Regenbogentralala
Neues Mitglied
Liebe Forenmitglieder,
ich bin anfang 30 und schon seit vielen Jahren trage ich Erinnerungen und Verletzungen mit mir rum, die mich nicht loslassen und nun hoffe ich hier auf ein offenes Ohr und ein paar tröstliche Worte zu stoßen.
Meine Kindheit war geprägt von Angst vor meinem und Gewalt durch meinen Bruder. Es muss schon im frühen Kindesalter begonnen haben. Geendet hat es mit seinem Auszug als ich etw 14 oder 15 war.
Wenn ich in der Schule war hatte ich schon Angst vor dem Nachhause kommen, am schlimmsten war es, wenn ich mit ihm allein war! Manchmal hat er meine Schultasche durchsucht und wenn da beispielsweise eine alte Stulle drin lag gabs Ärger in Form von Gewalt. Wenn ich alleine spielen wollte, durfte ich nicht ich musste mich immer mit ihm beschäftigen. Wenn ich mal aus seinem Zimmer flüchten wollte, wurde er agressiv und hat mir in den Magen geboxt oder mir die Hand umgedreht, sodass ich irgendwann nur noch selten widersprach aus Angst vor Gewalt. Wenn ich mich mit Freunden treffen wollte musste ich ihn um Erlaubnis fragen, wenn er nein sagte, dann durfte ich nicht. So war es meistens. Einmal machten wir mit der Familie Urlaub am Meer und er wollte, dass ich mit ihm ins Wasser gehe. Wir sind geschwommen bis wir nicht mehr stehen konnten. Dann hat er angefangen mich unter Wasser zu stucken. Wenn ich wieder oben war hat er mich wieder gestuckt. Irgendwann hab ich Panik bekommen und unter Tränen gebettelt und würde aufhören- hat er aber nicht. Allgemein, wenn ich seinetwegen weinte ist er noch agressiver geworden und hat es mir verboten, gelang es nicht gabs Haue. Vor meinen Eltern musste ich es verheimlichen, wenn sie doch etwas mitbekamen gab es hinterher von ihm Ärger. Ich bin jeden Abend weinend eingeschlafen und habe gehofft, dass einer von uns beiden nicht mehr aufwacht, weil ich diese ständige Angst nicht ausgehalten habe. Er hat mich völlig kontrolliert. Ein agressiver Blick am Tisch und ich wusste jetzt muss ich aufstehen und mit ihm ins Zimmer zum "Spielen" gehen. Meistens etwas, das wehtut. Ich war morgens oft unausgeschlafen, weil ich mit ihm Spielen musste, obwohl ich eigentlich müde war und ins Bett gehen wollte. Ich könnte noch einige Geschichten erzählen. Ein, zweimal kam es auch zu sexuellen Übergriffen, die ich hab über mich ergehen lassen, aus Angst... Danke schonmal an diejenigen, die sich die Zeit zum Lesen genommen haben!
ich bin anfang 30 und schon seit vielen Jahren trage ich Erinnerungen und Verletzungen mit mir rum, die mich nicht loslassen und nun hoffe ich hier auf ein offenes Ohr und ein paar tröstliche Worte zu stoßen.
Meine Kindheit war geprägt von Angst vor meinem und Gewalt durch meinen Bruder. Es muss schon im frühen Kindesalter begonnen haben. Geendet hat es mit seinem Auszug als ich etw 14 oder 15 war.
Wenn ich in der Schule war hatte ich schon Angst vor dem Nachhause kommen, am schlimmsten war es, wenn ich mit ihm allein war! Manchmal hat er meine Schultasche durchsucht und wenn da beispielsweise eine alte Stulle drin lag gabs Ärger in Form von Gewalt. Wenn ich alleine spielen wollte, durfte ich nicht ich musste mich immer mit ihm beschäftigen. Wenn ich mal aus seinem Zimmer flüchten wollte, wurde er agressiv und hat mir in den Magen geboxt oder mir die Hand umgedreht, sodass ich irgendwann nur noch selten widersprach aus Angst vor Gewalt. Wenn ich mich mit Freunden treffen wollte musste ich ihn um Erlaubnis fragen, wenn er nein sagte, dann durfte ich nicht. So war es meistens. Einmal machten wir mit der Familie Urlaub am Meer und er wollte, dass ich mit ihm ins Wasser gehe. Wir sind geschwommen bis wir nicht mehr stehen konnten. Dann hat er angefangen mich unter Wasser zu stucken. Wenn ich wieder oben war hat er mich wieder gestuckt. Irgendwann hab ich Panik bekommen und unter Tränen gebettelt und würde aufhören- hat er aber nicht. Allgemein, wenn ich seinetwegen weinte ist er noch agressiver geworden und hat es mir verboten, gelang es nicht gabs Haue. Vor meinen Eltern musste ich es verheimlichen, wenn sie doch etwas mitbekamen gab es hinterher von ihm Ärger. Ich bin jeden Abend weinend eingeschlafen und habe gehofft, dass einer von uns beiden nicht mehr aufwacht, weil ich diese ständige Angst nicht ausgehalten habe. Er hat mich völlig kontrolliert. Ein agressiver Blick am Tisch und ich wusste jetzt muss ich aufstehen und mit ihm ins Zimmer zum "Spielen" gehen. Meistens etwas, das wehtut. Ich war morgens oft unausgeschlafen, weil ich mit ihm Spielen musste, obwohl ich eigentlich müde war und ins Bett gehen wollte. Ich könnte noch einige Geschichten erzählen. Ein, zweimal kam es auch zu sexuellen Übergriffen, die ich hab über mich ergehen lassen, aus Angst... Danke schonmal an diejenigen, die sich die Zeit zum Lesen genommen haben!