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Ich bin Total am Ende

  • Starter*in Starter*in Dominik82
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D

Dominik82

Gast
Wie aus' Titel hervorgeht brauch ich dringend Hilfe.

Da ich sonst niemanden habe, mit dem ich darüber sprechen kannn, versuche ich hier mir mal alles von der Seele zu schreiben.
Die "Freunde" die ich später angeb sind auch nicht das wofür sie eigentlich gut sein sollten.
Meine Probleme fingen eigentlich schon in meiner Kindheit an, als ich von der Realschule aufs Gymnasium gewechselt habe.
Dazu nur soviel, das es wohl die dümmste Entscheidung war die mir passieren konnte. Obwohl ich nicht mehr genau weiss ob das mein wunsch war, geb ich mir selbst die Schuld dafür, wie immer. Die Zeit war einfacch nur S****.

Naja nachdem ich mein Abi mit hängen und würgen geschafft hatte, stellte sich dann die frage, wie es weitergeht.
Da die zahlreichen bewerbungen( knapp 50) nicht zum gewünschten erfolg geführt hatten, blieb für mich damals nur noch die möglichkeit eines studiums ( so blöd wies klingt). Das war wohl der nächste große Fehler.
Das Studium fand ich auch anfangs ziemllich interesant, fals es wenn interessiert ich studiere Elektrotechnik.
Jedoch die vielen neuen Leute die ich kennenlernte, die Zeit über aufm Gymnasium war ich der totale Einzelgänger und Aussenseiter, warum weiss ich bis heut nicht, die Tatsache das man nicht umbedingt hingehen musste, hätte mir aufm Gymnasium eher gefallen 🙂, führte dann im 2.,3. und 4. Semster dazu, das ich mehr in Clubs unterwegs war als im Hörsaal.
Das einzigste was ich noch für die uni tat waren die Praktikas, die sehr interresant waren. Prüfungen verschob ich dann solange bis es nicht mehr ging. Hab die dann sogar mit ein wenig Glück auch irgendwie geschafft. Die restliche zeit füllte ich dann mit schlafen und zocken. Da begannen dann auch die pprobleme. Wenn ich abends mal nicht weg war hab ich zuhause das
das ein oder andere Beirchen geköpft war, nebenbei gezockt und so wurden die Tage immer länger. Da ich dadurch auch keinen geregelten Tagesrhytmus mehr hatte(teilweise musste ich mir nen wecker stellen um nicht wieder in der Tanke einzukaufen), war eigentlich der Absturz mal wieder vorprogrammiert. Ab dem 5. Semseter bekamm ich dann kein Bafög mehr, und meine Eltern mussten herhalten. Damals war ich noch der überzeugung das ich das irgendwie schaffe, zumal auch andere leute ihr vordiplom in der Regelstudienzeit noch nicht hatten. Wir waren son Krüppchen was sich m endeffekt selber was vorgemacht hatten das wir das noch schaffen. Das einzzigste was wir geschafft hatten waar stammkunde im Club zu werden. Das ganze endet nun damit das ich jetzt im 8. Semster bin und vor der Wahl stehe mich jetzt selbst zu exmatrikulieren oder mich exen zu lassen.

Sicherlich könnt ihr auch vorstellen das emine Eltern daas mit der Zeit mitgekriegt haben, jedoch nicht den geldhahn zugedreht haben( meine 200€ hab ich weiter bekommen), sondern mich mehr und mehr unter druck gesetzt haben das ich mein Studium schaffe. Dazu sei auch noch angemerkt, dass das Studium Elektrotechnik an der TUI als das schwerste was man hier machen kann, das wissen meine Eltern aber auch nicht.Is glaub ich im endeffekt auch nur ne Ausrede, kann mich teilweise ziemlich gut selbst belügen. Da ich immer knapp an Geld war konnte ich mir allerdings nen ziemlich gut bezahlten Job in den Ferien durch meinen Vater sichern, der allerdings ziemlich stupide war. Aber wie heisst es: Geld regiert die welt. An urlaub und entspannung war da kaum zu denken. ZU hause bei meinen Eltern wartete die Arbeit, in den Ferien wartete die Arbeit und an der uni konnte ich mich trotz eines wie man meinen könnte unbeschwerten leben auch irgendwie nicht entspannend.
Mehr und mehr kamm dann auch ne gewisse depression dazu.

