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Hat jemand Erfahrungen mit Hypnose?

30Grad

Mitglied
Guten Abend,
ich bin derzeit auf der Warteliste bei einem Psychologen für eine Verhaltenstherapie. Ich hatte in meiner Kindheit immer wieder Probleme, war im Internat, wurde zu hause viel mit Liebesentzug bestraft und bin bis heute nicht wirklich in der Lage, Emotionen zu zeigen und auch nur schwer in der Lage, sie aufzubauen.

Ein Freund hat mir geraten, eine Hypnose durchführen zu lassen. Das ist teuer und ich weiß nicht, was es bringt. Das Coaching wird zwar von einem Profi durchgeführt, aber bringt eine Rückführung etwas oder eine solche Sitzung oder ist das Geldverschwendung?
 
Ich hatte 2 reale Sitzungen zur Gewichtsreduktion. Es hat mir auf jeden Fall geholfen. Jetzt mache ich Abnehmen mit Hypnose über das Smartphone/Hansefit. Auch das hilft mir sehr gut!
 
Ich hatte vor einigen Jahren zwei Sitzungen. Ich hatte damals Depressionen.
Wie kam ich zu dem Therapeuten: Eine Bekannte, die im gleichen Yoga-Kurs wie ich war, war ungefähr zeitgleich an Depressionen erkrankt. Nach einiger Zeit ging es ihr sichtbar besser - ich sprach sie darauf an. Dann hatte sie mir von ihren Hypnose-Sitzungen berichtet.

Das, was während der Hypnose Sitzungen hochgekommen war (dazu schreibe ich noch was) hatte ich thematisch in meine laufende Psychotherapie mitgenommen. Fand ich gut, dass mein Therapeut offen dafür war.

Zur Hypnose-Therapie selbst: Vorab hatte ich Fragebögen ausgefüllt. Es gab ein langes Gespräch...ich konnte sehr offen mit ihm sprechen. Er war....hm....ein bisschen "grober" in seiner Art mit mir zu reden, als ich es von meinem Psychotherapeuten gewohnt war, aber auf eine positive Art und Weise. Ich konnte einige Erkenntnisse für mich mitnehmen. Rückblickend betrachtet, hätte ich die Erkenntnis aber auch gehabt, wenn es die Hypnose an sich nicht gegeben hätte.

Danach folgte die eigentliche Hypnose. Der Zustand war unwesentlich tiefer, als ich es von tiefen meditativen Zuständen kannte (Yoga, Yoga Nidra - ich bin geübt). Während der Hypnose kam ein traumatischen Erlebnis aus dem Kleinkind-Alter hoch. Wie eine Film-Sequenz, in der ich gleichzeitig das Kind und der Beobachter war (das Erlebte hat sich danach durch Gespräche mit Verwandten bestätigen lassen).

So etwas kann sehr aufwühlend sein. Ich finde es wichtig, dass man hinterher gut aufgefangen werden kann. Wenn das nicht gegeben ist, würde ich ganz klar davon abraten.

In den darauf folgenden Jahren, gab es zwei drei Phasen, in denen ich mal dran gedacht hatte, dass ich gerne nochmals zu dem Hypnose-Therapeuten gehen würde, es aber aufgrund meines knapper gewordenen finanziellen Budgets gelassen habe.
 
Zuletzt bearbeitet:
Mein Schmerztherapeut hat ebenfalls mit Hypnose gearbeitet.

Jedoch war es wohl so, dass ich mich darauf nicht eingelassen habe, so meinte der Schmerztherapeut nach dieser einen Sitzung. Das könnte gut sein, da ich nicht gerne die Kontrolle aus der Hand gebe. Ich hatte übrigens das Gefühl, als wäre er damals "beleidigt" gewesen, natürlich nur als subjektives Gefühl, aber mein Gefühl war diesbezüglich sehr stark.

Bei mir wohl nicht der Eingriff mit Erfolgstendenz ;-)

Gruß von Grisu
 

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