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hilfe

F

Frau

Gast
Hallo,

wenn ich hier drin die Beiträge lese komme ich mir ziemlich albern vor, dass ich hier drin überhaupt schreibe bzw. um einen Rat von Euch bitte, da meine Probleme im Gegensatz zu den Meisten doch banal sind!

Ich hatte mit meinem Mann sehr große Probleme und wir haben 2 Jahre lang um unsere Ehe gekämpft. In dieser Zeit hatte ich sehr oft Angst vor ihm. Er hat mich nie körperlich angefasst, aber psychisch bedroht und mir dauernd das Gefühl gegeben das ich an Allem Schuld bin. Ich hatte in dieser Zeit oft richtig Angst vor ihm. Dann habe ich mich von ihm getrennt. In der 2jährigen Trennungszeit hat er massiv um mich gekämpft und ich bin jetzt wieder seit 1,5 Jahren zurück. In dieser Zeit ist es (nicht oft) aber auch ein paar mal passiert das durch seine Reaktionen diese Angst wieder ausgelöst wurde. Erst als ich STOPP gesagt habe und um eine Beratung gebeten haben (vor 2 Monaten) hat er mir versprochen es wird nicht mehr passieren und er hat gesagt das er das nie gemerkt hat und das es nicht absicht war (ich hatte Angst und habe es als GEwalt empfunden). Mein Problem jetzt ist das mein aufbrausender Sohn (17,5) schon zweimal (einmal gestern) genau dieses Gefühl bei mir ausgelöst hat. Ich denke das ich mittlerweile überempfindlich reagiere. Kann mir irgendjemand von euch einen Rat geben wie man diese Ängste wieder aus dem Kopf bekommt???
 

Hallo Frau,

schau mal hier: hilfe. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo Frau🙂

erstmal..ich denke deine Probleme sind genauso wichtig..auch wenn sie dir im Gegensatz zu anderen hier banal erscheinen.😉

Zu deiner Angst..ich meine wenn man in einer Beziehung,gerade bei dem Menschen dem man am meisten doch vertrauen möchte,und dieser einen mit "psychischer Bedrohung"und Schuldzuweisungen das Miteinander erschwert...und Du dies als Gewalt empfindest,denke ich ist diese dann auf alle Fälle berechtigt!

Mein Rat an Dich,versuche nicht deine Ängste zu unterdrücken und/oder sie aus deinem Kopf zu bekommen ,sondern nimm sie ernst und hinterfrage sie!

Leoni
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Frau,

setze Grenzen. Deinem Sohn und Deinem Mann erst recht.

Mach Dich nicht zum Objekt, mit dem "Mann" umspringen kann, wie es der eigenen Laune gerade beliebt.

Wenn Dein Mann angeblich nicht merkt wie er mit Dir umgeht und auch noch behauptet, es wäre doch keine Absicht, dann sag ihm klar und konsequent, wo Deine Grenzen sind.

Übergeht er sie und damit Dich, dann zeig ihm "wo der Zimmermann das Loch gelassen hat" (sprich: die Tür).

LG, C.
 
Nur weil die Gewalt die du erlebst keine körperliche Gewalt ist, ist es immernoch Gewalt, psyische Gewalt. Auch psyische Gewalt kann einen zu Grunde richten.

Ich spreche da aus Erfahrung wenn man lang genug niedergemacht wird fühlt man sich auch so und Entschuldigungen helfen einen bei dem Gefühl nichts wert zu sein auch nicht wirklich weiter. Hast du dir Hilfe geholt diese Sätze, die da von Seiten deines Mannes gefallen sind, zu verarbeiten?

