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gesellschaft und gewalt

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    gewalt
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hallo

ich verstehe ja, wenn hier so viele bedingt durch ihre sehr negativen erfahrungen (meist) auf männer schimpfen.
aber kommt es wirklich daher, daß männer immer gewaltätig sind?
oder, daß sich männliche opfer von gewalt nicht melden?
ich sehe das so, daß nicht das wer das problem ist...
sondern die gewalt. und solange die menschen das aber am wer festmachen...
kann die gewalt hinter verschlossenen türen weiter ihr unwesen treiben.
es ist sogar schon so schlimm, daß opfer von tollen mitbürgern nur "auf verdacht" wegen kindesmißhandlung angezeigt werden...
weil sie - im vertrauen - jemand erzöhlt haben, daß sie selbst als kind mishandelt wurden.
und heut les ich das:


Hamburg: Frau zeigte zehnjähriger Tochter Lesben-Pornos und filmte sie dabei
Eine 34-Jährige ist vom Amtsgericht Hamburg-Altona mit einer zweijährigen Haftstrafe auf Bewährung belegt worden, nachdem sie ein Geständnis abgelegt hatte, ihre zum Tatzeitpunkt zehnjährige Tochter drei Mal sexuell missbraucht zu haben. Sie führte dem Mädchen Lesben-Pornos vor und filmte es.
Die Tochter, die mittlerweile bei ihrem Vater lebt, sei "zum Objekt ihrer sexuellen Lust" geworden, äußerte die Richterin als Vorwurf an die Mutter, die sich in Therapie befindet.
Obwohl die Staatsanwaltschaft eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren forderte, zeigte sich das Gericht mit dem Strafmaß milde gestimmt, auch weil die als Nebenklägerin aufgetretene Tochter dies befürwortete.
Quelle: wcm.krone.at

und dann kommt: das hät ich ihr nie zugetraut...
klar - weil immer wieder männer als täter propagiert werden.
richtige hilfe kann nicht frauen oder kindern oder sonstwem gelten....
sondern den opfern...
und genauso wenig kann eine verfolgung durch das gesetzt für männer oder frauen oder sonstwen gelten
sondern den tätern.
sorry - aber das war mir ein bedürfnis das mal zu schreiben
 
Hi,

da hast Du absolut recht.

Wenn eine Frau einem Mann eine runterhaut, hat er sie belästigt und sie hat sich nur gewehrt

Wenn ein Mann einer Frau eine runterhaut, hat er sie angegriffen und ist ein Schwein

Wenn eine Frau vor einem Kindergarten steht, wartet sie auf jemanden

Wenn ein Mann vor einem Kindergarten steht ist er ein Perverser, der sein nächstes Opfer sucht.

Wenn zwei Männer sich prügeln ist das normal, weil Männer halt so sind

Wenn sich ein Mann und eine Frau prügeln ist der Mann ein Schwein


Und der Vorwurf der Kindesmisshandlung ist mittlerweile ein gern genommener Grund, den unliebsamen Ehemann loszuwerden.

Und wer leidet darunter? Die Opfer tatsächlicher Gewalt, denn die werden irgendwann nicht mehr ernstgenommen.

Gerhard
 
In unserer Gesellschaft nimmt die Gewalt immer mehr zu.
Fortsetzung folgt
 
und dann kommt: das hät ich ihr nie zugetraut...
klar - weil immer wieder männer als täter propagiert werden.
richtige hilfe kann nicht frauen oder kindern oder sonstwem gelten....
sondern den opfern...
und genauso wenig kann eine verfolgung durch das gesetzt für männer oder frauen oder sonstwen gelten
sondern den tätern.

Richtig. Es sollte bei Hilfe um Opfer gehen, egal wer Opfer ist. Und bei Verfolgung um Täter, egal wer Täter ist.

Und der Vorwurf der Kindesmisshandlung ist mittlerweile ein gern genommener Grund, den unliebsamen Ehemann loszuwerden.

