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Gast
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Hallo,
ich bin jetzt 18 Jahre alt und habe letztes Jahr nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung als Industriekaufmann angefangen. Die ersten 2 Monate wahren eig. ganz in Ordnung, aber ab da gings bergab. Ich kann keine Nacht mehr durchschlafen, weil ich ständig Panickattacken bekomme. Wenn ich in der Firma sitze kriege ich nichts auf die Reihe, nicht nach 1.000mal erklären. Ich kann mich einfach nicht konzentrieren weil so viel Müll durch meinen Kopf geistert.
Ich war in Summe ca. 2 - 21/2 Monate krankgeschrieben, weil es mir sprichwörtlich auf den Magen geschlagen hat. Es st auch vorgekommen, das ich auf dem Weg zur Arbeit urplötzlich gekotzt habe, weil ich so eine Scheißangst davor habe.
In diesem Zeitraum haben sich auch ein paar Dinge bei mir eingestellt, vor denen ich wirklich Angst habe. Ich bekomme teils wenn ich im Bus sitze oder durch die Stadt gehe und fast immer wenn ich schlafe brutalste Gewaltphantasien, die über das "normale, pubertäre Maß" hinausgehen. In letzter Zeit "erwische" ich mich immer wieder dabei, wie es wohl währe, einfach vor den Zug zu springen der da gerade kommt, oder vor den LKW der da fährt.
Gestern Abend habe ich mit meiner Mutter über meine psychischen Probleme geredet, aber nicht dadrüber das es wegen der Firma ist und das ich mich da überfordert fühle. Das ist eine "faule Ausrede" um meine Faulheit zu erklären, ich soll nicht so rumspinnen und hingehen. Faul bin ich definitiv nicht, sonst hätte ich ja kaum so eine Ausbildung angefangen. Von meinen Eltern kann ich da keinen bzw. kaum Rückhalt erwarten, höchstens das ich rausgeschmissen werde. Wer will schon einen Sozialschmarotzer großziehen :/
Ich habe Angst davor, wie meine Eltern reagieren und wie der Ausbildungsbetrieb auf eine Kündigung reagiert....Ich weiß selbst das eine Kündigung der letzte Schritt sein sollte, aber ich habe mir jetzt 3 Monate den Kopf zerbrochen, mir die Finger wundgetippt und die Augen wundgelesen.
Wenn ich doch jetzt zu einem Psychiater gehe (einen Termin hab ich sogar gemacht), dann merkt doch jeder, der's mitkriegt, das ich "gestört" bin und -zack- steck ich in einer Schublade wo man kaum wieder rauskommt.
Ich weiß echt nicht mehr weiter, und ich will raus aus dem Betrieb, ich hab Angst das ich irgendwann die Kontrolle verliere....
ich bin jetzt 18 Jahre alt und habe letztes Jahr nach meinem Realschulabschluss eine Ausbildung als Industriekaufmann angefangen. Die ersten 2 Monate wahren eig. ganz in Ordnung, aber ab da gings bergab. Ich kann keine Nacht mehr durchschlafen, weil ich ständig Panickattacken bekomme. Wenn ich in der Firma sitze kriege ich nichts auf die Reihe, nicht nach 1.000mal erklären. Ich kann mich einfach nicht konzentrieren weil so viel Müll durch meinen Kopf geistert.
Ich war in Summe ca. 2 - 21/2 Monate krankgeschrieben, weil es mir sprichwörtlich auf den Magen geschlagen hat. Es st auch vorgekommen, das ich auf dem Weg zur Arbeit urplötzlich gekotzt habe, weil ich so eine Scheißangst davor habe.
In diesem Zeitraum haben sich auch ein paar Dinge bei mir eingestellt, vor denen ich wirklich Angst habe. Ich bekomme teils wenn ich im Bus sitze oder durch die Stadt gehe und fast immer wenn ich schlafe brutalste Gewaltphantasien, die über das "normale, pubertäre Maß" hinausgehen. In letzter Zeit "erwische" ich mich immer wieder dabei, wie es wohl währe, einfach vor den Zug zu springen der da gerade kommt, oder vor den LKW der da fährt.
Gestern Abend habe ich mit meiner Mutter über meine psychischen Probleme geredet, aber nicht dadrüber das es wegen der Firma ist und das ich mich da überfordert fühle. Das ist eine "faule Ausrede" um meine Faulheit zu erklären, ich soll nicht so rumspinnen und hingehen. Faul bin ich definitiv nicht, sonst hätte ich ja kaum so eine Ausbildung angefangen. Von meinen Eltern kann ich da keinen bzw. kaum Rückhalt erwarten, höchstens das ich rausgeschmissen werde. Wer will schon einen Sozialschmarotzer großziehen :/
Ich habe Angst davor, wie meine Eltern reagieren und wie der Ausbildungsbetrieb auf eine Kündigung reagiert....Ich weiß selbst das eine Kündigung der letzte Schritt sein sollte, aber ich habe mir jetzt 3 Monate den Kopf zerbrochen, mir die Finger wundgetippt und die Augen wundgelesen.
Wenn ich doch jetzt zu einem Psychiater gehe (einen Termin hab ich sogar gemacht), dann merkt doch jeder, der's mitkriegt, das ich "gestört" bin und -zack- steck ich in einer Schublade wo man kaum wieder rauskommt.
Ich weiß echt nicht mehr weiter, und ich will raus aus dem Betrieb, ich hab Angst das ich irgendwann die Kontrolle verliere....