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Hilfe, ich habe komische Gedanken und bin mega down...

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Gast

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Hallo ihr Lieben!

Ich hoffe doch irgendwie, dass ich hier ein paar Antworten auf meine Fragen bekommen werde.
Zuerst mal zu mir, ich bin 18 Jahre alt, weiblich und stecke gerade mitten in der Ausbildung.
So, nun weiß ich gar nicht wie ich genau anfangen soll.
Seit längerer Zeit - vielleicht 2-3 Monate, habe ich immer wieder Phasen in denen ich extrem down bin. Ich sitze abends zuhause und heule wegen Kleinigkeiten, eigentlich total unwichtigen Sachen.
Manchmal könnte ich sogar schon losheulen, wenn mich meine Kollegen fragen, wie es mir denn eigentlich ginge. Irgendwie total beängstigend.
Diese Phasen kommen meistens gegen Abend. Ich schätze einfach, weil ich tagsüber so beschäftigt bin und mein Kopf erst abends richtig zum Nachdenken kommt. Und das ist furchtbar schrecklich für mich. Ich kenne mich so überhaupt nicht und irgendwie macht es mir Angst.
Nun, eigentlich hat mir die Arbeit immer richtig viel Spaß gemacht. Ich liebe meinen Job. Aber momentan habe ich auch darauf keine Lust mehr. Es graut mir richtig davor, obwohl ich eigentlich immer viel Spaß habe.
Ich kann mich zur Zeit einfach nicht motivieren. Vielleicht nerve ich mich auch einfach selbst, weil ich ein großes Bad in Selbstmitleid nehme? Ich weiß es einfach nicht.
Ich stecke irgendwie in einem ziemlich merkwürdigen Prozess.
Manchmal ziehe ich mich von meinen Freunden dermaßen zurück, an anderen Tagen habe ich eine Party-Phase und bin mega euphorisch unterwegs. Oder aber ich habe Tage an denen ich mich mega einsam fühle, etwas mit Freunden unternehme, aber sobald mir der Kontakt zu eng wird, ich dicht mache.
Sie haben irgendwie verständnis bzw. sie versuchen es. Das heißt, sie tragen mir nichts nach. Aber ich denke auf Dauer gesehen, kann das nich so bleiben.
Sie sagen, genieß doch einfach das Leben. Aber da liegt ja das Problem. Ich kann das einfach nicht. Ich bin mega fertig im Moment.

Ich weiß einfach nicht was mit mir los ist. Ich habe Angst, dass das alles nicht mehr normal wird. Ich empfinde zur Zeit einfach gar keine Freude und selbst wenn dann nur für kurze Dauer.
Selbst jetzt sitze ich hier und heule, weil ich einfach selbst nicht mit mir klar komme.
Ich hätte gerne eine Auszeit, irgendwie aber auch nicht, einfach weil mir meine Ausbildung verdammt wichtig ist.
Ich würde gerne zu einem Arzt gehen und mit ihm darüber sprechen, aber ich weiß beim besten Willen nicht, was ich sagen soll.
Manchmal stelle ich mir vor, wie es wäre, wenn ich einfach nicht mehr da wäre.
Wie das Leben meiner Familie, Freunde ohne mich wäre.
Ich habe wirklich Angst und weiß nicht was ich tun soll.
Und irgendwie nervt es mich, dass ich selbst nicht weiß, was wirklich mit mir los ist und ich mich so runterziehen lasse.
Vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass meine Mutter (48 Jahre) seit meiner Kindheit immer wieder an Depressionen leidet, genauso wie meine Oma.
Aber ich weiß nicht, ich hatte so eine Phase noch nie bzw. noch nie so lange!!!

Und ich weiß nicht mit wem ich darüber sprechen soll, deswegen wende ich mich jetzt hier an Euch objektive Menschen, die das ganz ohne Gefühle (also in Bezug auf mich) beurteilen können.

LG
 
Hallo lieber Gast,

dein Text kommt mir irgendwie so vor, als hätte ich ihn geschrieben.
Mir geht es momentan genauso und ich bade seit Wochen im Selbstmitleid, kann mich nicht mehr motivieren ziehe mich soweit es geht zurück.

Bei der Frage wie es mir geht antworte ich eigentlich immer mit: gut oder passt schon. Obwohl wahrscheinlich ein paar schon merken, dass das nicht stimmt.

Aber das nur so nebenbei. Für mich selbst habe ich zu solchen Zeitpunkten immer eine Hilfe und das ist VERÄNDERUNG!

Ich setzte mir ein Ziel, beruflich oder privat. Diese Ziele sind teilweise sehr hoch angesetzt, doch bis jetzt habe ich sie immer erreicht.

Sei es eine Beförderung, selbstbewussteres Auftreten, mein Leben selbst auf die Reihe zu bekommen(Auszug bei den Eltern, neuer Job usw), Studium neben der Arbeit und vieles mehr.

Vielleicht ist es nicht gut, seine Gefühle zu unterdrücken, doch ich bin immer ein Fan vom aufschreiben.

Durch das Lob meiner Leistung oder Erfolge, Beförderungen und Gehaltserhöhungen. Freunde denen man durch schwere Zeiten hilft, fühlt man sich immer wieder gut, auch wenn es eine Zeit dauert...

Aber glaub mir nach ein zwei Jahren, wenn du dir deinen Brief durchliest, wirst du wahrscheinlich darüber lachen können was du damals für ein Problem hattest.

Geh doch einfach mal einen Tag auf Feldern spazieren und beschäftige dich nur mit dir selbst bis du weißt, was dich zu diesem Zeitpunkt unglücklich macht und setze dir dann Ziele welche du denkst diese kônnten dir helfen alles zu verbessern. Hoffe das hat dir ein wenig geholfen.

Viel Glück noch
 

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