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Homöopathie im Widerspruch zum christlichen Glauben?

meikel

Mitglied
Die Anregung für dieses Thema hat mir Christa in einem anderen Thread gegeben, als es um Bindehautentzündung beim Hund ging.

Nun möchte ich dieses Thema wirklich eröffnen und bin schon sehr gespannt auf eure Meinung.

Ich verstehe mich sehr wohl als Christ und bin ein großer Anhänger der Naturheilkunde und der Homöopathie. Ich habe hervorragende Erfahrungen gemacht mit der homöopathischen Behandlung sowohl bei mir als auch bei meinen Tieren.

Dass der Ansatz dieser Therapieform ein anderer ist als der der "normalen" Schulmedizin ist klar. Aber eine Ideologie, die meinem Glauben oder meiner Einstellung zum Leben entgegenwirkt, kann ich nicht erkennen.

Ich freue mich über eine rege Beteiligung und vor allem über Christa als Besucherin und Teilnehmerin an dieser Diskussion.
 
Ich verstehe nicht, inwiefern sich die Naturheilkunde und das Christentum entgegenstehen sollten.

Ich kann keinen grundsätzlichen Widerspruch erkennen. Die Naturheilkunde kann genauso wie die Schulmedizin heilen. Und Heilung ist vermutlich im Sinne des Christentums. Die Zigarettenindustrie könne ich schon eher als unchristlich einstufen 🙂.
 
Hallo Meikel

Christen verbinden Homöopathie mit okkulten Heilmethoden und Esoterik.
Der Begründer der Homöopathie, Hahnemann, war sehr den östlichen Weisheiten zugetan
(Buddhismus, Konfuzius) und er war Freimaurer.
Der andere Aspekt ist die Herstellungsmethode der Mittel.
Sie werden so weit verdünnt, dass vom Ausgangsstoff nichts mehr enthalten ist, oder nur sehr wenig. Es ist also keine Materie mehr enthalten sondern eine „geistige Heilkraft“ .
Nach Hahnemann waren die „Verdünnungen" keine eigentlichen Verdünnungen, sondern die Arznei wurde bei dem Prozess mit einer bestimmten Kraft versetzt, damit ein Heilerfolg eintreten kann. Es nannte es daher auch Potenzierung.

Christen machen einen Unterschied zwischen Naturheilkunde und Homöopathie, soweit ich weiß.
Ich meine sie lehnen auch z.B.Yoga ab.

Ich denke, dass kann dir jemand anders aber noch besser erklären.
Ist schon eine Weile her, dass ich darüber mal etwas gelesen habe.
 
Vielen Dank, Gemini,

das ist doch mal ein erster Ansatz.

Ich kann für mich auch keinen Widerspruch erkennen, da geht es mir wie EuFrank, es gibt da bestimmt unchristlichere Dinge. Aber offensichtlich habe ich mich der Glaubensfrage in dieser Hinsicht noch nicht hinreichend beschäftigt.

Um die Diskussion noch kurz zu erläutern (das hätte ich wohl besser am Anfang gleich gemacht...): ich hatte zur Behandlung eine Vorschlag gemacht, der auf die homöopathische Behandlung abzielte und der aus Glaubensgründen abgelehnt wurde. Das machte mich halt einfach neugierig, weil ich diesen Aspekt nie betrachtet hatte.
 
dann spielt es auch keine rolle, dass die nazis voll auf homöopathie abgefahren sind und dieses mega unterstützt haben?

glauben.. ein glaube soll kein gefängnis sein, ein glaube soll helfen zu denken, mit der welt klarzukommen.

interessant diese retro-wellen (in allen bereichen, auch im glauben), interessant, weil die moslems yoga auch ablehnen.

aber autofahren tun sie alle (damit haben sie dann auch kein problem, oder aus konservendosen essen).. 🙂
 
Ich kann für mich auch keinen Widerspruch erkennen, da geht es mir wie EuFrank, es gibt da bestimmt unchristlichere Dinge.

Es geht um diese geistige Heilkraft, die laut Christen, nicht von Gott kommt.
Christen, die an finstre Mächte glauben, denken, dass diese Kraft daher kommt.
Sie glauben daher Homöopathie verändert den Charakter, das Wesen eines Menschen.
Auch wenn körperlich sichtbare Heilerfolge zu erkennen sind.

Jedenfalls hatte ich das so verstanden.


 
Zunächst einmal gilt es schon zu trennen zwischen Naturheilkunde und Homöopathie.

Die Naturheilkunde - eine meiner Favoriten bei der Behandlung von Krankheiten - bedient sich der Pflanzen und ihrer Wirkstoffe.
Nicht mehr und nicht weniger.

Hinter Homöopathie jedoch steckt eben diese Wirkung einer Materie nicht - die Ideologie Samuel Hahnemanns, des Erfinders dieser Lehre, ist eine völlig andere: Ihm geht es nicht um Heilung durch Wirkstoffe, sondern durh einen sof. "kosmischen Geist", wie er es selbst benennt.

Hahnemann war bekennender Spiritist und Freimauer und lehnte Jesus als Gottessohn und Erlöser völlig ab.
Damit ist im Grunde schon gesagt, warum die christliche Lehre und die Hahnemanns (ich bringe hier am Rande die Bachblütentherapie Dr. Edward Bachs mit hinein, die in die gleiche Richtung geht) unvereinbar sind.
Hinter seinem "kosmischen Geist" steht nicht der Gott der Christen.

Man muss sich entscheiden und meine Entscheidung wird immer für Jesus Christus sein.

LG Christa
 
ich hatte zur Behandlung eine Vorschlag gemacht, der auf die homöopathische Behandlung abzielte und der aus Glaubensgründen abgelehnt wurde.
Von wem wurde er abgelehnt? Und vor allem: welche Gründe kann man aus Glaubensgründen gegen die Homöopathie vorbringen? Ohne dieselben läßt sich schwer darüber diskutieren.
 

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