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Verstehe ich jetzt nicht. Wer regt sich denn hier auf?

Ihr regt euch doch auf oder seid genervt von den Leuten die ihre Statussymbole zur Schau stellen oder?

Die gegenwertige Spaßgesellschaft mit ihrem Statussymbolen wird eh nicht lange andauern. Zumindest nicht in dieser Stärke. Scheidungsraten dürften das zusätzlich belegen.
Die gegenwärtige Spaßgesellschaft gibt es mindestens schon seit den 80ern, ab da habe ich es bewußt mitbekommen, zuvor war ich noch zu klein.

Ihr zeigt euren Freunden und Bekannten doch auch stolz wenn ihr euch irgendwas neues geleistet habt und sei es die neue Wohnung die ihr euch eingerichtet habt oder das neue Auto oder was weiß ich nicht was.
Seid ihr dadurch oberflächlich?

Werft ihr denen die ihre Statussymbole zur Schau stellen nicht vielleicht zu Unrecht Oberflächlichkeit vor, weil ihr nicht mitreden könnt?
Oder weil vielleicht ein gewisser Neid da ist, dass man es sich selber nicht leisten kann?
Wer es sich leisten kann soll es sich doch leisten, dies ist doch sein gutes Recht und warum soll er es dann nicht zeigen, dass er es kann?

Seid ihr nicht auch oberflächlich, wenn ihr es ihnen vorwerft?
 
Hallo Heinz,

Die gegenwertige Spaßgesellschaft mit ihrem Statussymbolen wird eh nicht lange andauern. Zumindest nicht in dieser Stärke. Scheidungsraten dürften das zusätzlich belegen.

Daher ist die Scheidungsrate seit 2003 ja auch rückläufig.

Ich glaube hier wird eher das Beispiel einer Neidgesellschaft deutlich.
 
Ich glaube man muss da mehr differenzieren, Stan. Es gibt auf beiden Seiten die Bösen und die Guten. Jemand der Geld und Stil hat, hat es nicht nötig damit zu protzen. Jemand der Geld hat und damit prahlen muss, hat meistens persönliche Defizite, die damit ausgeglichen werden sollen. Jemand der kein Geld hat und Stil gönnt anderen ihre Freude über das neue Auto, will aber trotzdem nichts mit einem Prahlhans zu tun haben. Jemand der kein Geld hat und immer nur dem hinterher weint, was er nicht kriegen kann, neidet anderen alles und gönnt niemandem etwas, hängt aber einem Prahlhans an den Lippen, wenn er nicht sogar versucht seine materielle "Unzulänglichkeit" durch eigene Protzerei zu übertünchen. Erstaunlicherweise, so habe ich es beobachtet, waren Prahler meist vorher ohne Geld mit der Neigung zum ausgeprägten Neid. Also könnte man da doch durchaus von einer Charakterschwäche ausgehen.
 
Es liegt in der Natur des Menschen, das zu zeigen, was er sich geschaffen hat und das tun alle. 😉
Jeder sucht doch die Bestätigung oder?
 
na wie auch immer, jedem seine Erwartungshaltung.


Mein-Haus, mein-Pool, mein-Pferd, mein-Auto, meine-Frau Typen, die haben bei mir nix zu suchen. Einfach weil die Reihenfolge nicht stimmt.

Jedem sein Staussympol, ich habe ja auch welche.
Aber ich lege Wert auf die Reihenfolge, nicht weiter.

Was die Scheidungsrate betrifft, da sollte man mal genauer hinschaun als nur auf die Statistik!

Wertschätzung bleibt anscheinend etwas mehr auf der Strecke. Keine Ahnung.

Ich masse mir nicht an irgendjemanden was nicht zu gönnen.

