G
Gelöscht 63205
Gast
Hallo alle zusammen,
am besten komme ich einfach direkt auf den Punkt: ich bin 23 Jahre alt und wohne nun schon seit ca einem halben Jahr in Düsseldorf - studiere aber außerhalb(täglich ca 90min Fahrt in eine Richtung). Aufgrund der weiteren Entfernung ist es kaum möglich, den Kontakt auch über die Uni soweit aufzubauen, dass sich daraus tatsächlich eine Freundschaft ergeben könnte. Die Leute wohnen teilweise in Duisburg oder sogar in Nimegen über der holländischen Grenze. Mit den paar Leuten, die auch in Düsseldorf wohnen, kann ich leider nicht auch nur im geringsten etwas anfangen - wir sind leider in keinster Weise auf einer Wellenlänge.
Nun habe ich es schon über sämtliche Freundschaftsforen/Plattformen versucht, aber da bekam ich dann entweder nach 2-3x hin und herschreiben keine Antwort mehr oder die "Franzi" war dann doch plötzlich ein Franz....
Jetzt muss ich kurz etwas ausholen, tut mir leid: Ich hatte mein Leben lang NIE Schwierigkeiten, schnell neue Freunde zu finden oder mich irgendwo zu integrieren - war eig in der Schule auch immer recht beliebt(ich hoffe das kommt jetzt nicht überheblich rüber). 2011/12 habe ich dann eine Freundin kennengelernt, mit der die Freundschaft intensiver war, als mit jeder/jedem anderen jemals zuvor: Wir lagen in sämtlichen Dingen auf einer Wellenlänge, und egal was wir gemacht haben - ich war einfach glücklich, wie noch nie zu vor. Leider hat diese Freundschaft dann im März/April 2013 einen Riss bekommen. Nunja, wir haben uns dann ausgesprochen und immer mal wieder(jedoch in sehr großen Abständen) den Kontakt aufgenommen -und jetzt ist sie sogar kürzlich auch mit ihrem Freund nach Düsseldorf gezogen. Seitdem haben wir uns auch ein paar Mal getroffen, und wenn wir uns sehen, ist es immer, als sei nie ein Tag ohne sie gewesen. Aber dann meldet sie sich ewig wieder nicht/ reagiert auf die Nachrichten immer erst nach Tagen und ich habe das Gefühl, dass sie daraus so ne Art Spielchen macht... Ich habe bis vorgestern wirklich alles versucht, um den Kontakt wieder zu intensivieren, aber wenn sie eben so gar keinen Willen zeigt, auch daran zu arbeiten, ist es das wohl nicht wert. Das Schlimme ist aber, dass ich mcih notgedrungen dennoch immer wieder an sie klammere, weil es eben einfach niemand anderen gibt. Bei ihr weiß ich, dass "es passt" und ich bin froh, wenn ich überhaupt mal wieder jemanden treffen kann & nicht immer alleine unterwegs bin.
Die einzige Person mit der ich neben dieser "Freundin" wirklich richtigen Kontakt habe, ist meine Mutter(die aber rund 800km weg wohnt und mir ja schließlich auch keine Freundin ersetzen kann).
Ich habe keine Ahnung, wie ich aus dieser trostlosen Situation wieder herausfinden soll: Es ist nun schon seit April 2013 so. Jedenfalls so, dass ich keine RICHTIGEN Freunde mehr habe - mit denen man eben wirklich regelmäßig etwas unternimmt. Ich hatte zwar 2013,2014 an der Schule immer "Freunde/Freundinnen", mit denen ich dort auch wirklich eine Beziehung geführt habe, die einer Freundschaft entspricht, aber kaum war die Schule aus, haben wir im Grunde immer nur über WhatsApp geschrieben oder telefoniert - was toll war, aber eben einfach kein Ersatz für WAHRE Freunde, mit denen man durchs Leben geht.
Seit dem Abi 2014 ist es nun aber ganz schlimm: Ich habe einfach niemanden mehr und bin nur noch allein. Zwar bin ich Gott sei Dank Niemand, der daher nur den ganzen Tag auf der Couch liegt und heult: Ich gehe oft am Rhein spazieren, (so erbärmlich es auch klingen mag) gelegentlich mal alleine ins Kino, koche viel & halte mich auch an öffentlichen Plätzen wie z.B. den Rheinwiesen auf. Nur in z.B. nen Club(wo ich dann endlich mal die Chance hätte, jemanden kennenzulernen) möchte ich auf gar keinen Fall alleine gehen - das packe ich nicht.
Mittlerweile bereitet mir diese ganze Situation wirklich Magenschmerzen - ich bin eigentlich nur noch unglücklich & völlig ratlos. -Meine Bemühungen, etwas an der Situation zu ändern, sind ja da - aber da fehlt dann eben die Initiative des Gegenpols.
Ich möchte noch kurz anfügen, dass ich ein sehr gepflegter, hygienischer Mensch bin und im Grunde auch ne gesunde Portion Selbstbewusstsein besitze(nur bevor hier jemand schlussfolgert, es könne am Erscheinungsbild liegen).
Es tut mir leid, dass ich euch hier so einen Roman beschert habe, aber es kam gerade einfach so aus mir heraus.
