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Gast
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Hallo,
kurz zu meiner Situation:
Mein Bruder (30) tritt zu mir (Schwester, 35) regelmäßig in einer unglaublich feindseeligen Art in Konkurrenz- ich fühle mich von ihm echt aus meinem Elternhaus geekelt und gemobbt.
Ich habe eine eigene Familie, eigenen Haushalt und wünsche mir eigentlich nur, dass ich meine Eltern in Ruhe besuchen kann, meine kranke Mutter unterstützen kann und dass Familienfeiern friedlich und freundlich ablaufen. Auch wäre mir friedlicher Kontakt zu meinem Bruder, der im Hause meiner Eltern lebt wichtig.
Aber wie soll ich das erreichen, wenn mein Bruder mich mit folgenden Vorwürfen bombadiert:
1. Ich sei neunmalklug
-> ja, klar bin ich kein Mitläufer und durchaus in der Lage mir eine eigene Meinung zu bilden und auch zu äußern und natürlich zu vertreten, aber ich zwinge keinen nach dieser Meinung zu Leben. Ich bin halt eig. nicht der Typ der nur nickt und A******* denkt bzw. auf die Kompetenzen anderer vertraut. Aber ich bin bezüglich anderer Meinungen echt tolerant- vielleicht aber als Diskussionspartner grundsätzlich überlegen, achja und ich rede schon gerne und viel... ;-)
2. Ich sei berechnend und ich soll mir meine Betteleien schenken
-> keine Ahnung, irgendwie fühlt er sich von mir anscheinend bedroht. Also ich kann mich nicht daran erinnern durch ihn einen Vorteil erlangt zu haben oder irgendwen innerfamilär oder außerfamilär ausgenutzt oder betrogen zu haben. Das entspricht nicht meinem Charakter, aber dieser Vorwurf führt dazu, dass ich mich aufrege.
Für mich zählen eben noch andere Werte neben Leistung, beispielsweise soziale oder familiäre Komponenten.
3. Ich nehme mich zu wichtig
-> ok, also ich sitze halt nicht heulend in der Ecke und warte auf Rettung. Nein, ich kann eben Eigeninitiative und Engagement zeigen... 🙂
4. Ich respektiere ihn nicht
-> hmm, verstehe ich schon irgendwie- nur ists halt schwierig. Ich sitz bei meinen Eltern zu Hause, der Bruder taucht auf und möchte in Ruhe speisen. Ja, soll ich denn nun wirklich mein Maul halten bis mir das Wort erteilt wird? Ich komm ja eh schon hauptsächlich dann zu meinen Eltern, wenn er net da ist... Und dann wird mir vorgeworfen ich respektiere ihn nicht, nur weil ich es wage ihn anzusprechen und vollzulabern. Ist es denn zuviel verlangt, wenn ich ihn 5 Mal im Jahr treffe, dass er sich auch freut oder mein Gelaber 10 Minuten erträgt? Mehr ist es echt net, ok zusätzlich max. 3 Familienfeiern.
Ich weiß echt nicht, wie ich mit diesen ständigen Provokationen umgehen soll, außer dass ich dann irgendwann drauf eingehe und mal offene Worte spreche- hart und direkt. Folge: Ich bin auch bei meinen Eltern der Depp vom Dienst, da ich meinen armen, kleinen Bruder zu hart behandle und er zur "Strafe" auch mit meinen Eltern ein paar Wochen nicht mehr spricht... Meine Eltern versuchen außerdem mich zur Vernunft zu rufen, da ja bei meinem Bruder jede Diskussion nur in "Bockigkeiten"
enden.
Gibts denn Möglichkeiten diesen Kreislauf zu durchbrechen?
Danke fürs Zuhören und mögliche Einschätzungen.
kurz zu meiner Situation:
Mein Bruder (30) tritt zu mir (Schwester, 35) regelmäßig in einer unglaublich feindseeligen Art in Konkurrenz- ich fühle mich von ihm echt aus meinem Elternhaus geekelt und gemobbt.
Ich habe eine eigene Familie, eigenen Haushalt und wünsche mir eigentlich nur, dass ich meine Eltern in Ruhe besuchen kann, meine kranke Mutter unterstützen kann und dass Familienfeiern friedlich und freundlich ablaufen. Auch wäre mir friedlicher Kontakt zu meinem Bruder, der im Hause meiner Eltern lebt wichtig.
Aber wie soll ich das erreichen, wenn mein Bruder mich mit folgenden Vorwürfen bombadiert:
1. Ich sei neunmalklug
-> ja, klar bin ich kein Mitläufer und durchaus in der Lage mir eine eigene Meinung zu bilden und auch zu äußern und natürlich zu vertreten, aber ich zwinge keinen nach dieser Meinung zu Leben. Ich bin halt eig. nicht der Typ der nur nickt und A******* denkt bzw. auf die Kompetenzen anderer vertraut. Aber ich bin bezüglich anderer Meinungen echt tolerant- vielleicht aber als Diskussionspartner grundsätzlich überlegen, achja und ich rede schon gerne und viel... ;-)
2. Ich sei berechnend und ich soll mir meine Betteleien schenken
-> keine Ahnung, irgendwie fühlt er sich von mir anscheinend bedroht. Also ich kann mich nicht daran erinnern durch ihn einen Vorteil erlangt zu haben oder irgendwen innerfamilär oder außerfamilär ausgenutzt oder betrogen zu haben. Das entspricht nicht meinem Charakter, aber dieser Vorwurf führt dazu, dass ich mich aufrege.
Für mich zählen eben noch andere Werte neben Leistung, beispielsweise soziale oder familiäre Komponenten.
3. Ich nehme mich zu wichtig
-> ok, also ich sitze halt nicht heulend in der Ecke und warte auf Rettung. Nein, ich kann eben Eigeninitiative und Engagement zeigen... 🙂
4. Ich respektiere ihn nicht
-> hmm, verstehe ich schon irgendwie- nur ists halt schwierig. Ich sitz bei meinen Eltern zu Hause, der Bruder taucht auf und möchte in Ruhe speisen. Ja, soll ich denn nun wirklich mein Maul halten bis mir das Wort erteilt wird? Ich komm ja eh schon hauptsächlich dann zu meinen Eltern, wenn er net da ist... Und dann wird mir vorgeworfen ich respektiere ihn nicht, nur weil ich es wage ihn anzusprechen und vollzulabern. Ist es denn zuviel verlangt, wenn ich ihn 5 Mal im Jahr treffe, dass er sich auch freut oder mein Gelaber 10 Minuten erträgt? Mehr ist es echt net, ok zusätzlich max. 3 Familienfeiern.
Ich weiß echt nicht, wie ich mit diesen ständigen Provokationen umgehen soll, außer dass ich dann irgendwann drauf eingehe und mal offene Worte spreche- hart und direkt. Folge: Ich bin auch bei meinen Eltern der Depp vom Dienst, da ich meinen armen, kleinen Bruder zu hart behandle und er zur "Strafe" auch mit meinen Eltern ein paar Wochen nicht mehr spricht... Meine Eltern versuchen außerdem mich zur Vernunft zu rufen, da ja bei meinem Bruder jede Diskussion nur in "Bockigkeiten"
enden.
Gibts denn Möglichkeiten diesen Kreislauf zu durchbrechen?
Danke fürs Zuhören und mögliche Einschätzungen.