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Fühle mich hässlich, unzureichend, einsam und ungeliebt

  • Starter*in Starter*in Ophelia82
  • Datum Start Datum Start
O

Ophelia82

Gast
Hallo,

ich hoffe ich kann hier ein paar Tipps bekommen von Menschen, denen es so ähnlich geht wie mir.

Ich bin unglaublich traurig. Warum, weiß ich selbst nicht so genau. Aber die Traurigkeit macht mich fertig. Manchmal verfliegt sie für kurze Zeit um dann mit doppelter Wucht wieder zuzuschlagen.
Ich bin traurig, weil ich mich fett und unansehnlich finde obwohl alle Leute das Gegenteil behaupten.
Ich bin einsam obwohl ich Leute um mich herum habe. Wenn ich auf einer Party bin rede ich immer viel zu viel und viel zu persönlich, weil ich die Aufmerksamkeit brauche. Zu Hause dann schäme ich mich in Grund und Boden weil ich schon wieder viel zu viel gelabert und von mir preisgegeben habe.
Beim nächsten zufälligen Treffen mit den Personen versuche ich dann möglichst wenig zu erzählen und ruhiger rüberzukommen um den ersten Eindruck wieder wett zu machen.

Ich bin 29 und weiblich, habe keinen Partner und auch DAS macht mich fertig. Ich denke, der Zug ist für mich abgefahren, mich will keiner haben und ich werde allein bleiben .

Für eine Therapie fühle ich mich nicht "krank" genug. Das muss doch in den Griff zu bekommen sein?!

Außerdem bin ich durch meine Unsicherheit ein ziemlicher Neidhammel. Ich tu zwar immer so als ob ich mich freue, aber ich gönne so richtig niemandem seine neue Beziehung, frisch verliebt sein etc... Dabei möchte ich mich so gerne darüber freuen können!!! Ich hab die Menschen in meiner Umgebung doch lieb und will keine schlechten Gedanken haben! 🙁
Hilfe...Bitte
 
Hi Ophelia,

schoneinmal vorausgeschickt, wünsche ich dir ein besseres Schicksal, als das deiner Namensvetterin aus Hamlet.
Die für mich gut funktionierende Lösung, aus diesen Problemen steht unter II) - für all jene, die sich die Beschreinung zu meiner Person ersparen möchten.😎

I)
Seit längerer Zeit geht es mir ähnlich wie dir. Ich bin sehr oft unglücklich, antriebslos und habe eigentlich keine Freude mehr an meinem Leben. Ich fühle mich isoliert, unbeachtet und ungeliebt. Oft mache ich äußerliche Unzulänglichkeiten dafür verantwortlich, dass ich mit den Menschen aus meiner Umgebung nicht in Kontakt treten kann. Rede mir ein fett und hässlich zu sein, auch wenn mein (sehr begrenzter) Freundes- und Bekanntenkreis anderer Meinung sein mag.
Ich bin introvertiert und fürchte mich, zu viel über mich preiszugeben, aus Angst in dem Maße, in dem ich mich anderen anvertraue, von ihnen verletzt/verraten werden zu können.
Was es einem leider nicht leichter macht, evtl. neue Bekanntschaften (geschweige denn überhaupt eine partnerschaftliche Beziehung) aufzubauen. Mit nun fast 27 bin hatte ich noch nie eine Beziehung mit einer Frau.
Im Moment gehts mir, aufgrund der Hochzeit einer guten Freundin, zu der ich mich sehr hingezogen fühlte, welche am gestern stattfand, ziemlich mies. Ich sehe mich wiedereinmal damit konfrontiert, den Rest meines Lebens allein und verlassen zuzubringen. Ohne die Möglichkeit, mit jemanden darüber zu reden (II), wüsste ich nur allzugut, was ich als nächstes tun würde.

