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Gast
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Gott, mir brennt dieses Thema jetzt seit 2 Wochen so extrem auf der Seele und da alle meine Äußerungen für Außenstehende vermutlich unglaublich egoistisch und unbegründet klingen werden, wende ich mich nicht an mein direktes Umfeld, sondern mache meinem Ärger anonym online Luft.
Und zwar geht es darum, dass ich und meine Mutter diesen Juli mit ihrem Freund zusammengezogen sind (Fernbeziehung). Wir haben extra unsere kleine Wohnung "aufgegeben" und mit ihm nach einer bedeutend größeren gesucht, weil der feine Herr es so wollte. Ok, so weit so gut. Die besagte Wohnung ist wirklich atemberaubend schön und es steckt unglaublich viel Arbeit drin bis sie so aussah... Altbau, Stuck an den Decken, alter Dielenboden, wunderschöne Fassade, unglaubliche zentrale Lage. Ein Traum für einen Teenager.
Auf jeden Fall hat meine Mutter mit und nach dem Zusammenziehen wohl festgestellt, dass ihr Lebensstil doch nicht all zu kompatibel ist.
Super! Jetzt sucht sie aktuell nach einer neuen, kleineren Wohnung, die wir uns alleine wieder leisten können, bevor sie ihn dann vor vollendete Tatsachen stellt.
Und ich? Ich könnte abkotzen.
Die Frau heult mich seit Monaten damit voll, wie unzufrieden sie mit ihrer Beziehung sei und wann sie das letzte Mal gevögelt haben und hach. Gottverdammt! Ich bin ihre Tochter, nicht ihre Mutter oder Freundin.
Ich will das alles gar nicht hören. Nicht so. Freut mich ja, dass ich schon immer offen erzogen wurde und all dieser Scheiß, aber das nagt an mir. Vor allem mittlerweile, wenn sie anfängt zu heulen, weil sie sich für ihre Unfähigkeit hasst. Das rührt nunmal auch mein eisernes Herz, wenn ich meine Mutter schluchzend im Arm halte. Ich finde nur nicht, dass ich das regelmäßig erleben sollte.
Dann zicken wir uns nur noch an. Heute bin ich nach 4 Tagen in Holland (Besuch bei einer Freundin) wieder Heim gekommen. Und womit werde ich begrüßt? Nicht etwa mit einem "Hallo, wie war's?" sonder mit einem "Wir haben morgen übrigens zwei Wohnungsbesichtigungen!". Irgendwie endete es damit, dass sie mich in betreutes Wohnen für Jugendliche schicken wollte, weil ich mein Missfallen gegenüber ihrem Plan geäußert habe. Meine Mutter ist anstrengend und übertreibt. Stark. Gerne. Und viel.
Und dann fragt sie sich, warum ich nicht mehr gerne zu Hause bin. Wenn sie dauerhaft schlecht gelaunt ist, färbt das halt ab und ich habe ohnehin schon eine etwas bröckelnde psychische Verfassung - da kann ich das nicht zwingend gebrauchen.
Gott, ich bin einfach so wütend!
Ich hatte das Gefühl, endlich mal sowas wie angekommen zu sein. Einfach weil ich für diese Wohnung wochenlang auf dem Zahnfleisch gegangen bin, weil ich so sehr mitgeholfen habe. Ich habe die Schule vernachlässigt, mit knapp 40 Fieber auf der Leiter gestanden, um den Stuck an der Decke auszubessern, wochenlang auch am WE kaum geschlafen, weil wir von früh bis spät in dieser verdammten Wohnung waren!
Und jetzt wird mir das so mir nichts, dir nichts wieder genommen!
Und es tut mir so leid, so wütend zu sein, weil ich weiß, wie schlecht es ihr mit ihrer Entscheidung geht und allem, aber ich kann nicht anders. Ich habe das Gefühl nach dem kommenden Umzug wieder in meinem depressiven Loch zu landen. Wieder sterben zu wollen.
