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geliebter Opa verstorben

painful

Mitglied
Hallo, mein Opa ist vor kurzem gestorben. Ich muss seitdem Abends oft weinen, es tut mir in der Seele weh. Ich konnte ihm nie sagen wie sehr ich ihn liebe. Und seitdem er nicht mehr da ist, fühle ich mich noch leerer als sonst schon. Ich kann es nicht begreifen, dass er jetzt einfach nicht mehr da ist. Es fehlt einfach so viel. Auch wenn er oft nur gemeckert hat, aber das fehlt einfach.
Ich bin voller Trauer. Ich liebe ihn so sehr, aber dass merkt man erst wenn es zu spät ist.
Es tut mir so schrecklich leid. Ich fühle mich so schuldig...
Kann mir da jemand einen Rat geben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo painful,

dass tut mir leid mit dein Opa, hast du schon mal mit i.wenn darüber gesprochen das kann auch helfen? und ich denke dein Opa weiß das du ihn liebst 🙂 aber versuch echt mal mit deinen Eltern/Freunde darüber zu sprechen das kann echt viel bewirken,

gruß SariiLeiin.
 
hallo, painful, mein beileid! du magst mit deiner mutter, oder deinem dad nicht sprechen? ich weiß nicht, ob dein großpapa der vater deiner mum, oder deines vaters war, aber... was glaubst du, wie es diesen beiden menschen geht? ist es nicht einfacher, die trauer zu teilen, gemeinsam zu verarbeiten? sicherlich könntest du vieles erfahren, was du von deinem großvater noch nicht weißt, wie er "früher", als papa war, was er so alles erlebt hat, wie er reagierte, als er dich zum erstenmal sah... gib dir und deinem herzen einen ruck, geh zu deiner mutter, wenn ihr zusammen weint, ist es einfacher... ich nehm dich in den arm!!!! frara
 
Mein Opa war der Vater meiner Mutter... Ich verstehe mich zurzeit nicht gut mit meiner Mutter und abgesehen davon möchte ich sie einfach nicht sehen.

VIELEN DANK AN ALLE...
 
Mein Opa war der Vater meiner Mutter... Ich verstehe mich zurzeit nicht gut mit meiner Mutter und abgesehen davon möchte ich sie einfach nicht sehen.

VIELEN DANK AN ALLE...

Du könntest Deinem Opa einen imaginären Brief schreiben, d.h. so tun als ob er ihn noch lesen könnte... .
Und bei der Gelegenheit schreibst Du Deiner Mutter vielleicht auch einen? - Ob Du ihn ihr gibst, zusendest, oder ihn für Dich selber weglegst, dass kannst Du dann ja noch immer entscheiden.
Kannst Du Dir vorstellen, soetwas zu tun?
Briefanfang könnte z.B. sein:
"Lieber Opa,
Du hast zwar immer gemeckert, aber jetzt vermisse ich Dich doch so sehr.... . Ich bin ..."
....traurig, enttäuscht, ärgerlich, was auch immer Du fühlst und denkst, schreibe ihm, was Du ihm jetzt gerne sagen würdest
und was Du ihm gerne hättest sagen wollen, als er noch lebte.
Nimm Dir Zeit dafür und wenn Du das Gefühl hast, es wird Dir zu viel, hörst Du eben erst einmal auf mit dem Schreiben.

Und ich glaube schon, dass es wichtig ist, dass Du auch da wo Du jetzt wohnst, lebst, auch jemanden zum Reden hast.
Na, hast Du da eine Idee, wenn Du so nochmals darüber nachdenkst?

Liebe Grüsse!
Landkaffee
 
das wäre eine gute idee, die landkaffee da hat!! außerdem fände ich es unheimlich wichtig, JETZT wieder die nähe zu deiner mama zu suchen-und zu finden!! ihr leidet beide, euch beiden fehlt etwas, etwas, was ihr liebt... versuch es doch, bitte...
 
das wäre eine gute idee, die landkaffee da hat!! außerdem fände ich es unheimlich wichtig, JETZT wieder die nähe zu deiner mama zu suchen-und zu finden!! ihr leidet beide, euch beiden fehlt etwas, etwas, was ihr liebt... versuch es doch, bitte...

Ja. Frara sieht da genau den Punkt, auf den es ankommt: Das was Gemeinsam ist.

Manchmal kann ein Verlust Menschen auch wieder wenig oder sogar mehr vereinen... . Oh ja.
Manchmal sind auch genau solche Situationen wie Beerdigung, Geburtstage, Taufen, Weihnachten und und und genau die schlechtesten Momente und darum würde ich vorschlagen, erst einmal zusammen mit Deiner Mutter z.B. ein Frühstück (?) ein zu nehmen . (Wurde hier im Thread ja auch schon geschrieben).
Ich liebe Frühstücke und doch in Konfliktsituationen gehe ich gerne auch Spazieren, damit Beide Seiten auch körperlich in Bewegung bleiben.
Oder falls Dein Opa schon beerdigt wurde, ein Frühstück danach? - Etwas Aufarbeiten, vorsichtig und doch klar. Ihr habt Beide Wunden... .
Du bist Student und von daher zumindestens... . Alt genug, um Dich auf welche Art auch immer, auseinander zu setzen.

Vielleicht ist es auch wichtig für Dich, Dir Hilfe, ggf. auch professionelle Hilfe zu suchen.
Kenne Deine, Eure Geschichte nicht... . *achselzuck*

Was sagt denn Dein Gefühl?

LG
Landkaffee
 
Ich kann es sehr gut nachvollziehen! Mein Grossvater starb bereits vor 20 Jahren aber er lebt in meinem Herzen weiter und das hilft mir sehr!
Für mich waren meine Grosseltern, meine eigentlichen Eltern, von denen ich die Fürsorge erhalten habe, die mir von meinen Eltern oft abhanden gekommen ist!
Meine Eltern haben das damals nicht wirklich verstanden und ich konnte mich nicht von ihm verabschieden als er im Kh verstorben ist!
Die Zeit kommt aber mit mir mit und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich meine Grosseltern in sehr schwierigen Zeiten an meiner Seite hatte!

Auch wenn Du momentan voller Trauer bist, halte ihn im Herzen, denn so wird er für Dich weiterleben!

Es ist eine besondere Ehre, wenn man so liebevolle Menschen kennenlernen durfte!
 

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