S
stff
Gast
Liebe Moderatoren, entscheidet bitte darüber, ob mein Beitrag frei geschalten werden kann oder nicht. Wenn nicht, dann ist es in Ordnung. Gruß
Liebe Forenmitglieder, bitte achtet auf euch und entscheidet, ob ihr meinen Beitrag wirklich lesen wollte. Dieser ist dieses Mal sehr heftig.
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Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, gab es eine brenzlige Situation in meinem noch jungen Leben. Mein kleiner Bruder lag im Schlafzimmer im Bett. Als ich neben ihm hockte und ein Kissen in die Hand nahm, kam mir mit einmal kurz der Gedanke, meinen Bruder mit dem Kissen zu ersticken. Reflektierend muss ich sagen, dass mir dieser Gedanke wohl aufkam, weil ich auf meinen Bruder eifersüchtig war. Früher stand ich bei meiner Mutter im Mittelpunkt, seitdem mein Bruder auf der Welt ist/war eben nicht mehr. Ich habe lange gebraucht, um diesen Vorfall bei einer Therapeutin anzusprechen und vor allem meinen Bruder zu erzählen. Die von mir angesprochene Therapeutin meinte, dass Gedanken wie meiner nicht selten sind. Aber wenn ich heute bedenke, dass die damalige Situation auch hätte anders, also böse, ausgehen können; dann wird mir schlecht. Ich war damals ein Kind. Also dieser Situation hilflos ausgeliefert. Ich bin nur froh, dass mir bis zum heutigen Tag mein Verstand und meine Fähigkeit der Selbstreflektion (ich denke, dass diese beiden Gaben hierfür verantwortlich sind) über schlimme Momente wie diesen hinweg geholfen hat. In meinem Leben, ich bin gerade einmal 33 Jahre alt, gab es weitere schlimme Lebenserfahrungen. Lebenserfahrungen, die ich niemanden wünsche! Beispielsweise Mordgedanken gegenüber anderen Menschen, weil ich meinen Peiniger in diesen gesehen habe. Oder die Angst, mich sexuell zu Kinder zu hingezogen zu fühlen! Wobei ich als Kind jahrelang sexuell missbraucht wurde und auch in Kindern meinen Peiniger sah. Mein Peiniger war bei den meisten Übergriffen auch erst ein Kind. Oder die Situation, in der ich nachts in der Klinik lag und das Gefühl hatte, etwas zieht mich zu meiner Zimmernachbarin, um sie zu verprügeln oder gar zu ermorden. Ich bekam damals plötzlich Mordgedanken gegenüber den anderen Patienten und habe aus Schutz gesagt, dass bin nicht ich, das ist meine Psyche. Ich habe also zu meinem Schutz meine Psyche von meinem Körper getrennt, um mit den Mordgedanken zurecht zu kommen. Ich hatte immer das Gefühl, die Leute anzugreifen, obwohl ich es nicht wollte, und habe mich daher abgelenkt. Und meine Erfahrung, als das Fenster in der Klinik (Etage 4) weit geöffnet war und mich innerlich etwas dazu bringen wollte, aus dem Fenster zu springen, wobei ich es gar nicht wollte. Oder als ich am Bahnhof stand, eine Zugdurchfahrt eines ICEs durchgesagt wurde und ich mich an einer Bank festhalten musste, weil meine Psyche verrückt spielte bzw. mich dazu bringen wollte, vor den Zug zu springen. Überquere ich eine Brücke, werde ich instabil und vernehme Impulse, von der Brücke zu springen, wobei ich auch das nicht möchte. Manchmal empfinde ich mich innerlich auch total leicht und habe das Gefühl, ich mache etwas unkontrolliert, wie alles, was ich hier beschreibe. Oder es erschlägt mich von hinten, so dass ich mich auf den Boden schmeiße, weil ich nicht weiß, was passiert. Ich weiß, welche traumatische Lebenserfahrung sich dahinter versteckt. Von daher weiß ich mittlerweile, wie ich mit angesprochenen Situationen umzugehen habe. Ich bin schon gespannt, was im Rahmen meiner Verarbeitung meines Sexuellen Missbrauch und meiner Versuchten V*** noch erlebe.
Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wie nennt man diese "Phänomene"?
Liebe Forenmitglieder, bitte achtet auf euch und entscheidet, ob ihr meinen Beitrag wirklich lesen wollte. Dieser ist dieses Mal sehr heftig.
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Als ich ungefähr 12 Jahre alt war, gab es eine brenzlige Situation in meinem noch jungen Leben. Mein kleiner Bruder lag im Schlafzimmer im Bett. Als ich neben ihm hockte und ein Kissen in die Hand nahm, kam mir mit einmal kurz der Gedanke, meinen Bruder mit dem Kissen zu ersticken. Reflektierend muss ich sagen, dass mir dieser Gedanke wohl aufkam, weil ich auf meinen Bruder eifersüchtig war. Früher stand ich bei meiner Mutter im Mittelpunkt, seitdem mein Bruder auf der Welt ist/war eben nicht mehr. Ich habe lange gebraucht, um diesen Vorfall bei einer Therapeutin anzusprechen und vor allem meinen Bruder zu erzählen. Die von mir angesprochene Therapeutin meinte, dass Gedanken wie meiner nicht selten sind. Aber wenn ich heute bedenke, dass die damalige Situation auch hätte anders, also böse, ausgehen können; dann wird mir schlecht. Ich war damals ein Kind. Also dieser Situation hilflos ausgeliefert. Ich bin nur froh, dass mir bis zum heutigen Tag mein Verstand und meine Fähigkeit der Selbstreflektion (ich denke, dass diese beiden Gaben hierfür verantwortlich sind) über schlimme Momente wie diesen hinweg geholfen hat. In meinem Leben, ich bin gerade einmal 33 Jahre alt, gab es weitere schlimme Lebenserfahrungen. Lebenserfahrungen, die ich niemanden wünsche! Beispielsweise Mordgedanken gegenüber anderen Menschen, weil ich meinen Peiniger in diesen gesehen habe. Oder die Angst, mich sexuell zu Kinder zu hingezogen zu fühlen! Wobei ich als Kind jahrelang sexuell missbraucht wurde und auch in Kindern meinen Peiniger sah. Mein Peiniger war bei den meisten Übergriffen auch erst ein Kind. Oder die Situation, in der ich nachts in der Klinik lag und das Gefühl hatte, etwas zieht mich zu meiner Zimmernachbarin, um sie zu verprügeln oder gar zu ermorden. Ich bekam damals plötzlich Mordgedanken gegenüber den anderen Patienten und habe aus Schutz gesagt, dass bin nicht ich, das ist meine Psyche. Ich habe also zu meinem Schutz meine Psyche von meinem Körper getrennt, um mit den Mordgedanken zurecht zu kommen. Ich hatte immer das Gefühl, die Leute anzugreifen, obwohl ich es nicht wollte, und habe mich daher abgelenkt. Und meine Erfahrung, als das Fenster in der Klinik (Etage 4) weit geöffnet war und mich innerlich etwas dazu bringen wollte, aus dem Fenster zu springen, wobei ich es gar nicht wollte. Oder als ich am Bahnhof stand, eine Zugdurchfahrt eines ICEs durchgesagt wurde und ich mich an einer Bank festhalten musste, weil meine Psyche verrückt spielte bzw. mich dazu bringen wollte, vor den Zug zu springen. Überquere ich eine Brücke, werde ich instabil und vernehme Impulse, von der Brücke zu springen, wobei ich auch das nicht möchte. Manchmal empfinde ich mich innerlich auch total leicht und habe das Gefühl, ich mache etwas unkontrolliert, wie alles, was ich hier beschreibe. Oder es erschlägt mich von hinten, so dass ich mich auf den Boden schmeiße, weil ich nicht weiß, was passiert. Ich weiß, welche traumatische Lebenserfahrung sich dahinter versteckt. Von daher weiß ich mittlerweile, wie ich mit angesprochenen Situationen umzugehen habe. Ich bin schon gespannt, was im Rahmen meiner Verarbeitung meines Sexuellen Missbrauch und meiner Versuchten V*** noch erlebe.
Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen gemacht?
Wie nennt man diese "Phänomene"?
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