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Heute sehr unangenehmes Gespräch mit dem Chef gehabt! Was soll ich jetzt machen?

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Lia-Marie

Gast
Hallo ihr,

ich muss mich heute mal ausheulen und hoffe auf einen guten Rat von euch!

Seit September 2017 bin ich in der Ausbildung zur Bürokauffrau in einem mittelgroßen Unternehmen. Es gefällt mir ganz gut. Ich komme mit der Arbeit überwiegend gut zurecht, habe aber festgestellt dass ich in vielem langsamer bin als die anderen Azubis. Manchmal stelle ich mich auch etwas unbeholfen und unselbständig an. Ich glaube das hängt damit zusammen dass ich zuhause fast nichts machen durfte und meine Mutter mich immer als zu blöd zu allem hingestellt hat.

Heute fragte mich mein Chef, ob wir in der Mittagspause einen Kaffee zusammen trinken gehen. Er müsste mit mir reden.
Ich war irritiert und hatte keine Ahnung, was da kommen würde. Im Café wurde er sehr schnell deutlich.
Er hätte von seinen Angestellten erfahren dass sie nicht zufrieden mit mir sind. Es käme ihm zwar komisch vor dass man das in der Probezeit (3 Monate) noch nicht so bemerkt hätte, aber ok, manche Kollegen gewähren oft einen gewissen "Welpenschutz". Jedenfalls wäre ich zu langsam, unkonzentriert und frage immer zu viel nach, was man mir schon erklärt hätte.
Er würde mir nun raten, mir einen Ausbildungsplatz in einem anderen Beruf zu suchen. Ich sollte mir mal überlegen, was mir liegen könnte.

Ich stand kurz davor loszuheulen! Er bemerkte das und meinte, er wollte mir nichts böses, sondern wollte mir nur den guten Rat eines väterlichen Freundes geben.
Ich könnte das ja erst mal mit meinen Eltern besprechen. Wenn ich wollte, könnte er auch gern jemanden von der IHK kommen lassen, der sich mit mir unterhalten würde, wie es nach einem Abbruch der Ausbidlung weitergehen würde. Ich fragte gleich nach was denn wäre, wenn ich nicht abbrechen will. Mein Chef sagte, ich würde mir damit keinen Gefallen tun. Man könnte mich notfalls auch zur Arbeitsagentur schicken. Dort würde man testen, ob ich mich für einen Bürojob überhaupt eigne.

Als er sah, wie sehr ich geschockt war, meinte er, das Leben würde schon irgendwie weitergehen. Nur in seiner Firma sehe er keine Perspektive für mich. Was ich denn für einen Ausgleich in meiner freizeit hätte. Er wollte wissen, ob ich einen Freund habe. Dabei hat er mich das schon mal gefragt. Deshalb sagte ich wieder, nein, ich habe keinen.
Daraufhin lachte er so komisch und meinte, Sex wäre aber doch für die meisten jungen Leute wichtig. Ihm habe es auch immer Spaß gemacht, wenn er eine Frau sexuell zufrieden stellen konnte. Heute wäre er in der Hinsicht ja ruhiger geworden (ich schätze ihn so auf Anfang 60), aber küssen würde er immer noch sehr gerne...
Ich war echt wütend und fragte ihn, warum er mir das erzählt, gerade jetzt in so einer Situation. Er lachte und fragte, ob ich etwa schüchtern wäre.

Ihr könnt euch vorstellen, wie besch.... ich mich nach dem Gespräch fühle!
Ich fühle mich auch so hintergangen, weil die Kollegen mir nie gesagt haben dass sie mit meinen Leistungen unzufrieden sind. Stattdessen haben sie sich gleich beim Chef beschwert!

Was soll ich jetzt machen?
Die Ausbildung abbrechen oder erst mal abwarten, was derjenige von der IHK dazu meint?

