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Gute Menschen, schlechte Menschen

Meta Position ?

Also wenn ich selbst ein Mensch bin und mir recht klar ist, dass die Erkenntnis über gut und böse für den Menschen eher schlecht ist, so ist sie doch für mich genau so schlecht ....

Mir ging es eigentlich nur um deine Aussage, dass du die Erkenntnisfähigkeit des Menschen als "eher schlecht" einschätzt. Das erfordert aus meiner Sicht eine erhabene Position, also eine Meta-Position bzw. Richterrolle.

Klar, wenn du sagst, dass die menschliche Erkenntnisfähigkeit eher schlecht ist, mag das so zutreffend sein. Aus meiner Sicht kannst du das nicht beweisen und ich kann's nicht widerlegen. Mein Punkt war einfach nur, dass du einem Irrtum bzw. Fehleinschätzung unterliegen könntest. Und du sagtest ja selbst, dass jeder Mensch fehlbar ist bzw. sich irren kann. Deswegen fragte ich dich ja danach, wie du dir darin sicher sein kannst, und ob du dich nicht vielleicht irrst.

Mir persönlich erschließt sich nicht, dass die menschliche Erkenntnisfähigkeit als bspw. eher gut oder eher schlecht einzuschätzen wäre. Ich meine, das ist ja auch bei jedem Menschen etwas anders, hängt von den jeweiligen Stadien des Lebens ab, usw.
 
Naja ich denke mir dazu einfach nur folgendes- hätte es den Sündenfall nicht gegeben, weil der Mensch auf die Weisung Gottes gehört hätte - gäbe es weder Krankheit noch Tod für den Menschen.

In diesem Zusammenhang ist die Erkenntnis über Gut und Böse für den Menschen wohl eher schlecht als gut gewesen.

Da wir aber alle diese Erkenntnisfähigkeit besitzen, ist es wohl um so schwerer " Gut " und " Böse " zu unterscheiden, da es jeder anders definiert, nämlich aus seiner persönlichen Sicht.

Was für den einen sprichwörtlich gut ist ist für den anderen böse.

Wäre es da nicht einfacher, klar zu bestimmen, was gut ist ?
So aus Menschheitsüberlebensverantwortung heraus ?

Es gab mal ein Ozonloch und es war klar, wenn das Ozonloch größer wird, wirds nicht gut ausgehen.
Also was hat man gemacht FCKW verboten, soweit ich weiß weltweit.

Nun ist's ähnlich mit der Solarenergie und den fossilen Brennstoffen , der Mensch stellt fest , da müssen wir aussteigen, sonst wirds blöd, für ganz viele.

Da wäre es beispielsweise in meinen Augen gut , wenn alle Menschen die gleichen Chancen haben.
Wäre es gut , wenn alle Menschen Frieden halten.
Wäre es gut wenn jedem gleich viel gehören würde, weil das die Systemstruktur der sinnlosen Profitgier zerstören würde.
Trotzdem wird es Unglücke geben beispielsweise Erdbeben, die der Mensch noch nicht zu verhindern in der Lage ist. Da müsste man halt wieder einen kleinen Betrag abgeben , was aber nicht ins Gewicht fiele ....

wird aber ja nicht gemacht - wohl weil es viele besser finden, reicher zu sein als andere , warum auch immer .
 
Naja ich denke mir dazu einfach nur folgendes- hätte es den Sündenfall nicht gegeben, weil der Mensch auf die Weisung Gottes gehört hätte - gäbe es weder Krankheit noch Tod für den Menschen.

In diesem Zusammenhang ist die Erkenntnis über Gut und Böse für den Menschen wohl eher schlecht als gut gewesen.

Da wir aber alle diese Erkenntnisfähigkeit besitzen, ist es wohl um so schwerer " Gut " und " Böse " zu unterscheiden, da es jeder anders definiert, nämlich aus seiner persönlichen Sicht.

Was für den einen sprichwörtlich gut ist ist für den anderen böse.

Wäre es da nicht einfacher, klar zu bestimmen, was gut ist ?
So aus Menschheitsüberlebensverantwortung heraus ?