Oder auch die Eltern. Ich bin heilfroh, ein Kind gehabt zu haben (mein Sohn wird bald 26) mit dem ich mich wie mit einem Freund verstehe. Selbstverständlich ist soetwas nicht.

Peter
 
Gewalt bleibt immer Gewalt egal wer sie ausübt - ob männlich oder weiblich ob Kind oder Erwachsener - die Gründe dafür liegen ganz woanders - solange Gewalt als Machtfaktor und als Aggresionsablassventil betrachtet wird, wird sich daran auch nichts ändern.

Wir sollten unseren Kindern zeigen, wie man mit Aggresion richtig umgeht und das Gewalt nichts mit Macht, sondern mit fehlenden Argumenten zu tun hat.
Gewalt ist keine Stärke sondern der schlagkräftige Ausdruck von Schwäche.
 
In unserer Gesellschaft nimmt die Gewalt immer mehr zu.
Fortsetzung folgt

könnte das pauschal nicht so bekräftigen.
wenn ich an manche dinge von früher zurückdenke, dann könnte ich das so nicht behaupten.

woran setzt du das fest? woher weisst du das? dieses "immer mehr"...
 
Und der Vorwurf der Kindesmisshandlung ist mittlerweile ein gern genommener Grund, den unliebsamen Ehemann loszuwerden.


Und genauso gerne werden Frauen sofort mit dem Urteil "Missbrauch mit dem Missbrauch" belegt, wenn sie einen begründeten Verdacht äußern.

ist mittlerweile sogar so, dass man sich gar nicht mehr traut, einen Verdacht auch nur zu äußern, denn dann ist man ganz schnell vorverurteilt und erreicht gar nichts mehr für sein Kind.
 
Gewalt ist ein Anthropologikum, also allgemein menschlich und nicht auf ein Geschlecht beschränkt. Denn Gewalt ist Machtmittel...zwar illegitim aber oft hochwirksam.
Generell ist unsere Gesellschaft patriarchal bestimmt, das heißt Männer hatten ganz lange Zeit die meiste Macht und somit sind sie traditionsgemäß eher an Gewalt gewöhnt.
Trotz Emanzipation ist der typische Gewalttäter immer noch vorwiegend männlich, im Alter zwischen 14-24 Jahren.
Hormone spielen eine gewisse Rolle in Sachen Aggression. Insbesondere Testosteron, dass als Männlichkeitshormon bezeichnet wird, aber auch Frauen haben dieses Hormon...je nach gesellschaftlicher Stellung/Position mal mehr und mal weniger..das haben wissenschaftliche Untersuchungen gezeigt.
Managerinnen haben somit ein höheres Aggressionspotenzial als eine normale Hausfrau z.B...aber nicht immer...es gibt natürlich auch Ausnahmen von dieser Regel 😉
Was sexuellen Missbrauch angeht denke ich dass natürlich auch Frauen Täterinnen sein können, da auch sie sexualisierte Wesen sind...generell sind es jedoch immer noch mehr Männer...aufgrund ihrer immer noch überwiegenden gesellschaftlichen Vormachtstellung.
Männliche Gewalt gilt hierzulande als normaler als weibliche Gewalt. Frauenforschungsergebnisse zeigen, dass Frauen die (es wagen) Gewalt aus(zu)üben oft härter bestraft werden als Männer.
Aber emanzipationsbedingt holen Frauen auch hier deutlich auf...gerade in Sachen Jugendkriminalität ließen sich Zuwächse bei den Mädels verzeichnen..das sind dann halt die negativen Seiten der Emanzipation: eine wachsende Affinität zur Gewalt auch bei Frauen. Mit zunehmendem Selbstbewusstsein wächst der Wunsch nach mehr Macht, die von einigen versucht wird mittels Gewalt herzustellen.

Ich stimme MagicSun zu dass es wichtig ist in der Erziehung anzusetzen und KIndern zu zeigen wie man vernünftig mit Aggression umgeht, wie man lernt seine Konflikte weitestgehend gewaltfrei zu lösen..das ist ja alles reine Übungssache und die Eltern müssen da eine gute Vorbildfunktion ausüben, sonst wird das alles nix...