II)
Vor etwa einem Monat hatte ich mich jedenfalls dazu durchgerungen, mich an eine Therapeutin zu wenden. Und ich kann für mich selbst sagen, dass es mir sehr hilft, allein schon über meine Probleme zu sprechen - einfach jemanden zu haben, dem man sich anvertrauen kann.
Gerade weil dieser Mensch mir vollkommen fremd war, fiel es mir wesentlich leichter über meine Gefühlslage zu sprechen, als es bei Freunden oder der Familie je der Fall hätte sein können.
Nach den ersten Sitzungen, war ich oft emotional aufgewühlt, fühlte (und fühle) mich jedoch im Großen und Ganzen um einiges besser, da ich mir endlich das, was mich beschäftigt, von der Seele reden kann.

Ich denke jedenfalls nicht, dass man gleich als "krank" gilt, weil man sich in Therapie begibt. Ich fühlte mich auch nicht unbedingt krank, sah es zu dieser Zeit jedoch als eine von zwei Auswegen, aus meinem Dilemma.

Liebe Grüße und Alles Gute
-Butters
 
Hi Ophelia,

schoneinmal vorausgeschickt, wünsche ich dir ein besseres Schicksal, als das deiner Namensvetterin aus Hamlet.
Die für mich gut funktionierende Lösung, aus diesen Problemen steht unter II) - für all jene, die sich die Beschreinung zu meiner Person ersparen möchten.😎

I)
Seit längerer Zeit geht es mir ähnlich wie dir. Ich bin sehr oft unglücklich, antriebslos und habe eigentlich keine Freude mehr an meinem Leben. Ich fühle mich isoliert, unbeachtet und ungeliebt. Oft mache ich äußerliche Unzulänglichkeiten dafür verantwortlich, dass ich mit den Menschen aus meiner Umgebung nicht in Kontakt treten kann. Rede mir ein fett und hässlich zu sein, auch wenn mein (sehr begrenzter) Freundes- und Bekanntenkreis anderer Meinung sein mag.
Ich bin introvertiert und fürchte mich, zu viel über mich preiszugeben, aus Angst in dem Maße, in dem ich mich anderen anvertraue, von ihnen verletzt/verraten werden zu können.
Was es einem leider nicht leichter macht, evtl. neue Bekanntschaften (geschweige denn überhaupt eine partnerschaftliche Beziehung) aufzubauen. Mit nun fast 27 bin hatte ich noch nie eine Beziehung mit einer Frau.
Im Moment gehts mir, aufgrund der Hochzeit einer guten Freundin, zu der ich mich sehr hingezogen fühlte, welche am gestern stattfand, ziemlich mies. Ich sehe mich wiedereinmal damit konfrontiert, den Rest meines Lebens allein und verlassen zuzubringen. Ohne die Möglichkeit, mit jemanden darüber zu reden (II), wüsste ich nur allzugut, was ich als nächstes tun würde.

II)
Vor etwa einem Monat hatte ich mich jedenfalls dazu durchgerungen, mich an eine Therapeutin zu wenden. Und ich kann für mich selbst sagen, dass es mir sehr hilft, allein schon über meine Probleme zu sprechen - einfach jemanden zu haben, dem man sich anvertrauen kann.
Gerade weil dieser Mensch mir vollkommen fremd war, fiel es mir wesentlich leichter über meine Gefühlslage zu sprechen, als es bei Freunden oder der Familie je der Fall hätte sein können.
Nach den ersten Sitzungen, war ich oft emotional aufgewühlt, fühlte (und fühle) mich jedoch im Großen und Ganzen um einiges besser, da ich mir endlich das, was mich beschäftigt, von der Seele reden kann.

Ich denke jedenfalls nicht, dass man gleich als "krank" gilt, weil man sich in Therapie begibt. Ich fühlte mich auch nicht unbedingt krank, sah es zu dieser Zeit jedoch als eine von zwei Auswegen, aus meinem Dilemma.

Liebe Grüße und Alles Gute
-Butters

mensch butters-

zergeh nicht so in selbstmitleid und hilf deinem glück auf die sprünge- losgehn, über seinen schatten springen, sich mut machen, motivieren- small-talken lernen, zuversicht haben. dann klappt das auch! gern mit sich selbst ein leben führen, damit auch jemand anderes daran interesse haben kann! mit einer selbstmitleidigen ausstrahlung wird das doch nichts! ihr müsst aktiv werden, leute!!!! raus aus dem loch! 🙂
 


Ich bin unglaublich traurig. Warum, weiß ich selbst nicht so genau. Aber die Traurigkeit macht mich fertig. Manchmal verfliegt sie für kurze Zeit um dann mit doppelter Wucht wieder zuzuschlagen.

im folgenden führst du doch auf, woran es liegt:

Ich bin traurig, weil ich mich fett und unansehnlich finde obwohl alle Leute das Gegenteil behaupten.

