@Rumpelstilzchen gerade erst gesehen, toll, dass Du die Achtsamkeit auch noch ansprichst. Und was Du beschreibst, mit den Schritten bis man dann draußen geht, genauso ist es.
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Hallo FLoki979,
schau mal hier: Gehen für die Depression. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Das stimmt genau! Als ich neulich tagelang nicht rausgehen konnte wegen der Hitze und dann wieder draußen war, habe ich sehr intensiv den Wind gespürt. Wind kann einen auch berühren, wenn man sonst keine Berührungen mehr hat.Das Rascheln der Blätter, die feine Brise, die dir übers Gesicht streift, der Vogel im Baum, der vor sich hin trällert, spüre deine Füsse, wenn du auf einen Stein trittst.
Deine Beschreibung erinnert mich daran, wie gut mir das auch getan hat. Ich glaub, ich möchte mehr längere Fußwege machen.Gehen ist mein bestes und bisher einziges Antidepressivum. Ich habe kein Auto, fahre nicht so gern Fahrrad, gehe aber viel zu Fuß. Es tut mir immer gut und beruhigt mich. Am besten funktioniert es in der Natur, aber auch in der Stadt tut es mir gut. Ich richte da oft die Aufmerksamkeit auf die Gärten oder Grünstreifen, an denen ich vorbegehe. Ich mag Pflanzen und es tut mir gut, zu betrachten, was da so wächst. Es beruhigt die Gedanken.
Ich bin aktuell sehr unglücklich, weil es oft zu heiß zum Spazierengehen ist. Diese Woche war es besser, ich habe es sehr genossen, zwei große Runden zu laufen.
Es gibt ein Buch dazu: "Das Glück des Gehens" von Prof. Shane O'Mara.
Falls ich länger nicht dran bleibe, sinke ich wieder zurück in Trägheit und hab dann immer das Gefühl, es ist unendlich schwer, mich strengt das total an zuerst. Das legt sich nach etwa zehn, zwanzig Minuten, ganz deutlich kommt dann ein Moment, wo die Last weg ist und sich Glücksgefühle einstellen. Ab da ist mir, wha, ich könnte ewig so dahingehen, so wohl ist mir.Deine Beschreibung erinnert mich daran, wie gut mir das auch getan hat. Ich glaub, ich möchte mehr längere Fußwege machen.
Ich merke nach 20 Minuten eine gewisse Energie ...... und weiss aus Erfahrung, 40 Minuten ist für mich eine sinnvolle Zeit, und das alle 2 Tage. Egal ob Biki fahren, spazieren oder im Keller an Geräten. 30 Minuten sind mir nicht effektiv genug.Deine Beschreibung erinnert mich daran, wie gut mir das auch getan hat. Ich glaub, ich möchte mehr längere Fußwege machen.
Oh ja! Kennst Du das Gefühl, dass die Beine ganz von alleine gehen? Das ist ein tolles Gefühl.Falls ich länger nicht dran bleibe, sinke ich wieder zurück in Trägheit und hab dann immer das Gefühl, es ist unendlich schwer, mich strengt das total an zuerst. Das legt sich nach etwa zehn, zwanzig Minuten, ganz deutlich kommt dann ein Moment, wo die Last weg ist und sich Glücksgefühle einstellen. Ab da ist mir, wha, ich könnte ewig so dahingehen, so wohl ist mir.
Deshalb bleibe ich mindestens so lange dabei, bis sich dieses Feeling einstellt. Ab einem Moment hab ich auch den richtigen Rythmus gefunden, einen eigenen Gang, der stellt sich auch erst nach einer Weile ein, in meinem Takt, in meiner Mitte bin ich dann und dieses Gefühl ist unbeschreiblich gut, wie im Flow.
Von der Erde, vom Moos, vom Grün geht ein "Atem" aus, den atmen wir ein, das ist erwiesenermaßen schon wie ein Medikament, das lange anhält.
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