Hallo liebe Leute!
Erstmal bedanke ich mich bei jedem, der sich die Zeit für mein Beitrag nimmt. Ich grübele schon seit mehreren Monaten nach einer Lösung, aber ich habe einfach keine Ahnung, wie es weitergehen soll in der Zukunft. Folgendes:
Wir sind ein sehr arme Familie, halb russisch und halb deutsch und leben größtenteils leider vom Sozialgeld. Meine Mutter ist 60, arbeitet teilzeit in der Gastronomie, ist also Köchin und ist psychisch und körperlich sehr angeschlagen. Sie klagt oft über Schmerzen in den Knochen, das sie sich nicht richtig erholen kann und der Job für ihr Alter einfach viel zu anstrengend ist. Sie ist aber sehr fleißig in der Familie, arbeitet hart und erledigt den Haushalt zum größtenteils selbst. Viel schlimmer sieht es bei meinem Bruder aus, der auch die Familie zu einem großen Stück belastet. Er ist 27 und psychisch und körperlich behindert (Schweregrad). Seit seinem 19. Lebensjahr ist er ständig in Therapie (Schmerz, und psychotherapie) und ist ständig auf Medikamenten angewiesen. Sein Lebensstil ist ebenso unterirdisch: er raucht wie ein Schlot, ernährt sich den ganzen Tag nur von Chips, Pommes und Instant-Nudeln und er kümmert sich um gar nix. Meine Mutter fleht ihn oft an, einige bürokratische Dinge abzunehmen, aber er braucht ungelogen selbst für ,,triviale" Angelegenheiten, wie z.B. eine Mail ans Sozialamt zu schreiben, 2 Wochen. Er hat mit Depressionen zu kämpfen und deshalb besteht sein Leben nur aus essen, fernsehen und am handy spielen und schlafen. Oft schläft er 20 Stunden und mehr am Stück. Ganz selten schafft er es, den Müll rauszubringen wofür ich ihm sehr dankbar bin. Er holt meine Mutter jeden Tag von der Arbeit abends ab, was auch sehr gut von ihm ist. Ab Mitte 2019 wurde die Situation nochmal verschlimmert, da mein Vater verstorben ist..er hat sich vielmehr um die handwerklichen Dinge, einkaufen usw. gekümmert und sorgte einfach für finanzielle Stabilität. Seitdem er nicht mehr da ist, haben wir finanzielle Not und es ist echt schwer da rauszukommen. Meine Schwester ist mittlerweile 36, aber sie lebt in London dort mit ihrem Freund. Ihr geht es sehr gut, da sie sich neben ihrem Beruf selbstständig gemacht hat und ihr Freund sie fleißig unterstützt.
Zu meiner Wenigkeit: ich bin 22 jahre alt, männlich und habe abitur gemacht, vor kurzem eine Ausbildung gemacht, verkürzt und eine Weiterbildung dazu gemacht. Das doofe ist, das ich nach meiner Ausbildung nicht übernommen wurde und so bin ich erstmal auch auf Sozialgeld, ALG wie auch immer angewiesen. Meine Mutter habe ich seit dem Tod meines Vaters jeden Monat finanziell unterstützt und auch sonst helfe ich im Haushalt usw. mit, nur viel es aufgrund des vielen Lernens für die Schule, Aubsildung usw. oft flach. Der Grund für diesen Beitrag ist, dass ich riesige Sorgen um die Zukunft meiner Familie mache. Denn ich möchte in naher Zukunft eine Zeit im Ausland verbringen (Work and Travel z.B., Auslandspraktika machen) und ein Studium danach anfangen. Meine Schwester ist voll dafür und meint auch zu mir, so schlimm die Familiensituation auch ist, soll ich mir meine besten Jahre nicht deswegen kaputt machen lassen und das meine Wünsche nachgehen. Die Sache ist, ich werde mich sehr schlecht fühlen, da ich so Angst habe, das wenn ich aus dem Haus bin, meine Familie komplett untergehen wird... 🙁 Denn unsere Miete ist so hoch, glaube 600 oder 700 Euro im Monat und das kann meine Mutter niemals alleine stämmen. Dann müsste sie glaube ich auch ausziehen, aber seit dem Tod des Vaters ist sie so allein und sie hat auch höchstens nur 1 bis 2 Kollegen, welche sie beim Umzug unterstützen würde. Unsere Wohnung ist natürlich vom ,,normalen Standard" sehr unterdurchschnittlich, dennoch haben wir viele Möbel , Objekte etc., welches den Umzug sehr zeitlich belasten würde.