Liebe Grüße,
Lia
 
Such das Gespräch mit der ihk. Vielleicht kannst du mit einem Therapeuten erarbeiten woher das unkonzentrierte kommt. Du kannst dir auch Gedanken machen, wie du bestimmte Dinge ausgleichen kannst, viel aufschreiben z.b
 
Als Azubi hat man ja noch nicht den Stand und die Erfahrung wie jemand, der schon etwas gearbeitet hat, aber ich hätte dem Chef mal gleich was von sexueller Belästigung am Arbeitsplatz erzählt und ihm empfohlen mal ein Sensibilitätsseminar zu belegen. Das ist eine Frechheit und könnte leicht als Einschüchterung oder sexuelle Nötigung betrachtet werden. Ich nehme aber nicht an, dass du Lust und Kraft hast das auf die Art auszufechten.

Davon abgesehen solltest du dich trotzdem zumindest fragen, ob das dein Bereich ist, ob du das wirklich willst mit der Ausbildung. Ob das so dein Wunsch ist, dass du dich reinhängst und allen Widrigkeiten zum Trotz allen zeigst, dass du es kannst. Ich denke aber, dass zumindest diese Firma nicht die richtige Umgebung ist. Du könntest dich umschauen, ob du deine Ausbildung in einem anderen Betrieb weiterführen kannst. Und du solltest auch abklären, ob du nicht doch was anderes lieber tätest. Ich sag das nicht, weil der alte Sack das sagte, sondern weil du wie du schon sagtest zu Hause recht klein gehalten wurdest.

Wie ist deine Wohnsituation? Noch bei den Eltern? Wie alt bist du, bzw. interessiert mich nur, bist du schon volljährig?
Eventuell wäre ein Neuanfang, losgelöst von den Eltern eine Idee. Würde natürlich leichter fallen, wenn du noch andere Leute hast die dich unterstützen.

Eine abgebrochene Ausbildung ist zwar oft nicht so prall, aber wenn es die persönlichen Umstände erfordern doch manchmal die bessere Alternative. Deshalb musst du gut nachdenken, ob du glücklich mit deiner Berufswahl bist.

Und dementsprechend solltest du dann handeln. Aber nicht kopflos und schon gar nicht weil es dir der Chef sagt. Rechtlich bist du als Azubi außerhalb der Probezeit ohnehin (fast) unantastbar. Kündigen kann dich keiner mal so. Also nimm dir die Zeit nachzudenken und kündige nicht ohne deine Alternative schon fest zugesagt zu haben. Es sei denn es passiert irgendwas wo du dir denkst es geht nicht anders.

Würde das nächste mal auch darauf bestehen, dass es KEIN 4-Augen-Gespräch mit deinem Chef gibt, sondern ein Kollege mit dabei ist. Vielleicht auch so eine, die sich beschwert hat. Damit man drüber reden kann. Aber allein mit dem würd ich nicht mehr machen. Und dann die Frage, ob du schüchtern bist ... völlig daneben. Also sei vorsichtig und denk einfach mal nach, wie du dein Leben so siehst, wie deine Vorstellungen, Ziele und Träume sind. Nicht nur die Arbeit betreffend. Vielleicht willst du ja auf eigenen Beinen stehen, oder etwas weiter weg ziehen, oder was auch immer.
Aber nimm die Zeit in dich zu gehen.

Die Tipps von Cinne sind auch gut. Geh pro-aktiv auf die IHK zu. Suche das Gespräch (vor einer Kündigung, nicht danach, machs dem Arbeitgeber nicht so einfach, der kann dir momentan nix) und eventuell hilft auch mal eine Therapie.
 
Das war unangemessen von deinem Chef. In der Mittagspause Dienstliches besprechen? Das ist nicht in Ordnung, von ihm. Dann zwingt er dich in eine Situation, benennt keine konkreten Vorfälle. (Oder doch?) Benennt keine Kollegen, die ein Problem haben. (Oder doch?) Und sagt dir indirekt, dass du raus bist.

Das wirkt wie ein Machtspiel bzw. persönliches Interesse von ihm.

Ich an deiner Stelle würde das dem Personalrat melden. Du hast einen Ausbildungsvertrag! Er kann dich nicht ohne Grund rausschmeißen. Und den Grund den er nennt ist fadenscheinig.

Du solltest zudem überlegen ihn wegen sexueller Nötigung anzuzeigen - der Versuch ist strafbar!