Ich wollte das doch nie wieder!
Es tut mir leid, dass dieser Eintrag so konfus ist.
Ich musste das einfach mal loswerden.
Und zwar geht es darum, dass ich und meine Mutter diesen Juli mit ihrem Freund zusammengezogen sind (Fernbeziehung). Wir haben extra unsere kleine Wohnung "aufgegeben" und mit ihm nach einer bedeutend größeren gesucht, weil der feine Herr es so wollte. Ok, so weit so gut. Die besagte Wohnung ist wirklich atemberaubend schön und es steckt unglaublich viel Arbeit drin bis sie so aussah... Altbau, Stuck an den Decken, alter Dielenboden, wunderschöne Fassade, unglaubliche zentrale Lage. Ein Traum für einen Teenager.
Auf jeden Fall hat meine Mutter mit und nach dem Zusammenziehen wohl festgestellt, dass ihr Lebensstil doch nicht all zu kompatibel ist.
Super! Jetzt sucht sie aktuell nach einer neuen, kleineren Wohnung, die wir uns alleine wieder leisten können, bevor sie ihn dann vor vollendete Tatsachen stellt.
Und ich? Ich könnte abkotzen.
Die Frau heult mich seit Monaten damit voll, wie unzufrieden sie mit ihrer Beziehung sei und wann sie das letzte Mal gevögelt haben und hach. Gottverdammt! Ich bin ihre Tochter, nicht ihre Mutter oder Freundin.
Ich will das alles gar nicht hören. Nicht so. Freut mich ja, dass ich schon immer offen erzogen wurde und all dieser Scheiß, aber das nagt an mir. Vor allem mittlerweile, wenn sie anfängt zu heulen, weil sie sich für ihre Unfähigkeit hasst. Das rührt nunmal auch mein eisernes Herz, wenn ich meine Mutter schluchzend im Arm halte. Ich finde nur nicht, dass ich das regelmäßig erleben sollte.
Dann zicken wir uns nur noch an. Heute bin ich nach 4 Tagen in Holland (Besuch bei einer Freundin) wieder Heim gekommen. Und womit werde ich begrüßt? Nicht etwa mit einem "Hallo, wie war's?" sonder mit einem "Wir haben morgen übrigens zwei Wohnungsbesichtigungen!". Irgendwie endete es damit, dass sie mich in betreutes Wohnen für Jugendliche schicken wollte, weil ich mein Missfallen gegenüber ihrem Plan geäußert habe. Meine Mutter ist anstrengend und übertreibt. Stark. Gerne. Und viel.
Und dann fragt sie sich, warum ich nicht mehr gerne zu Hause bin. Wenn sie dauerhaft schlecht gelaunt ist, färbt das halt ab und ich habe ohnehin schon eine etwas bröckelnde psychische Verfassung - da kann ich das nicht zwingend gebrauchen.
Gott, ich bin einfach so wütend!
Ich hatte das Gefühl, endlich mal sowas wie angekommen zu sein. Einfach weil ich für diese Wohnung wochenlang auf dem Zahnfleisch gegangen bin, weil ich so sehr mitgeholfen habe. Ich habe die Schule vernachlässigt, mit knapp 40 Fieber auf der Leiter gestanden, um den Stuck an der Decke auszubessern, wochenlang auch am WE kaum geschlafen, weil wir von früh bis spät in dieser verdammten Wohnung waren!
Und jetzt wird mir das so mir nichts, dir nichts wieder genommen!
Und es tut mir so leid, so wütend zu sein, weil ich weiß, wie schlecht es ihr mit ihrer Entscheidung geht und allem, aber ich kann nicht anders. Ich habe das Gefühl nach dem kommenden Umzug wieder in meinem depressiven Loch zu landen. Wieder sterben zu wollen.
Ich wollte das doch nie wieder!
Es tut mir leid, dass dieser Eintrag so konfus ist.
Ich musste das einfach mal loswerden.