F
Familienmutter
Gast
Manchmal frage ich mich, wozu war man als Frau so beknackt, sich eine Familie aufzuhalsen. Ständig muss man sich nach anderen richten, sich zurücknehmen, planen etc. Das über Jahre bis die Kinder gross sind.
Man wird so unspontan und sein ICH kommt zu kurz, mir nimmt familie manchmal die Luft zum Atmen. Jobs muss man so wählen, dass die Kinder nicht zu kurz kommen, egal was das für welche sind.
Hobbys verkümern weil man nie genug Zeit dafür hat - der Typ der zwischen wäschewaschen und aufräumen schnell mal sich seinen Hobby widmet - bin ich nicht. Am liebsten würde ich für einige Monate total auf Single machen, mir ne Wohnung mieten, nur für mich und alles stehen und liegen lassen, bzw. mir einen Job am anderenende der Welt suchen um mal raus zu kommen aus diesem Alltagseinerlei. Vor Jahren stand mal ne Annonce in der Presse, es werden Personen für ein Projekt in afrika gesucht, ich hab mich nicht beworben, weil man ja zu hause verpflichtungen hat und ich nie jemaden hatte der die Kinder mal nimmt, nur damit man selbst mal ausspannen kann, höchstens wenns ernsthafte Verpflichtungen waren wie Job und co.
Verstehen tun mich die wenigsten, diese Beklemmungsgefühle hatte ich schon, als die Kinder klein waren, ich dachte jetzt bist du von der aktiven Welt ausgeschlossen, draussen tobt das Leben und du bist gefangen in deinen Verpflichtungen als Mutter zwischen Staubwedel und Wäschewaschen und langweiligen Jobs. Ich zeichnete das mal auf, dafür erntete ich von anderen Müttern in einer Art Psychositzung bei einer Mutter Kind Kur Kritik (wie kann man so egoistisch sein, Familie ist doch das tollste, Kinder machen glücklich). Also behielt ich meine "schlechten" Gedanken künftig für mich, bis jetzt.
Wenn meine größer sind, ich glaube ich breche total "aus" weg, fort von allem, noch fehlt mir der Mut, habe weder Lust auf Enkelbetreuung noch das ich ständig für die Kinder zur Verfügung stehe.
einmal bin ich allein in den Urlaub geflogen, ohne alle, dafür erntete ich harsche Kritik von der "Familienfront" - meine Schwiegermutter, meine freundinnen meinten "das gehöre sich nicht". Ich habe es satt der "Obermanager" der familie zu sein. Danke fürs Zuhören.
Man wird so unspontan und sein ICH kommt zu kurz, mir nimmt familie manchmal die Luft zum Atmen. Jobs muss man so wählen, dass die Kinder nicht zu kurz kommen, egal was das für welche sind.
Hobbys verkümern weil man nie genug Zeit dafür hat - der Typ der zwischen wäschewaschen und aufräumen schnell mal sich seinen Hobby widmet - bin ich nicht. Am liebsten würde ich für einige Monate total auf Single machen, mir ne Wohnung mieten, nur für mich und alles stehen und liegen lassen, bzw. mir einen Job am anderenende der Welt suchen um mal raus zu kommen aus diesem Alltagseinerlei. Vor Jahren stand mal ne Annonce in der Presse, es werden Personen für ein Projekt in afrika gesucht, ich hab mich nicht beworben, weil man ja zu hause verpflichtungen hat und ich nie jemaden hatte der die Kinder mal nimmt, nur damit man selbst mal ausspannen kann, höchstens wenns ernsthafte Verpflichtungen waren wie Job und co.
Verstehen tun mich die wenigsten, diese Beklemmungsgefühle hatte ich schon, als die Kinder klein waren, ich dachte jetzt bist du von der aktiven Welt ausgeschlossen, draussen tobt das Leben und du bist gefangen in deinen Verpflichtungen als Mutter zwischen Staubwedel und Wäschewaschen und langweiligen Jobs. Ich zeichnete das mal auf, dafür erntete ich von anderen Müttern in einer Art Psychositzung bei einer Mutter Kind Kur Kritik (wie kann man so egoistisch sein, Familie ist doch das tollste, Kinder machen glücklich). Also behielt ich meine "schlechten" Gedanken künftig für mich, bis jetzt.
Wenn meine größer sind, ich glaube ich breche total "aus" weg, fort von allem, noch fehlt mir der Mut, habe weder Lust auf Enkelbetreuung noch das ich ständig für die Kinder zur Verfügung stehe.
einmal bin ich allein in den Urlaub geflogen, ohne alle, dafür erntete ich harsche Kritik von der "Familienfront" - meine Schwiegermutter, meine freundinnen meinten "das gehöre sich nicht". Ich habe es satt der "Obermanager" der familie zu sein. Danke fürs Zuhören.