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generell Schlechtes Karma - ausser Frust und Spesen bisher nichts gewesen

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Mailindi

Gast
Durch Zufall bin ich auf Hilferuf gestossen und möchte mich hier auch einbringen mit meinem Leben. Ich bin auf dem Papier 69 Jahre alt, sehe aus wie 55, bin eine moderne, sehr attraktive, weltoffene, weitgereiste Frau mit Intelligenz, Bildung und Niveau. Ich bin Single, alleinlebend, habe keine Familie oder sonstige Angehörigen mehr, lebe jedoch in finanziell geordneten Verhältnissen, habe eine schöne Wohnung, keine Altlasten etc. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Ich bin stets hilfsbereit, human und sozial, freundlich, tolerant, loyal, zurückhaltend, dränge mich niemand auf, stets auf Harmonie bedacht und daran interessiert, mit mir und meiner Umwelt in Frieden zu leben, liebe Tiere, die Natur und einer ganzheitlichen Lebensweise. Mein lebenslanges Credo ist: was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu....leider hat meine Umwelt und haben meine Mitmenschen nicht so gedacht und gehandelt wie ich.

Ich habe lebenslang eine extrem schwierige Eltern-Kind-Beziehung erleben müssen mit lebensbedrohenden Problemen, erst als meine Eltern vor etlichen Jahren gestorben sind, konnte ich wieder frei atmen. Dies hat dazu geführt, dass sich wie ein roter Faden in meinem Berufs- wie im Privatleben sehr wenig Positives und extrem viel Negatives ereignet hat. Mit 16 Jahren wurde ich von einem 26jährigen Mann verführt, der sich dann schnell aus dem Staub machte, als ich schwanger wurde, ich bekam ich das Kind, dies wurde von meinen Eltern zur Adoption freigegeben. Zur gleichen Zeit erwartete meine Mutter von ihrem Liebhaber auch ein Kind, welches sie abtrieben liess. Meine unehelicher Sohn suchte mich 20 Jahre später auf und überhäufte mich mit Vorwürfen. Ich habe mich jahrelang bemüht, eine gute Beziehung zu ihm aufzubauen, aber das hat nicht funktioniert und der Kontakt ist zerbrochen. Meine Mutter hat meinen Vater dauernd betrogen, mein Vater hat mich dafür ständig verprügelt und terrorisiert. Ich reagierte darauf mit 2 Suizidversuchen, Schlaganfall, Herzinfarkt, 50 Jahre lang schwerste Migräne, Nervenzusammenbrüche, schlimme Depressionen und vielen Operationen.

Ich habe jahrzehntelang versucht, über viele Seminare, Familienaufstellungen, Lesen vieler Fachbücher, Psychotherapie usw. mein Leben in den Griff zu bekommen, teilweise sah es so aus, als ob es mir gelingen könnte... dann aber kam es wieder knüppeldick von allen Seiten. Alle meine beruflichen und privaten Ziele und Pläne haben sich irgendwann als Seifenblasen erwiesen. Seit langem komme ich mir vor wie ein Hamster im Rad, eingeschlossen in einen Glaskasten, der nicht heraus kann und zusehen muss, wie draussen um ihn herum das Leben nur für die Anderen stattfindet...Alle Bemühungen, mich aus dieser Situation zu befreien, waren umsonst. Es gab in meinem ganzen Leben nur 3 kurze Glücksmomente, ein bisschen wenig für 69 Jahre...

Männermässig gab es genügend Interessenten, letztendlich waren sie aber irgendwie nicht partner- bzw- beziehungsfähig und wollten eigentlich nur ein Basislager mit Rundumversorgung incl. Sex. Wenn ich das nicht mehr mitmachen wollte, betrogen sie oder verliessen mich wegen anderer Frauen. Ich wollte immer eine liebevolle Familie mit Kindern, aber das blieb mir versagt. Freunde und Bekannte hatte ich eigentlich immer wenige und fast alle haben mich mehr oder weniger nur ausgenutzt und fallengelassen, nachdem ich jahrelang für sie da war und immer geholfen hatte. Ich hatte vor etlichen Jahren mehrmals Hautkrebs durch zu viel Sonne und darf mich daher nicht mehr der Sonne aussetzen. Dies grenzt meinen Bewegungsradius tagsüber sehr ein... Fakt: sei es im Urlaub oder zu Hause, niemand will mehr was mit mir zu tun haben.. Mann/Frau kann mit mir ja nichts mehr unternehmen....ich musste leider auch die Erfahrung machen, dass man als alleinstehende Frau ab 60 für die Gesellschaft aussen vor ist, man wird übersehen und ausgeschlossen. Ich lerne öfters Männer kennen, aber sie wollen eigentlich nur Sex (alle verheiratet bzw. gebunden), eine ernsthafte Beziehung will keiner. Und Frauen suchen meist nur wieder eine Schulter zum Ausweinen und jemanden, der sie moralisch und seelisch aufrichtet. Wenn sie dann z.B. wieder einen Partner haben, bin ich das 5.Wagenrad und abgemeldet. Und um herum tobt das Leben und ich stehe daneben, werde ausgegrenzt und darf zusehen...

