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Hilfe, ich brauche einen Kündigungsgrund! Chef hat sich in mich Verliebt!

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    verliebt
G

Girlsize

Gast
Hallo,
ich brauche dringend Rat. Bin nun auf diese Seite gestoßen und hoffe das mir hier vielleicht jemand helfen kann.
Ich arbeite seit Anfang Februar für einen Fliesenleger als Bürokraft. Es ist eine Teilzeitstelle, wenn man das so sagen kann.
Ich mache die Büroarbeiten für ihn bei mir zu Hause. Also Rechnungen schreiben, Angebote schreiben etc. Ich fahre eigentlich jeden 2. Abend zu meinem Chef nach Hause. Dann bringe ich ihm erldigte Sachen und hole neue mit, und wir besprechen einiges und formulieren einiges aus.
Vor ein paar Wochen hat mir mein Chef gestanden das er sich in mich verliebt hat. Ich war natürlich erstmal schockiert.
Er sagte mir das er so nicht weiter mit mir zusammen arbeiten kann. Er hätte zu viele Gefühle etc.
Nun überlässt er mir ob ich kündige, oder ob er mich kündigt.
Aber ich denke mal es wird besser für weiter Bewerbungen sein wenn ich kündige. Sowas sieht doch immer besser aus als wenn man gekündigt wird.
Aber was schreibe ich in die Kündigung rein? Ich finde keinen Grund weshalb ich kündigen kann.
Kann ich in die Kündigung rein schreiben da sich aus persönichen Gründen kündige? Und das aber nicht weiter erläutere?
Was ist wenn mich in einem Vorstellungsgespräch jemand fragen was meine persönlichen Gründe waren?
Ich weiß einfach nicht mehr weiter.
Wäre für einige Tipps sehr dankbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo, wenn Du selber kündigst, kassierst Du auch eine Sperrzeit für Arbeitslosengeld beim Arbeitsamt!

Oder einige Dich mit ihm dahingehend, dass Du dich jetzt aus ungekündigter Stellung heraus bewirbst und Du kündigst, sobald Du was hast.
 
Das ist nicht das Problem. Ich werde mich sowieso nicht Arbeitslos melden. Ich bekommen kein Arbeitslosengeld da mein Vater vergangenes Jahr gestorben ist und ich ein wenig geerbt habe.
Mir geht es nur um einen guten Kündigungsgrund damit ich Chancen auf einen neuen Job habe. Ich denke es wir meine zukünftigen Arbeitgeber sehr interessieren weshalb ich oder mein Chef gekündigt hat.
 
Hallo Girlsize,

ich kann Dir nur dringend raten, lass Dich blos nicht dazu nötigen, dass DU kündigst! Dann kassierst Du wie Störer schon sagte eine Sperre und Du bist am Ende die Dumme! Wenn er Dich "los werden" will, dann wird ER sich schon was einfallen lassen müssen! Und damit bist Du auch bei zukünftigen Bewerbungen nicht in der Erklärungsnot warum Du gekündigt hast!

Das ist allemal besser, als jetzt von Dir aus zu kündigen und Dich dann in Zukunft immer wieder rechtfertigen zu müssen! Auch wenn Du nur kurz dort gearbeitet hast.

Gerade kurze Arbeitsverhältnisse kann man übrigens schon mal in einer Bewerbung "unter den Tisch fallen" lassen. Man ist nie verpflichtet alles genau anzugeben. Wenn Du eine Lücke im Lebenslauf irgendwie plausibel erklären kannst (Kindererziehungszeit, Fortbildung außerhalb des Berufsfeldes, Pflege von engen Verwandten etc. Gründe gäbe es genug), dann wird kein Arbeitgeber da genau nachhaken und Nachweise sehen wollen!

Auf jeden Fall würde ich sagen, dass Deine Zukunft zu 100 % wichtiger ist als seine Gefühle! Deshalb lasse Dich in nichts hinein drängen was Dir am Ende nur schadet!

LG Leah
 
Ui, da haben wir uns wohl überschnitten.