Am einfachsten würde ich ihr sagen, suche dir einen neuen Mann, der uns unterstützt, doch ich kann und will natürlich nicht diesbezüglich eingreifen, da es ja ihr Leben ist. Des Weiteren habe ich ständig angst, dass Geräte wie unser Auto, Kühlschrank, Waschmaschine etc. den Geist aufgibt, denn wir haben wirklich kein Geld, um uns was neues anzuschaffen. Unsere Wohnung ist im dritten Stock und diese Geräte vom Treppenhaus nach draußen zu bringen, ist eine weitere Problemstelle.
Auf der anderen Seite möchte ich mein ganzes Leben nicht im Elternhaus leben und auch was anderes wagen..Das familiäre Umfeld, besonders mit meinem Bruder der auch für viel Streit sorgt, macht mich psychisch total fertig.. Ich hoffe ihr könnt meine Gefühlslage und die Situation etwas nachvollziehen. Ich entschuldige mich für eventuelle Rechtschreibfehler und eine unstrukturierte Schreibweise.
Meine Fragen:
1. Ist es überhaupt noch möglich, aus diesem großen Loch rauszukommen und wenn ja, welche Schritte sind dafür notwendig?
2. Gibt es irgendwie Hilfestellen, die sich mit Probleme so einer Art auseinandersetzen? Denn ich denke, es muss doch bestimmt auch Familien geben, denen es genauso schlecht geht`?
Ich bedanke mich sehr für jede Antwort!
Erstmal bedanke ich mich bei jedem, der sich die Zeit für mein Beitrag nimmt. Ich grübele schon seit mehreren Monaten nach einer Lösung, aber ich habe einfach keine Ahnung, wie es weitergehen soll in der Zukunft. Folgendes:
Wir sind ein sehr arme Familie, halb russisch und halb deutsch und leben größtenteils leider vom Sozialgeld. Meine Mutter ist 60, arbeitet teilzeit in der Gastronomie, ist also Köchin und ist psychisch und körperlich sehr angeschlagen. Sie klagt oft über Schmerzen in den Knochen, das sie sich nicht richtig erholen kann und der Job für ihr Alter einfach viel zu anstrengend ist. Sie ist aber sehr fleißig in der Familie, arbeitet hart und erledigt den Haushalt zum größtenteils selbst. Viel schlimmer sieht es bei meinem Bruder aus, der auch die Familie zu einem großen Stück belastet. Er ist 27 und psychisch und körperlich behindert (Schweregrad). Seit seinem 19. Lebensjahr ist er ständig in Therapie (Schmerz, und psychotherapie) und ist ständig auf Medikamenten angewiesen. Sein Lebensstil ist ebenso unterirdisch: er raucht wie ein Schlot, ernährt sich den ganzen Tag nur von Chips, Pommes und Instant-Nudeln und er kümmert sich um gar nix. Meine Mutter fleht ihn oft an, einige bürokratische Dinge abzunehmen, aber er braucht ungelogen selbst für ,,triviale" Angelegenheiten, wie z.B. eine Mail ans Sozialamt zu schreiben, 2 Wochen. Er hat mit Depressionen zu kämpfen und deshalb besteht sein Leben nur aus essen, fernsehen und am handy spielen und schlafen. Oft schläft er 20 Stunden und mehr am Stück. Ganz selten schafft er es, den Müll rauszubringen wofür ich ihm sehr dankbar bin. Er holt meine Mutter jeden Tag von der Arbeit abends ab, was auch sehr gut von ihm ist. Ab Mitte 2019 wurde die Situation nochmal verschlimmert, da mein Vater verstorben ist..er hat sich vielmehr um die handwerklichen Dinge, einkaufen usw. gekümmert und sorgte einfach für finanzielle Stabilität. Seitdem er nicht mehr da ist, haben wir finanzielle Not und es ist echt schwer da rauszukommen. Meine Schwester ist mittlerweile 36, aber sie lebt in London dort mit ihrem Freund. Ihr geht es sehr gut, da sie sich neben ihrem Beruf selbstständig gemacht hat und ihr Freund sie fleißig unterstützt.