Es gab mal ein Ozonloch und es war klar, wenn das Ozonloch größer wird, wirds nicht gut ausgehen.
Also was hat man gemacht FCKW verboten, soweit ich weiß weltweit.

Nun ist's ähnlich mit der Solarenergie und den fossilen Brennstoffen , der Mensch stellt fest , da müssen wir aussteigen, sonst wirds blöd, für ganz viele.

Da wäre es beispielsweise in meinen Augen gut , wenn alle Menschen die gleichen Chancen haben.
Wäre es gut , wenn alle Menschen Frieden halten.
Wäre es gut wenn jedem gleich viel gehören würde, weil das die Systemstruktur der sinnlosen Profitgier zerstören würde.
Trotzdem wird es Unglücke geben beispielsweise Erdbeben, die der Mensch noch nicht zu verhindern in der Lage ist. Da müsste man halt wieder einen kleinen Betrag abgeben , was aber nicht ins Gewicht fiele ....

wird aber ja nicht gemacht - wohl weil es viele besser finden, reicher zu sein als andere , warum auch immer .

Das Verhältnis des Menschen zur Materie bzw. Materialismus ist schon recht speziell, zumal es so viel des Denkens und des Handelns des Menschen bestimmt.

Ist es nicht relativ klar, wie es war und wie es sich entwickelt hat?
 
Das Verhältnis des Menschen zur Materie bzw. Materialismus ist schon recht speziell, zumal es so viel des Denkens und des Handelns des Menschen bestimmt.

Ist es nicht relativ klar, wie es war und wie es sich entwickelt hat?

Habe mich darüber auch ein bisschen mit der KI ausgetauscht. Bevor ich mich vielleicht selbst dazu noch äußere, lassen wir vielleicht erst mal die KI zu Wort kommen:

1. Die evolutionäre Prägung: Das „Sammeln“ in einer Mangelwelt​

  • Der Hintergrund: Die menschliche Psyche hat sich über Hunderttausende von Jahren in einer Welt entwickelt, die von akutem Mangel geprägt war (zu wenig Nahrung, Ressourcen, Schutz). Wer damals mehr Fleisch, Felle oder Werkzeuge angehäuft hatte, überlebte den Winter.
  • Der Sprung in die Neuzeit: Heute leben wir (in den Industrienationen) im absoluten Überfluss. Aber unsere Steinzeit-Software im Kopf läuft immer noch: Sie flüstert uns permanent zu: „Mehr ist sicherer.“ Die Fixierung auf Besitz ist psychologisch oft keine bewusste „Gier“, sondern ein fehlgeleiteter, uralter Überlebensinstinkt, der im modernen Kapitalismus hyperaktiv läuft.

2. Die hedonistische Tretmühle (Hedonic Treadmill)​

  • Der Hintergrund: Ein zentrales psychologisches Konzept. Wenn wir materiell etwas erreichen oder kaufen (ein neues Auto, ein größeres Haus, mehr Gehalt), schüttet das Gehirn Dopamin aus. Wir fühlen uns kurzzeitig glücklicher.
  • Der Gewöhnungseffekt: Nach überraschend kurzer Zeit gewöhnen wir uns an das neue Niveau. Das Glücksgefühl flacht ab und wird zum neuen Standard. Um denselben Kick wieder zu bekommen, müssen wir das nächste Level erreichen. Deshalb funktioniert das Prinzip „wenn jeder genug hat, sind alle zufrieden“ psychologisch nicht so einfach – die Messlatte verschiebt sich im Kopf permanent nach oben.

3. Der Endowment-Effekt (Besitztumseffekt) & Status-Angst​

  • Der Hintergrund: Psychologische Studien zeigen, dass Menschen Dinge, die sie bereits besitzen, emotional deutlich höher bewerten als Dinge, die sie nicht haben. Der Verlust von etwas tut uns psychologisch doppelt so weh, wie uns ein gleichwertiger Gewinn freut.
  • Die Verteilung: Das ist der Grund, warum Menschen in einer Gesellschaft ihren Wohlstand extrem verteidigen und ungern teilen. Es ist die Angst vor Statusverlust und dem Verlust von Privilegien, die tief in unserer Psychologie verankert ist.
 
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