Ich habe in den vergangenen Jahren im Internet in diversen Foren, auf Zeitungsinserate usw. versucht, neue Freunde - auch weibliche - und Bekannte bzw. einen neuen Partner zu finden, bin auf Veranstaltungen und Events gegangen, habe viel unternommen, mich engagiert usw. Ergebnis: ausser Frust und Spesen, nichts gewesen.... Jetzt bin ich genau das geworden, was ich nie sein wollte: eine Frau, welche seit Jahren alleine ist, einsam, frustriert, von den Menschen, Männern wie Frauen, und vom Leben enttäuscht und ohne Hoffnung... ich existiere nur noch, leben sieht anders aus. Meine einzige kleine Freude ist meine Katze, die aber auch schon betagt ist. .so habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt und wenn ich an meine weiteren einsamen Jahre denke, dann nimmt immer mehr der Gedanke Form an, diese schöne Erde, die mir wenig Freude und nur viel Leid gebracht hat, zu verlassen in der Hoffnung, dass es auf der anderen Seite nur noch besser sein kann...

Ich weiss, es gibt auf diesem Globus Millionen Menschen, denen es sauschlecht geht und die täglich um ihr bisschen Existenz und Leben kämpfen müssen... aber letztendlich kann ich nur mein Leben ansehen... und es ist für mich unter den gegebenen Voraussetzungen nicht mehr lebenswert...
 
Durch Zufall bin ich auf Hilferuf gestossen und möchte mich hier auch einbringen mit meinem Leben. Ich bin auf dem Papier 69 Jahre alt, sehe aus wie 55, bin eine moderne, sehr attraktive, weltoffene, weitgereiste Frau mit Intelligenz, Bildung und Niveau. Ich bin Single, alleinlebend, habe keine Familie oder sonstige Angehörigen mehr, lebe jedoch in finanziell geordneten Verhältnissen, habe eine schöne Wohnung, keine Altlasten etc. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Ich bin stets hilfsbereit, human und sozial, freundlich, tolerant, loyal, zurückhaltend, dränge mich niemand auf, stets auf Harmonie bedacht und daran interessiert, mit mir und meiner Umwelt in Frieden zu leben, liebe Tiere, die Natur und einer ganzheitlichen Lebensweise. Mein lebenslanges Credo ist: was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg auch keinem anderen zu....leider hat meine Umwelt und haben meine Mitmenschen nicht so gedacht und gehandelt wie ich.

Ich habe lebenslang eine extrem schwierige Eltern-Kind-Beziehung erleben müssen mit lebensbedrohenden Problemen, erst als meine Eltern vor etlichen Jahren gestorben sind, konnte ich wieder frei atmen. Dies hat dazu geführt, dass sich wie ein roter Faden in meinem Berufs- wie im Privatleben sehr wenig Positives und extrem viel Negatives ereignet hat. Mit 16 Jahren wurde ich von einem 26jährigen Mann verführt, der sich dann schnell aus dem Staub machte, als ich schwanger wurde, ich bekam ich das Kind, dies wurde von meinen Eltern zur Adoption freigegeben. Zur gleichen Zeit erwartete meine Mutter von ihrem Liebhaber auch ein Kind, welches sie abtrieben liess. Meine unehelicher Sohn suchte mich 20 Jahre später auf und überhäufte mich mit Vorwürfen. Ich habe mich jahrelang bemüht, eine gute Beziehung zu ihm aufzubauen, aber das hat nicht funktioniert und der Kontakt ist zerbrochen. Meine Mutter hat meinen Vater dauernd betrogen, mein Vater hat mich dafür ständig verprügelt und terrorisiert. Ich reagierte darauf mit 2 Suizidversuchen, Schlaganfall, Herzinfarkt, 50 Jahre lang schwerste Migräne, Nervenzusammenbrüche, schlimme Depressionen und vielen Operationen.

Ich habe jahrzehntelang versucht, über viele Seminare, Familienaufstellungen, Lesen vieler Fachbücher, Psychotherapie usw. mein Leben in den Griff zu bekommen, teilweise sah es so aus, als ob es mir gelingen könnte... dann aber kam es wieder knüppeldick von allen Seiten. Alle meine beruflichen und privaten Ziele und Pläne haben sich irgendwann als Seifenblasen erwiesen. Seit langem komme ich mir vor wie ein Hamster im Rad, eingeschlossen in einen Glaskasten, der nicht heraus kann und zusehen muss, wie draussen um ihn herum das Leben nur für die Anderen stattfindet...Alle Bemühungen, mich aus dieser Situation zu befreien, waren umsonst. Es gab in meinem ganzen Leben nur 3 kurze Glücksmomente, ein bisschen wenig für 69 Jahre...

