir einfach Freunde außerhalb der Verwandtschaft. Im Dorf geht das vielleicht nicht, aber Du willst sicher nicht Dein ganzes Leben dort verbringen, oder doch?
Es könnte aber vielleicht helfen, wenigstens die Gründe zu erfahren, wenn sich die Eltern schon bereiterklärt haben mal herumzufragen, was denn die Gründe für die Ablehnung sind. Wahrscheinlich ist es irgendwas, was Dir selber nie bewußt geworden ist.
 

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