Hey zusammen,
heute schreibe ich nicht wegen mir selber, sondern eigentlich, weil ich bei meinem Freund beim Ratschläge verteilen relativ hilflos bin und nicht das Gefühl habe, ich könnte eine gute Stütze sein. Ich merke, dass er schon bald ein halbes Jahr das ganze vor sich herumvegetiert und nicht wirklich etwas gegen seine Unzufriedenheit tut. Das schlägt sich dann auch auf andere über, die mit ihm Zeit verbringen. Es gibt einige Dinge, die ihn an seinem Leben stören und sichtlich zu schaffen machen. Und das macht sich so bemerkbar, dass selbst ich nicht aufhören kann, darüber nachzudenken.
1. Er ist mit seiner Arbeit unzufrieden.
Hier stimmt so ziemlich alles nicht. Er kommt mit den Mitarbeitern nicht so richtig aus (sie 'nerven' ihn nur), seine Tätigkeit, obwohl er innerhalb der Firma erst vor ein paar Monaten die Abteilung gewechselt hat, ist zu monoton und er fühlt, dass er das nicht mehr lang aushält dort. Am liebsten würde er beim Zoll oder bei der Polizei arbeiten, aber eigentlich kann er es sich nicht leisten, etwas neues zu lernen (so sagt er das mir, ich kenn mich da zu wenig aus), da er ein geregeltes Einkommen für den Unterhalt seines kleinen Sohnes braucht.
--> Meine Frage: Ist diese Lage tatsächlich so unveränderbar wie sie scheint? Gibt es hier irgendwelche Veränderungsmöglichkeiten? Das schwierige ist eben, dass er auch nicht unbegrenzt flexibel ist/sein will, wegen seinem Kind, welches nicht bei ihm lebt.
2. Die Abende (nach seiner Arbeit) machen ihn zu schaffen
Er ist ein Beziehungstyp. Seit er 15 ist, war er immer in einer Beziehung (mittlerweile ist er fast 30) und lebte nie alleine, konnte also jeden Abend darauf bauen, dass jemand bei ihm ist und den Abend mit ihm verbringt. Vor einigen Monaten ist er jedoch von seiner langjährigen Beziehung verlassen worden und stürzte sich fast schon händeringend in die Beziehung. Was nicht lange gut ging, da es viel zu früh war. Was aber deutlich wurde: Er hat nie gelernt, was mit einsamen Abenden anzufangen. Da stürzt ihm der Kopf zusammen und mehr als den Fernseher einschalten tut er nicht. Hier kann ich mich besonders schlecht in ihn hinein versetzen, da ich beispielsweise die meiste Zeit meines Lebens single war und es nie anders gewohnt bin, als mir die Abende, auch unter der Woche, sinnvoll zu schmücken, als nur mit Fernsehen. Er hat nur einen richtig guten Freund und der kann nur am Wochenende.
Hier gibt es sicherlich Ideen:
- Einen Minijob annehmen (Tanke o.Ä.. Hätte den Vorteil, seine finanziellen Schwierigkeiten ein wenig auszugleichen)
- Sportliche Betätigung
Bei der sportlichen Betätigung ist es nicht ganz so einfach.. Er musste vor einigen Jahren seinen Lieblingssport aufgeben, da er sich eine Sportverletzung zugelegt hatte, die ihm nicht mehr erlaubt, diesen Sport auszuüben. Andere Sportarten machen ihn irgendwie nicht richtig an. Nur Dinge wie Krafttraining/Fitnesstudio, jedoch will er sich nicht an einen Vertrag festlegen, der über zwei Jahre geht und noch einiges kostet. Oder gibt es noch einen anderen Sport, der in die Richtung geht? Oder gibt es Fitnesstudios, bei denen man keinen Vertrag abschließen muss? Ich interessiere mich nicht für Fitness, daher kenn ich mich auch da nicht aus. Und weiß auch nicht, wie man da überhaupt andere Sportarten schmackhaft machen soll, bzw. den Mut, mal was neues auszuprobieren. Aber ist das ein Schritt in die richtige Richtung? Oder ist es besser, anders zu 'lernen', die Abende alleine zu verbringen? Zumal er in die Beziehung eingegangen ist, die alsbald eine Fernbeziehung wird, in welcher man sich höchstens 1-2x an einem Wochenende im Monat sieht (was ein weiterer Sorgnispunkt für mich ist, da ich den Sinn momentan anzweifel, ob das gut gehen wird, aber das lass ich mal weg).