Versuch es vor Zeugen zu Thematisieren. Damit er sich bekennt, und am Ende nicht Aussage gegen Aussage steht.

Edit: Du solltest dir auch angewöhnen, zu sagen, dass du einen Freund hast, wenn der Fragende nicht für dich als Freund in Betracht kommt - egal wer da fragt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
schade, daß du solch eine ungerechtfertigte Handlungsweise erlebst.
Schade, daß niemand, außer Chef, vorher den Mut hatte, sich mit dir über das zu unterhalten,
was sich aus der Gesprächsgrundlage deines Chefs ergibt.
Sehr hart ist das.

Ob es Sinn macht, mit einer Kollegin, einem Kollegen zu sprechen, weiß ich nicht.


Meiner Ansicht nach macht es so ausgelebt von den Kollegen und Kolleginnen wenig Sinn, in dem
Ausbildungsbetrieb zu bleiben.
Ich kann mir kaum vorstellen, daß du dich nach diesem Gespräch wohl fühlst.
Ich hoffe ganz doll für dich, daß dich das nicht allzusehr verunsichert.

Wende dich an die IHK, wie du dich in solch einer Situation verhalten kannst und was zu tun ist.
Wie sich der Ausbildungsvertrag, falls erforderlich, auflösen läßt.
Ob es erforderlich ist, sich für diese Zeit der Ausbildung ein Zeugnis ausstellen zu lassen, welches
an anderer Stelle vorgelegt werden muß/sollte/kann, vermag ich nicht zu sagen. Kläre auch das
mit der IHK.

Lass dich auf gar keinen Fall entmutigen.
Du hast eine angenehmere Ausbildungsstelle verdient. Eine, in der auch die Bereitschaft besteht,
mit dir zu reden, z.B. darüber, wie insgesamt die Zusammenarbeit mit dir ist.

Ich habe immer länger gebraucht wie andere - in der Schule, in der Ausbildung. Habe von daher wesentlich
mehr Einsatz und Fleiß gezeigt, um das vor allem während der Ausbildung ausgleichen zu können.
Schule und Ausbildung waren für mich sehr anstrengend und ich war froh, als es endlich beendet war.
Erst in der Routine am Arbeitsplatz, dazu braucht es eine gewisse Weile, wurde das Arbeiten angenehmer.
Möglich ist alles und zu schaffen ist es auch.

Nur die Art und Weise, wie es dir vermittelt wurde, finde ich menschlich unangebracht.

Mache deine weitere berufliche Entwicklung auf gar keinen Fall von dem Eindruck dieser Firma abhängig.
Steh zu dir selber und auch dazu, daß du nun einmal so arbeitest, wie du während der Ausbildung arbeitest.
Davon ist letztendlich nicht abhängig, wie dein Arbeitsleben nach Beendigung der Ausbildung aussieht.
Es schließt nicht aus, daß du nach Beendigung einer Ausbildung und einer gewissen Einarbeitungsphase
und der damit gewonnenen Routine eine supergute Kollegin für alle bist. Auch wird dir dann das Erledigen
der Arbeiten schneller von der Hand gehen.

Dein Zeugnis und das Vorstellungsgespräch in deiner jetzigen Firma haben letztendlich diese davon überzeugt,
daß du geeignet bist für die Ausbildungsstelle.
 
Grundsätzlich ist ein Ausbildungsvertrag ein besonders geschütztes Arbeitsverhältnis. Dein Chef hat versucht, dich elegant loszuwerden. Die Firma kann dir nämlich deinen Ausbildungsvertrag nicht kündigen.

So wie das gelaufen ist, ist es absolut nicht in Ordnung und was sich dein Chef da geleistet hat an sexueller Anspielung ist unterste Schublade. Und ja, du könntest ihn dafür belangen. Die Frage ist, ob dir das in deiner Situation weiter hilft.

Mein Rat: Wende dich sowohl an den Personalrat als auch an die IHK und bitte um Rat sowie Unterstützung. Wenn das der Beruf ist, den du wirklich gerne länger ausüben möchtest, dann überlege, wie du dein Arbeitsverhalten optimieren kannst. Falls es in dieser Firma auf Dauer unerträglich für dich wird, dann lass dir von der IHK Ausbildungsstellen nennen, auf die du wechseln könntest.

