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Hilfe ich bin ein ganz normaler Sachbearbeiter

  • Starter*in Starter*in Manni12
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Manni12

Gast
Hallo Community.

Ich habe eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann und arbeitete seither in 3 versch. Firmen, in meiner aktuellen seit rund 2 Jahren.

Ich bin ein ausgeglichener, fröhlicher und lebensbejahender Mensch - oder vielleicht sollte ich besser sagen bis vor kurzem war ich das.

Mir ist nämlich aufgefallen dass man oft an dem gemessen oder beurteilt wird was man arbeitet bzw. erreicht hat.
Gestern waren wir abends auf einem Geburtstag von einer Bekannten meiner Eltern, deren Sohn ist Dipl.-Bauingenieur und hat jetzt wohl gerade erst bei Züblin eine Beförderung hinter sich, muss jetzt unter der Woche 400km weiter weg arbeiten, Frau und Kind sind daheim, aber er verdient wohl an die 8000 Brutto wenn nicht mehr (als Projektmanager = eigene Baustelle)

Als man sich so allgemein unterhielt, gewann ich allmählich den Eindruck als wäre das was ich mache ja irgendwie nichts und warum ich nicht mehr mache etc...

In meinem Umfeld sind auch tatsächlich einige dabei die irgendwas besonderes sind, aber auch einige die ganz normale Berufe mit mehr oder weniger geringem Verdienst haben.

Dennoch beginne ich mir Sorgen zu machen, ich werde in Kürze 31 und denke eben dass ich irgendwie noch nicht so sattelfest bin. Andererseits ist es doch auch nicht die Regel dass jemand einen Beruf lernt und dann mehrere Jahrzehnte in derselben Firma beschäftig ist bzw. aufsteigt...
Viele orientieren sich ja nochmals um...

Sehr ihr da bei mir schon irgendwie die Zeit abgelaufen bzw. wie beurteilt ihr das Ganze ?
Würde mich über ein paar Gedanken freuen.
 
Hallo,

ich bin heute zufällig auf diese Seite gestoßen.

...ich möchte Ihnen nur kurz etwas mitgeben:

Erfolg ist nicht gleichzusetzen mit Geld und Macht. Erfolg bedeutet, das Beste auch SICH und SEINEM Leben zu machen.
Lassen Sie sich nicht blenden und täuschen und fragen Sie sich ehrlich: Was will ICH und nicht was könnte die Gesellschaft von mir wollen.

Definieren Sie sich Ihre Ziele/Wünsche und packen Sie es an. Und seinen Sie ein glücklicher, zufriedener Sacharbeiter anstatt ein unglücklicher Bauing, der seine Familie nur sporadische am Wochenende sehen kann.

Viele Grüße
 
Es ist ein Problem unserer Zeit, dass man auf Grund des erlerntern Berufes oder der Karriere beurteilt wird und nicht nach unseren menschlichen Wünschen, Träumen und Zielen fragt.

Gerade bei "smaltalks" wird relativ schnell klar, wie man ausgesiebt wird; die erste Frage ist dann oft: "Was machen sie beruflich?" "Ahhh... Büroarbeiter.. spannend" und schon ist man als Gesprächspartner uninteressant.

Wichtig ist, dass Du Dir dabei bewusst wirst, wass DU bist und nicht was andere von Dir erwarten. Es ist nicht wichtig was du machst, sondern was/wer du bist; das stärkt auch dein Selbstbewusstsein. Du musst glücklich werden und nicht die Anderen...

Und denke daran, es gibt viele, viele Karriere Frauen wie Männer, die Jahrelang die Leiter hinaufgeklettert sind und weder links noch rechts geschaut haben... und das sind dann meist die, die irgendwann mit 40 oder 50 eine Sinnkriese haben. Du hingegen, wirst Dich dann schon mit Dir selbst auseinandergesetzt haben... 😉

Soul...
 
Hallo Community.

Ich habe eine Ausbildung als Einzelhandelskaufmann und arbeitete seither in 3 versch. Firmen, in meiner aktuellen seit rund 2 Jahren.

Ich bin ein ausgeglichener, fröhlicher und lebensbejahender Mensch - oder vielleicht sollte ich besser sagen bis vor kurzem war ich das.

Mir ist nämlich aufgefallen dass man oft an dem gemessen oder beurteilt wird was man arbeitet bzw. erreicht hat.
Gestern waren wir abends auf einem Geburtstag von einer Bekannten meiner Eltern, deren Sohn ist Dipl.-Bauingenieur und hat jetzt wohl gerade erst bei Züblin eine Beförderung hinter sich, muss jetzt unter der Woche 400km weiter weg arbeiten, Frau und Kind sind daheim, aber er verdient wohl an die 8000 Brutto wenn nicht mehr (als Projektmanager = eigene Baustelle)

Als man sich so allgemein unterhielt, gewann ich allmählich den Eindruck als wäre das was ich mache ja irgendwie nichts und warum ich nicht mehr mache etc...

In meinem Umfeld sind auch tatsächlich einige dabei die irgendwas besonderes sind, aber auch einige die ganz normale Berufe mit mehr oder weniger geringem Verdienst haben.

Dennoch beginne ich mir Sorgen zu machen, ich werde in Kürze 31 und denke eben dass ich irgendwie noch nicht so sattelfest bin. Andererseits ist es doch auch nicht die Regel dass jemand einen Beruf lernt und dann mehrere Jahrzehnte in derselben Firma beschäftig ist bzw. aufsteigt...
Viele orientieren sich ja nochmals um...