Lösung a) anderen leuten glauben und nicht mehr drüber nachdenken. die selbsteinschätzung kann falsch sein. du musst dich ja eh nicht sehen, wenn du nicht willst und bei den anderen ist immer jemand dabei, der dich schön findet.
Lösung b) geh joggen und ernähr dich gesund, um dich besser zu fühlen

keine Lösung: sich weiter an diesem problem aufhalten und sein leben vorbeiziehn sehn. sei doch froh, dass du ein erdbewohner bist! die nächste liebe kommt sowieso!

Ich bin einsam obwohl ich Leute um mich herum habe.

woran liegt das? das kenn ich daher, wenn ich zu sehr mit mir selbst beschäftigt bin, dann besteht da eine zu große barriere zwischen mir und anderen, die aufgrund meiner eigenen gedanken nur schwer zu überbrücken ist. wenn es gedanken über dein aussehen sind, die dich quälen, dann siehe evtl. lösungen oben.

Wenn ich auf einer Party bin rede ich immer viel zu viel und viel zu persönlich, weil ich die Aufmerksamkeit brauche. Zu Hause dann schäme ich mich in Grund und Boden weil ich schon wieder viel zu viel gelabert und von mir preisgegeben habe.
Beim nächsten zufälligen Treffen mit den Personen versuche ich dann möglichst wenig zu erzählen und ruhiger rüberzukommen um den ersten Eindruck wieder wett zu machen.



ist doch ein süßes verhalten. versuche dich mal von außen zu sehen und über dich zu lachen. das ist besser, als an sich selbst zu zweifeln. ist doch ein sehr liebenswürdiges verhalten!

Ich bin 29 und weiblich, habe keinen Partner und auch DAS macht mich fertig. Ich denke, der Zug ist für mich abgefahren, mich will keiner haben und ich werde allein bleiben .

denk nicht so einen quatsch! meine mutter hat mit 48 ihre große liebe kennengelernt! hirngespinste. denk lieber: ich lerne bestimmt bald einen netten mann kennen, dann erfüllt sich das auch! unterschätze nicht die macht der selbsterfüllenden prophezeiung auf dein "schicksal"!


Für eine Therapie fühle ich mich nicht "krank" genug. Das muss doch in den Griff zu bekommen sein?!

ist es auch. befolge einfach o.g. ratschläge.

Außerdem bin ich durch meine Unsicherheit ein ziemlicher Neidhammel. Ich tu zwar immer so als ob ich mich freue, aber ich gönne so richtig niemandem seine neue Beziehung, frisch verliebt sein etc... Dabei möchte ich mich so gerne darüber freuen können!!! Ich hab die Menschen in meiner Umgebung doch lieb und will keine schlechten Gedanken haben! 🙁

dieses problem wäre bei oberen handlungen bzw. denken auch gelöst....

liebste grüße und denk nicht so viel quatsch!
 
Ich bin nun schon 36 Jahre alt und hatte noch nie eine Beziehung zu einer Frau. Ich habe noch nie meine Liebe mit jemand teilen können den das Problem ist viele haben Angst vor mir viele denken der mensch ist fett und ein Riese von 2 Meter den will ich nicht. Ich weiß nur eins diese Gesellschaft ist voller Vorurteile und Hass auf anders jenigen. In meinem Fall bin ich damit bestraft daß ich groß bin und Übergewicht habe . Ich bin nicht hässlich aber die meisten Frauen haben sichtlich angst vor mir. Einfach weil ich größer bin als die meisten. Dazu kommt noch die gesellschaftliche Einstellung zu Familie und feste Beziehungen viele wollen gar keine mehr sondern nur noch Spaß im Fordergrund. Was mir bleibt ist eine Frau aus dem Ausland zu holen und hoffen dass sie mich lieben könnte. Hier werde ich nur abgelehnt.
 

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