Männermässig gab es genügend Interessenten, letztendlich waren sie aber irgendwie nicht partner- bzw- beziehungsfähig und wollten eigentlich nur ein Basislager mit Rundumversorgung incl. Sex. Wenn ich das nicht mehr mitmachen wollte, betrogen sie oder verliessen mich wegen anderer Frauen. Ich wollte immer eine liebevolle Familie mit Kindern, aber das blieb mir versagt. Freunde und Bekannte hatte ich eigentlich immer wenige und fast alle haben mich mehr oder weniger nur ausgenutzt und fallengelassen, nachdem ich jahrelang für sie da war und immer geholfen hatte. Ich hatte vor etlichen Jahren mehrmals Hautkrebs durch zu viel Sonne und darf mich daher nicht mehr der Sonne aussetzen. Dies grenzt meinen Bewegungsradius tagsüber sehr ein... Fakt: sei es im Urlaub oder zu Hause, niemand will mehr was mit mir zu tun haben.. Mann/Frau kann mit mir ja nichts mehr unternehmen....ich musste leider auch die Erfahrung machen, dass man als alleinstehende Frau ab 60 für die Gesellschaft aussen vor ist, man wird übersehen und ausgeschlossen. Ich lerne öfters Männer kennen, aber sie wollen eigentlich nur Sex (alle verheiratet bzw. gebunden), eine ernsthafte Beziehung will keiner. Und Frauen suchen meist nur wieder eine Schulter zum Ausweinen und jemanden, der sie moralisch und seelisch aufrichtet. Wenn sie dann z.B. wieder einen Partner haben, bin ich das 5.Wagenrad und abgemeldet. Und um herum tobt das Leben und ich stehe daneben, werde ausgegrenzt und darf zusehen...

Ich habe in den vergangenen Jahren im Internet in diversen Foren, auf Zeitungsinserate usw. versucht, neue Freunde - auch weibliche - und Bekannte bzw. einen neuen Partner zu finden, bin auf Veranstaltungen und Events gegangen, habe viel unternommen, mich engagiert usw. Ergebnis: ausser Frust und Spesen, nichts gewesen.... Jetzt bin ich genau das geworden, was ich nie sein wollte: eine Frau, welche seit Jahren alleine ist, einsam, frustriert, von den Menschen, Männern wie Frauen, und vom Leben enttäuscht und ohne Hoffnung... ich existiere nur noch, leben sieht anders aus. Meine einzige kleine Freude ist meine Katze, die aber auch schon betagt ist. .so habe ich mir mein Leben nicht vorgestellt und wenn ich an meine weiteren einsamen Jahre denke, dann nimmt immer mehr der Gedanke Form an, diese schöne Erde, die mir wenig Freude und nur viel Leid gebracht hat, zu verlassen in der Hoffnung, dass es auf der anderen Seite nur noch besser sein kann...

Ich weiss, es gibt auf diesem Globus Millionen Menschen, denen es sauschlecht geht und die täglich um ihr bisschen Existenz und Leben kämpfen müssen... aber letztendlich kann ich nur mein Leben ansehen... und es ist für mich unter den gegebenen Voraussetzungen nicht mehr lebenswert...

Hallo,

jetzt würde ich dir so gerne widersprechen, doch womit? Es scheint ja auf deinen Erfahrungen zu beruhen.
Nur eine gebe ich mal zu bedenken... Auf der "anderen Seite" ist gar nichts... daher sollte man mit dieser Seite erst einmal zufrieden sein.

Kann es sein, dass du eben nur an den verkehrten Stellen suchst?
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es keine Männer gibt, die eben nicht vornehmlich an Sex denken... und selbst einsam sind.
Obwohl eine Sexualität jung hält.
Das Problem dürfte sein, dass in dieser Alterssparte die Menschen nur bedingt online präsent sind.

Eines möchte ich jedoch noch ungefragt raten.
Wenn du Sonne meidest, dann kann es sein, dass dir massiv Vitamin D fehlt. Das lässt Schwermut und Perspektivlosigkeit aufkommen.
Und mit einer guten Grundstimmung wächst beträchtlich der Horizont der Möglichkeiten.

Denn deine Aussagen widersprechen sich, du denkst die Erde zu verlassen und hast gleichzeitig Angst vor Krankheit, die dich einschränkt... Obwohl dagegen auch etwas zu machen wäre.
Es gibt Sonnenschutz.
 

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