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Ich bin in allem schlecht - Keine Talente

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 119189
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Gelöscht 119189

Gast
Im Leben ist es wichtig, dass man etwas sehr gut kann - und zwar besser als andere, also dass man in etwas herausragend ist.
Am besten etwas, was eher wenige Leute gut können, wie z. B. ein bekannter Wissenschaftler wie Einstein zu sein. Oder ein Mark Zuckerberg, der bedeutendes geleistet hat.

Leider kann ich aber wirklich gar nichts. Ich habe schon viel probiert. Musik machen, Handwerk, Programmieren, Sport und kognitive Dinge wie Mathe oder Physik.

In allem bin ich sehr schlecht. Ich beneide Leute, die herausragendes geleistet haben oder einfach sehr gut - besser als alle anderen - in einer Sache sind.

Es gibt Leute, die das alles romantisieren: Die meinen, dass jeder ein Talent hat. Aber das ist Unfug und bestimmt auch nicht wissenschaftlich erwiesen.

Und dann gibt es Leute, die meinen, Talente sind egal. Man soll einfach irgendeinen Job annehmen und arbeiten. Das ist alles im Leben.

Ich finde beide Ansichten unsinnig.

Mir ist es wichtig, etwas besonderes zu leisten und in etwas extrem gut zu sein, weil man dadurch sich von anderen unterscheidet und etwas besonderes ist. Man ist wertvoll und wichtig. Leute schauen auf und fragen nach Hilfe. Man wird gebraucht und andere sind von einem abhängig.

Ich hab schon so viel ausprobiert, aber in nichts bin ich wirklich gut. Auch im Arbeitsleben ecke ich immer an, wegen meiner Schlechtheit.

Ich habe schon überlegt, ob ich eine Teilleistungsschwäche habe. Dass ich einfach kognitiv beschränkt bin und gleichzeitig zwei linke Hände habe. Also quasi eine Art Behinderung.

Aber ohne Begabungen und Talente ist man doch einfach nichts wert. Man ist ersetzbar und das Leben hat keinen Spaß. Wäre ich attraktiv und gut gebaut, könnte ich wenigstens regelmäßig Sex haben, um mich abzulenken, aber ich sehe nicht gut aus, weshalb ich bei Frauen keinen Erfolg habe.

Ich wünschte, ich wäre Mark Zuckerberg. Für mich ist er ein Held. Einfach was er erschaffen hat. Seine Produkte sind nicht mehr wegzudenken. Er hat Macht. Einfach traumhaft schön sein Leben.

Was soll ich machen?
 
Im Leben ist es wichtig, dass man etwas sehr gut kann - und zwar besser als andere, also dass man in etwas herausragend ist.
Am besten etwas, was eher wenige Leute gut können, wie z. B. ein bekannter Wissenschaftler wie Einstein zu sein. Oder ein Mark Zuckerberg, der bedeutendes geleistet hat.
Leider kann ich aber wirklich gar nichts.
Was soll ich machen?
Das kann dir keiner sagen, außer du selbst.
Leistung ist das Ergebnis von Motivation.
Es ist nicht zwingend gegeben, dass die Mehrheit der Menschen um einen herum sieht, was man leistet oder geleistet hat.
Der Weise ist leise.
Gerechtes Unrecht, auch die menschlichen Schwächen sind ein Naturrecht.
Dass sie Unrecht erzeugen, muss hingenommen werden.
Eine Lösung ist schwer zu finden, wenn das Problem ein Problem ist anstatt die Aufgabe eine Aufgabe.
Wenn sich Probleme in Aufgaben wandeln lassen, dann ist man der Lösung schon ein großes Stück näher.
Ein Lebenskünstler kultiviert auch noch die Wüste, in die er geschickt wurde!
 
Das wäre mir neu.
Wer sagt das?
Das ist der Sinn des Lebens: Anderen überlegen zu sein. Besser zu sein. Und damit sind andere von einem abhängig.
Ich will einfach keine Ameise sein, die austauschbar ist und nichts bewegt. Ausserdem ist das in der DNA der Spezies Mensch codiert: Dass man sich über andere erhebt und immer danach strebt, andere zu übertrumpfen und besser zu sein. Je herausragender man ist, umso wertvoller ist man.
 
Quatsch mit Soße. Wenn es nicht genug Durchschnitt(sbegabte) gäbe, könnten Spitzenkräfte nicht glänzen. Beruflich reicht es, wenn man den Durchschnitt seines Berufes erfüllt, denn wenn man wirklich in die Spitze will muß man oft mit Konkurrenten darum kämpfen und viel Zeit und Nervenkraft investieren, auch Risiken auf sich nehmen, und das ist es nicht jedem wert. Dann lieber eine ruhige Kugel schieben und den Hahnenkämpfen an der Spitze mit einer Tüte Popcorn zuschauen.
Auch privat werden keine expliziten Talente verlangt, ein Hobby betreibt man in erster Linie um des Spaßes willen, den man daran hat, das heißt nicht daß man darin so besonders gut sein muß. In einer Partnerschaft gilt die Regel, wenn Du für Deinen Partner gut genug bist, so wie Du bist, dann ist Dein Ziel schon erreicht.
Du darfst gern erfolgreiche Leute bewundern, aber wenn Du von vornherein weißt, daß Du nie in ihrer Liga spielen wirst, dann müh Dich nicht ab und verschwende auch kein Karma auf Neidgedanken. Schuster bleib bei deinem Leisten, lieber ein guter und zufriedener Schuster als einer, der vor lauter Sehnsucht nach dem grüneren Gras auf der anderen Seite des Zauns verhungert, weil er völlig vergißt daß es auf seiner Seite auch was zu knabbern gibt.
Das ist der Sinn des Lebens: Anderen überlegen zu sein. Besser zu sein. Und damit sind andere von einem abhängig.
Ich will einfach keine Ameise sein, die austauschbar ist und nichts bewegt. Ausserdem ist das in der DNA der Spezies Mensch codiert: Dass man sich über andere erhebt und immer danach strebt, andere zu übertrumpfen und besser zu sein. Je herausragender man ist, umso wertvoller ist man.
Die Typen die in Geschichtsbüchern erwähnt werden, weil sie mal wichtig oder wertvoll oder zumindest weltbewegend waren, sind auch alle irgendwann gestorben. So wie jeder Normalo, wie jede Ameise. Allenfalls der Name ist unsterblich geworden, aber Namen sind am Ende auch nur Schall und Rauch. Wer sich unbedingt über andere erheben will, weil nur das sein Lebensziel ist, hat das wohl nötig für sein Ego, und das ist bemitleidenswert.
Was anderes ist, wenn jemand sich für nichts besonderes hält, aber aus Zufall etwas besonderes erschafft. Da liegt dann tatsächlich ein guter Grund vor, wenn er dafür berühmt wird. Weil seine Handlung Folgen für die Gesellschaft hat, ggf. für die ganze Menschheit.
 
Wenn Du (wie) EINSTEIN werden willst, musst Du zuerst einmal Deinen Namen ändern. ... ( 😀)
Dann Dich in seine Materie einarbeiten und sie studieren.

Vielleicht klappt es dann.
Man kann Besonderheiten, die man vertreten möchte, auch erlernen. Sie müssen nicht unbedingt angeboren sein.
 
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