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Garten vom Vermieter "verunstaltet"

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 76961
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G

Gelöscht 76961

Gast
Hallo zusammen,
ich wohne in einem alten 8 Familienhaus Bj. '54
Hinter dem Haus ist ein grosser Gemeinschaftsgarten,
früher mal in kl. Parzellen unterteilt wo sich die Leute selbst versorgen und Gemüse anbauen konnten.
Das ist lange her, was nur noch davon übrig war, waren die Wäschepfosten der einzelnen Parzellen und die Randsteine des alten Weges.
Jetzt hat die Genossenschaft beschlossen die alten Wegsteine zu entfernen.
Haben aber nicht nur die alten Stolpersteine entfernt sondern gleich "unsere" Grillecke mit geniedert, die Betonplatten entfernt und sämmtliche Wäschepfosten inkl. Betonsockel raus gerupft.

Heisst, wenn wir Mieter jetzt zusammen im Garten sitzen wollen müssen wir auf dem buckeligen unebenen verwucherten Rasen hocken.
Unser Gemeinschaftstisch kippelt, man kann echt kein Glas mehr abstellen.
Das selbe gilt für unsere Grills. Standsicherheit ist auch da nicht mehr gegeben.

Des weiteren wurden die Wäschepfosten entfernt.
Heisst immer schön den Ständer mit runter schleppen, da es keinen Trockenraum im Keller gibt.
Ich könnte zwar jetzt den Trockenboden nutzen... aber Hallo?
Jedesmal vom Keller die Wäsche unters Dach hoch schleppen?
Und drinnen? Pff... hab 35qm Wohnfläche.
Das Ding aufgestellt und ich komme weder vor noch zurück. :mad:
Vor allem jetzt bei dem Wetter... Wäsche ist doch ratz fatz draussen trocken.

Habt Ihr einen Rat für mich was ich bzw. wir (Hausgemeinschaft) da machen können?

LG Mouse
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,
Ich würde bei jeden der 7 Mieter klingeln und deren Meinung dazu erfragen.
Und als Abschluß des Gespräches, fragen ob sie bereit wären einen gemeinsamen Brief an den zu unterschrieben?
welchen ich gerne aufsetzen würde.
Joa, und wenn alle den Vorschlag gut finden und den Zustand wie der Garten vorher war, gut fanden, würde ich unter Anderem auch darum in dem Brief bitten, dies seitens der Hausverwaltung/des Vermieters, wieder so ähnlich herzustellen.
Falls irgendetwas davon im Mietvertrag steht, wäre das noch ein wichtiger Punkt der zu erwähnen wäre, da so gemietet.
Dann von jedem Mieter unterschreiben lassen und eine Kopie anfertigen und abschicken.


Grüße Pecky
 
Hallo Little_Mouse,
[...]
Ist ja schön, dass der Vermieter euch diesen zur Verfügung stellt, jedoch habt ihr leider keinen Anspruch darauf. Ist doch schon mal toll, dass der ganze Unrat beseitigt wurde. So kann man wenigstens mal gescheit mit dem Rasenmäher drüberfahren. Wer weiß, vielleicht wird die Anlage ja neu gestaltet? Ansonsten fragt doch mal euren Vermieter, ob ihr die Gestaltung übernehmen dürft! Vielleicht willigt er ein und stellt euch sogar Geld zur Verfügung.

Liebe Grüße,
SFX
 
Zuletzt bearbeitet:
Wichtig wäre erstmal zu wissen, ob der Garten Teil des Mietvertrages bei allen oder einigen ist. Da der Vermieter ohne zu fragen aufgeräumt hat, ist das offenbar nicht der Fall. Dann handelt sich der Aufenthalt der Mieter im Garten entweder um eine unerlaubte Handlung (wenn der Vermieter nichts wußte/weiß) oder um eine stillschweigende Duldung (wenn der Vermieter Kenntnis davon hat). Egal wie Du es drehst und wendest, der Garten bleibt erstmal Eigentum des Vermieters und da hat er nun mal die höheren Rechte. Das Klügste ist vmtl. einfach mal eine Mieterversammlung abzuhalten, um eventuelle Nutzungsrechte lt. den Mietverträgen zu klären und danach vlt. mit dem Vermieter zu sprechen, wie man eine allgemein zufriedenstellende Lösung herbeiführen kann. Deutsche klagen auch gern mal vor Gericht. Das würde ich aber nur als letztes Mittel empfehlen. -- Viele Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Und die Mieter, die gerne diese Fläche nutzen, könnten sich ja mal überlegen, ob sie im Rahmen einer gemeinschaftlichen nachbarschaftlichen Aktion die Fläche begradigen und nutzbar gestalten. Das fördert das nachbarschaftliche Verhältnis und die Identifikation mit der Gartenfläche. Ich könnte mir vorstellen, dass die Genossenschaft da keine Einwände dagegen haben würde. Also los, Hacke und Schippe und ab geht die Post. Aktiviere Dich selbst und alles wird gut.
 
Ich hab mal Euren Rat befolgt und einen "gemeinsamen" Brief von uns, der Hausgemeinschaft, an die Genossenschaft geschickt.

Stein des "Umbaus" war die Gärtnerei welche seit Jahren den Garten pflegt.
Die haben sich bei der Verwaltung über die alte Wegkante aufgeregt, welche sich einmal quer durch den Garten gezogen hat. Weil die mit dem dicken Rasenmäher immer über die alte Wegkante "gestolpert" sind.
Da wurde dann alles, was einen großen Aufsitzmäher stören könnte, buchstäblich mit weggeholzt.
Sitzecke, Wäschepfosten sind sozusagen Kollateralschäden.
Die Genossenschaft hat nun versprochen den Fall zu prüfen, und ggf. eine annehmbare Lösung für uns zu finden.
Einer Neugestaltung waren die zumindest aufgeschlossen.
Da man der selben Ansicht ist wie wir, das ein gemeinsames Nutzen des Gartens wichtig für das allgemeine Nachbarschaftsklima ist.

LG Mouse
 
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