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Ich definiere mich über die Klamotten

  • Starter*in Starter*in Michelle24
  • Datum Start Datum Start
M

Michelle24

Gast
Hallo an alle in diesem Forum.
Vielleicht lacht ihr jetzt über mich, aber wie ich es schon geschrieben habe definiere ich mich viel über die Klamotten die ich trage. Am liebsten würde ich mir jeden Monat neue Klamotten kaufen. Bin ich mal nicht top gestylt merke ich das sofort an meiner Laune und an meinem Auftreten. Mein jetziger Freund ist genauso. Ich habe schon verschiedene Sachen ausprobiert aber bin jetzt mit meinem Latein am Ende. Habt ihr Rat für mich?

Danke, Michelle
 
Versucht doch mal zum Beispiel mit Schlabbrigen hosen in die schuel zu gehen
beachte mal wie die anderen Mitschüler reagieren weil nicht nur du definierst dich über klamotten sonder auch die anderen......
 
In gewisser Weise definiert sich doch jeder über sein Auftreten, so wie man sich am wohlsten fühlt. Dazu gehören auch die Klamotten, aber du bist ja noch viel mehr. Aber was genau ist jetzt dein Problem? Das du es dir nicht leisten kannst immer neue Klamotten zu kaufen, oder das du so schnell den Reiz an den anderen Sachen verlierst?
 
Sich ausschließlich über Klamotten zu definieren erscheint mir doch sehr oberflächlich. Wer sagt dir, dass du nicht mal in die missliche Lage gerätst und du dich nicht immer total stylen und dir die neuesten Sachen kaufen kannst. Bist du dann ein Nichts?
 
Michelle24 meinte:
Hallo an alle in diesem Forum.
Vielleicht lacht ihr jetzt über mich, aber wie ich es schon geschrieben habe definiere ich mich viel über die Klamotten die ich trage. Am liebsten würde ich mir jeden Monat neue Klamotten kaufen. Bin ich mal nicht top gestylt merke ich das sofort an meiner Laune und an meinem Auftreten. Mein jetziger Freund ist genauso. Ich habe schon verschiedene Sachen ausprobiert aber bin jetzt mit meinem Latein am Ende. Habt ihr Rat für mich?

Danke, Michelle

Typische Konsumidiotie.

Traurig, wenn man nur noch in der Lage ist, sich über sein Outfit zu definieren. Aber sonst gibt es wohl auch keine anderen Inhalte worüber eine Selbstdefinition erfolgen kann.

Schade!
 
Hallo an alle,
ich bin schon lange nicht mehr in der Schule. Ich arbeite im sozialen Bereich und bin da auch schon gut aufgestiegen.
 
Würde vielleicht allen nochmal helfen, wenn du das nochmal etwas genauer erläutern könntest, was genau denn jetzt das Problem ist? Denn zumindest ich konnte es nicht herauslesen und deswegen finde ich die Reaktionen hier teilweise doch sehr engstirnig.
 
Hallo New,
ja, das finde ich auch, habe es aber auch nicht anders erwartet. Es ist so das sich meine Gedanken mittlerweile sehr oft, für mich zu oft um meine Kleidung drehen, meinen Stil, wie andere mich durch meine Klamotten wahrnehmen, worin ich mich wohl fühle, was am besten zu meinem Charakter passt, in wie weit ich mich anpassen möchte, was mein Schatz am Besten an mir findet, welchen Stil ich verkörpern möchte, in welche Schublade ich gesteckt werden möchte etc. Ob Marke oder nicht, Elegant, Vamp, Sportlich... Früher, in der Schule, wurde ich oft wegen minem Aussehen gemobbt, vielleicht hat das damit zu tun, aber eigentlich glaube ich es weniger.
 
Hi,

wenn du dich nur übers Outfit definierst zeigt das, dass es darunter an Substanz = Selbstbewusstsein mangelt.
Ich mag auch schöne Klamotten...allerdings sind die nicht der Nabel der Welt für mich, denn ich hab genug Substanz auch mal schlecht gekleidet selbstbewusst durch die Welt zu gehen...wobei die Definition schlecht gekleidet ja auch sone Sache ist...in meinem Fall seh ich mich an sich nie als schlecht gekleidet an...ich bestimme selber, was modisch ist oder nicht...
Wichtig ist mir dass in Hinsicht auf Klamotten diese meine Diener sind und bleiben und ich nicht Sklave der Klamotten oder einer Moderichtung bin.
Du wirst allerdings schätze ich mal in nem Alter sein, in dem du auf der Jagd nach nem Lebenspartner bist, ggf. ne family gründen willst....biologisch bzw. soziokulturell gesehen ist das Schmücken des Körpers, hierzulande mit Klamotten und Schminke, ja ne vollkommen altersgerecht normale Kiste...jeder will ja nett aussehen, ankommen, dazugehören....kommt allerdings drauf an zu welcher sozialen Gruppe....bei Akademikern ist dieses Klamottenzeugs eher Nebensache....man hat's aber nur so nebenbei, wichtiger ist, was man in der Birne hat...
Klamotten sind ja auch ne Art Fitness-Symbol, zeigt wer Geld hat oder nicht, man sieht wer teure Sachen trägt, wer Billig-Schick trägt, Kleider machen Leute, so heißt der Spruch ja...allerdings trifft der nicht ganz zu...ich würde sagen: Kleider machen Leute zum Teil...sie zeigen ja zunächst einmal nur Äußerlichkeiten....

Also ich finde das mit den Klamotten ist vollkommen in Ordnung, solang dass halt nicht überhand nimmt mit den Klamottenfetisch...man den ganzen Tag nur an Klamotten denkt, nen Kaufzwang entwickelt, sich verschuldet od.ä. Wer Klamotten liebt kann daraus natürlich wie Karl Lagerfeld, Gil Sander oder so ne Tugend eine Lebensauffassung entwickeln und selber entwerfen....das zumindest hat ja noch was...diese Leute dürfen ruhig ihr ganzes Leben lang nur an Klamotten denken....denn Klamotten sind halt ihr Leben....für mich wiederum würde das irgendwie nicht reichen...bzw. meine Kreativität würde glaube ich in Hinsicht auf Klamotten nicht reichen...

Gruss
Tyra
 
Ja also da kann ich Tyra nur zustimmen, es hat natürlich etwas mit dem Selbstbewusstsein zu tun, aber würde es meiner Meinung nach deinem Selbstbewusstsein eher noch mehr schaden, wenn du dich nicht mehr wohl in deiner Kleidung/Haut fühlst. Ich hab da auch so meine eigenen Erfahrungen und ich kenne genug Leute die overdressed ausgehen, obwohl die eh immer gut beim anderen Geschlecht ankommen, oder vielleicht deshalb?? Ja der Großteil der Menschen ist oberflächlig möchte ich behaupten und ja, ich denke jeder macht sich Gedanken, wenn er ausgeht, wie er sich kleiden sollte. Man kann vielleicht eine Distanz dazu aufbauen, aber ich denke das ist heutzutage auch kulturell (durch Werbung, soziale Kontakte etc.) bedingt.
Ich kenne zumindest kaum jemanden der soviel Selbstbewusstsein hat, das er sich gar nicht um seinen Stil kümmert. Nur hast du vielleicht selber schon bemerkt, dass du ein Problem mit dieser Oberflächligkeit hast und eventuell von anderen, wie deinem Freund?, auch noch weiter damit konfrontiert wirst. Mir gehts jedenfalls so.
 

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