Ja meine eltern waren auch nicht sehr begeistert als sie erfahren haben das ich das studium nun doch nicht bestehe.
Da ich auch über haupt keine Ahnung habe wie es weitergeht stehe ich im moment vor dem nix.
Ja wie heisst es doch so schön: "Das Leben is ein Spiel", nur habe ich die absolute niete gezogen.

Vielleicht is es ja ein anfang hier zu posten.
Vielleicht könnt ihr mir ja den weg in die richtige Richtung rücken.

Ich hoffe es war nicht zu chaotisch, da ich den Text verfasste wo ich schon knapp 20 stunden munter bin da ich nicht mehrbesoners gut schlafen kann, warum auch immer.

Naja vielleicht antwortet ja einer oder eine.

MfG Dominik

Ps: Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten
 
Hallo Dominik,

hm, du hast deinen Beitrag im Bereich "Studium" gepostet...so ganz hab ich das aber noch nicht verstanden - hast du nun eigentlich noch Lust zum Studieren? Also Studieren im Sinne von "Studieren" und nicht im Sinne von "eine freiwillige Beschäftigung mit beliebiger Arbeitseinteilung haben"...

Ja wie heisst es doch so schön: "Das Leben is ein Spiel", nur habe ich die absolute niete gezogen.
Nein, du hast nur eine der Spielregeln nicht umgesetzt: "Von Nichts kommt nichts". Umgekehrt, heißt das was...?

Vielleicht is es ja ein anfang hier zu posten.
Vielleicht könnt ihr mir ja den weg in die richtige Richtung rücken.
Der Weg führt zum Ziel. Du brauchst als erstes Ziele, dann erst kann man über den Weg dahin nachdenken. Diese Ziele müssen aber Bedürfnisse sein - also so ähnlich wie der Bedarf nach Essen und Trinken, solltest du erst dann zufrieden sein, wenn diese Ziele erreicht sind. Kann es sein, dass es dein Ziel war, zu studieren (das hast du ja erreicht)? Aber war es auch dein echtes Bedürfnis, den Dipl.-Ing oder M.Sc. oder was auch immer in der Tasche zu haben?
Nun ja, es ist jetzt eben so und die Zeit lässt sich auch nicht zurück drehen. Damit du deine Ziele in Zukunft erfolgreicher angehen kannst, wäre mein Rat, dass du dir erstmal einen Plan machst, was du wirklich willst. Solltest du jedoch tatsächlich in einer Depression stecken, dann kann es sein, dass dir das Pläne-Schmieden gegenwärtig gar nicht möglich ist. Ich würde dir dann sehr empfehlen, erst einmal aus diesem "Loch" herauszukommen - und du solltest ernsthaft überlegen, dafür professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, falls du keine Idee hast, wie du das schaffen sollst.

Viele Grüße,
Jens
 
Diesen Text habe ich vor kurzem an eine Psychtherapeutin geschrieben, vielleicht hilft euch das weiter und ihr könnt mir auch noch einwenig helfen.
Der erste Beitrag war nach dem ich mir den nochmal durchgelesen hab doch auch für mich sehr verwirrend.


Da ich meine Probleme selbst nicht mehr lösen kann und mir geraten wurde professionelle Hilfe zu suchen, schreibe ich ihnen diese E-Mail.
Mein Problem hängt vorwiegend mit dem Studium, welches nicht sehr gut gelaufen ist, und dem daraus resultierendem Studienabbruch zusammen.
Da ich sonnst kaum jemanden habe mit dem ich darüber reden könnte, außer meinen paar vereinzelten Freunden, die ich nicht mit diesem Problemen konfrontieren möchte, wende ich mich an sie.