Ich denke nicht dass in unserer Gesellschaft die Gewalt immer mehr zunimmt...das kommt einem zeitweilig nur so vor..die Medien (u.a. auch ein Hilfeforum mit so vielen Gewaltfällen, die jedoch glaube ich auch in anderen Zeiten gleichermaßen vorhanden waren) vermitteln da oft falsche Eindrücke...Ich denke eher, dass wir in relativ friedlichen Zeiten hier leben...aber in Hinsicht auf frust-agggressive (vorwiegend männliche) Jugendliche ohne Zukunftsperspektiven sollte man sich schon ein wenig mehr Gedanken machen. Nicht immer klappt es alle mit dem Brot (Sozialleistungen) und Spiele-Konzept ruhig zu halten...
Grundsätzlich sind die wirtschaftlichen Verhältnisse mit prägend und einen gesellschaftlichen Konfliktpunkt bietet ganz klar der Wirtschaftsliberalismus, der auf der einen Seite sehr großen Reichtum und viele Chancen für einige wenige und auf der anderen Seite immer größere Armut und wenig bis null Chancen für sehr viele produziert...wo dann arbeitslose Jungs marodierend durch die Straßen ziehen wenn Sozialleistungen, der PC und das TV mal wegfallen sollten...??Gerade Jungs trifft es ja hart in ihrer Männerehre gesellschaftlich als Looser da zu stehen, oft viel härter als Frauen, die ja eh schon immer mehr an Armut und Benachteiligung gewöhnt waren und da viel mehr aushalten...leider...hat alles seine Vor- und Nachteile.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich finde das sehr offensichtlich, das die Gewalt immer mehr zu nimmt.
Denk doch nur mal alleine daran, wie oft es mittlerweile schon vorgekommen ist, das Schüler ihre Klassenkameraden oder Lehrer in der Schule einfach abballern wollten, oder es getan haben.

Wieviel Gewalt es überhaupt an den Schulen gibt, so das Kinder oder Jugendliche aus Angst vor ihren Mitschülern sich nicht mehr wagen in die Schule zu gehen.
Das man immer häufiger hört, das Jugendliche noch nicht mal davor zurück schrecken, alte Menschen auf der Straße brutal zusammen zu schlagen.

Das mittlerweile nicht nur Männer zu schlagen, sondern immer häufiger auch Frauen.

Man hört doch fast jede Woche, das irgent ein Familienvater seine Familie hingerichtet hat - ein Jugendlicher seine Eltern umgebracht hat, oder ähnliches.

Natürlich gibt es schon immer Gewalt, aber ich finde es ist ziemlich offensichtlich, dass es damit immer schlimmer wird.

Ich glaube, das viele Menschen immer mehr eine Leere in ihrem Herzen verspüren, die sich dann in sinnloser Gewalt äußert.
Die Zeit wird immer schnell lebiger - keiner kümmert sich mehr um den Anderen. Die Eltern sind notgedrungen beide berufstätig, schon wenn die Kinder noch klein sind.
Immer mehr Kinder fühlen sich dadurch ungeliebt und vernachlässigt- man hat keine Zeit mehr für sie.

Außerdem finde ich es erschreckend, für wie viele Kinder es normal ist, stundenlang vor dem Computer zu sitzen und die grausamsten, und menschenverachtensten Computerspiele zu spielen.

Man findet Gewalt im Fernsehen,in den Computerspielen, im Kino, in Büchern etc. - das müßte meiner Ansicht nach völlig verboten werden - denn welchen Sinn macht es denn, sich irgentwelche sadistischen, brutalen Filme an zu sehen?

Was dagegen immer mehr abnimmt, ist die Liebe und Anteilnahme unter den Menschen !



könnte das pauschal nicht so bekräftigen.
wenn ich an manche dinge von früher zurückdenke, dann könnte ich das so nicht behaupten.

woran setzt du das fest? woher weisst du das? dieses "immer mehr"...
 
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