Und zur Natur:
Tratitionell versucht jeder das Beste für seine Kinder zu bekommen

Bye... 😉
 
Ich finde sowas assig wenn sich jemand über seine matriellen Dinge profiliert,natürlich mag jeder Geld und Erfolg haben aber wichtig für Freundschaften und beziehungen ist es nicht.
Klar ich fahre ein schönes Auto,hab ne schöne Wohnung,gehe gerne aus oder fahre in Urlaub auf alle diese Dinge musste ich monatelang,manchmal jahrelang drauf hinarbeiten,ich bin stolz drauf brauch es aber keinen auf die Nase binden,diese Sachen machen mich letztlich doch nicht aus,ich fühle mich wohl damit aber man sollte jeden als Mensch mögen und nicht wegen seines Erfolgs etc.

Allerdings ist es mir auch noch nicht passiert wenn ich ausgehe oder auf Partys bin das ich solche Gespräche führen musste,klar unterhält man sich über die Berufe und so aber das wars dann auch,wenn ich auf ner Party bin will ich Party machen und keine ernsthaften oder unsinnige Gespräche führen und sollte einer damit anfangen kann er gehen.............😀
 
Child of Storm: Ich möchte deine Liste ergänzen

- jemand, der immer alles hatte und plötzlich von Hartz4 leben muss

- jemand, der sich alles hart erarbeiten muss und dem es wurscht ist, was andere haben

zu 1) eine Tante meines LG war immer am jammern und lästern, wie gut es doch den Arbeitslosen geht, die würden viel zu viel bekommen, die haben doch alles, ohne zu arbeiten, alles Schmarotzer, denen man drastisch die Leistung kürzen solle. Tja, dann wurde sie entlassen und hat nun... Hartz4! Und wie die jetzt abgeht, das glaubt keiner. Uhhh, mir geht's so schlecht, kann mir nichts zu essen leisten, kein Urlaub, Auto verkaufen usw.

zu 2) Meine Eltern hatten immer ganz gut Geld, waren nicht reich in dem Sinne, aber konnten uns manchen Luxus ermöglichen. So hatte ich früher mein eigenes Pferd zB. Ich habe mit 18 meinen Sohn bekommen, seither steh ich finanziell auf eigenen Füßen. Es ist teilweise hart und eine Herausforderung an meine Kreativität, doch ich hab es immer irgendwie geschafft. Und mein Freundeskreis setzt sich zusammen aus Akademikern, Selbstständigen, Rentnern, Arbeitern und Hartzlern... Mir ist das so was von egal, wer was hat. Ich gönn es ihnen und wer weniger hat, kann sich sicher sein, dass ich immer was abgebe, wenn er es braucht.

was mich allerdings sehr ankotzt: Wir bekommen ergänzende Leistungen, obwohl mein LG Vollzeit arbeitet ( 12 Std. Schichten sind keine Seltenheit ). Das Lohnniveau ist zum heulen hier.
 
Es ist ja durchaus lobenswert und positiv, wenn jemand sich einen gewissen Standart erarbeitet hat, und auch irgentwo stolz darauf ist.

Es gibt aber auch viele Menschen, die quasi schon mit dem goldenen Löffelchen im Mund auf die Welt kommen. Die Eltern sind wohlhabend, und sie selber haben absolut nichts zu ihrem Glück dazu getan.
Für den, dem es so geht, ist das ja durchaus schön.

Was ich aber ziemlich armselig finde, wenn manche Menschen, den Wert ihrer Mitmenschen, an deren Wohlstand und ihrem Geld messen !

Eben nach dem Motto, "Haste was, dann bist Du was!"

Diese Menschen sind sich nicht bewußt, wie schnell es passieren kann, das sie selber plötzlich auf der Schattenseite des Lebens stehen.
Was kann ein Arbeitsloser dafür, das er plötzlich seine Arbeit verloren hat. Was kann ein Mensch dafür, wenn er plötzlich krank wird, und nicht mehr arbeitsfähig ist.

Ein Mensch der etwas hat, ist also in meinen Augen nicht mehr Wert wie einer, der Nichts hat.

Was wirklich zählt und einen Menschen wertvoll macht, ist sein Charakter, aber ganz sicher nicht sein Geld oder Standart!
 
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