Meine hauptsächlichen Problem sind, das ich seid Studienbeginn sehr unsicher bin, dem schon angekündigten Studiumsabbruch, das ich meine Sorgen niemanden so richtig mitteilen kann und das meine Eltern seitdem ich kein Bafög mehr bekomme mich ziemlich unter druck setzen bzw. gesetzt haben, weil ich von ihrem Geld lebe.
Da ich nun das Studium nicht mehr fortsetzen kann, weis ich auch nicht mehr so richtig wie es weiter gehen könnte. Ich hatte vor meinem Studium schon mal versucht mich zu bewerben, was aber aufgrund meines Notendurchschnittes im Abi nicht geklappt hat. Meine Eltern wollen auch das ich nach Hause zurück soll da ein paar aufgaben erledigen, vielleicht noch das ein oder andere Praktikum mache, und mir dann eine der noch ausstehenden Ausbildungsplätze aussuchen und nehmen soll, obwohl da nichts für mich dabei ist. Aber da ich eh nicht genau weis, was ich nun weiter machen will, verwirrt mich das noch mehr. Ich weis absolut nicht mehr weiter und das frustriert mich ziemlich.

Da ich auch sonst kaum jemanden meine Sorgen mitteile, fällt es mir hier auch ziemlich schwer, daher der schriftliche Weg.

Ich hoffe sie können mir helfen und mir einen Weg aus meiner vermutlichen Depressionsphase aufzeigen.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen

MfG Dominik
 
Hallo Dominik,

Da ich nun das Studium nicht mehr fortsetzen kann, weis ich auch nicht mehr so richtig wie es weiter gehen könnte.
tja, wie geht's denn nun weiter?? - Du musst dir jetzt mal klar machen, was du WILLST...denn zu wissen, was du nicht willst bzw. nicht geschafft hast, reicht nicht. Könntest du dir vorstellen, nochmal etwas anderes zu studieren? Oder mach eine Ausbildung; vielleicht etwas, das mit Elektrotechnik zu tun hat, denn so kannst du das Wissen aus dem Studium mit nutzen...
Hier: http://berufenet.arbeitsamt.de/index.html kannst du dich über alle möglichen Berufe informieren.

Das andere Problem ist dein Gemütszustand... Wenn du befürchtest, dass der sich vor allem infolge des "gescheiterten" Studiums verschlechtert hat oder sich aufgrund deiner aktuellen "Ausweglosigkeit" noch weiter verschlechtert, dann solltest du dir möglichst bald professionelle Hilfe suchen. Erstens, weil du jetzt eh Zeit hast dafür, und zweitens, weil ich dir aus eingener Erfahrung sagen kann, dass du ohne Hilfe aus dieser Depression wahrscheinlich nicht raus kommst - vor allem dann nicht, wenn du aufgrund von "Versagen" im Studium überhaupt erst hinein geraten bist...

Also, nur keine Angst vor professioneller Hilfe - die ist bei einer Depression absolut zu empfehlen.

Viele Grüße,
Jens
 
Hallo Jens79,

Vielen Dank für die Aufmunternden Worte.

Habe da aber noch ein paar Fragen.
Meinst du nicht das ich schon zu alt bin, das ich mit 22(werde 23) schon zu alt für ein weiteres Studium? Allerdings hab ich auch nicht unbedingt Lust jetzt noch ein Jahr zu warten, um in der nächsten Ausbildungsphase mich neu zu bewerben. Da wäre dann ein weiteres Studium schon nicht schlecht, weil ich da vielleicht dieses Jahr noch was bekomme.. Für ne andere Alternative wäre ich auch dankbar. Habe mich auch schon bemüht ein Gesprächstermin beim Arbeitsamt zu bekommen, die mir allerdings so schnell auch keinen Termmin geben können, erst in zwei Wochen, was das ganze noch weiter hinauszögert. Nur ganz allein das zu bewerkstelligen scheint mir ganzschön komppliziert.

Ausserdem wüsste ich auch nicht wie ich meinen Eltern das weitere Studium erklären soll. Habe keine Lust meine Eltern zu verärgern, sind nicht die schlechtesten, auch wenn se sich oft über mich geärgert haben.