Sei dir bewusst, grundsätzlich musst du gar nichts. Du musst weder jemanden von der IHK in den Betrieb kommen lassen, noch die Ausbildung wechseln. Die Firma kommt aus dem Vertrag nicht mehr heraus und deshalb hat der Chef dich heute auf die Seite genommen. Er meint, wenn er dir einen "väterlichen Rat" gibt, löst sich das Problem für die Firma.

Was du noch tun könntest: du könntest dich an einen Lehrer deines Vertrauens in der Berufsschule wenden und mit ihm die Lage besprechen. Vielleicht hat der Tipps für dich, wie du an deinen Schwächen so arbeiten kannst, dass du sie überwindest.
 
Liebe Lia-Marie, das, was Dein Vorgesetzter da abgezogen hat, geht gar nicht. Damit hat er die Grenze zu sexueller Nötigung/Belästigung (nagelt mich bitte nicht auf den juristischen Fachbegriff fest) überschritten.

Er wollte Dich mit der ganzen Art und Weise, wie er die Situation geschaffen hat ("Lassen Sie uns mal nen Kaffee trinken", "väterlicher Freund", etc), einschüchtern, was ihm ja auch gelungen ist.

Ich denke auch, dass er Dich entweder loswerden möchte, oder aber Dich für seine Triebbefriedigung benutzen möchte. Vielleicht ist auch niemand wirklich unzufrieden mit Dir. Manchmal "nervt" es, wenn jemand ständig was fragt, aber an sich SOLL ein Azubi ja lernen, und ich persönlich finde es besser, wenn man nachfragt, wenn man etwas nicht verstanden hat, als wenn man den Mund hält und Abläufe dann doch nicht richtig versteht.

Ich würde Dir raten, Dich auf jeden Fall mal an die Handelskammer zu wenden, und den Fall dort zu schildern. Vielleicht können sie Dir da helfen, dass Du die Ausbildung in einer anderen Firma fortsetzen kannst. Sprich auch mit dem Klassenlehrer Deiner Berufsschule. Du musst Dir das alles ganz definitiv nicht gefallen lassen. Wenn Du daraus keine große Sache machen möchtest, kann ich das verstehen. Erstmal solltest Du zusehen, dass Du aus dieser Situation rauskommst. Aber an sich wäre es gut, wenn jemand da mal einen Riegel vorschiebt, dass es nicht noch weiteren jungen Frauen so geht.
 
Vielleicht stimmt das ja auch nicht was der Chef wegen den Leistungen gesagt hat. Möglicherweise hatte er ja ganz andere unedle Hintergedanken und wollte so etwas erreichen. Nach dem Motto, wenn Du das mitmachst, dann geht Ausbildung weiter.

Wer weiß.
 
Hallo ihr,

danke für eure Antworten, die mir schon sehr weitergeholfen haben. Trotzdem macht mich die momentane Situation natürlich fertig. Letzte Nacht habe ich kaum geschlafen.

Ich bin 21 Jahre alt und wohne noch bei meinen Eltern.
Es war so dass ich kurz vor dem Abi noch nicht so richtig wusste, was ich beruflich machen soll. Nach dem Abi habe ich dann erst mal ein soziales Jahr in einem Behindertenheim gemacht. Da war mir aber nach ein paar Monaten schon klar dass ich das nicht zu meinem Beruf machen wollte. Ich hatte da übrigens auch das Problem, zu langsam zu sein und habe mich auch teilweise ziemlich unselbständig/unbeholfen gegeben. Es wurde aber besser mit der Zeit.
Da mir nichts anderes einfiel, dachte ich, ich versuche es mit einer Ausbildung im Büro. Ich habe mich auf Ausbildungsplätze als Bürokauffrau und Rechtsanwaltsfachangestellte beworben. Meinen jetzigen Job fand ich recht schnell und war sehr froh.

