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Freundin hat Magersucht

G

Gast

Gast
Hallo,
meine Freundin leidet an Magersucht.
Sie liegt jetzt im Krankenhaus und ich gehe sie morgen mit ein paar anderen Freundinnen besuchen.
Ich habe ein paar kleine Geschenke, aber ich habe schon die ganze Zeit Angst vor unserer Begegnung.
Sie wiegt nur noch 33 Kilo, und die Ärzte wissen nicht, ob sie es überlebt.
Ich weiß nicht wie ich mich benehmen soll oder was ich sagen soll.

Hat vielleicht jemand einen Rat?
 
Verhalte dich so wie immer und zeig ihr daß du für sie da bist. Sei nicht zu sehr erschreckt wenn du sie so abgemagerst siehst oder versuch es zumindest dir nicht so anmerken lassen.

ICh hoffe die Ärzte schaffen es daß ihre Grundeinstellung sich wieder ändert.

Wirll sie denn noch leben, kämpft sie ?
 
Wenn du deine Freundin wirklich besuchen und ihr helfen willst, musst du dich überwinden, dich dabei ganz normal zu benehmen, freundlich zu sein, sie zu begrüßen, zu umarmen und vor allem - nicht zu erschrecken.

Da ich meine, dass das, was ein guter Freund sagt (wenn es von im ehrlich gemeint wird) oft besser hilft, als das, was die Ärzte einem vermitteln - kannst du versuchen ihr mit deinen Worten Mut zu machen. Doch sei dabei nicht zu ernst, denn das macht Angst. Sag ihr zum Beispiel: Do siehst zwar nicht wie ein Vollmond aus, doch es wird bestimmt wieder besser!
Auch liebevoll (nicht streng und bestimmend oder fordernd) ihr vermitteln, dass es gut wäre, behutsam mit dem Essen wieder anzufangen, dass du daran glaubst, dass es ihr irgendwann mal wieder Freude machen kann.

Ich wünsche dir viel Kraft, um diesen Besuch zu überstehen und deiner Freundin ein wenig helfen zu können!

Maya
 
Was Du Deiner Freundin sagst oder wie Du Dich benimmst, ist zweitrangig. Manche beginnen den Besuch bei einem todkranken Menschen mit einem gespielt fröhlichen "Hi, wie gehts denn so?" Andere fangen an zu weinen oder ihnen wird schlecht. Oder sie schweigen....
Letzten Endes weiß die kranke Freundin ja selber, dass der Besuch für einen nicht einfach ist und dass es normal ist Dinge zu tun oder zu sagen, die nicht gut ankommen. Das, was kranke Menschen langfristig wirklich traurig macht, sind keine falschen Worte oder Gesten, sondern Ignoranz. Einfach wegbleiben. Und genau das habt Du und Deine Freundinnen ja nicht vor!🙂
Also, es ist okay verkrampft zu sein. Oder etwas Falsches zu sagen. Manchen passiert es auch, dass sie während solcher Besuche nur über Alltägliches reden, weil sie blockiert sind und nicht wissen, wie sie die eigentlichen Themen angehen sollen. Auch Weinen...oder nichts zu sagen...alles ist okay.
Alleine, dass Du sie besuchst, zeigt Deiner Freundin, dass sie Dir wichtig ist.
Es ist keine perfekte Situation, und so kann man auch nicht perfekt sein.
Man kann nur da sein.
 
Woher weißt du, dass die Ärzte nicht wissen, ob sie überlebt?

Solche Informationen werden ausschließlich engen Familienangehörigen gegeben.

Wahrscheinlich wird eine Menge über das Mädchen geratscht und alles dramatisiert.

Sie wird vermutlich schon längst künstlich ernährt und wird nicht an der Magersucht sterben. Verhalte dich freundschaftlich, zugewandt, erzähl ihr Geschichten von draußen. Sag ihr, dass du sie vermisst.
 
Ihre Mutter hat es mir anvertraut. Und geratscht wird nicht.
eigentlich wissen nur ein paar Lehrer und wir bescheid.

Ich möchte den anderen für ihren Rat danken.
 

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