G
Gast
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guten abend,
ich möchte hier gern mal meine situation schildern. vor etwa einem monat, am 1. august, habe ich in meinem neuen job als bürokauffrau angefangen. in dem büro gibt es außer mir noch drei weitere damen, sowie einen männlichen kollegen. die frauen sind alle kroatinnen. zwei davon sind die töchter der chefin, eine ist ihre nichte. der männliche kollege ist "extern", also kein familienmitglied.
nun verhielt es sich immer so, dass die frauen nicht sonderlich an mir interessiert waren. das merkte man vor allem daran, dass sie sich ausschließlich auf kroatisch unterhalten während der arbeit und auch in der mittagspause. ich werde überhaupt nicht miteinbezogen und wenn ich versuche, mich irgendwie einzuklinken (auf deutsch, denn ich kann nunmal kein kroatisch) übergehen sie mich. in der mittagspause redet auch keine von ihnen mal ein wort mit mir.
da der männliche kollege recht nett schien, habe ich mich fortan eben ab und an zu ihm gesetzt und mich mit ihm unterhalten. wir haben dann festgestellt, dass er nur ein paar straßen von mir entfernt wohnt und er bot mir an, mich abends mit nachhause zu nehmen, da ich selbst mit dem bus zur arbeit komme.
das blieb natürlich den anderen mitarbeitern auch nicht lang verborgen, ich erntete hin und wieder einen missgünstigen blick, wenn ich zu ihm ins auto stieg, dachte mir aber nicht allzuviel dabei.
er ist verheiratet und ich selbst lebe auch schon seit 3 jahren in einer festen beziehung. ergo ist da nie auch nur answatzweise was gelaufen, auch kein flirten o.ä. und es ist auch nicht so, dass wir in jeder pause zusammenhingen. manchmal ging er auch auswärts mittagessen und ich blieb allein in der kantine und auch während der arbeitszeit wechselten wir maximal vier, fünf sätze am tag.
tja und nun wurde ich in meiner probezeit gekündigt. ich fiel aus allen wolken und rief die chefin an, welche sich aber permanent verleugnen ließ (ich weiß aber, dass sie den ganzen tag in ihrem büro sitzt). offensichtlich wollte keiner mir die gründe für die kündigung nennen, geschweige denn mit mir sprechen. ich rief dann in meiner verzweiflung meinen kollegen an, ob er etwas wusste. er sagte mir dann, dass im betrieb alle der meinung wären, wir hätten eine affäre und die chefin hätte dann gesagt, dass man "solche wie mich" hier nicht brauchen könne.
ich finde solche unterstellungen einfach nur dreist und ungerechtfertigt. als ob sie nur einen grund suchen würde, mich loszuwerden. kann ich dagegen irgendwie angehen? ich meine, streng genommen ist sowas doch verleumdung?
ich möchte hier gern mal meine situation schildern. vor etwa einem monat, am 1. august, habe ich in meinem neuen job als bürokauffrau angefangen. in dem büro gibt es außer mir noch drei weitere damen, sowie einen männlichen kollegen. die frauen sind alle kroatinnen. zwei davon sind die töchter der chefin, eine ist ihre nichte. der männliche kollege ist "extern", also kein familienmitglied.
nun verhielt es sich immer so, dass die frauen nicht sonderlich an mir interessiert waren. das merkte man vor allem daran, dass sie sich ausschließlich auf kroatisch unterhalten während der arbeit und auch in der mittagspause. ich werde überhaupt nicht miteinbezogen und wenn ich versuche, mich irgendwie einzuklinken (auf deutsch, denn ich kann nunmal kein kroatisch) übergehen sie mich. in der mittagspause redet auch keine von ihnen mal ein wort mit mir.
da der männliche kollege recht nett schien, habe ich mich fortan eben ab und an zu ihm gesetzt und mich mit ihm unterhalten. wir haben dann festgestellt, dass er nur ein paar straßen von mir entfernt wohnt und er bot mir an, mich abends mit nachhause zu nehmen, da ich selbst mit dem bus zur arbeit komme.
das blieb natürlich den anderen mitarbeitern auch nicht lang verborgen, ich erntete hin und wieder einen missgünstigen blick, wenn ich zu ihm ins auto stieg, dachte mir aber nicht allzuviel dabei.
er ist verheiratet und ich selbst lebe auch schon seit 3 jahren in einer festen beziehung. ergo ist da nie auch nur answatzweise was gelaufen, auch kein flirten o.ä. und es ist auch nicht so, dass wir in jeder pause zusammenhingen. manchmal ging er auch auswärts mittagessen und ich blieb allein in der kantine und auch während der arbeitszeit wechselten wir maximal vier, fünf sätze am tag.
tja und nun wurde ich in meiner probezeit gekündigt. ich fiel aus allen wolken und rief die chefin an, welche sich aber permanent verleugnen ließ (ich weiß aber, dass sie den ganzen tag in ihrem büro sitzt). offensichtlich wollte keiner mir die gründe für die kündigung nennen, geschweige denn mit mir sprechen. ich rief dann in meiner verzweiflung meinen kollegen an, ob er etwas wusste. er sagte mir dann, dass im betrieb alle der meinung wären, wir hätten eine affäre und die chefin hätte dann gesagt, dass man "solche wie mich" hier nicht brauchen könne.
ich finde solche unterstellungen einfach nur dreist und ungerechtfertigt. als ob sie nur einen grund suchen würde, mich loszuwerden. kann ich dagegen irgendwie angehen? ich meine, streng genommen ist sowas doch verleumdung?