Gerade in meiner Probezeit war ich richtig begeistert von diesem Ausbildungsberuf. Ich war in der Buchhaltung und das war genau mein Ding. Da hatte ich auch das Gefühl dass die Kollegen super zufrieden mit mir waren. Seit Dezember bin ich in der Versandabteilung und dort habe ich das Problem, wirklich zu langsam zu sein, denn es geht da recht hektisch zu. Wenn ich schnell sein muss, arbeite ich manchmal etwas unkonzentriert und mache Flüchtigkeitsfehler. Da habe ich auch schon mal etwas an die falsche Adresse geschickt.
Zwischendurch musste ich für 2 Wochen in der Einkaufsabteilung aushelfen und da habe ich nach einmal Erklären meistens nicht alles verstanden und musste nachfragen.
In meiner Schulzeit hatte ich dagegen keine Konzentrationsstörungen. Es waren ja auch nie so lange Tage. Jetzt arbeite ich von 8 bis 17 Uhr und so ab 14 Uhr lässt meine Konzentration stark nach.

Trotzdem hatte ich den Eindruck dass die Kollegen nachsichtig sind. Nur einmal hörte ich wie eine Abteilungsleiterin zu einer Kollegin sagte dass sie sich wundert dass ich das Abi gemacht habe!
Vielleicht haben doch so einige was an den Chef weitergegeben, wollten es mir aber nicht direkt ins Gesicht sagen.
Ist meinem Empfinden nach nicht glücklich gelaufen, denn so hätte man darüber reden können, was ich anders und besser machen kann.

Ich würde es gern weiter in diesem Ausbildungsbetrieb versuchen, nur glaube ich dass mein Chef mich nicht weiter beschäftigen will.
Ich war schon mal beruhigt als ihr geschrieben habt dass er mir nicht so einfach kündigen kann. Verstehen tue ich auch nicht, warum er sofort von einem Abbruch der Ausbildung gesprochen hat. Wenn ihm was an mir liegen würde, hätte er mich doch erst mal vorwarnen können dass man generell nicht ganz zufrieden mit mir ist. Dass ich meine Leistungen verbessern muss, um die Ausbildung zu schaffen. Aber er wollte mich sofort dahin drängen zu gehen.

Komisch fand ich das auch dass er das Gespräch mit mir in einem Café geführt hat. Dazu noch seine dämlichen sexuellen Anspielungen!
Ich glaube nicht dass er was von mir will und mich damit einschüchtern wollte. Ich habe mitbekommen dass er solche Sprüche auch bei den anderen Azubis bringt. Einmal lenkte er sogar die Aufmerksamkeit von ein paar Mitarbeitern auf den Po von einer Azubi. Jeder sollte sehen dass ihre Hose etwas gerutscht war und ein bisschen von ihrem Stringtanga rausguckte. Da rief er ein paar Mal, was denn da rotes rausblitzen würde! Das Mädel tat mir echt leid! Also scheint es insgesamt so seine Art zu sein. Auch wenn meine Freundin meinte dass man das Verhalten von so einem geilen Bock nicht durchgehen lassen darf.

Ich weiß jetzt nicht so richtig, was ich mit der IHK machen soll.
Morgen werde ich in der Berufsschule unseren Klassenlehrer fragen. Ich werde ihm die Situation schildern und hoffe, er kann mir einen Rat geben. Aber wahrscheinlich wäre es das Beste, wenn ich mit einem Mitarbeiter von der IHK mal spreche. Vielleicht wird man mir raten, die Ausbildung dort abzubrechen und mir helfen, einen anderen Betrieb zu finden. Das wäre vielleicht die bessere Lösung als dort noch bis August nächsten Jahres zu bleiben, wenn ich jetzt schon unerwünscht bin!

Liebe Grüße,
Lia
 
Ich würde gar nichts tun, weder mit der IHK noch mit sonst jemandem.

Dein Chef hat während der Ausbildung absolut keine Chance Dich rauszuwerfen oder sonstwie los zu werden.

Der muss Dich bis zum Ende der Ausbildung behalten, ob es ihm passt oder nicht.

Wenn Dir allerdings die Buchhaltung gelegen hat, dann könntest Du Dir überlegen die Ausbildungsstelle freiwillig in Richtung Steuerfachangestellter zu wechseln, falls Du dort etwas findest.
 
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