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Gast
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Vielleicht kann mir hier jemand einen Rat geben.
Zu meiner Situation: Ich bin Ende 20, weiblich, allein stehend, habe einen sehr guten Uniabschluss und bin derzeit auf Jobsuche. Außerdem befinde ich mich in den USA, weil ich vor einigen Jahren die Green Card gewonnen habe. Nach Abschluss des Studiums dachte ich mir: jetzt oder nie und habe den Schritt gewagt. Mitten hinein in die vermaledeite Wirtschaftskrise.
Anfangs ist trotzdem alles ganz gut gelaufen. Habe ein wunderschönes Zimmer in einer WG gefunden. Die Sonne scheint (Kalifornien) das Meer ist nah, Winter existiert nicht. Ich habe einen Job gefunden. Allerdings nur Projekt bezogen. Nach Ende des Projektes wurde ich wieder auf die Strasse gesetzt, obwohl man mich gerne mochte. Mir wurde gesagt, dass es zur Zeit eben einfach vielen total schlecht geht und sogar Amis große Schwierigkeiten haben Jobs zu finden und zu halten. Ich suche jetzt also wieder seit einem Monat. Ich gebe zu es ist noch nicht besonders lange. Jedoch lange genug, um mich an meiner Entscheidung und meinem Leben und meinem Hiersein (auf dem Planeten generell und diesem Kontinent im Speziellen) zweifeln zu lassen. Meine WG Kollegen sind zwar sehr nett, dennoch vermisse ich es Freunde zu haben, Kollegen, usw. Ich fühle mich unglaublich einsam, auch weil ich es einfach nicht gebacken kriege einen Mann kennen zulernen (dieses Problem existierte auch schon in Deutschland). Vor lauter Frust beginne ich mehr und mehr zu fressen, was meinem Körperumfang gar nicht gut tut...
Ach, in Situationen wie diesen wünsche ich mir immer gar nicht erst geboren worden zu sein. Mein Leben ist einfach so schrecklich sinnlos. Man rackert und rackert, dann hat man seinen Abschluss, rafft allen Mut zusammen geht ins Ausland, boxt sich dort durch, ergattert einen Job, gibt sein Bestes, nur um dann wieder im Ungewissen zu landen. Ich hasse unsere Zeit, unsere Welt, unsere Überbevölkerung, den Kapitalismus und dass alles den Bach runter geht.
Wenn ich die Geschichten meiner Großeltern höre, dass sie früher nach dem Krieg auch ohne Abschluss einen Job bekommen haben und sich dann durch harte Arbeit hoch gerackert haben, dann würde ich am liebsten anfangen zu heulen. Vor 50 Jahren hätte man jemanden wie mich bestimmt auch irgendwo brauchen können. Heute bin ich nur ein nutzloser Furunkel am Hintern der Gesellschaft. Denn heutzutage muss frau schön sein, und international, und studiert und erfolgreich im Beruf, den perfekten Mann sollte sie natürlich auch vorweisen können. Für alle, die weniger als perfekt sind ist kein Platz hier.
Ich kann dabei einfach nicht mithalten. Bin nichts, kann nichts, und will einfach nur nicht mehr sein. (Selbstmord schließe ich aus. Denn da ich nun mal bin, will ich das meinen Verwandten nicht antun + sprechen für mich religiöse Gründe dagegen) die Zeit kann ich ja aber nun nicht mehr zurückdrehen.
Gibt es irgendeine Möglichkeit Sinn in mein Leben zu bringen??? Auch wenn ich gerade keinen Job finden kann (suche übrigens täglich, bewerbe mich schriftlich und vor Ort, auf Anzeigen und Selbstinitiativ. Ich kämpfe!) , auch wenn mich die Männer nicht mit ihren Ärschen anschauen, weil ich nun mal keine besondere Schönheit bin und auch wenn ich nicht mal weiß wo ich eigentlich leben soll??? Hat irgendwer nen Tipp? Das wär schön...
Und vielleicht einen Tipp der über: bleib aktiv, mach Sport, geh mit Bekannten aus und solches Bla, bla hinausgeht. Grundsätzlich bin ich funktionstüchtig und nicht dumm. Ich versuche also einen vernünftigen Tagesrhythmus aufrecht zu erhalten, stehe früh auf, mach regelmäßig Sport, genieße die kalifornische Landschaft etc. Dennoch überfällt mich immer häufiger dieses Gefühl der absoluten Sinnlosigkeit. Diese „Lebens füllenden“ Tätigkeiten geraten bei mir mehr und mehr zur leeren Hülle und selbst wenn ich am Strand entlang spaziere fühle ich mich hoffnungslos. Was tun?