Was dein Sohn betrifft tippe ich darauf das er sich einerseits in dem Abnarbelungsprozess befindet und damit versucht seine Grenzen auszutesten (wobei das etwas spät wäre) oder er die Art seines Vaters unbewusst imitiert.

aL Kanja
 
ich möchte mich sicher nicht so weit über den tellerrand lehnen.... doch überleg einfach einmal, .... dein sohn hatte ein "tolles" vorbild.

gewalt... du benötigst keine offenen wunden oder blauen flecken.... ich für meinen teil empfand die psychische gewalt als wesentlich schlimmer. (und ich kann da ja nur für mich sprechen) ... und das was ich jetzt schreibe soll bitte keiner falsch verstehen, ich verabscheue gewalt... egal in welcher form.... beulen oder blaue flecken heilen... man kann sie jemandem zeigen und dieser jemand kann dann zuspruch geben oder "helfen"... das soll nicht heißen, das man bei psychischer gewalt keine hilfe erwarten kann... doch die wunden sind nicht so offensichtlich.

klare grenzen kann man nur dann setzen, wenn man seine eigenen grenzen kennt.
 
dass man nur klare grenzen setzen kann, wenn man seine eigenen kennt stimmt schon, aber das problem dabei ist, dass jeder seine eigene grenze hat und manche menschen dazu geneigt sind diese grenze ziemlich weit oben anzusetzen, sodass einiges passieren "darf", bis diese grenze erreicht bzw. überschritten wird.

@frau: fällt es dir schwer angemessene grenzen zu finden?

mir scheint als wäre dem so, sonst würdest du nicht schreiben: "Ich denke das ich mittlerweile überempfindlich reagiere."

denkst du es oder weißt du es?
 
Hallo,

ich dachte ich würde meine Grenzen kennen und mir könnte sowas nicht passieren (bin nach außen hin sehr selbstbewußt). Leider bin ich mir da nicht mehr so sicher. Es waren Situationen dabei bei denen ich nicht nur massiv Angst hatte sondern auch überhaupt nicht mehr wusste wo ich stehe wie ich reagieren soll was ich machen soll, also total Hilflosigkeit. In der Zeit als ich ausgezogen war wollte ich mir Hilfe holen allerdings mit einem falschen Ansatz (ich habe in mir Probleme und muss diese Lösen). Mit ich meine das ich überreagieren könnte, ist gemeint dass ich glaube das sich so bestimmte Verhaltensmuster auf Worte, Aggression usw. bei mir eingschlichen haben (da ist noch eine Menge zurückgeblieben) - so das ich sobald irgenwas davon auftaucht (mein Sohn) wie bei einem "Schlüsselwort" ein Auslöser ist. Ich reagiere noch und habe Problem zu agieren!
 
Hallo,
ich hatte in der Trennungszeit versucht mir Hilfe zu holen aber unter falschen Voraussetzungen. Damals war ich soweit das ich glaubte ich bin an Allem schuld und ich brauche Hilfe um MEINE Probleme zu lösen. Das brachte mich dann nicht weiter weil dadurch auch nie darüber gesprochen habe wiesehr er mich verletzt hat, wie oft ich Angst hatte usw. Ich hatte nur kurz angesprochen das (war der Auslöser) er mich sexuel mißbraucht hat. (Er sagte er konnte nicht aufhören und hätte meine Gegenwehr nicht gemerkt) Dafür sollte ich mir Hilfe holen und ich war damals soweit das ich es geglaubt habe und mich megaschuldig gefühlt habe!

Nur weil die Gewalt die du erlebst keine körperliche Gewalt ist, ist es immernoch Gewalt, psyische Gewalt. Auch psyische Gewalt kann einen zu Grunde richten.

Ich spreche da aus Erfahrung wenn man lang genug niedergemacht wird fühlt man sich auch so und Entschuldigungen helfen einen bei dem Gefühl nichts wert zu sein auch nicht wirklich weiter. Hast du dir Hilfe geholt diese Sätze, die da von Seiten deines Mannes gefallen sind, zu verarbeiten?

