Olivia1980
Neues Mitglied
Ich habe ziemlichen Mist gebaut und brauche den Rat vonanderen. Im Einzelnen:
Ich (w38) bin mit meinem Freund (m35) seit rund fünf Jahren zusammen, seit drei Jahren wohnen wir in einer gemeinsamen Wohnung. Ich liebe ihn sehr, er ist freundlich, hilfsbereit und immer sehr aufmerksam. Er ist aber auch ein sehr zurückhaltender Mensch, eher introvertiert und auf Partys nicht gerade der Alleinunterhalter. Ich hingegen bin eine richtige Partymaus – ich liebe es, stundenlang mit anderen bei lauter Musik zu lachen, zu gackern, einfach ausgelassen zu sein. Immer wieder habe ich versucht, meinen Freund zu animieren mitzumachen. Dabei ist häufig auch manche spitze Bemerkung gefallen, mein Freund war doch recht häufig unfreiwilliges Opfer der Scherze von mir und meinen Freundinnen und Freunden. Er „ertrug“ es mit schiefem Lächeln und äußerlicher Ruhe. Ich war einerseits enttäuscht, dass er sich so abseits stellte,andererseits fand ich eigentlich, dass es seine Sache war, in solchen Situationen seinen Mann zu stehen. Nur zur Klarstellung: Jetzt sehe ich das anders!
Am letzten Wochenende ging ich dann definitiv zu weit. Wir hatten am Sonnabendnachmittag einen Winterspaziergang mit mehreren Freunden gemacht, wir beide und noch fünf Frauen und zwei Männer. Abends kehrten wir bei uns ein, um noch ein bisschen zu feiern. Es floss ein wenig Alkohol, und wir quatschten über alles Mögliche. Irgendwann kamen wir zu dem Thema selbstbewusstes Verhalten und Attraktivität von Männern. Mein Freund war mal wieder sehr still. Halb aus Übermut, halb aus Verärgerung zog ich ihn dann auf – und leider, leider ließ ich mich dazu hinreißen, ihn als „Partypooper“ und „Schlappschwanz“zu betiteln. Ich wollte ihn damit nur provozieren. Das ist mir – leider – gelungen. Er stand auf und sagte zu allen, dass er sehr verletzt sei und hoffentlich jeder Verständnis dafür habe, dass die Party jetzt zu Ende sei. Zu meiner Überraschung war die Partystimmung tatsächlich sofort zu Ende, und ich musste feststellen, dass jeder nach ein paar deutlichen Gesten und dem wiederholten Ausruf „Abmarsch!“ seitens meines Freundes alle binnen Minuten unsere Wohnung verlassen hatten.
Während das passierte, sind mir binnen Minuten die Augen aufgegangen. Mir wurde auf einmal klar, was für ein liebloses A…loch ich zu meinem Freund war. Ich habe mich unter Tränen mehrfach bei ihm entschuldigt. Er ist in diesen Tagen sehr kühl und distanziert, ich kann es ihm nicht einmal übelnehmen. Er fragt mich immer wieder, wie ich mir denn künftig unser gemeinsames soziales Leben vorstelle. Besonders verletzt habe ihn, dass ich ihn in seiner eigenen Wohnung zum Gespött gemacht hätte.
Und nun meine Fragen an Euch: Wie kann ich wieder Vertrauen aufbauen? Wie kann ich einen Beitrag dazu leisten, dass er sich in meinem Beisein unter Freunden und auf Partys wohlfühlt? Wie bringen wir unsere unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut? Und vor allem: Wie mache ich meinen schlimmen Fehler wieder gut?
Bitte schreibt mir Eure Gedanken!!
Ich (w38) bin mit meinem Freund (m35) seit rund fünf Jahren zusammen, seit drei Jahren wohnen wir in einer gemeinsamen Wohnung. Ich liebe ihn sehr, er ist freundlich, hilfsbereit und immer sehr aufmerksam. Er ist aber auch ein sehr zurückhaltender Mensch, eher introvertiert und auf Partys nicht gerade der Alleinunterhalter. Ich hingegen bin eine richtige Partymaus – ich liebe es, stundenlang mit anderen bei lauter Musik zu lachen, zu gackern, einfach ausgelassen zu sein. Immer wieder habe ich versucht, meinen Freund zu animieren mitzumachen. Dabei ist häufig auch manche spitze Bemerkung gefallen, mein Freund war doch recht häufig unfreiwilliges Opfer der Scherze von mir und meinen Freundinnen und Freunden. Er „ertrug“ es mit schiefem Lächeln und äußerlicher Ruhe. Ich war einerseits enttäuscht, dass er sich so abseits stellte,andererseits fand ich eigentlich, dass es seine Sache war, in solchen Situationen seinen Mann zu stehen. Nur zur Klarstellung: Jetzt sehe ich das anders!
Am letzten Wochenende ging ich dann definitiv zu weit. Wir hatten am Sonnabendnachmittag einen Winterspaziergang mit mehreren Freunden gemacht, wir beide und noch fünf Frauen und zwei Männer. Abends kehrten wir bei uns ein, um noch ein bisschen zu feiern. Es floss ein wenig Alkohol, und wir quatschten über alles Mögliche. Irgendwann kamen wir zu dem Thema selbstbewusstes Verhalten und Attraktivität von Männern. Mein Freund war mal wieder sehr still. Halb aus Übermut, halb aus Verärgerung zog ich ihn dann auf – und leider, leider ließ ich mich dazu hinreißen, ihn als „Partypooper“ und „Schlappschwanz“zu betiteln. Ich wollte ihn damit nur provozieren. Das ist mir – leider – gelungen. Er stand auf und sagte zu allen, dass er sehr verletzt sei und hoffentlich jeder Verständnis dafür habe, dass die Party jetzt zu Ende sei. Zu meiner Überraschung war die Partystimmung tatsächlich sofort zu Ende, und ich musste feststellen, dass jeder nach ein paar deutlichen Gesten und dem wiederholten Ausruf „Abmarsch!“ seitens meines Freundes alle binnen Minuten unsere Wohnung verlassen hatten.
Während das passierte, sind mir binnen Minuten die Augen aufgegangen. Mir wurde auf einmal klar, was für ein liebloses A…loch ich zu meinem Freund war. Ich habe mich unter Tränen mehrfach bei ihm entschuldigt. Er ist in diesen Tagen sehr kühl und distanziert, ich kann es ihm nicht einmal übelnehmen. Er fragt mich immer wieder, wie ich mir denn künftig unser gemeinsames soziales Leben vorstelle. Besonders verletzt habe ihn, dass ich ihn in seiner eigenen Wohnung zum Gespött gemacht hätte.
Und nun meine Fragen an Euch: Wie kann ich wieder Vertrauen aufbauen? Wie kann ich einen Beitrag dazu leisten, dass er sich in meinem Beisein unter Freunden und auf Partys wohlfühlt? Wie bringen wir unsere unterschiedlichen Bedürfnisse unter einen Hut? Und vor allem: Wie mache ich meinen schlimmen Fehler wieder gut?
Bitte schreibt mir Eure Gedanken!!
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