Hallo Leute,
ich bin relativ neu hier im Forum und bin über meine bisherigen Entscheidungen im Leben inklusive der Uni unzfrieden. Ich habe viele voreilige Entscheidungen getroffen und sitze nun mit den Konsequenzen.
Zu meiner Person, ich bin 23 Jahre alt und studiere an der RWTH Informatik und befinde mich aktuell im 7. Fachsemester. Meine Geschichte ist etwas lang ich erhoffe mir die richtige Hilfe hier zu bekommen bzw. Ratschläge, wo ich sie finden kann.
Ich habe im Wintersemester 2015 an der RWTH angefangen Informatik zu studieren, die ersten Beiden Semester liefern sehl holprig und ich hatte vor das Studium abzubrechen / wechseln, da ich realtiv viele Prüfungen durchgefallen bin. Ab dem 3. Semester lief es dann etwas besser, da ich quasi neue Freunde kennengelernt hatte. Das beste Semester war mein 4. wo ich quasi mit Erfolg das erste und zweite Semester nachträglich alles Bestanden hatte. Das 5. und 6. Semester hingegen war die reinste Katastrophe, weshalb ich mich (voreilig) für den Lehramtsweg Informatik entschied mit dem 2. Fach Biologie (da ich Biologie schon seit der Schule mochte). Aber die Biologie entspricht einfach gar nicht mehr meinem Lernrythmus und es ist auch nicht so toll wie erwartet. Jetzt zweifel ich daran, ob es nicht klug gewesen wäre, einfach in der Informatik weiterzumachen.
Wenn ich nachrechne, werde ich vermutlich 10 - 12 Semester für den Bachelor brauchen, aufgrund dieser vielen Rückschläge. Würde ich mich für den Lehtamtsweg entscheiden bräuchte ich sehr sehr viel Länger, wahrscheinlich so 10 Semester zusätzlich, da ich quasi ein 2. Fach komplett von 0 machen und den Master machen MÜSSTE. Und allein das schreckt mich ab, ich habe eh nicht mehr die Energie dazu.
Ich bin zumal auch ein sehr fauler Mensch und suche meistens die effizienteste Möglichkeit viel zu lernen in kurzer Zeit. Ich habe auch oft sehr depressive Phasen, wo ich voreilig dumme Entscheidungen fürs Leben treffe (wie der Wechsel für ein Semester zum Lehramt). Ich leide oft an Müdigkeit und bin oft gegenüber vielen Dingen negativ eingestellt, so war ich früher überhaupt nicht. Ich bin der absolute pessimist geworden.
Es kann auch daran liegen, dass alle die nach mir anfangen vor mir fertig werden. Das ich mich ständig mit anderen Vergleiche (obwohl ich das nicht will) und die Meinungen und Erwartungen meines Umfeldes zu nah an mich ranlasse.
Was ich will ist einfach einen Abschluss in der Tasche haben.
Ich dachte auch erst, Informatik sei das Problem, weil ich kein Spaß darin hätte. Das mag auch zum Teil stimmen, da ich Informatik erst an der Uni kennengelernt hatte, allerdings habe ich Klausuren bestanden, wovon andere nur Träumen könnten, worauf ich irgendwie Stolz bin / war.
Meine größten Probleme sind die theoretischen Fächer, die ich einfach nicht verstehe. Dies ist auch ein Faktor, was meine Wahrnehmung masiv täuscht und ich denke ich bin nicht richtig im Studium.
Bisher habe ich 15 Module von 17 Modulen bestanden, zwar nicht mit den besten Noten, aber zwischen 2.7 - 4.0 pendelt es sich halt ein. Von diesen 17 Modulen sind quasi 3 Brocken dabei, wobei das eine die Königsdisziplin darstellt. (Von diesen 15 Modulen habe ich quasi 4 Mathematik Fächer bestanden, also der Matheblock ist durch)
Was mich auch abschreckt ist, dass das Master und die Wahlplfichtsmodule alle auf Englisch sind, mein Englisch ist leider die reinste Katastrophe und allein das schreckt einen irgendwie ab.
Mein größtes Problem ist meine Motivation und Lebenseinstellung, wie kann ich daran arbeiten und wie kann ich mich als Charakter weiterentwickeln, ich will endlich selbstsicherer und entschlossen sein.
Ich dachte der Wechsel zu Biologie würde mein Problem lösen, ganz im Gegenteil, ich bin noch mehr verunsichert als vorher. Wenn ich so Leute die sehe, die woll Spaß an der Sache haben und ich nicht.
Ich hoffe, ihr versteht mein Problem und könnte mir Tipps und Anlaufstellen für sowas geben.
