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Freundin kommt mit Tod nicht klar

CuddlyTomcat

Neues Mitglied
Hey.
Ich möchte hier gar nicht viel schreiben. Würde vielleicht aber gerne ein paar Tipps von euch hören...

Die Mutter meiner besten Freundin sit vor knapp 2 Jahren an Brustkrebs gestorben und sie leidet sehr darunter, was ich verstehen kann. Ich finde sie mutig, weil sie noch lebt, ich hätte schon aufgegeben. Aber oft hat sie dann auch Momente, wo sie nicht mehr will. Ich bin dann auch hilflos und weiß manchmal nicht, wie ich reagieren soll... ich bin für sie da, so gut es geht und ich hoffe sie weiß das. Leider wohnt sie viel zu weit weg von mir, dass ich mal in so einen scheiß Moment schnell zu ihr fahren kann. =/ Außerdem bedrückt mich das auch immer sehr, wenn sie so trauert und ich hab wahnsinnige Angst, dass sie sich was antut...

Vielleicht kennt das hier jemand?

LG
 
Hallo,
ja, so ein Schicksalsschlag wirft - glaube ich - jeden aus der Bahn! Ich kann verstehen, dass du deiner Freundin helfen möchtest und Angst um sie hast.
Welches Verhältnis hat sie denn zu ihrem Vater/ihren Geschwistern)?
 
Ihr Vater ist etwas seltsam, der kann nicht wirklich Gefühle zeigen und verkriecht sich in der Arbeit. Wenn er sie weinen sieht weiß er nicht damit umzugehen.
Ihre Geschwister hasst sie und sie hassen sie. Es sind Halbgeschwister... da geht gar nichts. <.<
 
Hallo,
Ich habe vor 3 Jahren genau so etwas erlebt, meine beste Freundinn die ach gleichzeitig meine Cosuine ist, hat ihre Mutter auch an Brustkrebs bzw. hinterher Lungenkrebs verloren. Allerdings kommt sie eigentlich mitlerweile ganz gut damit klar. Sie hat sich anfangs auch nicht so gut mit ihrem Vater und ihrem Bruder verstanden, aber sie haben sich dadurch zusammengerauft. Hat deine Freundinn nicht auch die Chance mehr mit ihrem Vater zu unternehmen? Mal über ander Sachen reden, sich etwas nächer kommen. Richtig helfen kannst du ihr leidr nicht, es wird ihr bestimmt helfen das sie weiß das du für die da bist, aber wenn sie nach 2 Jahren immernoch überhaupt nicht damit zurecht kommt solltest du Ihr vielleicht mal Psychologische hilfe empfehlen, wenn sie das nicht möchte schlag ihr vor das du die ersten male mitgehst und wenn ihr das nicht hilft kann sie es ja wieder abbrechen. Aber vielleicht hat sie dadurch jemanden der für sie erreichbar ist und wo sie über alles reden kann. Hauptsache sie schluckt es nicht runter und redet viel. Sie soll an die guten zeiten mit ihrer Mutter denken und nicht an das was sie jetzt nicht mehr mit ihr machen kann. Kann sie denn mit Ihren Großeltern oder Geschwistern der Mutter reden? Vielleicht würde ihr das auch helfen.
 
Hey und wie sieht es aus, wenn sie sich schlau macht und nach anderen Menschen sucht, die das selbe Schicksal wei sie erleiden mussten? Vielleicht hilft ihr sowas, eben mit solch einer Person reden zu können. Aber ich finde es toll von dir, dass du so stark bist, du sollst das wissen, denn nicht viele könnten solch einen gewissen "Druck" aushalten. Ich denke, sie wird es auch sehr an dir schätzen! ich hoffe für sie, dass es ihr mit der Zeit besser geht und es sie nicht weiter runterzieht.
 
Hallo Cuddle, ich musste auch im Oktober 2006 und 5 monate später zwei harte Schicksalschläge hinnehmen. Jeder verarbeitet seine Trauer anders. Hat sich deine Freundin mal professionelle Hilfe geholt. Es kann durchaus sein, das sie in der Trauer feststeckt, aus welchen Gründen auch immer und kann da einfach nicht raus. Sie brauch daher dringend ärztliche Hilfe.
Der Tod meiner besten Freundin, (wir kannten uns 36 jahre) ist mit 41 einfach umgefallen und war tot. Das sind jetzt auch bald 2 Jahre und ich habe es auch immer noch nicht begriffen. Wir hatten eine sehr innige Beziehung. Wahrscheinlich war das bei der Freundin und deren Mutter auch so. Mein Ärztin sagte mir, es gibt Trauerfälle, da wird man überhaupt nicht mit fertig und andre verkraftet man wieder besser.
Versuche bitte das sie sich professionelle Hilfe holt.
 
Hallo!

Danke sehr für die Antworten!

Sie war schon mal jeden Tag beim Psychologen, musste das aber aufgeben, da die Schule wieder begonnen hatte und mit der eigentlich weiter machen wollte. Sie war da halt in den Sommerferien letztes Jahr und sie meinte, es hat auch geholfen.
Momentan hat sie glaube ich auch eine Psychologin, mit der sie reden könnte (die hatte sich bei ihr gemeldet). Aber sie meinte zu mir: "Mir geht es in letzter Zeit gut, dann muss ich doch auch nicht, oder?" Das war aber zu der Zeit, wo ich auch da war und so... ich hab Angst, dass jetzt so mit dem Winter und so das alles wieder in ihr hoch kommt. Und dann kommt es ganz plötzlich und ich hab immer Angst um sie..

Mit Anderen, die ähnliches erlebt haben... sowas wie dieses Forum? Aber danke, vielleicht kann ich ihr das ja auch mal vorschlagen dann.

Danke für die Hilfe
 

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