Nachdem ich in meine bisherigen 18 Jahre nur damit verschwendet habe mein Leben auf Nummer sicher zu spielen und all das zu machen, was meine Freunde und (vor allem) meine Familie als "realistisch" empfand, bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich mein Leben jetzt von grundauf neu gestalten will. Ums ganz kurz zu fassen: Ich will endlich meinen Träumen nachgehen und dafür alles geben. So schön dieses Vorhaben auch sein mag, natürlich ist dieser Weg mit vielen Problemen, Risiken und Misserfolgen bestückt .. doch das war mir schon im Vornherein klar. Wenn ich ehrlich bin hat mich dieser "steinige Weg" eh schon immer irgendwie sehr gereizt .. immerhin hab ich in meinem ganzen bisherigen Leben nichts Risikiert und nie dran gegblaubt, jemals was erreichen zu können. Zudem wird sich mein Ziel auch sicherlich noch etwas verändern, daher sollte auch mein Weg dorthin ein Teil vom großen Ganzen sein.
Nein, mein Problem liegt nämlich in einer ganz anderen Natur.. mein großes Problem sind nämlich ganz einfach meine Gedanken. Ich war schon immer ein Tagträumer (weil ich früher eben dachte, dass ich nie was erreichen kann und daher nur Erfolge in meinem Kopf erschaffen konnte) und das hat sich bisher auch noch nicht geändert. Ich denke einfach viel zu sehr über Dinge nach, ohne endlich ein paar Schritte zu gehen. Schon seit mehreren Monaten hab ich mir diese großen Ziele gesetzt und bis heute kämpfe ich noch damit, mich endlich in Bewegung zu setzen. Warum? Naja ganz einfach..
Auch wenn ich das nicht so wahr haben will: Ich neige dazu, ständig in negativen Gedanken zu versinken. Ich bin immer riesig motiviert, bis mir dann per Zufall Gedanken wie: "Aber was wäre wenn ... schief läuft und ... eintritt?" oder "Aber was, wenn ich einfach nicht gut genug bin?", kommen. Während ich vor ein paar Monaten durchgehend damit zu kämpfen hatte, ist es jetzt ganz komisch.
Ich stehe morgens total deprimiert/unmotiviert auf und habe überhaupt keinen Funken Hoffnung. (Nach-)Mittags wird mir dann klar, dass meine negativen Gedanken total unbegründet, unnötig und absolut erfolgsverhindernd sind. Abends kommt dann ein extremer Motivations- und Optimismusschub, der bis spät Nachts anhält .. nur um am nächsten Morgen wieder ein absolutes Tief zu haben.
Während ich also morgens garnichts auf die Reihe bekomme und (meistens wenn ich noch im Bett liege) überlege, ob ich nicht einfach sofort aufgeben soll und ob mein Weg nicht doch komplett der falsche ist, bin ich Abends kaum zu stoppen. Da sehe ich überall Möglichkeiten, fühle mich, als könnte ich alles schaffen, und hab einen riesen "Lerndurst".
Dieser ständige Gefühlswechsel macht mir aber leider auch sehr zu schaffen. Vor allem die negative Hälfte jedes Tages hindert mich enorm am Fortschritt .. immerhin schaffe ich es oft nicht, gewisse Dinge schon vorm schlafen gehen zu erledigen und wenn ich dann morgen aufwache und auf meine Pläne blicke .. dann seh ich überall nur Schwierigkeiten. Dabei ist mir zu jedem Zeitpunk bewusst, dass meine negativen Gedanken total unbegründet sind. Immerhin ändert sich an meiner Situation überhauptnix (immerhin schlafe ich ja dazwischen). Mir ist jeden morgen bewusst, dass es total dumm ist sich mit solchen Gedanken aufzuhalten. Jeden morgen, wenn ich mich wieder beim "Hoffnungverlieren" erwische, wird mir sofort wieder klar, dass ich es schaffen kann (und werde) wenn ich hart dran arbeite - das sich Schwierigkeiten ergeben war mir immer klar - trotzdem hält mein Gehirn bis zum Nachmittag lieber am "Geb lieber einfach auf"-Gedanken fest.
