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harte schale, weicher kern

Nixe

Mitglied
Puh, ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll.

Wenn ich single bin, dann bin ich das meist sehr lang. Nicht, weil die anderen kein interesse zeigen, im gegenteil, meist kann ich mich vor lauter männern gar nicht retten, sondern weil ich einfach eine „ich darf mich nicht verlieben“ blockade habe. Es ist ein selbstschutz, keine Frage. Die Angst, große Gefühle zu entwickeln, die nicht erwidert werden.

Normalerweise bin ich ein totaler Gefühlsmensch. Total verletzlich. Ein kleines Pflänzchen, das behütet werden will.

Ich bin deswegen aber keinesfalls schüchtern. Im Gegenteil. Ich lerne gerne neue Leute kennen und mit denen habe ich auch sehr viel spaß (sie auch mit mir, was ich auch sehr oft zu hören bekomm). Aber das ist halt sehr oberflächlich.

Und das Oberflächliche macht mich krank.

Ich weiß nicht, ob mich jemand verstehen kann, aber ich würde das gerne einfach ablegen. Nur wie?

Wenn ich diese Maske ablege, verlieb ich mich eben sehr schnell.

Ich hätte gerne einfach nette Kontakte, mit denen ich spaß haben kann, eine etwas engere bindung und in die ich mich nicht sofort verliebe.
 
Hallo!

Du solltest Geduld haben. Und einfach warten bis du dich wieder verliebst. Und wenn du verliebt bist, dann bemüh dich um die Person, die dir mehr als die anderen bedeutet. Erzwingen kann man gar nichts! Einfach abwarten bis Liebe entsteht! Wenn es soweit ist, dann fühlst du es! Und dann darfst du halt keinen Rückzieher machen, sondern dranbleiben, auch wenn dann abgesehen von den schönen Seiten auch Leidenschaften, Eifersüchteleien oder sonstige unangenehme Gefühle auftauchen, das geht nämlich vorbei. Und wenn es momentan niemanden gibt, in den du verliebt bist, dann genieße in dieser Zeit einfach dein Leben!

Viel Glück!🙂
 
Bei mir ist es ähnlich. Ich hab meinen Verstand dressiert und ein philosophisches Gedankenkonstrukt geschaffen, dass mir den bewussten Verzicht auf Liebe, als nobel erscheinen lässt.
Ich will nicht Sklave meiner Sehnsucht sein und mich in alles und jeden verlieben, nur weil die Natur es von mir fordert. Ich will das meine Liebe erhaben, eine ausserweltliche, spirituelle Zweisamkeit und kein Snack für nebenbei ist, der meiner Sehnsucht nach Sinnlichkeit und der in jedem Menschen innewohnenden Sensationsgeilheit, als Nahrung dient.
Inflation gibts nicht nur in der Wirtschaft!
ich hab gemerkt, dass man sich mit jeder Beziehung verbraucht. Man entwertet den Romantik Aspekt und degradiert die Liebe nach und nach zu einem alltäglichen, leicht zugägnglichen Konsumgegenstand. Ich gebe meine Seele und meinen Körper nur wenn ich wirklich sicher bin. Ich suche nicht verkrampft nach Liebe, aber ich freu mich immer wenn ich interessante Frauen kennenlernen kann. Ich nutze solche Gelegenheiten immer als Training, einerseits weil ich die psychologie der Frau studieren will und andereseits, weil ich mir jedesmal beweisen kann, dass ich den Impuls, ein weibliches Wesen voll in Besitz nehmen zu wollen, kontrollieren kann. Ich genieße immer als Beobachter und erfreue mich am hormonellen Angriff auf meinen Kopf, bei dem meine Biologie, die Vorherrschaft meines Geistes anfechten will. Vorallem aber erfreu ich mich an der Tatsache, dass ich darüber stehen kann und mir über die lächerlichkeit meiner hormon-infizierten Gedanken im klaren bin. Ich versteh sowieso nicht wieso Mann und Frau im gemeinsamen Umgang immer in Extreme abweichen müssen, vll. liegts an ner minderwertigen Impulskontrolle oder aber an der Tatsache, dass nichts besser stemuliert und die Leere füllt, als die Glückshormone die beim zwischengeschlechtlichen Intermezzo entstehen.
Man muss lernen Glück aus sich selber heraus zu beziehen, allein, aber nicht einsam zu sein, Mitleid und Liebe für alle Menschen haben und aufhören nach der ultimativen Glückseeligkeit zu lechzen, für die, die romantische Liebe zum ultimativen Sprungbrett erklärt wurde. Egoistisch motivierte Liebe, Liebe als Privatbesitz, scheint mir die neue Religion des 21 Jh. zu sein!
 

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