holzwurm74
Neues Mitglied
Hallo
52 Jahre alt männlich. Beruflich seit 1 Jahr endlich einen Job gefunden der mir Spaß macht und wo ich von den Kollegen auch geschätzt werde, Letzten Juni ist meine Mutter mit über 85 nach dem mein Vater und ich sie zusammen über 3 Jahre mit Hilfe vom DRK gepflegt haben verstorben. Es hat sich die Wochen, Tage davor abgezeichnet, obwohl sie die 3 Jahre schon nicht mehr wollte. Nach einem Krankenhausaufenthalt hat sie fast nix mehr gesprochen (ohne klinischen Befund). Kam mir ab und an vor wie eine Strafe, dass wir sie nicht einfach da schon haben sterben lassen. Aber man konnte sich darauf vorbereiten und ich hatte ja noch meinen Dad ( 83) . Der ist kurz vor der Beerdigung gestürzt. Halswirbel angeknackst wurde dann 6 Wochen später auch noch operiert. Hat sich wieder gefangen. Zum Ende des Jahres hat er angefangen körperlich abzubauen. Nach 2 überstandenen Krebsdiagnosen (Magen und Prostata) deutlich erhöhter PSA Wert. Wie hoch hab ich damals nicht gewusst. War dann vor ca 4 Wochen im PET CT. Er hat mir die Diagnose zum Lesen gegeben mit den eigenen Worten: "Ich dürfte eigentlich schon gar nicht mehr Leben." PSA Wert über 200. Hat wohl sehr breit gestreut. Hat dann sehr stark abgebaut. Am Sa dann ins Krankenhaus gekommen. Als er die Stufen zum Krankenwagen gegangen ist war so mein Gedanke: Jetzt verlässt er das Haus für immer. Ich hab meinen Dad noch nie so schwach/ geschwächt gesehen, so hilflos, so kraftlos. Ihm ist alles zu viel / egal; das hat er die Tage davor schon mehrfach geäußert.
Ich habe irgendwie Angst. Ja mir war und ist klar das auch er irgendwann nicht mehr da sein wird. Aber irgendwie ist es gerade anders, komisch. Ich fühle mich so hilflos. Weder ich noch meine Eltern haben Geschwister. Ach ja auch keine Frau , Freundin Kinder. In der Familie ist da niemand zum Sprechen zum Helfen. Freunde mit denen ich da sprechen könnte irgendwie auch Fehlanzeige. Das sind mehr so technische Freunde (Handwerker wie ich selbst halt). WO finde Halt, jdm zum Quatschen, der mit mir kämpft ?
52 Jahre alt männlich. Beruflich seit 1 Jahr endlich einen Job gefunden der mir Spaß macht und wo ich von den Kollegen auch geschätzt werde, Letzten Juni ist meine Mutter mit über 85 nach dem mein Vater und ich sie zusammen über 3 Jahre mit Hilfe vom DRK gepflegt haben verstorben. Es hat sich die Wochen, Tage davor abgezeichnet, obwohl sie die 3 Jahre schon nicht mehr wollte. Nach einem Krankenhausaufenthalt hat sie fast nix mehr gesprochen (ohne klinischen Befund). Kam mir ab und an vor wie eine Strafe, dass wir sie nicht einfach da schon haben sterben lassen. Aber man konnte sich darauf vorbereiten und ich hatte ja noch meinen Dad ( 83) . Der ist kurz vor der Beerdigung gestürzt. Halswirbel angeknackst wurde dann 6 Wochen später auch noch operiert. Hat sich wieder gefangen. Zum Ende des Jahres hat er angefangen körperlich abzubauen. Nach 2 überstandenen Krebsdiagnosen (Magen und Prostata) deutlich erhöhter PSA Wert. Wie hoch hab ich damals nicht gewusst. War dann vor ca 4 Wochen im PET CT. Er hat mir die Diagnose zum Lesen gegeben mit den eigenen Worten: "Ich dürfte eigentlich schon gar nicht mehr Leben." PSA Wert über 200. Hat wohl sehr breit gestreut. Hat dann sehr stark abgebaut. Am Sa dann ins Krankenhaus gekommen. Als er die Stufen zum Krankenwagen gegangen ist war so mein Gedanke: Jetzt verlässt er das Haus für immer. Ich hab meinen Dad noch nie so schwach/ geschwächt gesehen, so hilflos, so kraftlos. Ihm ist alles zu viel / egal; das hat er die Tage davor schon mehrfach geäußert.
Ich habe irgendwie Angst. Ja mir war und ist klar das auch er irgendwann nicht mehr da sein wird. Aber irgendwie ist es gerade anders, komisch. Ich fühle mich so hilflos. Weder ich noch meine Eltern haben Geschwister. Ach ja auch keine Frau , Freundin Kinder. In der Familie ist da niemand zum Sprechen zum Helfen. Freunde mit denen ich da sprechen könnte irgendwie auch Fehlanzeige. Das sind mehr so technische Freunde (Handwerker wie ich selbst halt). WO finde Halt, jdm zum Quatschen, der mit mir kämpft ?