L
lost_inside
Gast
Hallo,
ich mache im Moment eine sehr schwere Zeit durch. Mir geht es ziemlich schlecht, ich kann kaum noch essen, schlafen sowieso nicht. Ich möchte einfach endlich einmal zur Ruhe kommen, aber das gelingt mir nicht, weil die Gedanken in meinem Kopf sich nicht mehr abstellen lassen wollen. Ich kann mich einfach mit nichts mehr ablenken und fühle mich, ganz egal wo ich bin, nirgendwo mehr so wirklich wohl.
Mein Freund hat nach acht Jahren mit mir Schluss gemacht. Unsere Beziehung war geprägt von ständigen Höhen und Tiefen. Wir waren unzählige Male getrennt, dann wieder zusammen und wir hatten auch immer sehr heftige Streitereien, sodass ich letzten Endes meinen Traum vom heiraten und einer späteren Familie begraben musste. Das tut am meisten weh. So lange mit jemandem zusammen zu sein, sich wirklich eine Zukunft zu wünschen und festzustellen, dass es da einfach keine gibt. Weil wir nicht zusammen passen und weil wir auch nicht mit einander können. Ich hatte während der Beziehung einfach immer das Gefühl es ihm nie recht machen zu können. Mal war ich für ihn die Traumfrau und dann wieder haben ihn schon Kleinigkeiten an mir gestört.
Er war die letzten beiden Jahre nun fast nur noch Zuhause, hatte nicht mehr gearbeitet, von der Arge Arbeitslosengeld bekommen, während ich jeden Tag arbeiten fging und nebenbei noch den Haushalt gemacht habe. Dabei habe ich nicht immer alles geschafft zu erledigen. Am Ende war es so, dass er sich beschwert hatte, dass er keine saubere Wäsche habe und dass ich immer dasselbe zum essen einkaufen würde. Ich ging einkaufen, während er an einem Samstag schlief. Wir haben uns auch jedes Wochenende nur noch gestritten. Mit Entspannung hatten diese absolut nichts mehr zu tun. Er kritisierte, dass ich nicht gesagt hätte, dass er mir helfen solle. Dass ich nie etwas sage. Aber von selbst hat er nie etwas in Angriff genommen. Er kritisierte dass der Kleiderschrank unordentlich sei, machte es doch nie selbst ordentlich. Er saß nur den ganzen Tag Zuhause und machte nichts, während ich arbeiten war. Und ich empfand es einfach als vollkommen ungerecht, dass er mich dann auch noch so kritisiert, dass ihn wieder einmal alles an mir zu stören scheint. Dass er mit nichts zufrieden ist, obwohl ich mich bemühte. Und ist sowas Liebe? Ist es Liebe, wenn man immer nur kritisiert wird? Wenn ich einmal die Traumfrau sei, die Dinge handhabe wie immer, und ein anderes Mal, sind genau diese Dinge nicht genug und Grund dafür, dass er es bedauert, dass ich so bin wie ich bin?
ich mache im Moment eine sehr schwere Zeit durch. Mir geht es ziemlich schlecht, ich kann kaum noch essen, schlafen sowieso nicht. Ich möchte einfach endlich einmal zur Ruhe kommen, aber das gelingt mir nicht, weil die Gedanken in meinem Kopf sich nicht mehr abstellen lassen wollen. Ich kann mich einfach mit nichts mehr ablenken und fühle mich, ganz egal wo ich bin, nirgendwo mehr so wirklich wohl.
Mein Freund hat nach acht Jahren mit mir Schluss gemacht. Unsere Beziehung war geprägt von ständigen Höhen und Tiefen. Wir waren unzählige Male getrennt, dann wieder zusammen und wir hatten auch immer sehr heftige Streitereien, sodass ich letzten Endes meinen Traum vom heiraten und einer späteren Familie begraben musste. Das tut am meisten weh. So lange mit jemandem zusammen zu sein, sich wirklich eine Zukunft zu wünschen und festzustellen, dass es da einfach keine gibt. Weil wir nicht zusammen passen und weil wir auch nicht mit einander können. Ich hatte während der Beziehung einfach immer das Gefühl es ihm nie recht machen zu können. Mal war ich für ihn die Traumfrau und dann wieder haben ihn schon Kleinigkeiten an mir gestört.
Er war die letzten beiden Jahre nun fast nur noch Zuhause, hatte nicht mehr gearbeitet, von der Arge Arbeitslosengeld bekommen, während ich jeden Tag arbeiten fging und nebenbei noch den Haushalt gemacht habe. Dabei habe ich nicht immer alles geschafft zu erledigen. Am Ende war es so, dass er sich beschwert hatte, dass er keine saubere Wäsche habe und dass ich immer dasselbe zum essen einkaufen würde. Ich ging einkaufen, während er an einem Samstag schlief. Wir haben uns auch jedes Wochenende nur noch gestritten. Mit Entspannung hatten diese absolut nichts mehr zu tun. Er kritisierte, dass ich nicht gesagt hätte, dass er mir helfen solle. Dass ich nie etwas sage. Aber von selbst hat er nie etwas in Angriff genommen. Er kritisierte dass der Kleiderschrank unordentlich sei, machte es doch nie selbst ordentlich. Er saß nur den ganzen Tag Zuhause und machte nichts, während ich arbeiten war. Und ich empfand es einfach als vollkommen ungerecht, dass er mich dann auch noch so kritisiert, dass ihn wieder einmal alles an mir zu stören scheint. Dass er mit nichts zufrieden ist, obwohl ich mich bemühte. Und ist sowas Liebe? Ist es Liebe, wenn man immer nur kritisiert wird? Wenn ich einmal die Traumfrau sei, die Dinge handhabe wie immer, und ein anderes Mal, sind genau diese Dinge nicht genug und Grund dafür, dass er es bedauert, dass ich so bin wie ich bin?