Vielen Dank,
Joerg
ich bin relativ neu hier im Forum und bin über meine bisherigen Entscheidungen im Leben inklusive der Uni unzfrieden. Ich habe viele voreilige Entscheidungen getroffen und sitze nun mit den Konsequenzen.
Zu meiner Person, ich bin 23 Jahre alt und studiere an der RWTH Informatik und befinde mich aktuell im 7. Fachsemester. Meine Geschichte ist etwas lang ich erhoffe mir die richtige Hilfe hier zu bekommen bzw. Ratschläge, wo ich sie finden kann.
Ich habe im Wintersemester 2015 an der RWTH angefangen Informatik zu studieren, die ersten Beiden Semester liefern sehl holprig und ich hatte vor das Studium abzubrechen / wechseln, da ich realtiv viele Prüfungen durchgefallen bin. Ab dem 3. Semester lief es dann etwas besser, da ich quasi neue Freunde kennengelernt hatte. Das beste Semester war mein 4. wo ich quasi mit Erfolg das erste und zweite Semester nachträglich alles Bestanden hatte. Das 5. und 6. Semester hingegen war die reinste Katastrophe, weshalb ich mich (voreilig) für den Lehramtsweg Informatik entschied mit dem 2. Fach Biologie (da ich Biologie schon seit der Schule mochte). Aber die Biologie entspricht einfach gar nicht mehr meinem Lernrythmus und es ist auch nicht so toll wie erwartet. Jetzt zweifel ich daran, ob es nicht klug gewesen wäre, einfach in der Informatik weiterzumachen.
Wenn ich nachrechne, werde ich vermutlich 10 - 12 Semester für den Bachelor brauchen, aufgrund dieser vielen Rückschläge. Würde ich mich für den Lehtamtsweg entscheiden bräuchte ich sehr sehr viel Länger, wahrscheinlich so 10 Semester zusätzlich, da ich quasi ein 2. Fach komplett von 0 machen und den Master machen MÜSSTE. Und allein das schreckt mich ab, ich habe eh nicht mehr die Energie dazu.
Ich bin zumal auch ein sehr fauler Mensch und suche meistens die effizienteste Möglichkeit viel zu lernen in kurzer Zeit. Ich habe auch oft sehr depressive Phasen, wo ich voreilig dumme Entscheidungen fürs Leben treffe (wie der Wechsel für ein Semester zum Lehramt). Ich leide oft an Müdigkeit und bin oft gegenüber vielen Dingen negativ eingestellt, so war ich früher überhaupt nicht. Ich bin der absolute pessimist geworden.
Es kann auch daran liegen, dass alle die nach mir anfangen vor mir fertig werden. Das ich mich ständig mit anderen Vergleiche (obwohl ich das nicht will) und die Meinungen und Erwartungen meines Umfeldes zu nah an mich ranlasse.
Was ich will ist einfach einen Abschluss in der Tasche haben.
Ich dachte auch erst, Informatik sei das Problem, weil ich kein Spaß darin hätte. Das mag auch zum Teil stimmen, da ich Informatik erst an der Uni kennengelernt hatte, allerdings habe ich Klausuren bestanden, wovon andere nur Träumen könnten, worauf ich irgendwie Stolz bin / war.
Meine größten Probleme sind die theoretischen Fächer, die ich einfach nicht verstehe. Dies ist auch ein Faktor, was meine Wahrnehmung masiv täuscht und ich denke ich bin nicht richtig im Studium.
Bisher habe ich 15 Module von 17 Modulen bestanden, zwar nicht mit den besten Noten, aber zwischen 2.7 - 4.0 pendelt es sich halt ein. Von diesen 17 Modulen sind quasi 3 Brocken dabei, wobei das eine die Königsdisziplin darstellt. (Von diesen 15 Modulen habe ich quasi 4 Mathematik Fächer bestanden, also der Matheblock ist durch)
Was mich auch abschreckt ist, dass das Master und die Wahlplfichtsmodule alle auf Englisch sind, mein Englisch ist leider die reinste Katastrophe und allein das schreckt einen irgendwie ab.
Mein größtes Problem ist meine Motivation und Lebenseinstellung, wie kann ich daran arbeiten und wie kann ich mich als Charakter weiterentwickeln, ich will endlich selbstsicherer und entschlossen sein.
Ich dachte der Wechsel zu Biologie würde mein Problem lösen, ganz im Gegenteil, ich bin noch mehr verunsichert als vorher. Wenn ich so Leute die sehe, die woll Spaß an der Sache haben und ich nicht.
Ich hoffe, ihr versteht mein Problem und könnte mir Tipps und Anlaufstellen für sowas geben.
Vielen Dank,
Joerg