Ist ne ganz schöne Zwickmühle für miich das ganze.
Schade das ich zu der einsicht nicht schon früher gekommen bin.

Naja, wird schon irgendwie weiter gehen..
Für weiter Ratschläge und Tipps wäre ich sehr dankbar.

MfG Domiinik
 
Hallo Dominik,

Meinst du nicht das ich schon zu alt bin, das ich mit 22(werde 23) schon zu alt für ein weiteres Studium?
also ich wüsste nicht, dass es dafür eine Altersgrenze gibt... Ich bin übrigens 25 und werde dieses Jahr (hoffentlich) noch ein zweites Studium beginnen, weil ich mein erstes auch nicht geschafft habe...

Allerdings hab ich auch nicht unbedingt Lust jetzt noch ein Jahr zu warten, um in der nächsten Ausbildungsphase mich neu zu bewerben. Da wäre dann ein weiteres Studium schon nicht schlecht, weil ich da vielleicht dieses Jahr noch was bekomme..
Naja, man kann sich um eine Ausbildung, die dieses Jahr beginnt auch jetzt noch bewerben (denke ich zumindest). Für die Bewerbung um einen Studienplatz wir es aber höchste Zeit - viele Unis und FHs haben am 15.07. Bewerbungsschluss!

Habe mich auch schon bemüht ein Gesprächstermin beim Arbeitsamt zu bekommen, die mir allerdings so schnell auch keinen Termmin geben können, erst in zwei Wochen,...
Warst du persönlich dort? Also ich bin neulich mal spontan auf's AA gegangen (morgens 8:00 Uhr, gleich kurz nach der Öffnung!!) und habe gleich einen Termin bekommen.

Viele Grüße,
Jens
 
Hallo Dominik,

Ich habe eine ähnliche "Karriere" hinter mit ;O). Ich habe mein Abitur gemacht, nachdem ich zwei Ehrenrunden in der Schule gedreht hatte und war demnach lockere 21 Jahre alt. Die Ehrenrunden kamen durch meinen absolut miserablen Gemütszustand zustande.
Dann schrieb ich mich an der Uni ein, Lehramt Englisch für Grundschule. Schon nach einigen Wochen wollte ich nicht mehr, die Leute und das Studium haben mir gar nicht gepasst. Also an eine andere Uni und LEhramt Englisch und GEschichte fürs Gymnasium studiert. War dementsprechend auch nichts. Danach habe ich mich an Chinesisch, Spanisch und Englisch auf Magister versucht. Aber die LEute, die Chinesisch studieren... Au Backe. Du wirst es nicht erraten: Auch dieses Studium habe ich nicht beendet.
Finanziell sah's auch nicht gut aus: Ich bekam ein kleines Taschengeld, hatte aber eine eigene Wohnung. Zwar einen Nebenjob, aber viel kam nicht dabei rum.
Dann hing ich so umher.. Ich suchte mir Arbeit.. Kleine Jobs, Zeitarbeitsfirmen... Nichts, wo ich lange blieb oder bleiben wollte.. Mir gings einfach immer nur schlecht.
Aber jetzt habe ich es - mit 26 - gepackt! Ich mache eine Ausbildung, die mir ungeheuren Spaß macht, und ich werde sie auch beenden.
Dazu bin ich in eine andere Stadt gezogen, weit weg von der Vergangenheit
Meine Eltern sind jetzt ganz stolz auf mich *g*, weil sie es kaum glauben können, das aus mir mal was wird...

Mein Rat: Such dir Hilfe, muss kein Therapeut sein. Sag Deinen Eltern, dass du momentan Probleme hast, und sie dir helfen MÜSSEN. Eltern machen sowas!!!
Danach überlegst du dir, was dir gefällt, denn nur so führt es zum Erfolg...
Schreib doch mal, was sich so ergibt... Viele Grüße
 
Hallo an alle

wollte mich mal wieder melden.

