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Gast
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Hallo,
ich muss mir das folgende einfach von der Seele schreiben, weil ich kaum noch weiter weiss. Folgende Situation ist bei mir gegeben:
Ich bin seit einigen Jahren mit einem durch einen Autounfall behinderten Mann verheiratet, wir haben zwei Kinder. Als der Unfall passierte kannten wir uns noch nicht. Er hatte durch den Unfall schwere Gehirnverletzungen davon getragen (lag sogar mehrere Monate im Koma) und leidet noch heute unter den Folgen dieses Unfalls (z. B. Gedächnisprobleme usw.).
Ich habe meinen Mann geheiratet, als ich das erste Mal schwanger wurde (wir kannten uns damals ein knappes Jahr), die Schwangerschaft war aber nicht geplant. Damals hatte er gelegentlich schon einmal kleinere Wutausbrüche( z. B. wenn bei ihm etwas nicht wie gewollt klappte), die sich aber nicht gegen mich richteten.
Nach der Eheschließung hatte ich zunehmend das Gefühl, dass er mich durch verbale Attacken niedermachen will (es sind immer richtig fiese Äußerungen). Inzwischen sind 10 Jahre vergangen. Ich habe meinen Mann damals geliebt, auch mit seinen Behinderungen. Leider ist von meinen Gefühlen nichts mehr übrig geblieben. Ich haben ihn oftmals gebeten diese verbalen Äußerungen zu unterlassen, da sie mich zu sehr verletzen würden. Er sagte nur: Das kann ich nicht, das gehört schon immer zu mir und eine deiner Vorgängerinnen (seine große Liebe) wollte das sogar!"
Es ist nicht bei diesen Äußerungen geblieben. Inzwischen muss ich auch aufpassen, dass er mich nicht tätlich angreift. Das macht er beispielsweise dann, wenn ich nicht mit ihm einer Meinung bin, ihn beispielsweise nur geringfügig kritisiere. Blaue Flecken und Zerrungen habe ich schon hinter mir. Er hat mir auch schon gedroht, dass ich aufpassen soll, irgendwann würde er mich totschlagen. Ich hatte ihm vor einigen Jahren eine Eheberatung vorgeschlagen, um unsere Ehe zu retten(damals hatte ich noch positive Gefühle für ihn). Dies hatte er abgelehnt, auch eine psychotherapeutische Unterstützung wegen der Aggressionen hält er nicht für notwendig. Nur drei Minuten nach einem Angriff meint er schon, dass da doch nichts gewesen sei.
Neben diesen persönlichen Angriffen auf mich, macht er mich bei jeder Gelegenheit bei anderen schlecht und behauptet Dinge, die nie und nimmer passiert sind. Wenn ich mich nun von ihm trennen würde, muss ich mit folgenden Konsequenzen rechnen:
1. Die gemeinsame Wohnung wird er auf keinen Fall verlassen. Auch einem Verkauf wird er nicht zustimmen, somit müsste ich mir mit den Kindern eine geeignete Wohnung suchen und da die gemeinsame Wohnung zur Hälfte mir gehört, würde mir dieses Geld nicht zur Verfügung stehen (z.B. um etwas anderes zu erwerben).
2. Mein Mann arbeitet zz. halbtags und verdient dabei nur sehr wenig. Er hat aber auch noch eine Unfallrente, da sein Unfall ein Arbeitsunfall war. Diese beiden Einkünfte sind zusammen recht ordentlich und liegen weit über meinem Einkommen. Wenn ich mich von ihm trennen sollte, dann muss ich aber noch Unterhalt an meinen Mann zahlen, denn diese Unfallrente wird wohl behördlicherseits für die Ermittlung von Unterhaltsansprüchen nicht anerkannt. Somit müsste ich dann ganztags arbeiten, bei zwei Kindern unter 10 Jahren und hätte die Zahlung an ihn auch noch an der Backe. Er könnte hingegen ein sorgenfreies Leben führen und sich seiner Verwandschaft gegenüber groszügig zeigen.
Ich befürchte auch, dass ich wegen seiner Gewaltbereitschaft kaum von den Unterhaltsverpflichtungen befreit werde. Einerseits müsste ich diese erst einmal nachweisen (also warten bis er mal wieder ordentlich zugelangt hat). Außerdem rechne ich damit, dass ein Richter auf dem Standpunkt stehen könnte, dass mein Mann ja nicht willentlich diese Gewalt anwendet, dies sei eben eine Folge seiner Gehirnverletzungen und außerdem müsste mir bei der Eheschließung auch klar gewesen sein, dass ich einen behinderten Mann heirate, was auch zu finanziellen Folgen führen kann. Dem stimme ich auch zu, nur dass er sich damals noch nicht so verhalten hatte und dies auch nicht für mich absehbar war.