Zu meiner Situation: Ich bin Ende 20, weiblich, allein stehend, habe einen sehr guten Uniabschluss und bin derzeit auf Jobsuche. Außerdem befinde ich mich in den USA, weil ich vor einigen Jahren die Green Card gewonnen habe. Nach Abschluss des Studiums dachte ich mir: jetzt oder nie und habe den Schritt gewagt. Mitten hinein in die vermaledeite Wirtschaftskrise.
Anfangs ist trotzdem alles ganz gut gelaufen. Habe ein wunderschönes Zimmer in einer WG gefunden. Die Sonne scheint (Kalifornien) das Meer ist nah, Winter existiert nicht. Ich habe einen Job gefunden. Allerdings nur Projekt bezogen. Nach Ende des Projektes wurde ich wieder auf die Strasse gesetzt, obwohl man mich gerne mochte. Mir wurde gesagt, dass es zur Zeit eben einfach vielen total schlecht geht und sogar Amis große Schwierigkeiten haben Jobs zu finden und zu halten. Ich suche jetzt also wieder seit einem Monat. Ich gebe zu es ist noch nicht besonders lange. Jedoch lange genug, um mich an meiner Entscheidung und meinem Leben und meinem Hiersein (auf dem Planeten generell und diesem Kontinent im Speziellen) zweifeln zu lassen. Meine WG Kollegen sind zwar sehr nett, dennoch vermisse ich es Freunde zu haben, Kollegen, usw. Ich fühle mich unglaublich einsam, auch weil ich es einfach nicht gebacken kriege einen Mann kennen zulernen (dieses Problem existierte auch schon in Deutschland). Vor lauter Frust beginne ich mehr und mehr zu fressen, was meinem Körperumfang gar nicht gut tut...
Ach, in Situationen wie diesen wünsche ich mir immer gar nicht erst geboren worden zu sein. Mein Leben ist einfach so schrecklich sinnlos. Man rackert und rackert, dann hat man seinen Abschluss, rafft allen Mut zusammen geht ins Ausland, boxt sich dort durch, ergattert einen Job, gibt sein Bestes, nur um dann wieder im Ungewissen zu landen. Ich hasse unsere Zeit, unsere Welt, unsere Überbevölkerung, den Kapitalismus und dass alles den Bach runter geht.
Wenn ich die Geschichten meiner Großeltern höre, dass sie früher nach dem Krieg auch ohne Abschluss einen Job bekommen haben und sich dann durch harte Arbeit hoch gerackert haben, dann würde ich am liebsten anfangen zu heulen. Vor 50 Jahren hätte man jemanden wie mich bestimmt auch irgendwo brauchen können. Heute bin ich nur ein nutzloser Furunkel am Hintern der Gesellschaft. Denn heutzutage muss frau schön sein, und international, und studiert und erfolgreich im Beruf, den perfekten Mann sollte sie natürlich auch vorweisen können. Für alle, die weniger als perfekt sind ist kein Platz hier.
Ich kann dabei einfach nicht mithalten. Bin nichts, kann nichts, und will einfach nur nicht mehr sein. (Selbstmord schließe ich aus. Denn da ich nun mal bin, will ich das meinen Verwandten nicht antun + sprechen für mich religiöse Gründe dagegen) die Zeit kann ich ja aber nun nicht mehr zurückdrehen.
Gibt es irgendeine Möglichkeit Sinn in mein Leben zu bringen??? Auch wenn ich gerade keinen Job finden kann (suche übrigens täglich, bewerbe mich schriftlich und vor Ort, auf Anzeigen und Selbstinitiativ. Ich kämpfe!) , auch wenn mich die Männer nicht mit ihren Ärschen anschauen, weil ich nun mal keine besondere Schönheit bin und auch wenn ich nicht mal weiß wo ich eigentlich leben soll??? Hat irgendwer nen Tipp? Das wär schön...
Und vielleicht einen Tipp der über: bleib aktiv, mach Sport, geh mit Bekannten aus und solches Bla, bla hinausgeht. Grundsätzlich bin ich funktionstüchtig und nicht dumm. Ich versuche also einen vernünftigen Tagesrhythmus aufrecht zu erhalten, stehe früh auf, mach regelmäßig Sport, genieße die kalifornische Landschaft etc. Dennoch überfällt mich immer häufiger dieses Gefühl der absoluten Sinnlosigkeit. Diese „Lebens füllenden“ Tätigkeiten geraten bei mir mehr und mehr zur leeren Hülle und selbst wenn ich am Strand entlang spaziere fühle ich mich hoffnungslos. Was tun?