Ich freue mich auch eure Antworten & bin dankbar für jeden Rat,
einen wunderschönen Start ins Wochenende euch allen & ganz ganz liebe Grüße:
eure Jana
am besten komme ich einfach direkt auf den Punkt: ich bin 23 Jahre alt und wohne nun schon seit ca einem halben Jahr in Düsseldorf - studiere aber außerhalb(täglich ca 90min Fahrt in eine Richtung). Aufgrund der weiteren Entfernung ist es kaum möglich, den Kontakt auch über die Uni soweit aufzubauen, dass sich daraus tatsächlich eine Freundschaft ergeben könnte. Die Leute wohnen teilweise in Duisburg oder sogar in Nimegen über der holländischen Grenze. Mit den paar Leuten, die auch in Düsseldorf wohnen, kann ich leider nicht auch nur im geringsten etwas anfangen - wir sind leider in keinster Weise auf einer Wellenlänge.
Nun habe ich es schon über sämtliche Freundschaftsforen/Plattformen versucht, aber da bekam ich dann entweder nach 2-3x hin und herschreiben keine Antwort mehr oder die "Franzi" war dann doch plötzlich ein Franz....
Jetzt muss ich kurz etwas ausholen, tut mir leid: Ich hatte mein Leben lang NIE Schwierigkeiten, schnell neue Freunde zu finden oder mich irgendwo zu integrieren - war eig in der Schule auch immer recht beliebt(ich hoffe das kommt jetzt nicht überheblich rüber). 2011/12 habe ich dann eine Freundin kennengelernt, mit der die Freundschaft intensiver war, als mit jeder/jedem anderen jemals zuvor: Wir lagen in sämtlichen Dingen auf einer Wellenlänge, und egal was wir gemacht haben - ich war einfach glücklich, wie noch nie zu vor. Leider hat diese Freundschaft dann im März/April 2013 einen Riss bekommen. Nunja, wir haben uns dann ausgesprochen und immer mal wieder(jedoch in sehr großen Abständen) den Kontakt aufgenommen -und jetzt ist sie sogar kürzlich auch mit ihrem Freund nach Düsseldorf gezogen. Seitdem haben wir uns auch ein paar Mal getroffen, und wenn wir uns sehen, ist es immer, als sei nie ein Tag ohne sie gewesen. Aber dann meldet sie sich ewig wieder nicht/ reagiert auf die Nachrichten immer erst nach Tagen und ich habe das Gefühl, dass sie daraus so ne Art Spielchen macht... Ich habe bis vorgestern wirklich alles versucht, um den Kontakt wieder zu intensivieren, aber wenn sie eben so gar keinen Willen zeigt, auch daran zu arbeiten, ist es das wohl nicht wert. Das Schlimme ist aber, dass ich mcih notgedrungen dennoch immer wieder an sie klammere, weil es eben einfach niemand anderen gibt. Bei ihr weiß ich, dass "es passt" und ich bin froh, wenn ich überhaupt mal wieder jemanden treffen kann & nicht immer alleine unterwegs bin.
Die einzige Person mit der ich neben dieser "Freundin" wirklich richtigen Kontakt habe, ist meine Mutter(die aber rund 800km weg wohnt und mir ja schließlich auch keine Freundin ersetzen kann).
Ich habe keine Ahnung, wie ich aus dieser trostlosen Situation wieder herausfinden soll: Es ist nun schon seit April 2013 so. Jedenfalls so, dass ich keine RICHTIGEN Freunde mehr habe - mit denen man eben wirklich regelmäßig etwas unternimmt. Ich hatte zwar 2013,2014 an der Schule immer "Freunde/Freundinnen", mit denen ich dort auch wirklich eine Beziehung geführt habe, die einer Freundschaft entspricht, aber kaum war die Schule aus, haben wir im Grunde immer nur über WhatsApp geschrieben oder telefoniert - was toll war, aber eben einfach kein Ersatz für WAHRE Freunde, mit denen man durchs Leben geht.
Seit dem Abi 2014 ist es nun aber ganz schlimm: Ich habe einfach niemanden mehr und bin nur noch allein. Zwar bin ich Gott sei Dank Niemand, der daher nur den ganzen Tag auf der Couch liegt und heult: Ich gehe oft am Rhein spazieren, (so erbärmlich es auch klingen mag) gelegentlich mal alleine ins Kino, koche viel & halte mich auch an öffentlichen Plätzen wie z.B. den Rheinwiesen auf. Nur in z.B. nen Club(wo ich dann endlich mal die Chance hätte, jemanden kennenzulernen) möchte ich auf gar keinen Fall alleine gehen - das packe ich nicht.
Mittlerweile bereitet mir diese ganze Situation wirklich Magenschmerzen - ich bin eigentlich nur noch unglücklich & völlig ratlos. -Meine Bemühungen, etwas an der Situation zu ändern, sind ja da - aber da fehlt dann eben die Initiative des Gegenpols.
Ich möchte noch kurz anfügen, dass ich ein sehr gepflegter, hygienischer Mensch bin und im Grunde auch ne gesunde Portion Selbstbewusstsein besitze(nur bevor hier jemand schlussfolgert, es könne am Erscheinungsbild liegen).
Es tut mir leid, dass ich euch hier so einen Roman beschert habe, aber es kam gerade einfach so aus mir heraus.
Ich freue mich auch eure Antworten & bin dankbar für jeden Rat,
einen wunderschönen Start ins Wochenende euch allen & ganz ganz liebe Grüße:
eure Jana