Leider weiss ich nicht, war ich noch machen soll.
ich muss mir das folgende einfach von der Seele schreiben, weil ich kaum noch weiter weiss. Folgende Situation ist bei mir gegeben:
Ich bin seit einigen Jahren mit einem durch einen Autounfall behinderten Mann verheiratet, wir haben zwei Kinder. Als der Unfall passierte kannten wir uns noch nicht. Er hatte durch den Unfall schwere Gehirnverletzungen davon getragen (lag sogar mehrere Monate im Koma) und leidet noch heute unter den Folgen dieses Unfalls (z. B. Gedächnisprobleme usw.).
Ich habe meinen Mann geheiratet, als ich das erste Mal schwanger wurde (wir kannten uns damals ein knappes Jahr), die Schwangerschaft war aber nicht geplant. Damals hatte er gelegentlich schon einmal kleinere Wutausbrüche( z. B. wenn bei ihm etwas nicht wie gewollt klappte), die sich aber nicht gegen mich richteten.
Nach der Eheschließung hatte ich zunehmend das Gefühl, dass er mich durch verbale Attacken niedermachen will (es sind immer richtig fiese Äußerungen). Inzwischen sind 10 Jahre vergangen. Ich habe meinen Mann damals geliebt, auch mit seinen Behinderungen. Leider ist von meinen Gefühlen nichts mehr übrig geblieben. Ich haben ihn oftmals gebeten diese verbalen Äußerungen zu unterlassen, da sie mich zu sehr verletzen würden. Er sagte nur: Das kann ich nicht, das gehört schon immer zu mir und eine deiner Vorgängerinnen (seine große Liebe) wollte das sogar!"
Es ist nicht bei diesen Äußerungen geblieben. Inzwischen muss ich auch aufpassen, dass er mich nicht tätlich angreift. Das macht er beispielsweise dann, wenn ich nicht mit ihm einer Meinung bin, ihn beispielsweise nur geringfügig kritisiere. Blaue Flecken und Zerrungen habe ich schon hinter mir. Er hat mir auch schon gedroht, dass ich aufpassen soll, irgendwann würde er mich totschlagen. Ich hatte ihm vor einigen Jahren eine Eheberatung vorgeschlagen, um unsere Ehe zu retten(damals hatte ich noch positive Gefühle für ihn). Dies hatte er abgelehnt, auch eine psychotherapeutische Unterstützung wegen der Aggressionen hält er nicht für notwendig. Nur drei Minuten nach einem Angriff meint er schon, dass da doch nichts gewesen sei.
Neben diesen persönlichen Angriffen auf mich, macht er mich bei jeder Gelegenheit bei anderen schlecht und behauptet Dinge, die nie und nimmer passiert sind. Wenn ich mich nun von ihm trennen würde, muss ich mit folgenden Konsequenzen rechnen:
1. Die gemeinsame Wohnung wird er auf keinen Fall verlassen. Auch einem Verkauf wird er nicht zustimmen, somit müsste ich mir mit den Kindern eine geeignete Wohnung suchen und da die gemeinsame Wohnung zur Hälfte mir gehört, würde mir dieses Geld nicht zur Verfügung stehen (z.B. um etwas anderes zu erwerben).
2. Mein Mann arbeitet zz. halbtags und verdient dabei nur sehr wenig. Er hat aber auch noch eine Unfallrente, da sein Unfall ein Arbeitsunfall war. Diese beiden Einkünfte sind zusammen recht ordentlich und liegen weit über meinem Einkommen. Wenn ich mich von ihm trennen sollte, dann muss ich aber noch Unterhalt an meinen Mann zahlen, denn diese Unfallrente wird wohl behördlicherseits für die Ermittlung von Unterhaltsansprüchen nicht anerkannt. Somit müsste ich dann ganztags arbeiten, bei zwei Kindern unter 10 Jahren und hätte die Zahlung an ihn auch noch an der Backe. Er könnte hingegen ein sorgenfreies Leben führen und sich seiner Verwandschaft gegenüber groszügig zeigen.
Ich befürchte auch, dass ich wegen seiner Gewaltbereitschaft kaum von den Unterhaltsverpflichtungen befreit werde. Einerseits müsste ich diese erst einmal nachweisen (also warten bis er mal wieder ordentlich zugelangt hat). Außerdem rechne ich damit, dass ein Richter auf dem Standpunkt stehen könnte, dass mein Mann ja nicht willentlich diese Gewalt anwendet, dies sei eben eine Folge seiner Gehirnverletzungen und außerdem müsste mir bei der Eheschließung auch klar gewesen sein, dass ich einen behinderten Mann heirate, was auch zu finanziellen Folgen führen kann. Dem stimme ich auch zu, nur dass er sich damals noch nicht so verhalten hatte und dies auch nicht für mich absehbar war.
Leider weiss ich nicht, war ich noch machen soll.