Ich weiß nicht was ich dagegen machen kann und ich hoffe, dass hier vielleicht jemand ein paar Tipps für mich hat. Der Text wurde übrigens in meiner Aufgebphase verfasst, da ich nach einer Tag voller persönlicher Erfolge (der natürlich von einem grandiosen Fußballspiel um einige Stunden in die Verlängerung getrieben wurde) erst spät aufgestanden bin. Man merkt also, dass ich mir durchaus über meine Gedanken bewusst bin - selbst wenn ich mich gerade wie in einem hoffnungslosen Tief fühle - aber trotzdem nicht dagegen ankämpfen kann. Ich bin also für jeden Rat und jedes nette Wort dankbar!
Nein, mein Problem liegt nämlich in einer ganz anderen Natur.. mein großes Problem sind nämlich ganz einfach meine Gedanken. Ich war schon immer ein Tagträumer (weil ich früher eben dachte, dass ich nie was erreichen kann und daher nur Erfolge in meinem Kopf erschaffen konnte) und das hat sich bisher auch noch nicht geändert. Ich denke einfach viel zu sehr über Dinge nach, ohne endlich ein paar Schritte zu gehen. Schon seit mehreren Monaten hab ich mir diese großen Ziele gesetzt und bis heute kämpfe ich noch damit, mich endlich in Bewegung zu setzen. Warum? Naja ganz einfach..
Auch wenn ich das nicht so wahr haben will: Ich neige dazu, ständig in negativen Gedanken zu versinken. Ich bin immer riesig motiviert, bis mir dann per Zufall Gedanken wie: "Aber was wäre wenn ... schief läuft und ... eintritt?" oder "Aber was, wenn ich einfach nicht gut genug bin?", kommen. Während ich vor ein paar Monaten durchgehend damit zu kämpfen hatte, ist es jetzt ganz komisch.
Ich stehe morgens total deprimiert/unmotiviert auf und habe überhaupt keinen Funken Hoffnung. (Nach-)Mittags wird mir dann klar, dass meine negativen Gedanken total unbegründet, unnötig und absolut erfolgsverhindernd sind. Abends kommt dann ein extremer Motivations- und Optimismusschub, der bis spät Nachts anhält .. nur um am nächsten Morgen wieder ein absolutes Tief zu haben.
Während ich also morgens garnichts auf die Reihe bekomme und (meistens wenn ich noch im Bett liege) überlege, ob ich nicht einfach sofort aufgeben soll und ob mein Weg nicht doch komplett der falsche ist, bin ich Abends kaum zu stoppen. Da sehe ich überall Möglichkeiten, fühle mich, als könnte ich alles schaffen, und hab einen riesen "Lerndurst".
Dieser ständige Gefühlswechsel macht mir aber leider auch sehr zu schaffen. Vor allem die negative Hälfte jedes Tages hindert mich enorm am Fortschritt .. immerhin schaffe ich es oft nicht, gewisse Dinge schon vorm schlafen gehen zu erledigen und wenn ich dann morgen aufwache und auf meine Pläne blicke .. dann seh ich überall nur Schwierigkeiten. Dabei ist mir zu jedem Zeitpunk bewusst, dass meine negativen Gedanken total unbegründet sind. Immerhin ändert sich an meiner Situation überhauptnix (immerhin schlafe ich ja dazwischen). Mir ist jeden morgen bewusst, dass es total dumm ist sich mit solchen Gedanken aufzuhalten. Jeden morgen, wenn ich mich wieder beim "Hoffnungverlieren" erwische, wird mir sofort wieder klar, dass ich es schaffen kann (und werde) wenn ich hart dran arbeite - das sich Schwierigkeiten ergeben war mir immer klar - trotzdem hält mein Gehirn bis zum Nachmittag lieber am "Geb lieber einfach auf"-Gedanken fest.
Ich weiß nicht was ich dagegen machen kann und ich hoffe, dass hier vielleicht jemand ein paar Tipps für mich hat. Der Text wurde übrigens in meiner Aufgebphase verfasst, da ich nach einer Tag voller persönlicher Erfolge (der natürlich von einem grandiosen Fußballspiel um einige Stunden in die Verlängerung getrieben wurde) erst spät aufgestanden bin. Man merkt also, dass ich mir durchaus über meine Gedanken bewusst bin - selbst wenn ich mich gerade wie in einem hoffnungslosen Tief fühle - aber trotzdem nicht dagegen ankämpfen kann. Ich bin also für jeden Rat und jedes nette Wort dankbar!