über Erfahrungen/Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Wie bereits gesagt. Mir macht seine depressive Art momentan selbst zu schaffen, und ich würde ihn so gerne dabei unterstützen, Veränderungen zu wagen. Rede ich mit ihm, wirkt das alles immer so aussichtslos und ich bin ziemlich schnell "totargumentiert".
heute schreibe ich nicht wegen mir selber, sondern eigentlich, weil ich bei meinem Freund beim Ratschläge verteilen relativ hilflos bin und nicht das Gefühl habe, ich könnte eine gute Stütze sein. Ich merke, dass er schon bald ein halbes Jahr das ganze vor sich herumvegetiert und nicht wirklich etwas gegen seine Unzufriedenheit tut. Das schlägt sich dann auch auf andere über, die mit ihm Zeit verbringen. Es gibt einige Dinge, die ihn an seinem Leben stören und sichtlich zu schaffen machen. Und das macht sich so bemerkbar, dass selbst ich nicht aufhören kann, darüber nachzudenken.
1. Er ist mit seiner Arbeit unzufrieden.
Hier stimmt so ziemlich alles nicht. Er kommt mit den Mitarbeitern nicht so richtig aus (sie 'nerven' ihn nur), seine Tätigkeit, obwohl er innerhalb der Firma erst vor ein paar Monaten die Abteilung gewechselt hat, ist zu monoton und er fühlt, dass er das nicht mehr lang aushält dort. Am liebsten würde er beim Zoll oder bei der Polizei arbeiten, aber eigentlich kann er es sich nicht leisten, etwas neues zu lernen (so sagt er das mir, ich kenn mich da zu wenig aus), da er ein geregeltes Einkommen für den Unterhalt seines kleinen Sohnes braucht.
--> Meine Frage: Ist diese Lage tatsächlich so unveränderbar wie sie scheint? Gibt es hier irgendwelche Veränderungsmöglichkeiten? Das schwierige ist eben, dass er auch nicht unbegrenzt flexibel ist/sein will, wegen seinem Kind, welches nicht bei ihm lebt.
2. Die Abende (nach seiner Arbeit) machen ihn zu schaffen
Er ist ein Beziehungstyp. Seit er 15 ist, war er immer in einer Beziehung (mittlerweile ist er fast 30) und lebte nie alleine, konnte also jeden Abend darauf bauen, dass jemand bei ihm ist und den Abend mit ihm verbringt. Vor einigen Monaten ist er jedoch von seiner langjährigen Beziehung verlassen worden und stürzte sich fast schon händeringend in die Beziehung. Was nicht lange gut ging, da es viel zu früh war. Was aber deutlich wurde: Er hat nie gelernt, was mit einsamen Abenden anzufangen. Da stürzt ihm der Kopf zusammen und mehr als den Fernseher einschalten tut er nicht. Hier kann ich mich besonders schlecht in ihn hinein versetzen, da ich beispielsweise die meiste Zeit meines Lebens single war und es nie anders gewohnt bin, als mir die Abende, auch unter der Woche, sinnvoll zu schmücken, als nur mit Fernsehen. Er hat nur einen richtig guten Freund und der kann nur am Wochenende.
Hier gibt es sicherlich Ideen:
- Einen Minijob annehmen (Tanke o.Ä.. Hätte den Vorteil, seine finanziellen Schwierigkeiten ein wenig auszugleichen)
- Sportliche Betätigung
Bei der sportlichen Betätigung ist es nicht ganz so einfach.. Er musste vor einigen Jahren seinen Lieblingssport aufgeben, da er sich eine Sportverletzung zugelegt hatte, die ihm nicht mehr erlaubt, diesen Sport auszuüben. Andere Sportarten machen ihn irgendwie nicht richtig an. Nur Dinge wie Krafttraining/Fitnesstudio, jedoch will er sich nicht an einen Vertrag festlegen, der über zwei Jahre geht und noch einiges kostet. Oder gibt es noch einen anderen Sport, der in die Richtung geht? Oder gibt es Fitnesstudios, bei denen man keinen Vertrag abschließen muss? Ich interessiere mich nicht für Fitness, daher kenn ich mich auch da nicht aus. Und weiß auch nicht, wie man da überhaupt andere Sportarten schmackhaft machen soll, bzw. den Mut, mal was neues auszuprobieren. Aber ist das ein Schritt in die richtige Richtung? Oder ist es besser, anders zu 'lernen', die Abende alleine zu verbringen? Zumal er in die Beziehung eingegangen ist, die alsbald eine Fernbeziehung wird, in welcher man sich höchstens 1-2x an einem Wochenende im Monat sieht (was ein weiterer Sorgnispunkt für mich ist, da ich den Sinn momentan anzweifel, ob das gut gehen wird, aber das lass ich mal weg).
über Erfahrungen/Ratschläge würde ich mich sehr freuen. Wie bereits gesagt. Mir macht seine depressive Art momentan selbst zu schaffen, und ich würde ihn so gerne dabei unterstützen, Veränderungen zu wagen. Rede ich mit ihm, wirkt das alles immer so aussichtslos und ich bin ziemlich schnell "totargumentiert".