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Here without you........

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U

Unregistriert

Gast
Immer und immerwieder durchfährt mich dieser Schmerz.
Er übermannt mich.
Er reisst mich mit in einen Strudel aus Tränen, aus Verzweiflung.
So viel möcht ich sagen. So viel zeigen. Doch ich kann nicht.
Bin verstummt.
Bin taub.
Bin gefangen in mir.
Der Schmerz das ich Dich nie mehr wiedersehe, schliesst mich ein.
Er lässt mir keinen Raum. Keine Luft zum atmen.
Ich hab Dich verloren. Für immer.
Dabei wollte ich dich halten, für immer.
Dich einfach nur lieben, für immer.

I`m here without you
...you still with me in my dreams....

....till the end of time....
 
Hallo Gast,
vor ca. 14 Jahren ging mir es ähnlich ....
vor 1 Jahr verfasste ich dieses kleine Stück Prosa, da ich mich endlich meiner Vergangenheit stellen wollte.
Nun ist die Sonne wieder ganz aufgegangen und aus der Zeit ist nichts übriggeblieben, denn ich bin endlich wieder sehr glücklich. Ich weiß zwar nicht, was die Zukunft mir noch bringt, aber eins habe ich gelernt, irgendwann geht die Sonne wieder auf.
Ich wünsche Dir, egal was noch kommt, dass Deine Sonne wieder hell erstrahlt.
So hier nun das kleine Stück Prosa :

Lang ist es her und an die Geschehnisse dieser Tage kann ich mich mehr genau erinnern. Ich saß einfach da und eine eiskalte Hand legte mich um mein Herz und ließ mir keinen Platz mehr zum Atmen. Was war nur geschehen? Die Wut und der Zorn des letzten Streits waren verflogen und Hoffnung keimte langsam wieder auf, aber er kam gut gelaunt aus dem Seminar zurück. Sie war blond und 10 Jahre jünger als ich, nur ihren Namen weiß ich nicht mehr. Was hatte ich nur falsch gemacht? Die Kralle drücke mir alle Gefühle aus dem Leib, während ich da saß, und „One more night ...“ aus dem Radio dröhnte. Mutlos ließ ich mich in meinem Schmerz fallen, unfähig diesen Albtraum zu beenden. Er war weg und nahm alle meine Träume mit. Zurück blieben nur Tränen und der schale Nachgeschmack eines unerfüllten Lebens. Am nächsten Morgen ging die Sonne auf und lachte mir voller Hohn ins Gesicht. Wie konnte sich nur die Erde weiterdrehen, als wäre nichts? Wir hatten uns doch ewige Liebe geschworen, aber nicht mal die Zeit blieb stehen. Das Leben ging weiter nur ich war bewegungslos geworden, starr in der Sinnlosigkeit meines Daseins. Da saß ich nun, verloren im Strudel des Selbstmileids, um Hilfe schreiend, aber niemand hörte mich. Gefangen in Selbstvorwürfen und Schmerz, unfähig aufzustehen, vergingen so unzählige Tage und Nächte. Doch eines Tages, ganz unverhofft, verirrte sich ein kleiner, zarter Sonnenstrahl in mein Herz und ganz vorsichtig strengte er die Ketten. Ich konnte auf einmal wieder Luft holen und ging, schwach lächelnd, die ersten Schritte. Ich stand auf, öffnete die Tür und machte mich angstvoll auf dem Weg ins Ungewisse. Zurück blieb lediglich eine eiskalte Hand, die ein Stück Herz festklammerte. Die Jahre danach waren erfüllt von großen und kleinen regenbogenfarbige Gefühlen, auf der ständigen Suche nach einem unwirklichem Traum. Nur wusste ich damals nicht, dass es der Beginn meines rechtlichen Lebens war. Das Leben einer Seele, die in den tiefsten Abgrund geblickt hat und nie wieder hoch fliegen wird.
 
Hallo Moonlight,

auch ich rufe, schreie um Hilfe.
Aber es kommt keine Antwort.
Niemand hört mich, doch das ist mir egal.
Doch das er mich nicht hört, zerschmettert alle meine Träume.
Tränen fallen auf Papier.....
Zerknülltes Papier landet im Müll.
So wie meine Gefühle.
Er will sie nicht mehr, so scheint es.
Also werden meine Gefühle ignoriert, als hätte es sie nie gegeben.
Als hätte es mich nie gegeben.
 
Lieber Gast,
es hat Euch gegeben und es gibt Dich !
>>>>
So machte denn der kleine Prinz den Fuchs mit sich vertraut. Und als die Stunde des Abschieds nahe war:
»Ach!« sagte der Fuchs, »ich werde weinen.«
»Das ist deine Schuld«, sagte der kleine Prinz, »ich wünschte dir nichts Übles, aber du hast gewollt, dass ich dich zähme...«
»Gewiss«, sagte der Fuchs.
»Aber nun wirst du weinen!« sagte der kleine Prinz.
»Bestimmt«, sagte der Fuchs.
»So hast du nichts gewonnen!«
»Ich habe«, sagte der Fuchs, »die Farbe des Weizens gewonnen.«
<<<<
aus : der kleine Prinz von Antoine de Saint Exupéry

Ich weiß es ist in so einer Situation schwer, aber übersehe nicht die schönen Momente im Leben
 
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