Leseratte345
Neues Mitglied
Hallo liebes Forum!
Ich habe mich gerade hier angemeldet, um ein paar Ideen zu meiner derzeitigen beruflichen Lage zu erhalten.
Ich arbeite in Vollzeitanstellung im Lebensmitteleinzelhandel, in dem Betrieb bin ich seit gut 6 Jahren, vor ca. 1,5 Jahren bin ich in eine Filiale gewechselt, die näher an meinem Wohnort liegt. Mir wurde das vom Bezirksleiter angeboten.
Ich habe verschiedene Aufgaben, eine eigene Abteilung und ich übernehme auch oft die Schichtleitung, was Verantwortung und z.B. das Anlernen von neuen Mitarbeitern , Kassenabrechnungen usw. bedeutet.
Mein Problem ist folgendes: Ich fühle mich in der Filiale nicht wohl. Eigentlich würde ich mich als unkompliziert, gewissenhaft und arbeitswillig beschreiben, aber dort ist es so, dass ich mit einigen Kolleg:innen nicht richtig klar komme. Es wird viel geredet, viel gelästert und gepetzt bei der Marktleiterin.
Das kenne ich aus der damaligen Filiale nicht in dem Maße. Wenns dort mal Ärger gab, war ich außen vor. Jetzt häng ich oft mit drin, weil Versäumnisse und Fehler gleich an die Marktleiterin weiter gegeben werden. Auch zu ihr habe ich nur "äußerlich" ein ganz okayes Verhältnis. Sie ist zu mir meist freundlich, ich bin zu ihr freundlich. Aber ihre Werte und auch die Arbeitseinstellung stehen in krassem Gegensatz zu meinen.
So viel erst einmal zu den Umständen.
Es gibt im Umkreis weitere Filialen und ich überlege, nach einer weiteren Versetzung zu fragen.
Aber wie argumentiere ich am besten? Ich kann ja schlecht sagen, mir gefällt das Arbeitsklima nicht. In die damalige Filiale möchte ich ungern zurück, eben weil der Weg zu lang wäre, das lohnt sich einfach bei dem Verdienst nicht.
Es gibt Filialen, die noch etwas näher an meinem Wohnort liegen, allerdings sind das nur wenige Kilometer Unterschied. Im Winter müsste ich so oder so mit dem Auto fahren, im Sommer/bei trockenem Wetter könnte ich die näher gelegenen Filialen mit dem Rad erreichen. Reicht das als Argument? Oder könnte ich angeben, dass ich noch ein bisschen mehr lernen möchte und daher in einen anderen Markt wechseln möchte? In der jetzigen Filiale sind alle Stellen mit mehr Verantwortung belegt, da käme ich nicht weiter.
Ich weiß ja auch nicht wirklich, ob da überhaupt eine eine Stelle mit besserer Qualifikation besetzt werden müsste, klar, Verkäufer werden überall gesucht. Aber ich brauche ja einen guten Grund, um beim Bezirksleiter überhaupt erst einmal vorzusprechen. Allerdings weiß ich von einer Filiale, dass dort erheblicher Personalmangel herrscht.
Wie würdet ihr vorgehen? Welche Gründe könnte man für eine gewünschte Versetzung anbringen?
Btw. In einer ganz neuen Firma bewerben möchte ich mich nicht. Ich bin nicht mehr ganz jung und habe jetzt einen festen Vertrag, wo mir nichts passieren kann, solange ich mir nichts zuschulden kommen lasse. Einen neuen befristeten Arbeitsplatz würde ich ungern annehmen.
Herzlichen Dank für Ideen und Vorschläge!
Ich habe mich gerade hier angemeldet, um ein paar Ideen zu meiner derzeitigen beruflichen Lage zu erhalten.
Ich arbeite in Vollzeitanstellung im Lebensmitteleinzelhandel, in dem Betrieb bin ich seit gut 6 Jahren, vor ca. 1,5 Jahren bin ich in eine Filiale gewechselt, die näher an meinem Wohnort liegt. Mir wurde das vom Bezirksleiter angeboten.
Ich habe verschiedene Aufgaben, eine eigene Abteilung und ich übernehme auch oft die Schichtleitung, was Verantwortung und z.B. das Anlernen von neuen Mitarbeitern , Kassenabrechnungen usw. bedeutet.
Mein Problem ist folgendes: Ich fühle mich in der Filiale nicht wohl. Eigentlich würde ich mich als unkompliziert, gewissenhaft und arbeitswillig beschreiben, aber dort ist es so, dass ich mit einigen Kolleg:innen nicht richtig klar komme. Es wird viel geredet, viel gelästert und gepetzt bei der Marktleiterin.
Das kenne ich aus der damaligen Filiale nicht in dem Maße. Wenns dort mal Ärger gab, war ich außen vor. Jetzt häng ich oft mit drin, weil Versäumnisse und Fehler gleich an die Marktleiterin weiter gegeben werden. Auch zu ihr habe ich nur "äußerlich" ein ganz okayes Verhältnis. Sie ist zu mir meist freundlich, ich bin zu ihr freundlich. Aber ihre Werte und auch die Arbeitseinstellung stehen in krassem Gegensatz zu meinen.
So viel erst einmal zu den Umständen.
Es gibt im Umkreis weitere Filialen und ich überlege, nach einer weiteren Versetzung zu fragen.
Aber wie argumentiere ich am besten? Ich kann ja schlecht sagen, mir gefällt das Arbeitsklima nicht. In die damalige Filiale möchte ich ungern zurück, eben weil der Weg zu lang wäre, das lohnt sich einfach bei dem Verdienst nicht.
Es gibt Filialen, die noch etwas näher an meinem Wohnort liegen, allerdings sind das nur wenige Kilometer Unterschied. Im Winter müsste ich so oder so mit dem Auto fahren, im Sommer/bei trockenem Wetter könnte ich die näher gelegenen Filialen mit dem Rad erreichen. Reicht das als Argument? Oder könnte ich angeben, dass ich noch ein bisschen mehr lernen möchte und daher in einen anderen Markt wechseln möchte? In der jetzigen Filiale sind alle Stellen mit mehr Verantwortung belegt, da käme ich nicht weiter.
Ich weiß ja auch nicht wirklich, ob da überhaupt eine eine Stelle mit besserer Qualifikation besetzt werden müsste, klar, Verkäufer werden überall gesucht. Aber ich brauche ja einen guten Grund, um beim Bezirksleiter überhaupt erst einmal vorzusprechen. Allerdings weiß ich von einer Filiale, dass dort erheblicher Personalmangel herrscht.
Wie würdet ihr vorgehen? Welche Gründe könnte man für eine gewünschte Versetzung anbringen?
Btw. In einer ganz neuen Firma bewerben möchte ich mich nicht. Ich bin nicht mehr ganz jung und habe jetzt einen festen Vertrag, wo mir nichts passieren kann, solange ich mir nichts zuschulden kommen lasse. Einen neuen befristeten Arbeitsplatz würde ich ungern annehmen.
Herzlichen Dank für Ideen und Vorschläge!