Was dein Sohn betrifft tippe ich darauf das er sich einerseits in dem Abnarbelungsprozess befindet und damit versucht seine Grenzen auszutesten (wobei das etwas spät wäre) oder er die Art seines Vaters unbewusst imitiert.

aL Kanja
 
ich möchte mich sicher nicht so weit über den tellerrand lehnen.... doch überleg einfach einmal, .... dein sohn hatte ein "tolles" vorbild.

gewalt... du benötigst keine offenen wunden oder blauen flecken.... ich für meinen teil empfand die psychische gewalt als wesentlich schlimmer. (und ich kann da ja nur für mich sprechen) ... und das was ich jetzt schreibe soll bitte keiner falsch verstehen, ich verabscheue gewalt... egal in welcher form.... beulen oder blaue flecken heilen... man kann sie jemandem zeigen und dieser jemand kann dann zuspruch geben oder "helfen"... das soll nicht heißen, das man bei psychischer gewalt keine hilfe erwarten kann... doch die wunden sind nicht so offensichtlich.

klare grenzen kann man nur dann setzen, wenn man seine eigenen grenzen kennt.

Stimmt, manchmal ist psychische Gewalt schlimmer als körperliche, eben weil sie einem das Gefühl gibt, nichts wert zu sein, immer schuld zu sein, mein Ex fing auch so mit mir an, als wir noch zusammen waren, bei allem war ich schuld, zu allem war ich zu doof usw. Bevor ich ihn traf hatte ich ein gutes Selbstwertgefühl, doch das lies immer mehr nach...
Manche Männer wissen das Gute was manche Frauen haben und wie sie zu einem sind einfach nicht zu schätzen....

Mit dem Vorbild das sehe ich auch so, vielleicht hat der Sohn das eben einfach öfters miterlebt und denkt, er könne eben genauso handeln und im recht sein, wie es der Vater getan hat...(leider kann ich da nicht viel dazu sagen, weil ich halt keine Kinder habe).

Klare Grenzen setzen, wenns auch nicht einfach ist!
LG Karo
 
Mit ich meine das ich überreagieren könnte, ist gemeint dass ich glaube das sich so bestimmte Verhaltensmuster auf Worte, Aggression usw. bei mir eingschlichen haben (da ist noch eine Menge zurückgeblieben) - so das ich sobald irgenwas davon auftaucht (mein Sohn) wie bei einem "Schlüsselwort" ein Auslöser ist. Ich reagiere noch und habe Problem zu agieren!
Solche Wörter nennt man Trigger. Fallen sie werfen sie einen gefühlsmäßig in die Zeit zurück in der sie eine starke seelische Bedeutung für dich gespielt haben. Sprich, wenn jmd zu dir sagt: "Du bist so dumm.", dann fühlst du dich genauso wie du dich gefühlt hast als dein Mann dich mit diesen Worten niedergemacht hat, völlig egal in welcher Situation dieser Satz später kommt. Damals war es auch so gemeint, das dein Sohn das aber genauso meint wie damals dein Mann es meinte möchte ich stark bezweifeln. Im Endeffekt muss man lernen das solche Sätze nicht wahr sind und damit an Einem abprallen.
Versuch doch einmal herauszufinden welche Stärken du so hast, das werden nicht gerade wenig sein. Wenn man so eine Liste vor sich hat sieht man schon ziemlich schnell das Vieles was Einem eingetrichtert wurde völliger Schwachsinn ist.

Hallo,
ich hatte in der Trennungszeit versucht mir Hilfe zu holen aber unter falschen Voraussetzungen. Damals war ich soweit das ich glaubte ich bin an Allem schuld und ich brauche Hilfe um MEINE Probleme zu lösen. Das brachte mich dann nicht weiter weil dadurch auch nie darüber gesprochen habe wiesehr er mich verletzt hat, wie oft ich Angst hatte usw. Ich hatte nur kurz angesprochen das (war der Auslöser) er mich sexuel mißbraucht hat. (Er sagte er konnte nicht aufhören und hätte meine Gegenwehr nicht gemerkt) Dafür sollte ich mir Hilfe holen und ich war damals soweit das ich es geglaubt habe und mich megaschuldig gefühlt habe!
So falsch war der Ansatz eigentlich gar nicht. Immerhin hast du ja schon einmal den Mut bewiesen dir Hilfe von Außen zu suchen und anzunehmen, oder?

Kanja
 

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