Also trotzdem würde ich sagen, macht es sich in Deinem Lebenslauf besser wenn ER kündigt! Oder Du lässt es eben ganz weg bei einer Bewerbung - schreibst dann lieber: Auszeit genommen nach dem Tod des Vaters - oder was auch immer.

Viel Glück und hoffentlich mehr Glück bei der zukünftigen Stellensuche!

Leah
 
Naja, ich habe von 2002 bis 2004 eine Ausbildung als Industriekauffrau geamacht. Ich wurde nach meiner Ausbildung aus wirtschaftlichen Gründen nicht übrnommen.
Seit Sommer 2004 bin ich nun auf Jobsuche. Aber ohne jegliche Berufserfahrung werde ich einfach nirgends in dem Bereich genommen.
Bin also jetzt schon knapp 1 Jahr und 7 Monate Arbeitslos gewesen.

Hab mich eigentlich ziemlich über die Bürostelle beim Fliesenleger anfang Februar gefreut. Auch wenns nur ne Teilzeitstelle war. So konnte ich ihmmerhin ein bißchen berufserfahrung sammeln und mich weiter bewerben.

Da diese Stelle beim Fliesenlerger mein einzigster Job nach der Ausbildung war/ist wollte ich das schon bei Bewerbungen oder im Lebenslauf erwähnen.
Sonst ist meine Arbeitslosenzeit ja noch viel höher.
Ansonsten hätte ich diese 3 Monate sicher unter den Tisch fallen lassen.
 
Ich habe mal 2 Kündigungen vorgeschrieben. Zu welcher würdet ihr mir eher raten?

Kündigung durch meinen Chef:
Sehr geehrte Frau ...,

durch wirtschaftliche Gründe können wir Ihren befristeten Arbeitsvertrag bis zum 01.06.2006 nicht verlängern und kündigen Ihnen hiermit fristgerecht.
Die Kündigung ist aus betriebsbedingten Gründen notwendig. Unsere Firma ist in den letzten Monaten von einem erheblichen Auftragsrückgang betroffen. Durch den Auftragsrückgang hat sich der Mitarbeiterbedarf verringert. Da wir keine Möglichkeit haben Sie an einen anderen Arbeitsplatz zu versetzten, blieb uns nur die Kündigung.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute.


Kündigung durch mich:
Sehr geehrter Herr ...,

aus persönlichen Gründen kündige ich das Arbeitsverhältnis fristgerecht zum 01.06.2006.
Bitte senden Sie meine Arbeitspapiere an:

....

Vielen Dank für Ihr Verständnis.
 
Noch eine kleine Anmerkung: Das "Problem" ist doch gar keines! Wenn der Vertrag ohnehin befristet war, dann ist gar keine Kündigung notwendig - und schon gar keine Begründung! Denn dann endet dieser Vertrag einfach!

Ansonsten bevorzuge ich nach wie vor die Variante, dass Dein Chef Dir kündigt. Wie gesagt, keine Erklärungsnot UND Du kannst das Beschäftigungsverhältnis immerhin als Berufserfahrung angeben.

Und nochwas: ist für zukünftige Arbeitgeber sicher nicht grade vertrauenserweckend, wenn Du nach so einer langen Arbeitslosenzeit den ersten Job den Du bekommst schon nach 3 Monaten aus persönlichen Gründen kündigst? Ich glaube das würde Deine Chancen noch erheblich verschlechtern :-(

LG Leah
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, das Arbeitsverhältnis ist gar nicht befristet. Das habe ich nur so geschrieben.
Ich hoffe mal das mein Chef damit einverstanden ist das ich dass schreiben.
Aber ich finde es hörts sich dann nach einem guten Kündigungsgrund an wofür ich nichts kann.
 
*lol* auch nicht schlecht.

Aber hör mal, in Prinzip ist es "wurscht" WER von Euch kündigt. Denn das Kündigungsschreiben wird kein zukünftiger Arbeitgeber verlangen! Viel wichtiger ist doch, dass Dein Chef Dir ein bombastisches Zeugnis schreibt (was ja wohl das Mindeste wäre!) und da einfach als letzten Satz rein: Leider konnten wir das Arbeitsverhältnis aus wirtschaftlichen Gründen nicht fortführen....... etc. pp. das würde doch völlig reichen!
 

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