bauernkind
Neues Mitglied
Ich habe letztes Jahr mein Studium abgebrochen und dieses Jahr eine Ausbildung angefangen. Bei der Firma hatte ich vorher einen Nebenjob als Aushilfe, ich kenne die Kollegen also schon ein bisschen und nicht erst seit Ausbildungsanfang. Von mir würde ich eigentlich sagen, dass ich ganz gut in Smalltalk bin und schnell Kontakte knüpfe. Aber mit den Leuten aus dieser Firma sind alle Gespräche unangenehm, peinlich und irritierend. Ich weiß nicht, ob es ein kulturelles Ding ist, aber wir sind gar nicht auf einer Wellenlänge.
Zum Beispiel werde ich ständig gefragt, ob ich einen Freund habe. Dass ich Single bin macht mir nichts aus, aber ich habe noch nie jemanden nach seinem Beziehungsstatus gefragt und wenn man zusammen arbeitet, finde ich das auch irgendwie ein komisches Thema. Es wird dann nach meiner Verneinung auch nicht dabei belassen, sondern man will wissen warum ich Single bin, was mein Typ ist, ob man mich verkuppeln soll oder in die andere Richtung nett gemeinte Tipps, in meinem Alter solle man sich auch ausleben und nicht festlegen. Wieso kriege ich Ratschläge für mein Liebesleben von Arbeitskollegen? Vor allem ungefragt? Ist das ein normales Gesprächsthema unter Kollegen?
Und sonst fühle ich mich auch oft kritisiert und nicht ernst genommen. Letztens kam die Frage, wieso ich keinen Führerschein habe und ich meinte, habe ich mir bisher nicht leisten können und ist keine Priorität. Komische Blicke, Nachfragen warum meine Eltern das nicht zahlen...Dass ich in einer WG wohne und nicht allein fanden sie auch befremdlich ("Willst du dir nicht was eigenes suchen?" Ähm ja, wenn ich könnte?). Oft wird über die deutsche Regierung geschimpft und dazu habe ich ehrlich keine Meinung, weil Politik nicht so meins ist, wäre aber auch nichts was ich am Arbeitsplatz diskutieren wollen würde. Ansonsten wirken auch Einzelpersonen irgendwie zurück geblieben, ich werde zum Beispiel gefragt ob es okay ist, dass das Radio bei der Arbeit läuft, ich sage dass ich lieber Ruhe hätte, Person lacht und dreht die Musik lauter. Ich komme mit nassen Haaren ins Büro, weil ich keinen Schirm dabei hatte, und die Dame am Eingang weint vor Lachen und nennt mich einen "richtigen Pechvogel".
Keine Ahnung, meine Schwester meinte das klingt so als wäre es ein soziales Experiment oder ein Streich, dass man sich einfach so sozial unbeholfen benimmt wie möglich um zu gucken wie reagiere. Kommt mir das nur so vor und das sind alles normale Interaktionen?
Zum Beispiel werde ich ständig gefragt, ob ich einen Freund habe. Dass ich Single bin macht mir nichts aus, aber ich habe noch nie jemanden nach seinem Beziehungsstatus gefragt und wenn man zusammen arbeitet, finde ich das auch irgendwie ein komisches Thema. Es wird dann nach meiner Verneinung auch nicht dabei belassen, sondern man will wissen warum ich Single bin, was mein Typ ist, ob man mich verkuppeln soll oder in die andere Richtung nett gemeinte Tipps, in meinem Alter solle man sich auch ausleben und nicht festlegen. Wieso kriege ich Ratschläge für mein Liebesleben von Arbeitskollegen? Vor allem ungefragt? Ist das ein normales Gesprächsthema unter Kollegen?
Und sonst fühle ich mich auch oft kritisiert und nicht ernst genommen. Letztens kam die Frage, wieso ich keinen Führerschein habe und ich meinte, habe ich mir bisher nicht leisten können und ist keine Priorität. Komische Blicke, Nachfragen warum meine Eltern das nicht zahlen...Dass ich in einer WG wohne und nicht allein fanden sie auch befremdlich ("Willst du dir nicht was eigenes suchen?" Ähm ja, wenn ich könnte?). Oft wird über die deutsche Regierung geschimpft und dazu habe ich ehrlich keine Meinung, weil Politik nicht so meins ist, wäre aber auch nichts was ich am Arbeitsplatz diskutieren wollen würde. Ansonsten wirken auch Einzelpersonen irgendwie zurück geblieben, ich werde zum Beispiel gefragt ob es okay ist, dass das Radio bei der Arbeit läuft, ich sage dass ich lieber Ruhe hätte, Person lacht und dreht die Musik lauter. Ich komme mit nassen Haaren ins Büro, weil ich keinen Schirm dabei hatte, und die Dame am Eingang weint vor Lachen und nennt mich einen "richtigen Pechvogel".
Keine Ahnung, meine Schwester meinte das klingt so als wäre es ein soziales Experiment oder ein Streich, dass man sich einfach so sozial unbeholfen benimmt wie möglich um zu gucken wie reagiere. Kommt mir das nur so vor und das sind alles normale Interaktionen?