Hab in letzter Zeit viel nachgedacht und hab nun auch nen ungefähren plan wies weiter gehen könnte. Allerdings weiss ich noch nicht so richtig wie ich ein zweites Studium, wahrscheinlich an einer FH, finanziell bewerkstelligen soll bzw. in wie weit ich da vom Staat überhaupt unterstützung bekomme.

Zu meiner Berufswahl:
Bleibe wahrscheinlich bei was technischem aber nicht so theoretisch wie auf der Uni, daher werde ich an eine Fh gehen, wenn ich da noch was bekomme.
Habe mir überlegt das ich sowas ähnliiches später mache wie ich in meine Praktikas gemacht habe. War auf verschiedenen Baustellen und habe da prootokolle geschrieben, Auswertungen angefertigt, im großen und ganzen dem Bauleiter als Assistent gehoolfen bei der Überwachnung und Durchführung der Aufgaben.
Und ich glaub mit sowas könnte ich mich auch hauptberuflich anfreunden.
Is keine körperlich schwere Arbeit, habe nämliich Probleme mit dem Rücken.
Der Aufgabenbereich wechselt des öfftern mal und man kommt viel rum.
Is nur die Frage was ich halt fürn nen Studiengang dafür bbräuchte und werde deswegen auch den ein oder anderen Studienberater ne e-mail schreiben ob die mir was vorschlagen könnten.

Ja so siehts im Moment bei mir aus.
Bin also aus meinem Tief wieder halbwegs raus.

Bis dann.

MfG Dominik
 
Hallo Dominik,

ich denke auch, dass Du für einen Studienwechsel definitiv nicht zu alt bist. Ich habe nach dem Abi 2 Jahre Praktika gemacht um mich zu orientieren.
Was ich mir das alles anhören musste: "Du bist schon so alt und weißt immer noch nicht, was Du machen willst! Das geht doch nicht!"
Ich hab dann mit 21 1/2 mein Traumstudium gefunden und jetzt höre ich auf einmal: "Das ist aber toll, dass Dir Dein Studium gefällt und Du gut darin bist! War vielleicht doch gut, dass Du so lange überlegt hast!"
Und da haben die bösen Stimmen auf einmal Recht. Lass Dir Zeit, wir müssen eh bis 70 arbeiten, da hast Du noch genug Zeit in Deinem Beruf Karriere zu machen, falls Du ads willst.
Mir hat auch ein Plan geholfen, dass ich mir jeden Tag aufgeschrieben habe, was ich alles machen will. Am Ende des Tages habe ich zu meiner großen Verwunderung viel geschafft und hatte noch Zeit zum "rumhängen".
fang auf jeden Fall nur an zzu studieren, wenn Du Dir sicher bist, dass es Dir gefällt. Das merkst Du spätestens daran, wenn Du regelmäßig hingehst und gute Noten erhälst🙂
Viel Erfolg!

Lena
 
Lieber Dominik,

Das Problem das du beschreibst hast nicht nur du sondern 98% aller Leute
die sich in Ausbildung befinden. Ich spreche jetzt von einer gewissen Niedergeschlagenheit, man stellt sich die Frage ob es das ist was man macht.
Du darfst jetzt nicht den Fehler machen und glauben das es mit einem
Studienwechsel besser wird. Es geht darum die Einstellung zu ändern.
Ansonsten wirst du nach deinem Wechsel, nach ein paar Semestern wieder
an dem selben Punkt angelangt sein.
Ich hatte diese Phasen mehrmals: Gepaart mit der Frage, Zukunft was nun? ,
einer gewissen Portion Widerwillen und viel Selbstmitleid stand ich auch oft vor der Frage, was nun? Das einer kommt, dich in den Arm nimmt und sagt:" Schon gut es kam wie es kommen musste, du kannst ja nichts dafür" das wird nicht sein. Denn DU, deine Faulheit, Gemütlichkeit und Sorglosigkeit waren der Grund für deine IST Situation.
Hast du die nötige Härte zu dir selbst, schaffst du alles.
Wenn nicht, kannst du dich immer noch mit der Suche des "Schuldigen" die Zeit vertreiben.
 

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