Sehr ihr da bei mir schon irgendwie die Zeit abgelaufen bzw. wie beurteilt ihr das Ganze ?
Würde mich über ein paar Gedanken freuen.

wenn ich Deinen Titel schon lese. was ist los mit Dir? Gruß Thomas
 
@Manni12, genau das Selbe denke ich mir und vieeeele andere Büroleute/Sacharbeiter/Kaufmänner die ich kenne... Ohne Studium bist du in Deutschland nichts mehr wert - leider auch mein Eindruck

wenn man sich vorstellt - früher hattest du mit einer guten mittleren Reife auch noch was in der Hand...

die Zeiten haben sich extrem geändert, ich denke es gibt einfach viel zu viele Arbeitslose und zu wenig Stellen. Somit sind oft hochqualifizierte Leute auf Arbeitsplätzen an denen sie sich langweilen und unzufrieden sind.

Aber man muss schon auch aufpassen, so unglaublich viele Menschen setzen ihr Gehalt gerne höher an als es ist; machen sich um einiges wichtiger als sie sind....
 
Moment, wenn ich deinen Thread lese kommt es mir vor als ob das ein 60 jährier geschrieben welcher in seinem leben nichts anderes gemacht hat.

Warum lässt du dich nicht weiterbilden und machst in deinem Beruf Karriere? Was spricht dagegen das Abi nachzuholen und zB Jura studieren zu gehen?
 
Gestern waren wir abends auf einem Geburtstag von einer Bekannten meiner Eltern, deren Sohn ist Dipl.-Bauingenieur und hat jetzt wohl gerade erst bei Züblin eine Beförderung hinter sich, muss jetzt unter der Woche 400km weiter weg arbeiten, Frau und Kind sind daheim, aber er verdient wohl an die 8000 Brutto wenn nicht mehr (als Projektmanager = eigene Baustelle)

Keine Sorge, es klingt erstmal hochtrabend, ist es aber nicht.😀 Dafür muss man auch nicht unbedingt studiert sein. In kleineren Unternehmen mit kleineren Baustellen machen das die Arbeiter selber. Im Prinzip macht er den unbequemen Teil, die Organisation.
Das ist ungefähr so als wenn du ne Party organisierst und stressig wirds dann beispielsweise wenn ungeplant die Cola vorzeitig alle ist, dann musst du dafür sorgen das deine Gäste Nachschub bekommen. Auf dem Bau muss man natürlich Ahnung haben wegen Materialien, Arbeitskräften, Zeitrahmen einkalkulieren, usw... Das ist ein Job bis open end. Feierabend erst wenn für die nächsten Tage alles organisiert ist. Kommt was ungeplant gehts noch mal länger. Den Stress würd ich mir nicht antun wollen auch wenn der Verdienst gut ist. Dazu kommt noch das du für die ganze Sache den Hut auf hast wenn was nicht läuft.
 
Haut mich - tritt mich - schlagt mich

...aber bei kleinem werde ich echt stink sauer.

Ja, er ist Diplom-Ingenier. Er hat studiert...er ist ständig auf Achse 400 km ist sehr anstrengend und hat Kinder...

Jeder sucht sich eben das für ihn aus, wo er denkt, das ist das Beste für ihn.

Während Du eine Ausbildung gemacht hast und viell. auf Parties gegangen bist oder gehst, sitzt er im Auto oder hat sich im Studium auf dem Hosenboden setzen müssen.

Weißt Du, ob er glücklich ist oder die Frau glücklich ist?

Wenn Du das anstrebst, bitte schön, dann mache das, aber lebe auch mit den Konsequenzen, das Privatleben gleich NULL geschrieben ist.

Das eine will man, das andere muß man.

Statt neidisch auf ihn zu gucken, freue Dich doch, daß er seinen Traum, wenn es dann einer ist, ständig im Auto zu sitzen und Frau alleine zu lassen, er erreicht hat

:mad: Mann ey, das mußte mal raus...

by the way:
Ohne Studium bist du in Deutschland nichts mehr wert - leider auch mein Eindruck

das stimmt leider auch nicht immer - da kann ich auch Klagen und Jammern Es ist verdammt schwer als Akademiker auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen! Die meisten schwenken um, müssen nach dem Studium sich was ganz anderes überlegen und sich Nischen suchen. Finanziell bringt häufig ein Studium auch nicht und ein guter Angestellter hat nach 10 Jahren Berufserfahrung mehr in der Hand als jmd der frisch gebacken von der Uni kommt. Leute, es gibt soooo viel unter den Arbeitslosen die akademisch ausgebildet sind.



winnie
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz ehrlich, mir ist es ziemlich wurscht ob man nun Akademiker ist (ja..toll ich hab diesen "Zusatz"..na und ?) oder eine "normale" Ausbildung hinter sich hat. Viele verwenden ihn als Statussymbol für sich. Alleine das Wort Statussymbol finde ich grauenhaft.

Gut, ok, natürlich darf man stolz sein, dass man für sich selbst was erreicht hat, aber für mich ist es VIEL wichtiger was für ein MENSCH dahinter steckt.
Ich kann sicherlich ein hochqualifizierter Manager sein, doch wenn ich meine Mitarbeiter (z.B. Hygienedame -was jetzt bitte absolut WERTFREI zu lesen ist - ich hasse es z.B. wenn man diese wertvollen Mitarbeiter "Putze" oder ähnlich bezeichnet ))vielleicht noch nicht einmal eines Blickes geschweige eines Grußes würdige, weiß ich nicht ob ich das Geld wirklich zu 100% wert bin.
Viel wichtiger ist es auch auf dem Boden zu bleiben und NICHT abzuheben. Dies habe ich leider viel zu oft beobachten müssen.
Der Beruf/Job soll einen ausfüllen, einem Spass machen und Mitte bzw. Ende des Monats freut man sich dann auf seine Entlohnung für die geleistete Arbeit. Ich finde diese ganzen Klassenunterschiede mit Verlaub zum K.....
 

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