Zu meiner Wenigkeit: ich bin 22 jahre alt, männlich und habe abitur gemacht, vor kurzem eine Ausbildung gemacht, verkürzt und eine Weiterbildung dazu gemacht. Das doofe ist, das ich nach meiner Ausbildung nicht übernommen wurde und so bin ich erstmal auch auf Sozialgeld, ALG wie auch immer angewiesen. Meine Mutter habe ich seit dem Tod meines Vaters jeden Monat finanziell unterstützt und auch sonst helfe ich im Haushalt usw. mit, nur viel es aufgrund des vielen Lernens für die Schule, Aubsildung usw. oft flach. Der Grund für diesen Beitrag ist, dass ich riesige Sorgen um die Zukunft meiner Familie mache. Denn ich möchte in naher Zukunft eine Zeit im Ausland verbringen (Work and Travel z.B., Auslandspraktika machen) und ein Studium danach anfangen. Meine Schwester ist voll dafür und meint auch zu mir, so schlimm die Familiensituation auch ist, soll ich mir meine besten Jahre nicht deswegen kaputt machen lassen und das meine Wünsche nachgehen. Die Sache ist, ich werde mich sehr schlecht fühlen, da ich so Angst habe, das wenn ich aus dem Haus bin, meine Familie komplett untergehen wird... 🙁 Denn unsere Miete ist so hoch, glaube 600 oder 700 Euro im Monat und das kann meine Mutter niemals alleine stämmen. Dann müsste sie glaube ich auch ausziehen, aber seit dem Tod des Vaters ist sie so allein und sie hat auch höchstens nur 1 bis 2 Kollegen, welche sie beim Umzug unterstützen würde. Unsere Wohnung ist natürlich vom ,,normalen Standard" sehr unterdurchschnittlich, dennoch haben wir viele Möbel , Objekte etc., welches den Umzug sehr zeitlich belasten würde.
Am einfachsten würde ich ihr sagen, suche dir einen neuen Mann, der uns unterstützt, doch ich kann und will natürlich nicht diesbezüglich eingreifen, da es ja ihr Leben ist. Des Weiteren habe ich ständig angst, dass Geräte wie unser Auto, Kühlschrank, Waschmaschine etc. den Geist aufgibt, denn wir haben wirklich kein Geld, um uns was neues anzuschaffen. Unsere Wohnung ist im dritten Stock und diese Geräte vom Treppenhaus nach draußen zu bringen, ist eine weitere Problemstelle.
Auf der anderen Seite möchte ich mein ganzes Leben nicht im Elternhaus leben und auch was anderes wagen..Das familiäre Umfeld, besonders mit meinem Bruder der auch für viel Streit sorgt, macht mich psychisch total fertig.. Ich hoffe ihr könnt meine Gefühlslage und die Situation etwas nachvollziehen. Ich entschuldige mich für eventuelle Rechtschreibfehler und eine unstrukturierte Schreibweise.
Meine Fragen:
1. Ist es überhaupt noch möglich, aus diesem großen Loch rauszukommen und wenn ja, welche Schritte sind dafür notwendig?
2. Gibt es irgendwie Hilfestellen, die sich mit Probleme so einer Art auseinandersetzen? Denn ich denke, es muss doch bestimmt auch Familien geben, denen es genauso schlecht geht`?
Ich bedanke mich sehr für jede Antwort!